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Doppel Acht - Blumlein

  • R880
  • 28. März 2011 um 15:30
  • R880
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    • 28. März 2011 um 15:30
    • #1

    Ich lese immer wieder, dass J. Cash früher (?) seinen Gesang und die gleichzeitig gespielte Gitarre mit einer Doppelacht aufgenommen und so diesen unverwechselbar trockenen Sound hinbekommen hat. Nur frage ich mich wie das in der Praxis aussehen soll. Die Mikrofone müssen doch möglichst nahe beieinander positioniert sein. Am Thema bin ich deshalb dran, da ich demnächst ein Akustikprojekt habe, wo der singende Gitarrist mit dem (Akustik)Bassisten in einem Raum spielt. Hier überlege ich mir die Beiden mit 2 achter Mikrofonen aufzunehmen.

  • ds-audio
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    • 28. März 2011 um 17:49
    • #2

    Guckst du hier:
    http://www.sengpielaudio.com

    beantwortet auch (fast) alle anderen Fragen

    viel Erfolg

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • R880
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    • 28. März 2011 um 23:06
    • #3

    Danke, aber trockenes Material :)
    Kennst Du das Buch:
    http://www.amazon.de/Mikrofon--Aufnahmetechnik-Michael-Dickreiter/dp/3777605298/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1301346072&sr=1-7

    Ist das für Jemanden, der seit 20 Jahren nebenberuflich Tontechnik macht zu empfehlen, oder ist es eher
    etwas für den angehenden Tonmeister?

  • ds-audio
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    • 28. März 2011 um 23:32
    • #4

    Hallo

    das Buch kenne ich nicht.
    der Erfolg von Aufnahmen akustischer Instumente sind auch stark von der Raumakustik abhängig.
    Wenn du Zeit für Probeaufnahmen hast, lohnen sich sicherlich Experimente jedweder Art.
    Ansonsten und insbesondere bei schwierigen Räumen bietet sich eine einzelne Abnahme mit guten Nieren an. Mit Abständen von Mikrofon zur Quelle variiren.
    Viel Erfolg.

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • R880
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    • 29. März 2011 um 08:15
    • #5

    Hi Dieter!

    Ja, soweit klar. Der Regieraum klingt sehr gut, wenn auch relativ trocken.
    Der Aufnahmeraum klingt eher hell. Wir haben viel mit Absorbern probiert und ich denke,
    dass die Aufnahme auch mit einer Kugel gut klingt.

    Meine Idee wäre die beiden Akustikgitarristen sich gegenüber zu setzen, also so, dass sie sich ansehen und
    zwischen die Beiden 2 Achter stelle. Eine Nierenstütze noch für den Gesang.
    Werde das ausprobieren und wenn es gut klingt noch zusätzlich das Linesignal des internen Tonabnehmer aufzeichnen.

  • discodude
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    • 31. März 2011 um 08:36
    • #6

    Es ergeben sich allerdings auch zwei Nachteile: Zum einen werden die rückwärtigen Schallereignisse allein seitenvertauscht in das Stereobild gespiegelt. Die Aufnahme der beiden seitlichen Quadranten geschieht verpolt (phasenverkehrt), was zu Auslöschungen im Klangbild führen kann. Des Weiteren nimmt die Reproduktion tiefer Frequenzen mit der Entfernung proportional stärker ab als bei Mikrofonen mit anderen Richtcharakteristiken.[1] Im Gegenzug bieten daher Aufnahmen im MS- oder XY- Stereoverfahren ein deutlich besseres Potenzial zur Basswiedergabe, da hier bei MS auch mit Druckmikrofonen als M-Signal und bei XY auch mit breiten Nieren gearbeitet werden kann.


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blumlein-Stereosystem

  • oton
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    • 31. März 2011 um 08:57
    • #7

    die Gitarren/Vocalabnahme mit zwei Achten ist eigentlich keine Stereoverfahren. Der Trick ist, die zwei Achten so auszurichten, das das eine Mikro die Stimme aufnimmt und die Gitarre genau von der Seite bekommt, bei der Gitarre genauso. Da die Acht eine sehr starke Seitendämpfung hat, bekommt man zwei sehr saubere Signale ohne viel Übersprechen.

    mit Bluemlein/Stereo hat das nichts zu tun.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • wora
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    • 31. März 2011 um 09:31
    • #8

    an genau so eine vorgehensweise hätte ich jetzt auch gedacht. eine acht bietet ja eine hervorragende dämpfung bei 90grad.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • R880
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    • 31. März 2011 um 09:44
    • #9

    Ja, soweit verstanden. Das geht aber nur bei sehr guten Räumen, da die 8 ja von hinten viel aufnimmt. Richtig?

