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Signal Symmetrieren

  • buzz
  • 15. April 2003 um 16:29
  • ADMIN
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    • 21. April 2003 um 00:28
    • #21
    Zitat von "tonzwerg"

    Womit Du ja jetzt aktiven DI-Boxen in genau dieser Reihenfolge eigentlich die Existenzberechtigung absprichst.
    Potentialtrennung: keine oder nur bedingt.
    Symmetrie: Lausig
    Impedanzwandlung: ja.

    Bei 'ner aktiven DI-Box mit Batterie, habe ich da Schwierigkeiten mit der Potentialtrennung? Oder mit der Symmetrie?

    (Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht... Ich habe noch nie eingesehen, für 'ne aktive Geld auszugeben, bin mit 'ner DIB-100 völlig glücklich...)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tonzwerg
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    • 21. April 2003 um 12:23
    • #22
    Zitat von "Kracky"

    Nungut, da hast du recht wobei ich doch Ipendanzwandlung wirklich relativ selten auf PA Bühnen habe oder? Zumindest solange wir hier von Profigeräten reden.

    Übrigens kenne ich Leinüberträger nur XLR-XLR. Wenn ich nun aber mit Klinke vom Keyboard komme, die langsam ja wirklich alle einen Klinke Line Out haben dann ist es mir doch nur wichtig die Symetrie auf XLR her zu stellen und gegebenenfalls auch Potentialtrennung zu haben. Oder wo gibt es die Klinke - XLR? Wäre ja viel günstiger!

    Okay, die DI-Box braucht man also wegen der Klinkenbuchse...auch eine interessante These.
    Dann sag mir doch mal bitte die Ausgangsimpedanz einer Baßgitarre oder eines Keyboards. Und vergleiche diese mal mit der eines Mikrofons. Dann schauen wir nochmal im IRT nach, was für Quellimpedanzen dort gefordert werden.
    Und zum Treiben von langen Kabelwegen nur soviel: Die kapazitive Last des Kabels am Ausgang der Quelle ist das eigentliche Problem. Und hier hilft mir die DI-Box, nicht der 1:1-Übertrager. Wenn ich mit dem Fahrrad einen Berg rauffahre, schalte ich ja auch ein paar Gänge runter, oder ?
    Line-Übertrager gibt's übrigens auch mit Klinkenbuchse (bzw. Combo-Buchse). Rat' mal, wo.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • tonzwerg
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    • 21. April 2003 um 12:27
    • #23
    Zitat von "ADMIN"

    Bei 'ner aktiven DI-Box mit Batterie, habe ich da Schwierigkeiten mit der Potentialtrennung? Oder mit der Symmetrie?

    (Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht... Ich habe noch nie eingesehen, für 'ne aktive Geld auszugeben, bin mit 'ner DIB-100 völlig glücklich...)

    Naja, die DIB-100 liefert halt zeitgleich zum Anlegen eines Signals am Eingang eine Wechselspannung am Ausgang. Ob diese beiden soviel miteinander zu tun haben, ist eher zweifelhaft.

    Die Potentialtrennung über die Batterie funktioniert, das ist richtig.
    Die Symmetrie einer aktiven DI ist trotzdem allemal mies. Da sind die passiven Kandidaten mit guten Übertragern (nicht die DIB-100) einfach haushoch überlegen. Vgl. hierzu Symmetriedämpfung bei z.B. 10 kHz.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 21. April 2003 um 13:19
    • #24

    Ja, natürlich mit der Baßgitarre hast du wirklich recht, wobei es langsam standart ist, das die ihre eigene DI haben, da hab ich im Moment echt nicht dran gedacht. Keyboards ham doch heute eigentlich fast alle einen Line Ausgang wo die Impendanz schon passt. Alles in allem Hast du aber recht das die Impendanzwandlung eine sehr wichtige Funktion der DI ist, meißt aber eine DI für ganz andere Anwendungen Mißbraucht wird.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Toff
    Profi
    Beiträge
    349
    • 23. April 2003 um 00:37
    • #25

    tonzwerg: Habs dir doch auf der Messe gesagt: Schreib endlich einen Grundlagenartikel zum Thema :)
    Grüße vom Toff

