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iLive T80: Monitormix parallel übers Mixrack?

  • hendrik stratmann
  • 14. November 2010 um 17:37
  • hendrik stratmann
    Beiträge
    25
    • 14. November 2010 um 17:37
    • #1

    Hallo liebe iLive-KennerInnen,

    ich habe folgende Problemstellung, zu der ich bisher noch keine zufriedenstellende Lösung/Antwort gefunden habe:

    In Kürze werden wir mit der Band, für die ich Monitor mache, erstmals mit einem iLive konfrontiert. Und zwar mit einer T80-Oberfläche in einem kleinen Club. Ich weiß noch nicht, was da für ein Mixrack dran hängt, vermute aber das 32er.
    Nun stehen wir vor dem Problem, dass wir FOH- und Monitormix üblicherweise von einem Pult machen, wenn kein separater Monitorplatz vorhanden ist. Und zwar zu zweit! Sprich: der FOH-Kollege und ich kommen uns mal ganz nahe.. ;)

    Die Frage ist nun, ob ich mich parallel zum Surface per CAT-Kabel mit meinem Laptop direkt auf das Mixrack stecken und von dort dann den Monitormix machen kann? Laut Anleitung müsste das gehen, es wird mir halt nur nicht klar, ob ich dann lediglich parallel auf die Mix-Sends der FOH-Kanäle zugreife, oder tatsächlich praktisch einen eigenen Platz (mit kompletten EQing etc) fahren kann. (Dazu müsste das Mixrack ja irgendwie einen kompletten Split simulieren. Oder?)

    Und noch eine Unklarheit: Das Mixrack hat ja eine zusätzliche PFL-Out-Buchse, die ich in der angestrebten Laptop-Konstellation nutzen möchte. Ist die komplett unabhängig vom PFL am Surface? Kann ich die dann vom Monitor-Laptop ansteuern (Kanalauswahl und Pegel?)?

    Schon jetzt vielen Dank für eure Antworten!!
    Viele Grüße
    Hendrik

    was ich lieb' - ist meine stimme laut am monitor
    was ich hass' - ist dieser komiiiiiische ton im ohr

  • simonstpauli
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    • 14. November 2010 um 18:09
    • #2

    Man kann zeitgleich mit dem Surface und einem Laptop (oder mehreren) auf dem Mixrack arbeiten.

    Trotzdem gibt es nur einen PFL-Bus, d.h. wenn Du als Monitorkollege vorhörst, hört der FOH-Kollege das auch.

    Wenn man nur 32 Kanäle braucht, kann man jeden Kanal splitten (hat also auf Kanal 1-32 ein FOH-Pult, auf Kanal 33-64 ein Monitorpult. Zum schnellen Patchen gibt es auch eine Möglichkeit (damit man nicht in jedem Split-Kanal den Input-Patch einzeln machen muß). Beim Digital-Split muß man sich dann noch einig werden, wie man mit dem Gain umgeht. Ich handhabe es gerne so, daß der Monitor den Gain setzt und fixiert (auf Trim umschaltet). Wichtige Kanäle und Kanäle, die evtl. Gain-Riding erfordern, kann man ja auch analog splitten.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • e-on
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    • 15. November 2010 um 00:03
    • #3

    Du kannst dir für solche Geschichten sogar noch einige Effekte reservieren und in deine Auxe setzen.

    :?:

  • hendrik stratmann
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    25
    • 15. November 2010 um 09:53
    • #4

    Danke für eure schnellen Antworten!! Das klingt ja einigermaßen unkompliziert. Mit dem fehlenden zweiten PFL-Bus können wir leben, der FOH-Kollege muss über die PA hören.. ;)

    Die schnelle Patchmöglichkeit hab ich allerdings im Editor bisher nicht entdeckt, sondern nur die Option jeweils im Kanal. Kann mir da noch wer einen Tipp geben?

    Gibts denn noch wissenswerte Tipps & Tricks in Sachen Synchronisierung des Laptops mit dem Mixrack? Oder tuts ein einfaches "Kabel rein + Editor starten"? Hab das bisher noch nicht im Manual nachgeschlagen, daher sorry, falls es dort stehen und ganz simpel sein sollte...

