Hallo beisammen!
Amateur Oldie-Coverband steht vor der Anschaffung einer neuen (gebrauchten) Anlage. Etatmäßig die Ecke drei bis dreieinhalb Mille.
Dafür soll es eine Anlage mit zwei (!) Systemsubs werden, die möglichst kompakt, von einer Person schleppbar, ordentlich klingend ist und für Veranstaltungen indoor mit 100-300 Zuhörern bei Focus auf Tanzflächenbeschallung geeignet sein.
Eingeschossen habe ich mich im Geiste auf die KME SD4 sowie die alte Version der Fohhn Xperience 3 Power.
KME:
+ Gewicht der Subs
+ Anwinkeln der Tops via Flansch
+ editierbarer Controller
+ Zugänglichkeit Bedienelemente
+ zusätzliche Amps für Monitoring oder Aufrüstung mit zwei Passiv-Subs zur SD5
+ Preis (auch für die Schutzhüllen)
- Auf dem Papier weniger Pegel als Xperience
- Kaltgerätestecker
Fohhn:
+ Klang (im Vergleich mit mir bekanntem Material "in unserer Liga" wirklich toll)
+ lauter als SD4 (?)
+ kaum Fehlermöglichkeiten beim Aufbau (Powercon, übersichtliche Bedienelemente)
- Zubehör teuer (Hüllen, Schwenkrahmen)
- Subs an der Gewichtsgrenze von "schleppe ich alleine"
- Griffe am Top chic, aber blöde, denn die untere Vorderkante vermackt da zwangsläufig beim Anheben
- Power-Version gebraucht nur mit Glück innerhalb des Etats zu bekommen
Zur eigentlichen Frage:
Da ich keine Möglichkeit habe, beide Anlagen im Vergleich zu hören (die Fohhn kenne ich zumindest), würde mich interessieren, wie sich die SD4 schlägt. Ist der Pegelunterschied so drastisch, wie das Papier suggeriert? Klirrt die KME früher los? Grundsätzlich ist der "Tanzmugger-like" Sound der Fohhn für unsere Anwendung nicht verkehrt, wobei man der KME am Controller was nehmen könnte, sollte sie z.B. etwas mehr plärren. Der Sound muß halt rund sein, bissl Druck darf sein, aber keinesfalls zu aufdringlich werden, wenn's mal lauter wird. ![]()
Vielleicht findet sich ja hier jemand, der die beiden Anlagen gut kennt, schon mal direkt verglichen hat oder mir zu was ganz anderem rät...
Merci und Gruß
Matthias