Wenns wirklich so schlecht war, müsste der Verantwortliche ja gefeuert sein und vielleicht sollte man erstmal weitere Konzerte verfolgen, falls es noch welche in D gibt.
Aufregung um das Amy Macdonald-Konzert in Hamburg
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simonstpauli schrieb:
ZitatDie O2 in Hamburg hat eine Eisfläche, dann Publikum. Dadurch passiert atmosphärisch Folgendes:
1. Wenn die Tops nicht steil genug runterkommen, prallen die Höhen von der warmen Zwischenschicht ab (wie flache Steine von der Wasseroberfläche)
2. Das Zeitverhalten der Subs stimmt nicht mehr, weil die am Boden laufenden Wellen durch die Kälte [ langsamer ] sind als 3m darüberZitatDie Differenz ist dort höher als 5 Grad.
Ich schätze mal 20 Grad Unterschied, das ergibt 3,6% Abweichung der Schallgeschwindigkeit.Oha, ich hab dieses Phänomen zwar noch nie bewußt wahrgenommen, aber es klingt plausibel.
Ob es in der Praxis wirklich so immense Auswirkungen hat daß Menschen die Halle verlassen wage ich aber zu bezweifeln. Hier ist offenbar was ganz anderes falsch gelaufen.
Aber trotzdem Danke für den Einwand, ich werde versuchen das bei Gelegenheit mal näher zu betrachten.Gruß, Michel
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Am besten wäre doch wenn einer (oder 2) die dabei waren berichten täten.
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Ich denke, an den Technikern selbst sollte es nicht gelegen haben, aber vielleicht an der Technik. Hatte selbst einmal eine Veranstaltung, bei der beim ersten Stück uns eine Stromphase abhanden gekommen ist. Defekt in der Hauselektrik. Bis der Fehler erkannt und behoben ist, kann ne hektische Stunde schnell vorbei sein. Und du kannst als Veranstalter überlegen, was du machst, Abbruch oder mit dem technisch noch möglichen so lange weiterarbeiten? Überall passieren dumme Dinge für die keiner wirklich kann, auch in der Veranstaltungstechnik. Und ein zusammenstürzendes Rig finde ich persönlich viel schlimmer als einen schlechten Sound!
Grüße
Andi
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hm, irgendwie interessant, daß fast jeder versucht, eine Variante hervorzuholen, in der die Technik, die Umgebung und doch nicht der Mensch schuld am Ergebnis ist.
Lustigerweise scheint das nur in unserer Branche so zu sein - überall anders wird die Technik in Schutz genommen und meist "Menschliches Versagen" als 1. potentielle Ursache genannt...
Es gibt ja nun auch mindestens 2 unabhängige Berichte (HH + S), in denen beide male von Problemen geredet wird - wie gravierend die nun auch immer gewesen sein mögen.
Disclaimer: Ich war nicht dabei, kann es nicht konkret sagen, ob es so oder so war, will damit niemanden vorverurteilen oder gar als Verantwortlichen hinstellen. Es fällt (nicht nur in dieser Diskussion) nur immer wieder auf...
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Zitat von "marce"
hm, irgendwie interessant, daß fast jeder versucht, eine Variante hervorzuholen, in der die Technik, die Umgebung und doch nicht der Mensch schuld am Ergebnis ist.
Bemerkenswert.Zitat von "mario potratz"
Die Anlage an sich kann nicht schlecht gewesen sein.
Merke:
Am Ende ist immer der Bediener schuld. -
Zitat von "marce"
hm, irgendwie interessant, daß fast jeder versucht, eine Variante hervorzuholen, in der die Technik, die Umgebung und doch nicht der Mensch schuld am Ergebnis ist.
Lustigerweise scheint das nur in unserer Branche so zu sein - überall anders wird die Technik in Schutz genommen und meist "Menschliches Versagen" als 1. potentielle Ursache genannt...
Es gibt ja nun auch mindestens 2 unabhängige Berichte (HH + S), in denen beide male von Problemen geredet wird - wie gravierend die nun auch immer gewesen sein mögen.
Disclaimer: Ich war nicht dabei, kann es nicht konkret sagen, ob es so oder so war, will damit niemanden vorverurteilen oder gar als Verantwortlichen hinstellen. Es fällt (nicht nur in dieser Diskussion) nur immer wieder auf...
Ich behaupte mal ganz frech, daß es heutzutage wenig widrige Umstände bei einem kleinen Hallengig wie in der O2 Hamburg gibt.
Ebenso behaupte ich, daß bemängelter Sound oft genau so beabsichtigt ist, seien es hohe Sub-Level, englische Präsenz-Kellen oder dergleichen.
Und drittens ist Fakt, daß unser Gehör nun mal so funktioniert, daß es nach ein paar Songs "besser wird". -
Ich denke; es wird am ehesten so gewesen sein, das die meisten der Unzufriedenen mit den falschen Vorstellungen in das Konzert gegangen sind.
Die Musik, gedeckt eher leise rüberkommend im Radio/ CD, Lagerfeuerromantik; auf einmal für ein paar Tausend Zuhörer hörbar gemacht. Und auch noch anderes arangiert, live eben.
Im Grunde paßt das garnicht zusammen, gehört stylistisch eher in 'nen größeren Club.Umgekehrt: Rammstein oder Metallica im Club??? Naja höchstens unplugged....
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Zitat von "madmax"
Umgekehrt: Rammstein oder Metallica im Club??? Naja höchstens unplugged....Da bin ich anderer Meinung. Hab schon ein richtig geiles Metallica-Tribute Konzert in einem 300er Club erlebt. Und die Leonard Cohen Konzerte dieses Jahr in den großen Hallen sollen auch nicht schlecht gewesen sein. Natürlich ist ein Konzert im passendem Rahmen besser, aber andersrum gehts auch. Und oft nicht schlecht.
Gruß
Rainer -
Aber mal ganz ehrlich:
keiner weiß wirklich was, und genaugenommen ist das:
Guggst Du hier -