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HD24 Sync Frage

  • Lamia
  • 27. Mai 2010 um 12:53
  • Lamia
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    348
    • 27. Mai 2010 um 12:53
    • #1

    Hallo,
    es hat sich gerade ergeben, daß ich morgen einen Live Gig mittels eines bereitgestellten HD24 mitschneiden soll.
    Nachdem das FOH-Pult die Direct outs post EQ usw. hat nehme ich den auf der Bühne vorhandenen Monitorsplit (weil Monitor kommt vom FOH) und - Achtung - ein Behringer DDX3216 und einen ADA8000 um 3 ADAT Outs in den HD24 zu schicken.

    Bitte keine Behringer diskussion lostreten - es geht nur so!

    Muß ich die 3 Trümmer syncen und wenn ja wie (HD Master...???) oder ists egal?
    Bei Verwendung des ADA als Erweiterung für den DDX war's ja egal.

    - Alex -

  • bemi
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    • 27. Mai 2010 um 13:28
    • #2

    ja, musst du syncen

    z.B. HD24 als master, jeweils 1 Out zum ADA und zum Pult

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Christian Engel
    Moderator
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    4
    • 27. Mai 2010 um 19:49
    • #3

    Würde ich vermutlich über eine Wordclock-Leitung erledigen. Pult ist Master, von da über T-Stück an ADA und HD24, beide auf external Wordclock.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Lamia
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    • 28. Mai 2010 um 10:33
    • #4

    Danke - wed ich so machen.

    - Alex -

  • robert müller
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    • 28. Mai 2010 um 12:31
    • #5

    Wordclock zum HD24 kannst du dir sparen. Wenn das Pult Master ist und der ADA via Wordclock auf das Pult gesynct ist, kannst du den HD24 einfach auf die optischen Eingänge synchronisieren lassen. Hab das Setup selbst schon so laufen gehabt, das funktioniert problemlos.

  • christopher hafer
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    • 28. Mai 2010 um 15:23
    • #6

    Genau so. Den HD24 einfach auf "ADAT" stellen. Aber eben nicht vergessen: Der "ADA" muss auch vom Master (Pult) gesynct sein, das geht dann nur mit extra WC-Kabel.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Lamia
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    • 31. Mai 2010 um 09:29
    • #7

    Danke, ich hab Chris' Version genommen und alles hat einwandfrei gefunzt, sogar das nachträgliche Backup auf den Rechner.

    - Alex -

  • Online
    niggles
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    • 31. Mai 2010 um 11:01
    • #8
    Zitat von "robert müller"

    Wordclock zum HD24 kannst du dir sparen. Wenn das Pult Master ist und der ADA via Wordclock auf das Pult gesynct ist, kannst du den HD24 einfach auf die optischen Eingänge synchronisieren lassen. Hab das Setup selbst schon so laufen gehabt, das funktioniert problemlos.


    ...bis mal das erste Toslink-Kabel (1-8) einen leichten Wackler hat. Dann ist die Aufnahme des laufenden Songs im Eimer, weil sie ein mehrere Sekunden langes "Loch" aufweist.
    Die WC-Übertragung über ADAT ist im Verbund extrem fehlerintolerant. Daher empfehlen so gut wie alle Hersteller solche Setups extern zu takten... :!:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • christopher hafer
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    • 31. Mai 2010 um 13:11
    • #9
    Zitat

    Die WC-Übertragung über ADAT ist im Verbund extrem fehlerintolerant. Daher empfehlen so gut wie alle Hersteller solche Setups extern zu takten...


    Quelle?

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 31. Mai 2010 um 13:16
    • #10

    Da reichen doch schon Erfahrungswerte um dieses Statement unterschreiben zu können... Separate Wordlock ist einfach die sicherere Lösung.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • robert müller
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    • 31. Mai 2010 um 13:34
    • #11
    Zitat von "niggles"


    ...bis mal das erste Toslink-Kabel (1-8) einen leichten Wackler hat. Dann ist die Aufnahme des laufenden Songs im Eimer, weil sie ein mehrere Sekunden langes "Loch" aufweist.
    Die WC-Übertragung über ADAT ist im Verbund extrem fehlerintolerant. Daher empfehlen so gut wie alle Hersteller solche Setups extern zu takten... :!:


    Wenn ueber das Toslink-Kabel keine Clock mehr kommt, kommt auch kein Audio mehr. Dann hast du ein ganz anderes Problem. Insofern bringt mir die zusaetzliche Wordclock hier nicht viel, ausser, dass der Recorder auch beim Aufzeichnen der ungewollten Stille sauber getaktet ist...
    Ich hab jetzt selber genug Live-Shows ueber ADAT aufgezeichnet, und Clocking war niemals auch nur ansatzweise ein Problem.

  • Online
    niggles
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    • 31. Mai 2010 um 13:44
    • #12

    Das Problem ist daß du hier 3 Leitungen hast die alle perfekt gleichzeitig funktionieren müssen. Beim geringsten Aussetzer auch nur einer davon bricht die komplette Signalübertragung zusammen weil die Eingangssektion des HD-Recorders alles von Grund auf neu sychronisieren muß.
    Bei externer WC merkst du im besten Fall gar nichts weil ADAT eine, wenn auch rudimentäre Fehlerkorrektur eingebaut hat die zumindest das eine oder andere verschluckte Bit kompensieren kann. Im schlimmsten Fall fehlen dir auf den 8 Spuren des wackelnden Toslink-Kabels ein paar Samples. Längere Aussetzer enden meist eh im Totalausfall.
    Und die anderen 16 Spuren laufen eben sowieso stumpf weiter...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • christopher hafer
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    • 31. Mai 2010 um 18:07
    • #13
    Zitat von "cen-music"

    Da reichen doch schon Erfahrungswerte um dieses Statement unterschreiben zu können... Separate Wordlock ist einfach die sicherere Lösung.