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  • wora
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    • 16. November 2010 um 01:48
    • #5
    Zitat von "hendrik stratmann"

    ...Die schnelle Patchmöglichkeit hab ich allerdings im Editor bisher nicht entdeckt, sondern nur die Option jeweils im Kanal. Kann mir da noch wer einen Tipp geben?.

    diese möglichkeit gibt nur am pult, dort aber wiederum sehr logisch und schnell. im editor wäre das aber auch noch wünschenswert...

    Zitat von "hendrik stratmann"

    ...
    Gibts denn noch wissenswerte Tipps & Tricks in Sachen Synchronisierung des Laptops mit dem Mixrack? Oder tuts ein einfaches "Kabel rein + Editor starten"? Hab das bisher noch nicht im Manual nachgeschlagen, daher sorry, falls es dort stehen und ganz simpel sein sollte...


    das geht sehr einfach und selbsterklärend, sofern man an seinem laptop die richtige IP eingestellt hat.

    ich finde das lesen der bedienungsanleitung ist gerade bei einem digitalpult pflicht, wenn man damit zuverlässige ergebnisse erzielen möchte. diese lektüre ist für so manchen "aha!"-moment zuständig!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hendrik stratmann
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    • 16. November 2010 um 08:18
    • #6

    Moin wora, danke für deine Antwort!

    Mittlerweile hab ich im Editor tatsächlich eine einigermaßen fixe Patchmöglichkeit gefunden (Drag+Drop zwischen dem Setup-Fenster In/Out und dem Strip-Fenster).

    Und klar hab ich in die Anleitung geguckt, muss aber zugeben, bisher längst noch nicht alles gelesen zu haben und aus den Angaben teils auch (nur mit dem Editor vor der Nase) nicht so richtig schlau geworden zu sein. Zum Synchronisiern stehen da ja sogar die IP-Adresse etc. drin, ich dachte halt nur es gäbe vllt. noch weitere schlaue Tipps&Tricks..
    Aber stimmt natürlich: RTFM! :wink:

    Nochmal danke jedenfalls für eure Tipps. Und falls jemand noch einen Hinweis hat, über was Einsteiger bei dem Pult (bzw. der Arbeit mit Laptop am Mixrack) bevorzugt stolpern können, immer her damit!

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  • wora
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    • 16. November 2010 um 15:34
    • #7
    Zitat von "hendrik stratmann"

    ...

    Nochmal danke jedenfalls für eure Tipps. Und falls jemand noch einen Hinweis hat, über was Einsteiger bei dem Pult (bzw. der Arbeit mit Laptop am Mixrack) bevorzugt stolpern können, immer her damit!

    einen tipp, den ich neueinsteigern gerne mitgebe:
    zwischendurch immer mal wieder (irgend) eine MIX taste doppelt drücken, damit man wieder im master layer ist.
    für deine arbeit als monitormann ist das natürlich nicht so entscheidend, trotzdem kann es nicht schaden einen genau definierten zustand zu haben.

    noch ein tipp zum editor:
    oben gibt es eine taste "CUSTOM"
    auch damit kann man sich strips frei erstellen, ohne allerdings an eine vordenfinierte oberfläche gebunden zu sein. dieses fenster ist gerade für die monitor-arbeit sehr hilfreich.
    ich lege mir da immer ein paar monitorwege (auxsends) rein, dazu dann nebendran einfach alle kanäle. dann kann man sehr gut und schnell zwischen den monitorwegen umschalten und sieht alle faderbewegungen. man benötigt aber auch einen bildschirm, der gross genug ist. ich empfehle in der breite min. eine 1366er auflösung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hendrik stratmann
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    • 1. Dezember 2010 um 12:26
    • #8

    So, der Job ist nun gelaufen und ich kann folgendes Fazit ziehen:
    Nach einer kleinen Umgewöhnungsphase (weg von der physikalischen Oberfläche hin zur Maus) ging das ziemlich gut! Hab mit Laptop und zusätzlichem 19"-TFT gearbeitet, so dass ich schön übersichtlich alle relevanten Fenster auf einen Blick parat hatte. Natürlich fehlt mir noch ne Menge Praxis, um auf dem System richtig fit zu sein, aber zumindest macht es schon Spaß, damit zu arbeiten.