  • Paddy
    Beiträge
    103
    • 23. April 2003 um 21:30
    • #26

    Also, ich weiß, daß schlichtes Brückelöten von 1 und 3 zu einem Pegelverlust von 6dB führt. Wenn man das mit der Summe vom Pult noch ausgeglichen bekommt, dann ist es bei kurzem Signalweg (Pult->Amp) nicht schlimm. Bei langen Wegen kann es zu Einstreuungen kommen, wobei man da durch geschickte Kabelführung auch einiges vermeiden kann (nicht parallel zu Starkstrom/Lastmuco etc. sondern orthogonal verlegen).

    Aber ich würd echt gern mal wissen, wo das mit den 6dB herkommt. Mein Erklärungsversuch war immer: bei symmetrischen Signalen wird die Spannung gleichphasig parallel in einem Kabel geführt, wodurch sich eine Spannungsverdopplung (bei Spannung = 6dB) ergibt.

    Ich lebe schon ziemlich lange erstaunlich gut mit diesem Halbwissen, aber ich würde mich freuen, wenn jemand die amtliche Erklärung hat. Im Übrigen auch für eine Theorie, daß bei einem symmetrischen Signal was in der Phase gedreht wird, wodurch die Einstreuung rausgelöscht wird. Immer wenn ich mir das aufmale und zu verstehen versuche, schaffe ich den Durchbruch zum Kapieren nich... :roll:

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 24. April 2003 um 01:22
    • #27

    Ich versuchs mal ganz kurz und einfach:

    Die Signale auf den Leitern sind GEGENPHASIG, am Eingang wird nur die Differenz zwischen den Leitern A und B empfangen.
    Einstreuungen wirken sich auf beide Leitern GLEICH aus, da sie ja sehr dicht beeinander laufen.
    Da keine Differenz zwischen den Störungen auf beiden Leitern besteht "sieht" der Eingang die Störung nicht.
    Zahlenbeispiel (beliebige Zahlen nicht ganz Praxisgerecht):
    Tonsignal A: +1V
    Tonsignal B: -1V
    Störung A: +100mV
    Störung B: +100mV

    Am Eingang passiert folgendes:
    +1V - (-1V) = 2V (da haben wir auch die Erklärung warum 6dB fehlen wenn eine Ader weg ist)
    100mV - 100mV = 0V (und wech ist die Störung).

    Das wird jetzt sicher die studierten Ings nicht befriedigen aber für die Praxis mußt Du eigentlich nicht mehr wissen.

  • Paddy
    Beiträge
    103
    • 24. April 2003 um 15:52
    • #28

    Also, das ist doch eine sehr amtliche Erklärung! Wenn es ein Ing so nicht hinbekommt, dann soll er doch lieber wieder Musik machen :wink:

  • Berni Ton
    Beiträge
    247
    • 3. Mai 2003 um 23:59
    • #29

    ...genau Hubert...

    So hätte ich das auch beschrieben.

    Und überhaupt frage ich mich wie "erfahrene Leute" so lange über ein paar Kupferwindungen auf einem Ferrit-Kern, in einem Mµ-Metall Gehäuse so lange diskutieren können. :roll:

    Gruß, Berni

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 4. Mai 2003 um 21:12
    • #30

    Und warum man über irgendwelche Leiterplatten in 19"-Stahlblechgehäusen so lange diskutieren kann, als "erfahrener" Techniker.
    Klingt doch eh alles gleich !!! :D

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 5. Mai 2003 um 20:54
    • #31

    ACK. Gute Übertrager zu bauen ist nicht trivial.

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