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Hochtontreiber mit 3,5" oder 4"Spule?

  • Holger
  • 24. Dezember 2010 um 15:00
  • Holger
    Profi
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    589
    • 24. Dezember 2010 um 15:00
    • #1

    Wer hat hier schon Erfahrungen sammeln können?
    TAD bitte außen vor lassen, zu schwer und noch ein Parameter
    passt nicht in den Rahmen.
    Gibt es hier Treiber welche verwendbar sind und Vorteile gegenüber
    einem z.B. 18-Sound oder Beyma mit 3" Spule haben?

  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 24. Dezember 2010 um 17:30
    • #2
    Zitat von "Holger"

    Wer hat hier schon Erfahrungen sammeln können?
    TAD bitte außen vor lassen, zu schwer und noch ein Parameter
    passt nicht in den Rahmen.
    Gibt es hier Treiber welche verwendbar sind und Vorteile gegenüber
    einem z.B. 18-Sound oder Beyma mit 3" Spule haben?

    vorteil: höhere belastbarkeit.
    http://www.bcspeakers.com/product.php?id=29

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 24. Dezember 2010 um 22:01
    • #3

    Weiterer Vorteil, zumindest theoretisch, also nicht bei ALLEN 4"ern anzutreffen: Weniger Klirr bei gleichem Pegel im oberen Mitteltonbereich.

  • mike severloh
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    893
    • 25. Dezember 2010 um 14:25
    • #4

    Viele der 4"-Spulen sind identisch bei der Mechanik und daher austauschbar, wie bei den diversen 3"-Spulen (ausser EV) auch.
    Als Krone der Schöpfung sind wohl TADs und JBLs Beryllium-Diaphragmen anzusehen, die im hörbaren Bereich keine breakups haben und so bis an die obere Hörgrenze als Kolbenschwinger arbbeiten. Vorteil: keine Frequenzweiche mehr oberhalb 500 Hz bei HiEnd - Projekten oder 850 Hz bei P.A. , und die erwähnte unglaubliche Belastbarkeit. 150 w rms in den Höhen bei über 110 dB Wirkungsgrad sind schon ein Wort.

    Natürlich ist das wie immer abstrahlwinkel-abhängig, bei 40x20°-Hörnern vor - allem bei Teilen über 80 cm Länge - kommt man da mit einer Kombination auf beeindruckende Schalldruckwerte.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • Holger
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    589
    • 25. Dezember 2010 um 19:29
    • #5

    Wie schon gesagt, TAD und auch JBL scheiden vom Preis her aus.
    Fabian hat es wahrscheinlich schon auf den Punkt gebracht,die B&C scheinen außer der höheren Belastbarkeit keinen wirklichen Vorteil zu haben, starker Abfall zu hohen Frequenzen und auch nicht wirklich tiefer ankoppelbar als ein guter 3" Treiber.
    Weniger Klirr wäre wünschenswert, bin mir aber nicht Sicher, ob das nicht wieder
    durch die höhere Kompression und noch mehr Nichtlinearitäten wegen der fast doppelten
    Membranfläche zu nichte gemacht wird.
    Beryllium-Diaphragmen scheinen doch sehr empfindlich, und auch teuer in der Herstellung zu sein, sonst würden wahrscheinlich mehr diesen Wege gehen.
    Gibt es eigentlich noch was dazwischen, also Treiber mit 3,5" Spule?
    Außer den BMS Coax und Mid Treiber

  • Jens Droessler
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    • 25. Dezember 2010 um 21:57
    • #6

    Mit 3,5" Spule kenne ich keinen Treiber.

    Es gibt für JBL 4"er und viele "kompatible" ein Beryllium-Diaphragma zum Nachrüsten, es kostet ca. 500 Euro. Wenn man also günstig an den Treiber kommt, könnte sich das lohnen.

    Die 4"er sollten optimalerweise einen (echten) 2" Hals haben. Und wie gesagt, viele 4" Treiber zeigen bei gleichem Schalldruck geringeren Klirr als 3"er, das ist schon so. Natürlich, wenn man mehr Schalldruck möchte als ein 3"er kann, dann wird bei gleichem Hals auch der Klirr höher ausfallen. Der Druck am Hals des Treibers ist ja bei gleichem Schalldruck und gleichem Hals auch gleich hoch, egal wie groß die Membran ist.

  • mike severloh
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    893
    • 25. Dezember 2010 um 23:07
    • #7
    Zitat von "Holger"

    ..., starker Abfall zu hohen Frequenzen und auch nicht wirklich tiefer ankoppelbar als ein guter 3" Treiber.
    ...