    Vielleicht kann mir jemand von euch noch Tipps zur Erweiterung durch ext. Controller geben:
    Hat jemand mal PL-6 oder PL-10 für eine Monitoranwendung benutzt?
    PL-10 scheint mir fürs Monitoring sinnvoller, da ich damit in gewisser Weise "Sends on Potis" habe und mir die Motorfader beim PL-6 für das schnelle Wechseln zwischen verschiedenen Aux-Sends wohl echt fehlen würden.
    PL-6 wäre dagegen vermutlich für den FOH schöner, um zB Faderfahrten bei Effekt-Returns oder so machen zu können..

    In einem anderen Thread (tipps&tricks glaube ich) hab ich mal gelesen, dass diese unschlagbar günstigen USB-Faderbänke von Behringer bisher nicht kompatibel zum iLive-Editor sind. Ist da wohl zu erwarten, dass das mal kommt? Wäre zumindest aus der finanziellen Perspektive ja durchaus interessant..

    Danke und Gruß
    hendrik


    Edith hat freundlicherweise Rechtschreibfehler entfernt.

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    Einmal editiert, zuletzt von hendrik stratmann (4. Dezember 2010 um 14:00)

  • wora
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    • 2. Dezember 2010 um 22:59
    • #9

    ich hatte mal einen keyboarder, der hatte recht oft änderungswünsche für seinen monitor, die ich zusätzlich zum frontsound erledigen musste... dadurch musste ich die ein- oder andere effektgeschichte platzen lassen, weil ich gerade mit ihm beschäftigt war.
    ich habe ihm dann eine PL6 gegeben, damit er sich den monitor während des gigs selber regeln kann. das hat super geklappt, sowohl für ihn als auch für mich war das die perfekte lösung.

    ich mache selbst einmal im monat einen gig nur mit laptop und zwei PL6 als pultersatz (kein platz). das geht soweit ganz gut, an diese fader hat man sich recht schnell gewöhnt.
    wenn man aber monitor machen möchte, sehe ich die PL10 wegen ihrer recallbarkeit im vorteil. da kann man sich dann per szenenumschaltung andere monitorwege drauflegen. das ist einmalig ein bisschen arbeit, aber wenn es programmiert ist geht es flott.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hendrik stratmann
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    • 4. Dezember 2010 um 13:59
    • #10
    Zitat von "wora"


    [...]
    ich mache selbst einmal im monat einen gig nur mit laptop und zwei PL6 als pultersatz (kein platz). das geht soweit ganz gut, an diese fader hat man sich recht schnell gewöhnt.
    wenn man aber monitor machen möchte, sehe ich die PL10 wegen ihrer recallbarkeit im vorteil. da kann man sich dann per szenenumschaltung andere monitorwege drauflegen. das ist einmalig ein bisschen arbeit, aber wenn es programmiert ist geht es flott.

    Moin,
    ja ich denke auch, dass man sich schnell ans Arbeiten mit Laptop gewöhnen kann. Insbesondere wenns ein festes System für nur eine Band ist und dies noch mit Controllern erweitert wird. Deshalb werden wir nun in ein 32er Mixrack plus Controller investieren. Und ja, es wird wohl fürs Monitoring erstmal ein PL-10 werden (aus den von Dir schon genannten Gründen). Der FOH-Kollege bekommt für seine Effektreturns und so noch ein PL-6.

    Das mit der Programmierung der Szenenumschaltung auf dem Controller wird nochmal spannend. Editor und Anleitung geben zur Programmierung des Controllers ja nicht so viel her (zumindest werde ich ohne es gleichzeitig testen zu können nicht recht schlau daraus). Aber das wird sicher klappen, wenn ich erstmal das System vor mir habe..

    Jedenfalls freue ich mich, bald regelmäßig mit iLive arbeiten zu können!

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  • wora
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    • 6. Dezember 2010 um 00:34
    • #11

    die programmierung der PL devices ist eigentlich selbsterklärend. das macht man am besten im editor, dort kannst du dir das schonmal vorab ein bisschen ansehen.
    man kann jedem fader(oder poti), jedem taster und jeder LED eine eigene funktion zuweisen. das ist einerseits fantastisch, erfordert aber andererseits vorarbeit, "auf dem gig schnell mal" sollte man nur geübten kollegen abfordern...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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