Hm ja schön, dass Du das so siehst. Ich hatte den Eindruck, dass irgendwie doch nicht jeder das so sieht. :roll: Dann hätte ich mir ja gar nicht so Viel Mühe machen müssen, oder ... ![]()
Wenn die gespeicherten Digitalpult-Setups gar nicht passen..
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Najaaa, so würde ich das auch wieder nicht ausdrücken.
Ein guter Teil deines und des allgemeinen Aufwands dieses Threads hat sich definitiv gelohnt, da kam einiges an Information bei rum!
Aber so langsam gleitet es doch eher in ein "Glaubenskrieg" um persönliche Vorlieben und Details aus, die Grundsätze sind definitiv klargestellt glaube ich.
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Zitat von "rockline"
Zum Vocal EQ vielleicht noch ein Satz: es ist schon ein Unterschied ob ich eine direktsthahlende 2 x 12"/2" Club PA oder 4 x Top pro Seite horngeladene Sache aufkarre, oder am Ende vielleicht doch mit einem LineArray arbeite. Auch Koppelfrequenzen die nur die Gesangsmikros betreffen (von der PA zurückkoppelnd) bearbeite ich lieber an der Quelle (entsprechender Kanal) als das ich mir die Eier komplett aus dem Holz nehme.
Das ist ja auch korrekt so, eine Kopplung auf nur einem Mikrofon ist nicht zwingend ein grundsätzlicher Raum- oder PA-Einfluss.Das File von heute habe ich übrigens nicht gespeichert. Das würde bis auf die Kanalbeschriftung und die DCA/Mutegruppen nirgends funktionieren.
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Also ich glaube das genau das komplizierte Denken wie es sich hier zeigt daran schuld ist das man vor Digipulten noch Angst hat. Jetzt mal ehrlich Leute so ernst ist es ja auch nicht. Es ist auch nicht so schwer wie es sich hier anhört.
Nur weil ich was speichere heisst ja nicht das ich es nicht auch ändern kann. Das musste ich schon immer so machen und das verwendete Werkzeug ist doch dabei erstmal egal. Wie ich nun welchen EQ oder so verwende ist doch mal komplett egal. Ein blankes XL3 stellt dabei mindestens eine genauso grosse Herausforderung da.
Ich hab das Gefühl das ihr hier Rennen wollt bevor Ihr Laufen könnt! Solche Showfiles sind wie man auf der Insel so schoen sagt. Subject to Change. -
Naja, kompliziert wurde es eigentlich nur durch den unerwarteten EQ-Exkurs.
Die Kernaussage war ganz einfach: Je besser der systech seine Arbeit macht, um so weniger Geschraube gibts beim Mischen. Das war schon immer so. Das kann man mit "one-two" merken, oder wenn man eben aus einem sinnvoll gespeicherten Bandsetup schrauben muß wie doof.
Ich habe auch Spass, an meinen files ständig was zu verändern, allerdings nicht so sehr, wenn das daraus besteht, mich per mix an einem System abzuarbeiten, an dem der systech und der sitter ihren Job nicht gemacht haben und das Zeitfenster so klein ist, dass ich es dort, wo es hingehört, nicht nacharbeiten kann. Das ist auch keine Planspielgeschichte sondern leider zu oft unerfreuliche Realität.
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Zitat von "guma"
Naja, kompliziert wurde es eigentlich nur durch den unerwarteten EQ-Exkurs.
Die Kernaussage war ganz einfach: Je besser der systech seine Arbeit macht, um so weniger Geschraube gibts beim Mischen. Das war schon immer so. Das kann man mit "one-two" merken, oder wenn man eben aus einem sinnvoll gespeicherten Bandsetup schrauben muß wie doof.
Ich habe auch Spass, an meinen files ständig was zu verändern, allerdings nicht so sehr, wenn das daraus besteht, mich per mix an einem System abzuarbeiten, an dem der systech und der sitter ihren Job nicht gemacht haben und das Zeitfenster so klein ist, dass ich es dort, wo es hingehört, nicht nacharbeiten kann. Das ist auch keine Planspielgeschichte sondern leider zu oft unerfreuliche Realität.
+1! Insofern kann ich dir da vollständig zustimmen
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Hi,
inzwischen hab ich fuer ziemlich alles was ich mache "Standardsetups" mit Standardbelegung, Beschriftung usw. Diese werden je nach Band angepasst, oft auch an bandeigene PAs und -umfelder.
Und je nach dem in welchem Umfeld ich mich befinde kann ich mit unterschiedlichen Setups beginnen. Wichtig ist, dass man alles gut dokumentiert. D.h. wenn ich z.B. am Rande der Leistungsfaehigkeit einer PA war und den Master vielleicht deswegen herzhafter komprimieren musste oder wenn ich - weil die Räumlichkeit klein ist - quasi nur Vocals und Effekte mische und deshalb mehr mit Subgruppen arbeite, wirds im Setup so dokumentiert.
Erkennbar ist das am Namen des setups; immer steht das Datum mit drin, ggf. die Art der Location, der Ort und eben dann (+ Master Comp, + via groups).
Ein weiterer Punkt warum setups vom Schluss des letzten Gigs oft nicht passen ist m.E., dass viele (Cover-) Bands im ersten Set wesentlich anders klingen als im letzten (Spielfreude, Alkoholeinfluss, Publikumsresonanz, Repertoire ...) und dass das gleiche fuers Publikum gilt ("Viel zu laut!"). Das trifft natuerlich sicher fuer Profibands mit >100 Gigs in jeweils ähnlichem und grossen Umfeld sowie immer ausverkauftem Haus nicht so zu

Ziel ist, dass - sollte ich mal durchgängig mit ordentlichen(TM) Pulten arbeiten koennen - fuer alle diese Bausteine matizierte Cues vorhanden sind. D.h. ich lade "Band xy", "PA zu klein", "Subs via Aux", "volles Zelt"

VG bemi
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