    Halt halt, Holger, nicht über das Ziel hinausschiessen. Das les ich in keinem von Fabians Beiträgen. 500 Hz annem grossen Horn tun ner 4"-Spule der genannten Produkte weniger weh als irgendwas anderem. JBL und BMS haben reine Mitteltontreiber für _große_ Hörner, die ab 300 Hz einsetzbar sind.
    Wenn Du Beispiele willst, Beyma's Flagschiffe in Ferrit und Neodym sind solche Kandidaten, werden als HiEnd angesehen, auch mit Beymas Titan- und Radians replacement-Diaphragmen ( wenn ich den Preis dafür bekomme verkaufe ich meine, aber nur weil alle meine Hörner mit BMS4592 linearer spielen ).

    Mike.

    Mike Severloh.

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    • 26. Dezember 2010 um 00:09
    • #8

    in einer der letzten ausgaben der hobby-hifi findest du messungen des bekannten beryllium-diaphragmas im vergleich zu einem regulären (war es alu? wahrscheinlich ja...).
    aufgrund dieser messungen würde ich mir persönlich eher kein solches diaphragma kaufen.

  • Jens Droessler
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    • 26. Dezember 2010 um 00:38
    • #9

    Es stimmt schon, laut den Messungen in dem Magazin sind die Unterschiede eher nicht so groß. Allerdings muss ja irgendwoher der nach wie vor angesagte TAD-Sound kommen...

  • SRAM
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    • 26. Dezember 2010 um 14:14
    • #10

    Wenn tiefes Ankoppeln gewünscht ist, auch mal einen Blick auf die Treiber von Selenium werfen.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • HKL
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    379
    • 23. Februar 2011 um 20:18
    • #11
    Zitat von "Holger"

    Wer hat hier schon Erfahrungen sammeln können?
    TAD bitte außen vor lassen, zu schwer und noch ein Parameter
    passt nicht in den Rahmen.
    Gibt es hier Treiber welche verwendbar sind und Vorteile gegenüber
    einem z.B. 18-Sound oder Beyma mit 3" Spule haben?

    Alles hat Vor- und Nachteile

    Ein guter Treiber mit 4" VC 2" Hals, wie Jens schon sagt.
    Wenn o.G. zutrifft dann kann man weit unter 1kHz trennen.
    Das Dingens ist dann Schw**nelaut undFast unkaputtbar.
    Hingegen ist die berühmteste B&C 3" VC bei ner kräftigen Rückkopplung dahin.
    Ich habe seit Jahren DAS ND-8 im Einsatz mit 60x40 Horn.
    Ist ne prima Nummer.
    P.S.
    Warum einige bei 300Hz schon den Treiber einsetzen weiß ich nicht?!
    Es gibt unheimlich gute 6 oder 8" Konuslautsprecher. (18S / RCF)

  • mike severloh
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    • 19. März 2011 um 20:40
    • #12

    Yep, die Seleniums sind unglaublich, gibt auch welche mit 1.4"-Ausgang, Hammer !

    D.A.S ND8 ist mit JBL und Beyma CP850nd zu vergleichen. Und der große alte Meyersound ist ein JBL mit modifizierter Spule. RADIAN PB950 is kürzer, benutzt aber auch diese Spulen. alles da wenn jemand was damit machen will...

    Mike Severloh.

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 19. März 2011 um 22:18
    • #13

    Naja, wichtig wäre, dass es echte 2"er sind, also nicht 1,4"er mit fest angegossenem Adapter auf 2" wie es z.B. bei B&C DE10X0 ist. Wenn es die Selenium auch als 1,4" gibt, hätte ich dort diesen Verdacht...

  • mike severloh
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    893
    • 17. Mai 2011 um 19:59
    • #14

    Sind aber die meisten: bei JBL (und EV) gab es schon seit jeher - okay seit langem - den gleichen Treiber in kurz als 1.4"-(EV 1.3")-Variante.

    B&C DE1000 und Radian PB950 fallen auf, die sind sehr kurz, von daher für grosse Abstrahlwinkel wie 120° sicher besser geeignet als vorgenannte lange 2"er.

    Mike Severloh.

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 17. Mai 2011 um 20:47
    • #15

    Dass das so ist, ist mir bekannt. Aber ein paar wenige gibt es. Und es wäre zumindest für 2"/1" Kombis wünschenswert, wenn die Kompression beim 2"er dadurch geringer wäre.

  • Jobsti
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    7.942
    • 18. Mai 2011 um 15:29
    • #16

    In was für eine Kiste will man eigentlich so nen Brocken von Hochtöner rein stecken, das fängt dann doch erst bei 15er, bzw. 212er Horntop an?!

    Offtopic:
    Da wir schon dabei sind, was ist vom alten PD PDC14 3"er zu halten so allgemein, da ich gerade zwei davon hier habe?
    Und ist was über den HiFi-Mod bekannt den es dafür gab?

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

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