Einfache Frage: Wie stacke ich am besten 4 Stk. 18" BR Bässe? Es gibt da ja einige Möglichkeiten.
Ich könnte alle übereinander vertikal stapeln, oder sie horizontal in einer Reihe hinstellen. Oder eine L-förmige Mischform wählen. Ach so, die Bässe sollen frei , also etwa draußen stehen, oder in einer Halle zwei Meter von einer Wand weg. Gibt es hier Unterschiede beim stappeln, oder ist das egal?
Stimmt es pauschal zu behaupten, wenn die Bässe alle übereinander gestappelt sind, dass dann die Reichweite größer ist, und wenn die Bässe nebeneinander liegen sie im Nahbereich mehr nutzbaren Schalldruck erzeugen( Bezogen auf BR- Systeme).
Könnte das nämlich selber nicht bestätigen. Habe beide Varianten mal in einer 12x 25x 6(Höhe) Meter großen Halle ausprobiert, und da war das gestappelte Stack dem liegenden klar überlegen, auch im Nahbereich.
Meine Frage bezieht sich in erster Linie nur auf den Wirkungsgrad der einzelne Möglichkeiten, in zweiter auf den Klang. Ich denke hier spielen ja sicherlich eine Menge Faktoren bezüglich Phasenverschiebungen,Reflexionen usw. eine Rolle.
Ich möchte mich hier ganz allgemein halten und mich nicht auf spezielle Modelle spezieller Hersteller festlegen. Deshalb frage gehe ich von einzelnen 18" BR Sub's aus. (Klar auch hier gibt es Unterschiede, aber sicher nicht so krass wie bei Hörnern.) Quasi eine reine Grundlagen -Frage.
Gibt es überhaupt eine Variante, mit der ich mit ner BR- Kisten durch stacken meine Reichweite erhöhen kann( z.B. für draußen)?Oder ist da die Anzahl der Systeme bzw. deren Anordnung irrelevant? ( Ich weiß, dafür gibts dann Hörner. Es geht mir nur mal ums Prinzip.)
Bin mal auf Eure Antworten gespannt.
Stacken von Bässen?
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hallo, grob und kurz:
stellst du sie alle möglichst knapp zusammen, erreichst du eine erhöhung des wirkungsgrades durch akustische kopplung der einzelnen membranen.
damit wird das ganze stack je verdopplung um 6dB lauter (3dB durch doppelte membranfläche, nochmal 3dB durch doppelte el.leistung)ABER: du regst innerhalb eines raumes auch nur wenige sog. raummoden (von mir aus auch resos) an, d.h. du wirst üblicherweise grosse zonen mit auslöschungen haben.
wenn man dagegen die lautsprecher verteilt, regt man viele raummoden an, die gefahr, sich sog. basslöcher einzufangen, sinkt.
bei sehr grossen anordnungen (z.B. 12 boxen nebeneinander) wird wohl auch die ausbildung der ersten wellenfront begünstigt. (IMHO)liebe grüsse, alex
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Zitat von "lextrax"
hallo, grob und kurz:
stellst du sie alle möglichst knapp zusammen, erreichst du eine erhöhung des wirkungsgrades durch akustische kopplung der einzelnen membranen.
damit wird das ganze stack je verdopplung um 6dB lauter (3dB durch doppelte membranfläche, nochmal 3dB durch doppelte el.leistung)... mmmmh - das mit den 3 dB wg. doppelter Membranfläche (bei allen Frequenzen ?) - über diese Begründung würde ich aber nochmal in Ruhe nachdenken ...
Tip: Messe das mal - wenn möglich - nach ... und messe ggf. die Impedanzen der Boxen (einzeln und im Stack ...). Es wird Dich dann wohl überraschen.
Viele Grüsse sendet
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hallo,
meines wissens nach gilt eine erhöhung von 3dB pro verdopplung der membranfläche, solange sich alle membranen innerhalb der halben wellenlänge der oberen trennfrequenz befinden (räumlich gesehen).
wird noch mit einer messung probiert, muss nur zuerst meinen sch***-pc dazu überreden.
solange lass ich die aussage mal im raum stehen.

lg alex
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Horizontales Stacking = Vertikale Bündelung
Vertikales Stacking = Horizontale Bündelung -
Zitat von "Oliver"
Horizontales Stacking = Vertikale Bündelung
Vertikales Stacking = Horizontale Bündelung... falls Du mit "vertikales Stacking" das übereinanderstapeln meinst, hast Du einen gedanklichen Dreher in Deiner Schlußfolgerung.
Viele Grüsse sendet
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Jop, Bässe nebeneinander gestellt - horizontale Bündelung. Je nach Abstand und Frequenz mehr oder weniger ausgeprägt.
Das Controllerprogramm von Dynacord/EV runterladen, damit kann man so was sehr schön und anschaulich simulieren! Gratis!Aber die +6dB bei Verdopplung der Bässe und kleinem Abstand im Verhältnis zur Wellenlänge (eben +3dB durch doppelte Leistung und +3dB durch doppelte, abstrahlende Fläche - Die doppelte Fläche macht den gleichen Hub -> +6dB) laß ich mir nicht ausreden, das stimmt schon so