  • wora
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    • 31. März 2011 um 10:38
    • #10

    im prinzip ja, aber man sollte das mit der rückwärtigen aufnahme nicht überbewerten. meine eigenen erfahrungen mit achten zeigen mir eindeutig, das hier nicht so viel zurück kommt, wie man das im ersten moment erwarten würde.
    denken wir mal an das entfernungsgesetz: je verdopplung der entfernung haben wir eine halbierung der schallleistung (-6dB)
    so lange die erste refelektierende fläche viel weiter entfernt ist als das aufzunehmende objekt auf der "richtigen" seite, ist der pegelabfall bereis so stark, das er kaum ins gewicht fällt. in sehr kleinen rämen mit schallharten flächen hat man da sicher ein problem, aber sobald der raum etwas grösser ist und akustisch gut bedämpft, ist das völlig problemlos.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • discodude
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    • 31. März 2011 um 11:51
    • #11

    wow... ich hatte gerade nur in Stereo und Blumlein gedacht.

    Die Gitarristen in einem 90° Winkel zu Positionieren ist wirklich ein Interssanter Ansatz.
    Man......warum bin ich da selber noch nicht drauf gekommen :D

  • R880
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    • 31. März 2011 um 20:43
    • #12

    Bei der MS-Variante steht ja eine 8 quer zur Quelle (S) und ein Mikrofon auf die Quelle gerichtet als "M".
    Die Seite muss ja in L und R geteilt werden. Wie macht man das nun, wenn man keine Doppelkapsel als Mikro hat?

  • oton
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    • 31. März 2011 um 21:04
    • #13

    in der Not mit zwei Nieren statt der Acht arbeiten, Kapseln möglichst nah zusammen.

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  • discodude
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    • 31. März 2011 um 21:23
    • #14

    Zwei Mics benutzen..

    Mitten- und Seitenmic so dicht wie möglich Positionieren ........

    je nachdem für die Mitte eine Niere oder Kugel ( selber Probieren was beliebt ).........

    das die Seite ein Acht ist sollte klar ja klar sein......

    klar ist das die Seite eine Acht sein Muss........
    Diese dann auf zwei Mixer Kanäle Splitten wobei der eine Kanal auf hert Links gepannt wird und der zweite auf hart rechts.
    den rechten Kanal in der Phase drehen ( ∅ )
    Nun das Mitten Signal hoch ziehen........ wenn man jetzt die beiden Seitenfader gleichzeitig hoch zieht hört man, wenn man alles richtig gemacht hat, wie die Stereobasis auseinander geht.

  • oton
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    • 31. März 2011 um 22:08
    • #15
    Zitat

    Wie macht man das nun, wenn man keine Doppelkapsel als Mikro hat?

    Zitat

    in der Not mit zwei Nieren statt der Acht arbeiten, Kapseln möglichst nah zusammen.

    Zitat

    ... das die Seite ein Acht ist sollte klar ja klar sein......

    Ich glaube, er meinte er hat keine Acht. Obwohl eine Großmembranmikrofon, mit zwei Kapseln, auf Acht geschaltet, auch nichts anderes ist wie zwei Nieren, deswegen funktioniert die Sache auch mit zwei mal Niere für die Acht, ist halt nur etwas fummliger beim Aufbau.

    Echte Achterkapseln habe ich meistens nur beim Rundfunk gesehen, ist in der "freien Wildbahn" eher selten.

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  • R880
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    • 1. April 2011 um 08:22
    • #16

    Ich habe 2 AKG 414, die haben doch ne 8.
    Soll ich dann nun lieber zwei Nieren für die Seite nehmen oder eine 8 und wie geschrieben splitten und
    bei einer Seite die Phase invertieren?

  • oton
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    • 1. April 2011 um 09:28
    • #17
    Zitat

    oder eine 8 und wie geschrieben splitten und
    bei einer Seite die Phase invertieren?

    selbigstes

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  • discodude
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    • 1. April 2011 um 10:04
    • #18

    da ist doch alles gut.....

    mit den beiden 414 kannste ja auch ohne Großen aufwand Blumlein und MS probieren.....
    der Geschmack spielt ja auch eine große Rolle :)

  • wora
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    • 1. April 2011 um 11:58
    • #19
    Zitat von "R880"

    Bei der MS-Variante steht ja eine 8 quer zur Quelle (S) und ein Mikrofon auf die Quelle gerichtet als "M".
    Die Seite muss ja in L und R geteilt werden. Wie macht man das nun, wenn man keine Doppelkapsel als Mikro hat?

    das macht man mit einer acht, und zwar genau so:

    Zitat von "discodude"

    ...
    Diese dann auf zwei Mixer Kanäle Splitten wobei der eine Kanal auf hart Links gepannt wird und der zweite auf hart rechts.
    den rechten Kanal in der Phase drehen ( ∅ )
    ...

    EDIT: oh, sehe gerade das es noch eine weitere seite gab, wo das schon besprochen wurde... ich lass es trotzdem stehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • discodude
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    • 9. April 2011 um 20:37
    • #20

    Und ???

    wie haste es nun gemacht??


    :)

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