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MSD Entladungslampe bei Unterspannung

  • heiko r.
  • 28. Februar 2011 um 07:52
  • heiko r.
    Beiträge
    36
    • 28. Februar 2011 um 07:52
    • #1

    Hallo miteinander,

    hätte mal eine Frage bezüglich das Verhalten von MSD 200 Entladungslampen im Unterspannungsbereich (ca 200V). Fall war dieser:

    Eine Band VA in einem alten "Tanzcenter" mit einer Versorgung CEE 32A. Zeitweise fiel die Versorgungsspannung L - N im Laufe des Abends auf ca 200V ab. Laut Angaben des Wirtes wäre dort ein "Begrenzer" eingebaut, welcher bei hoher Belastung die Spannung mindern solle (Widerstände in Badewannengröße mit Wasserkühlung oder wie?!?!?!?)

    Fazit war, dass ab und an sich die Software der Scanner aufgehangen hat und nur durch Stecker raus und wieder rein wieder lauffähig gemacht werden konnte (kein Softreset mehr möglich).

    Die Lampen sind weitergelaufen, nun aber die Frage ob eine derartige Unterspannung von 200V (Die ja außerhalb der in der VDE 0100 vorgeschriebenen Spannungstolleranz von +/- 10% liegt) sich "schädlich" auf die lebensdauer von MSD Lampen auswirken kann??

    Danke für euere Antworten.

    Gruß Heiko =)

  • michael quatmann
    Verifiziert
    Beiträge
    649
    • 28. Februar 2011 um 11:54
    • #2

    Für das MSD Leuchtmittel an sich sehe ich erstmal keine Probleme solange es leuchtet. Wenn die Spannung allerdings so schwankt das es ständig versucht neu zu zünden, das aber nicht funktioniert weil die Spannung dann schon wieder zu niedrig ist dürfte die Lebensdauer drastisch sinken.
    Schwieriger dürfte das für die Elektronik sein. Zumindest in neuen alten Geräten. In neuen Geräten sind ja zumeist Schaltnetzteile gebaut die man mit Spannungen zwischen 90V und 250V (oder so ähnlich) betreiben kann.
    Davon mal abgesehen frag ich mich aber was diese Spannungsreduktion überhaupt bringen soll. Wenn die Spannung verringert wird bleibt die aufgenommene Leistung trotzdem gleich. Dann steigt halt der Strom an wenn die Spannung niedriger ist.
    Soviel erst mal zu meiner ersten Einschätzung aus dem Bauch heraus. Wenn ich mich irre bitte ich um Korrektur.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • heiko r.
    Beiträge
    36
    • 28. Februar 2011 um 13:44
    • #3

    Hallo Michael,

    danke schonmal für deine Antwort. Ich bin genau deiner Meinung - diese "Reduktion" wäre ein Schwachsinn - aber vermute mal der Wirt hat was gesagt, dass er überhaupt eine Antwort geben konnte und der enormen Spannungsfall nicht auf seine etwas unterdimensionierte Zuleitung zurückfällt ...

    Naja wir sind noch zweimal dieses Jahr in diesem Saal - da wird einfach ein Aggregat mitgenommen weil ein 32A Stromanschluss, an dem ich vielleicht nur 3x10A ziehen kann damit ich auch wirklich 3 x 230V L - N bekommen kann ja nicht im Sinne des Erfinders sein - lass mich aber gerne eines besseren belehren sollte ich mich irren :D

    Gruß Heiko =)

  • marcoboy
    Verifiziert
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    Beiträge
    6.816
    Marktplatz Einträge
    3
    • 28. Februar 2011 um 18:41
    • #4

    Ich würde mir um die Dose an sich sorgen machen. Denn da scheint der Querschnitt der Leitung extrem dünn zu sein. Wer weiß wo der Strom her kommt. Ewt vom Nachbarn :D . Also ich würde sofort den Elektriker rufen. Wenn die Installation und der Hausanschluss korrekt sind. Sollte dieser mal mit seinen Energieversorgen reden.

    Der Sachverhalt ist viel schlimmer als die 200V denn womöglich lösen Sicherungsautomaten nicht aus! Er brennt die Hütte ab.

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