mfg
JF -
Zitat von "JF"
Aber die +6dB bei Verdopplung der Bässe und kleinem Abstand im Verhältnis zur Wellenlänge (eben +3dB durch doppelte Leistung und +3dB durch doppelte, abstrahlende Fläche - Die doppelte Fläche macht den gleichen Hub -> +6dB) laß ich mir nicht ausreden, das stimmt schon so

mfg
JF
Du würdest bei 6 dB "mehr" aber die vierfache "Schall-Leistung" haben, obwohl Du die elektrische Leistung lediglich verdoppelt hast.
Außerdem: Wenn ein Chassis (durch eine größere Schallwand oder ein weiteres Chassis "in der Nähe" besser bedämpft wird, VERRINGERT sich der Hub - die Impedanz sinkt dadurch und der LS zieht etwas mehr Strom aus der Endstufe.
Dieser Effekt (Impedanzverringerung) und die verbesserte Bedämpfung (höherer Strahlungswiderstand) führen dazu, daß letztendlich dann mehr als 3 dB herauskommen.Viele Grüsse sendet
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hallo,
na da bin ich mal sehr gespannt auf unsere demnächste messsession.
werd das ganze ausprobieren, wenn der pc endlich so läuft, wie ich das will.lg alex
@soundklinik: wenn ich das obige posting richtig verstanden hab, müsste das ja weitgehend von der konstruktion unabhängig sein, solange keine hornladung (sowieso strahlungswiderstand-verfälschung) vorliegt, oder?
also bei allen direktladern, nicht wahr? -
Zitat von "lextrax"
@soundklinik: wenn ich das obige posting richtig verstanden hab, müsste das ja weitgehend von der konstruktion unabhängig sein, solange keine hornladung (sowieso strahlungswiderstand-verfälschung) vorliegt, oder?
also bei allen direktladern, nicht wahr?Ich bin mir nicht sicher, ob Du mich verstanden hast.
Nochmal anders: Wenn schallabstrahlende Fläche (ob direktabstrahlendes Chassis oder Hornöffnung - egal) vergrößert wird - alles ist dabei "dicht genug zusammen" innerhalb der abzustrahlenden Wellenlänge - dann verbessert sich der Strahlungswiderstand. Der Wirkungsgrad wird also verbessert und die Lautsprecherchassis "sehen" einen größeren akustischen Widerstand (was zu einer geringeren Auslenkung führt).Viele Grüsse sendet
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Grüsze!
Größerer akustischer Widerstand -> geringere Auslenkung -> PEGEL BLEIBT GLEICH???
Trotzdem hab' ich immer noch die doppelte Fläche mit der (ca.
) gleichen Auslenkung -> 6dB?mfg
JF -
Also ich sehe das so:
die 6db erhalte ich im Low-Level-Bereich, und das ist auch die Zahl, mit der alle rechnen. Durch den verbesserten Strahlungswiederstand verringere ich noch die Auslenkung, sodass im High-Level-Bereich noch mehr rauszuholen ist. Das gilt allerdings nur für den Frequenzbereich, in dem die maximale Auslenkung vor erreichen der thermischen Belastungsgrenze erreicht wird. -
Zitat von "JF"
Grüsze!
Größerer akustischer Widerstand -> geringere Auslenkung -> PEGEL BLEIBT GLEICH???
Trotzdem hab' ich immer noch die doppelte Fläche mit der (ca.
) gleichen Auslenkung -> 6dB?mfg
JF... schau mal: obwohl in einem Horn ein LS weniger Hub macht, ist der Schallpegel größer. Der Grund liegt in der besseren Schallführung. Der gleiche LS in einer BR-Kiste dagegen müßte bei gleichem Schalldruckl mehr Hub machen.
Extremes Gegenbeispiel: Schraub mal ein 15"-Chassis auf ein Brett mit 50 x 50 cm und geb dann mal Bässe drauf. Obwohl der Hub (tödlich ...) hoch ist, wird kein nennenswerter Schalldruck aufgebaut. Es wird nur akustische Blindleistung produziert.
Der "Hub" sagt nichts über den zu erwartenden Schalldruck aus.
Viele Grüße sendet
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Also gewinne ich keine 6dB???
Wieviel sonst?mfg
JF -
Zitat von "JF"
Also gewinne ich keine 6dB???
Wieviel sonst?mfg
JF
... nicht unbedingt. Man kann sowas nicht pauschal sagen, weil zuviele Einflüsse mitspielen (Boden, wie dicht zusammen , bei welchen Frequenzen, welches LS-Konzept ...). Nur Messen schafft Gewissheit.
Auf jeden Fall irgendwo zwischen ca. 4 und max. 6 dB (wobei die Chassis dann auch etwas mehr Leistung aus den Amps ziehen ...).Viele Grüsse sendet
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Zitat von "microsound.de"
Also ich sehe das so:
die 6db erhalte ich im Low-Level-Bereich, und das ist auch die Zahl, mit der alle rechnen. Durch den verbesserten Strahlungswiederstand verringere ich noch die Auslenkung, sodass im High-Level-Bereich noch mehr rauszuholen ist. Das gilt allerdings nur für den Frequenzbereich, in dem die maximale Auslenkung vor erreichen der thermischen Belastungsgrenze erreicht wird.... bis auf die hypothetischen 6 dB ist Deine Schlußfolgerung korrekt !
Viele Grüsse sendet