... gemeint ist hier nicht die reine "Informatikebene" ( falsche Version, falsche portbelegung u.s.w. ) sondern die klangliche oder musikalische. Ich denke da passt auch der an anderer Stelle aufgetauchte "rockline-Frust" hin.
Gefragt wäre hier sowohl die aufmerksam zuhörende Meinung des Systechs, wie von Gert schon angedeutet, als auch von Mischern, die mit ein bisschen Fähigkeit zur Selbstkritik die Situation kennen, dass ihr Startfile ( oder auch gerne aus dem Analogen ihre "Standardeinstellung" und die gibts, Hand aufs Herz, auch bei denen, die von sich behaupten, sie schrauben vom genullten Pult aus immer nach Gehör ) überhaupt nicht funktioniert.
Eine Erklärung wäre für mich ( nur so als Einstieg in den Thread :wink: ) dass der Vorort-Techniker im Kopf keine saubere Trennung zwischen den Aufgaben der System-EQs, der Master-EQs und/oder MonitorsummenEQs und den Kanal-EQs hat. Das ist, solange man nur für sich alleine arbeitet, kein Problem, kann aber für andere, die auf einem so behandelten System arbeiten müssen, sowohl für den Saalmix als auch für den Monitormix eine echte Katastrophe sein. Das Problem gibts natürlich schon immer, allerdings tritt es bei einem download eines files, in dem zwar logischweise keine ausgefeilten Einstellungen aber so eine Art gemässigte Start-Position ( gesetzte Hoch und Tiefpässe, Quellen- oder Mikrofonbezogene Eigenheiten, die man als wiederkehrend kennt ) abgelegt hat, sehr viel drastischer auf.