    Nein. Meine Erfahrungswerte können dieses Statement eben nicht unterschreiben...
    Wer behauptet separate WC-Leitungen seien sicherer sollte wenigstens darlegen können warum.

    Zitat

    Wenn ueber das Toslink-Kabel keine Clock mehr kommt, kommt auch kein Audio mehr.


    Schön beobachtet... :wink:

    Zitat

    Das Problem ist daß du hier 3 Leitungen hast die alle perfekt gleichzeitig funktionieren müssen. Beim geringsten Aussetzer auch nur einer davon bricht die komplette Signalübertragung zusammen weil die Eingangssektion des HD-Recorders alles von Grund auf neu sychronisieren muß.


    Wieder: Nein. Wenn es nicht "perfekt funktioniert" setzt auch Audio aus, während die WC nur über eines der 3 TosLink-Leitungen ihr Ziel erreichen muss (es gibt nur eine Clock - und nicht drei...).

    Hätte mir schon denken können dass meine Frage nach einem eindeutigem Beleg kein Ergebnis hervorbringt, nur Mutmaßungen. Siehe Signatur...

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Online
    niggles
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    • 31. Mai 2010 um 19:38
    • #14
    Zitat von "christopher hafer"

    Nein. Meine Erfahrungswerte können dieses Statement eben nicht unterschreiben...
    Wer behauptet separate WC-Leitungen seien sicherer sollte wenigstens darlegen können warum.

    Wurde unter anderem in den offiziellen Schulungen zum Mackie SDR 2496 (lang, lang ists her...) so dargelegt. Auch bei Fostex und Alesis bekommt man auf Nachfrage ähnliche Auskunft. Und die Praxis zeigt auch daß da was dran ist.


    Zitat


    Wieder: Nein. Wenn es nicht "perfekt funktioniert" setzt auch Audio aus, während die WC nur über eines der 3 TosLink-Leitungen ihr Ziel erreichen muss (es gibt nur eine Clock - und nicht drei...).

    Sicher gibt es sendeseitig nur eine Clock - ich muß ja im Recorder festlegen auf welcher Leitung die dann tatsächlich empfangen wird. Hat diese Leitung einen Wackler ist sowieso Ende. Setzt eine der anderen Leitungen aus passiert theoretisch auf den anderen Leitungen nix. Theoretisch...
    In der Praxis hab ich da schon ziemlich spektakuläre Ausfälle erlebt. Insbesondere der Mackie SDR verträgt es überhaupt nicht wenn auf einer der Leitungen scheinbar ein völlig anderer Takt ankommt. Warum soll der Alesis da besser sein?

    Natürlich schreibt das keiner so in die Bedienungsanleitungen rein - die Geräte sollen ja "musikerfreundlich" sein. Andererseits weißt du ja auch daß es im Studio- und Recordingbereich aus gutem Grund schon seit langem Usus ist mit Zentraltakt zu arbeiten. Ich weiß, das ist eigentlich ein Überbleibsel aus der Zeit der analogen Bandmaschinen mit ihren Gleichlaufschwankungen. Aber es hat sich auch einfach bewährt zur Taktung eine mechanisch und elektrisch stabilere Verbindung als Toslink zu verwenden. Zumal sich die Kosten für ein paar BNC-Kabel und T-Stücke ja wirklich in übersichtlichen Grenzen halten...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • christopher hafer
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    803
    • 1. Juni 2010 um 11:56
    • #15
    Zitat

    Sicher gibt es sendeseitig nur eine Clock - ich muß ja im Recorder festlegen auf welcher Leitung die dann tatsächlich empfangen wird.


    Beim HD24 kann (muss) man das aber nicht festlegen (die Mackie-Recorder kenn ich nicht) - d.h. der HD24
    ist offenbar in der Lage sich den Clock aus EINER Leitung zu ziehen. Um dieses Gerät geht es doch.

    Zitat

    Andererseits weißt du ja auch daß es im Studio- und Recordingbereich aus gutem Grund schon seit langem Usus ist mit Zentraltakt zu arbeiten.


    Ähmm - jetzt mal langsam: In einem digitalen Verbund muss es immer einen Master geben.
    Natürlich gibt es in KOMPLEXEN Studio-Setups die Notwendigkeit, mit separaten WC-Leitungen zu arbeiten - nämlich sehr oft dann wenn mehr als 2-3 Geräte im Spiel sind.
    Habe ich aber ein übersichtliches Setup ist der Einsatz einer zusätzlichen WC-Leitung eher kontraproduktiv:
    Geht ein TosLink-Signal flöten (weil es z.B. mechanisch nicht OK ist) fällt die Aufnahme aus, geht das WC-Signal flöten aber auch - im Ergebnis: eine zusätzliche Fehlerquelle.
    Also nochmal: Die Clock wird IMMER mit den Audiodaten mitgeliefert. Sie wird nicht "besser" wenn man sie separiert.
    Wichtig ist: Eine stabile mechanische Verbindung der TosLink-Kabel, so gut es eben geht. Hier liegt die größte Fehlerquelle.
    Und genau so eine korrekte Master/Slave-Zuordnung.
    DA passieren in der Praxis die Fehler (ja, auch schon mir... :roll: ).

    Gruß,
    Christopher

    "Just because you believe something doesn't make it true."

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