Das altbekannte Problem: Kaltgerätestecker haben etwas Spiel in der Gerätebuchse und/oder rutschen durch den Transport heraus.
Es gibt dafür Drahtbügel, die am Gerät neben der Buchse befestigt werden und um den Stecker geklemmt werden, um ihn am rausrutschen zu hindern. Habe ich z.B. schon an Yamaha-Konsolen gesehen.
Nur: wie heißen die genau und wo kann man die kaufen?
Sicherungsbügel für Kaltgerätestecker
-
-
Ich hab die mal beim Conrad gesehen, finde die aber gerade nicht
Ein Tipp:
Was leichter ist zum Nachrüsten als die Drahtbügel:Die verriegelbaren Kaltgerätekabel!!!
http://www.conrad.de/ce/de/CategoryProducts.html?categorycode=0226210&page=1 -
Zitat von "klauston"
Ich hab die mal beim Conrad gesehen, finde die aber gerade nicht
Ein Tipp:
Was leichter ist zum Nachrüsten als die Drahtbügel:Die verriegelbaren Kaltgerätekabel!!!
http://www.conrad.de/ce/de/CategoryProducts.html?categorycode=0226210&page=1Das kommt aber sehr auf das umzurüstende Gerät an :?
Sobald an der Rückseite des IEC-Einbausteckers ein EMV-Filter oder gar eine gerätespezifische Platine hängt wird das ein größerer Aufwand als nur die Schrauben auszutauschen. Bei manchen Filterblöcken *könnte* man mit dem Dremel den viereckigen Ausschnitt für die Volex-Verriegelung "nachrüsten". Bevor ich aber ein Neugerät im fünfstelligen Kaufpreisbereich dermaßen bearbeite mach ich lieber ganz stumpf und konventionell mit 2K-Kleber, einer IEC-Winkelkupplung und evtl. einem oder 2 großen Kabelbindersockeln ein festes Kabel dran...
Die Schrauben mit den Spezialköpfen und die Bügel gibt es zu den üblichen Apothekenpreisen bei Schuricht und RS. Funktioniert aber leider gerade bei etwas spezielleren Bauformen wie z.B. kompletten Blöcken aus Anschluß, Netzschalter, Sicherung inkl. Ersatz und Netzfilter nicht weil die Löcher in den Schraubflanschen an den falschen Stellen sitzen.

-
Nein, bei den Verriegelbaren Kaltgerätekabeln muß man ausser dem Kabel nicht tauschen.
Die gehen mit den Originalen Buchsen, weil sie sich verklemmen !!!
-
Leider ist die entsprechende Sektion der Volex-Homepage gerade offline, daher muß ich den Link zur Zeichnung später nachreichen...
Klar ist Volex 100% IEC-kompatibel. Die Verriegelung funktioniert aber nur mit den (üblicherweise blauen) Gerätesteckern die einen entsprechenden Ausschnitt für den Haken haben. So ist das z.B. an Rocknet-Stageboxen und Panasonic-Projektoren realisiert.
In "normalen" Gerätesteckern halten die Volex-Teile evtl. etwas besser weil die gelbe Zunge nach oben klemmt. Es gibt aber auch IEC-Gerätestecker die leicht konisch ausgeführt sind um konventionelle Kabel besser zu halten. In die bekommt man Volex erstens kaum ohne Gewalt rein und zweitens rutschen die Kabel schon bei leichtem Zug wieder raus. Ganz toll sind auch bestimmte Bauformen von Sicherungshaltern bei denen beim rausziehen die Verriegelung des Volex-Steckers die komplette Schublade inkl. Ersatzsicherung mit raus holt :roll:Volex macht nur Sinn mit entsprechenden Gegenstücken. Und außerdem ist das ganze System ein mMn völlig überflüssiger Versuch eine Billigalternative zum technisch überlegenen Powercon zu etablieren...
-
Klaus seine Idee halte ich auch für super.
Meist rutschen die Kabel nicht von allein oder durch Rütteln heraus, sondern durch ziehen am Kabel. Eine Zugentlastung z.b. am Case hinten, ist auch eine Möglichkeit die Sache zu verringern.
LG,
Karsten
-
Naja, ich kann nur wiederholen, ich habe die blauen Kabel das Erste Mal bei einer bekannten Firma gesehen, die verwendete diese mit normaler Einbaubuchse.
Ging wunderbar. -
Oder man macht 1-2 Schichten Zumpelband um den Stecker rum. Dann wird der Stecker dicker und klemmt ganz gut in der Buchse.
-
zurück zur eigentlichen Frage.
Ich kenne diese Drahtbügel z.B. auch von Cisco Netzwer-Switchen.
Mit einer Bezugsquelle kann ich jedoch nicht dienen. -
Weil der Klaus nicht locker läßt: Ja, es gibt wohl tatsächlich IEC C13 Kabel die in "normalen" Gerätesteckern sicher verriegelbar sind:
http://www.canford.co.uk/ProductResources/ig/5367.pdf
Im Gegensatz zu den gelb-blauen Chinaklumpen ist diese Lösung nicht mal proprietär. Gefällt mir. -
-
...das sind Volex-Einbaustecker in schwarz. Siehe hier:
http://www.slideshare.net/guestfe8107/pro6-op-manual-v100-b
(kurz mal nach "Volex" suchen..)So ist das gedacht und geht auch gut. Die Kabel mit "normalen" Kaltgerätearmaturen zu kombinieren ist mMn aber Murks.
-
hallo und guten abend,
iec einbaustecker-kabelbuchsen-verbindung hat mir früher auch sorgen bereitet,
hab mir dann auch mal verschiedene sicherungsbügel besorgt ( bulgin u.a. )
hat wegen der verschiedenen kabelbuchsenlängen nie richtig passen wollen…mittlerweile sichere ich für die geräte, die pro jahr nur 1x aus dem rack rauskommen
( z.b. jahresputz )
die steckverbindung mit 2 batzen pattex-compact zwischen männlein und weibchen
nach dem zusammenstecken.
( vorher die teile fettfrei machen )hält auch während dem transport ganz ausgezeichnet ( rüttelfest und temparaturstabil ),
bei bedarf kann ich dann doch die steckverbindung mit etwas mehr kraft trennen
( ist ungefähr wie loctite schraubensicherung mittelfest ).und die kleberückstände gehen auch wieder runter…
aber mein liebling bei wichtigen sachen ist natürlich powercon !
-
Zitat von "klauston"
So wie klauston habe ich das auch gemacht (Thomann TSA), da die Original-Kaltgeräte-Einbaubuchse sehr schlecht durch das Volex-Teil zu ersetzen war. Das Ding ist auf Platine gelötet und die Einbautiefe passte nicht.
==> einfach mit einem Dremel o.ä. in die vorhandene Buchse eine vergleichbare Vertiefung mit ca. 5x3mm fräsen. Sieht der Velox-Buchse ausser der Farbe verdammt ähnlich und passt super auf den blauen Velox-Stecker mit seiner Feder
Gruß
Michael