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Graphic Equalizer,wie verhalten sich bearbeitete Frequenzen?

  • Stoki1
  • 12. Dezember 2010 um 19:31
  • Stoki1
    Verifiziert
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    • 12. Dezember 2010 um 19:31
    • #1

    Eine eher Grundlegende Frage von mir, da ich mich frage, ob für meine Anwendung eher ein parameterischer oder Grafischer Equalizer in Frage käme.

    Wie verhalten sich Frequenzen, wenn bei einem Grafischen Equalizer mehrere Regler nebeneinander gezogen werden.
    Als Beispiel: ich möchte ab 1khz alles um 3 dB erhöhen, und ziehe also alle Regler ab 1khz um 3dB nach oben. Bleibt dann das Signal noch linear ab 1khz, oder gibt es da kleine Einbrüche bei den Trennfrequenzen zwischen den gezogenen Reglern?
    Oder nochmals anders beschrieben, hebt sich die Steilheit der Trennfrequenz auf, wenn der benachbarte Regler gleichviel gezogen wird?

    Ich hoffe, Ihr versteht meine Frage.

  • simonstpauli
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    • 12. Dezember 2010 um 20:52
    • #2

    Es wird wellig, je nach Filtergüte mehr oder weniger.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Loloverde
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    • 12. Dezember 2010 um 21:24
    • #3

    Howdy

    Hier ist erklärt wie sich die EQs verhalten, wenn benachbarte Bänder verändert werden:
    http://www.rane.com/note101.html

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Stoki1
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    46
    • 12. Dezember 2010 um 21:35
    • #4
    Zitat von "Loloverde"

    Howdy

    Hier ist erklärt wie sich die EQs verhalten, wenn benachbarte Bänder verändert werden:
    http://www.rane.com/note101.html

    Gruß
    Rainer


    :)
    Danke, bin jetzt nach langem suchen gerade auch darauf gestossen.
    In dem Fall ist mein erwähntes Problem bei Constant Q EQ's zum grossen Teil behoben.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 13. Dezember 2010 um 06:17
    • #5

    Nicht nur Welligkeit ist ein Problem, sondern der Gain wird auch erhöht.

  • Jueof
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    529
    • 13. Dezember 2010 um 07:43
    • #6
    Zitat

    In dem Fall ist mein erwähntes Problem bei Constant Q EQ's zum grossen Teil behoben

    Die betonung muß hier auf zum großen teil liegen. Ich weiß gar nicht mehr welcher hersteller den slogan constq vor vielen monden initiierte er hält imho nur bedingt was er verspricht. Die frage stellung des ts würde ich am ehesten mit einer frequenz weiche an gehen..

  • simonstpauli
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    • 13. Dezember 2010 um 08:01
    • #7
    Zitat

    In dem Fall ist mein erwähntes Problem bei Constant Q EQ's zum grossen Teil behoben


    Das kommt darauf an, was denn eigentlich genau das Problem / die Aufgabenstellung ist.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 14. Dezember 2010 um 00:31
    • #8

    ob constant-Q oder variable-Q(constant-bandwidth) die bessere idee für einen EQ ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. meine alten DN27 waren mir jedenfalls mit abstand die liebsten ;)

    in deinem genannten fall ist das aber eh eine notlösung, die man sich dann zwar mit ein paar rippeln erkauft, doch live fallen die mit sicherheit nicht auf.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 14. Dezember 2010 um 10:45
    • #9

    Für die genannte Aufgabe macht tatsächlich constant Q den geringsten Fehler. Eine constant bandwidth Filterbank würde ja in der Mitte der benachbarten angehobenen Filter einen ordentlichen Summierungsbuckel erzeugen.

    Aber:
    alle Terz-EQs egal welchen Filtertyps sind für die genannte Aufgabe das grundsätzlich falsche Werkzeug. Für andere typische Terz-EQ Anwendungen sind entweder Filter mit konstanter Bandbreite und Überlappung ( DN27 ) oder die neueren "proportional" oder "perfect" Q ( Herstellerbezeichnungen ) das vielseitigere Werkzeug.
    Das richtige Werkzeug für die genannte Aufgabe ist ein in Betrag und Einsatzfrequenzbereich regelbarer Kuhschwanz wie er entweder in Lautsprechersystemprozessoren oder aber auch im manchen parametrischen Filterbänken als semiparametrischer Höhen- oder Tiefenfilter ( z.B. in vielen Digitalpulten ) vorkommt.

  • Stoki1
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    • 14. Dezember 2010 um 14:19
    • #10

    Danke für die vielen Antworten.
    Ich bin auf dieses Problem gestossen, als uns die KS CPD 12 in unserem Proberaum mit mehr Anteil an Höhen gegenüber alten CPA 2 auffielen.
    Mir kam dann sofort das asymetrische Horn in den Sinn, das theoretisch und wohl auch praktisch bei geringen Raumhöhen und kurzen Distanzen der "Hornanateil" etwas zu stark ausfällt, da wir so mit stehen ziemlich auf Ohrenhöhe sind, wessen Bereich eigentlich für grössere Distanz gedacht wäre.
    Ich habe das dann mal mit rumexperimentieren provisorisch hingekriegt mit unserem schon etwas in die Jahre gekommenen Digitalpult von Roland. (Vm 7200)
    Das biete noch nicht so komfortable Möglichkeiten, Filter in die Summe einzuschleifen.
    Habe es dann aber hingekriegt mit einem parameterischen EQ mit Kuhschwanz bei Höhen und Bässen.
    So habe ich dann die Frequenzen ab der Trennfrequenz der Cpd 12 (1200Hz) gezielt senken können, und war so recht zufrieden.
    Ich versuche nächstens noch, mit dem Internen DSP der CPD 12 sowas zu realisieren, wäre aber für die Praxis auch nicht erwünscht, wegen sowas jedesmal die Lautsprecher zusätzlich mit Ethernet zu verbinden.
    Ich weis garnicht, ob die Einstellungen verloren gehen, wenn die CPD vom Laptop getrennt wird.
    Mal schauen.......

  • Stoki1
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    • 18. Dezember 2010 um 09:24
    • #11

    Ich frage mich gerade, ob für solche Fälle, oder auch generell der behringer dcx2496 Sinn machen würde, da ich den ja Digital vom Master-Signal des Digitalmixers einschleifen könnte, und so eine weitere Digital-Analog-Digital-Analog Wandlung vermeiden könnte.
    Bin mir das sowieso schon lange am überlegen, da wir als Band schon lange nur mit dem Internen Master EQ's des Mixers auskamen.
    Wie man hier im Forum liest, müsste der eigentlich seine Arbeit gut machen für solche Fälle. Oder würdet Ihr von sowas eher abraten?

  • wora
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    • 20. Dezember 2010 um 08:47
    • #12
    Zitat von "guma"

    Für die genannte Aufgabe macht tatsächlich constant Q den geringsten Fehler. Eine constant bandwidth Filterbank würde ja in der Mitte der benachbarten angehobenen Filter einen ordentlichen Summierungsbuckel erzeugen.
    ...


    das trifft zu, wenn nur wenige benachbarte bänder bedient werden. drückt man aber, wie hier im beispiel, den ganzen bereich ab 1kHz nach oben, dann wird schon auch ein breiter frequenzbereich angehoben, es gibt kein zentrales maxima mehr, weil hier viele filter interagieren.
    allerdings, und da gebe ich dir natürlich 100% recht, wären für diese anwendung constant-Q filter die bessere wahl - weil etwas weniger "ripples" entstehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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