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Digitalpulte-Vergleichstest! ILIVE, LS9, Sicomp

  • remix2003
  • 1. April 2011 um 12:06
  • Jens Droessler
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    • 27. Juli 2011 um 22:46
    • #21

    Ich finde solche Vergleiche nicht sehr zielführend. Die Nuancen, die sich ergeben, wenn man an zwei Kanälen ein Stereosignal einspeist und hinten am Master wieder herausbekommt, sind IMO nicht diskussionswürdig. Es ist viel zu viel Zeug im Signalweg, was einen viel größeren Einfluss auf den Sound hat, allen voran die Boxen und die Mikros. Interessant wird ein Vergleich, wenn man mal 32 Spuren vom Harddiskrecorder einspeist, sich anschaut, was passiert wenn so viele Kanäle summiert werden, oder man untersucht, wie gut Gates, Kompressoren, Deesser, EQs und Effekte funktionieren, dabei vielleicht auch noch Verzerrungen etc. erfassen.

  • mringhoff
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    • 28. Juli 2011 um 09:35
    • #22
    Zitat von "Jens Droessler"

    Es ist viel zu viel Zeug im Signalweg, was einen viel größeren Einfluss auf den Sound hat, allen voran die Boxen und die Mikros.


    genau - und nicht zu vergessen die Person, die das ganze bedient....
    Aber natürlich darf man sich auch kein Ei ins Nest legen. Wenn man rundherum gutes Equipment hat von den Mikros bis zu den Boxen und auch einen fähigen Techniker, dann darf das Pult natürlich auch nicht negativ auffallen...
    Bei den bisherigen Pultvergleichen war es ja auch fast immer so, daß es sich wohl mehr oder weniger um Nuancen handelte. Der eine fand das besser, der andere das andere. Bei solchen Testergebnissen würde ich sagen, da gibts einfach keinen merklichen Unterschied....

    Dieser Test allerdings beschreibt allerdings eine erhebliche Abweichung bei einer subjektiv "neutralen" Testumgebung. Da offenbar mehrere Tontechniker anwesend waren (und auch der Vertriebler, der ja meist auch aus dem Technikerbereich stammt), vertraue ich jetzt mal auf eine gewisse Professionalität beim Vergleich.
    Irgendwas muss da entweder schief gelaufen sein, was keiner bemerkt hat (vergessene, vielleicht nicht resetbare Einstellungen in den Tiefen des Menüs?) oder es handelte sich um einen Defekt in diesem speziellen Gerät, oder das Pult als solches hat wirklich ein Problem, was ich mir angesichts des sonst schon guten Qualität von Soundcraft schwer vorstellen kann. Insofern wäre weitere, unabhängie Erfahrungen schon interessant....

    Zitat von "gert"

    Wir haben bei meiner Kapelle gerade die 01V96 am Keyboard gegen SI Compact getauscht. Und es war eher so als hätte einer den Vorhang weggezogen.


    und da wären wir wieder beim Vergleich 01V96 gegen SiCompact :)

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  • remix2003
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    • 28. Juli 2011 um 12:41
    • #23

    Ich glaube das es ein Softwareproblem bei der compact war. Es war das erste Demopult in Österreich. Angeblich gab es diese Probleme auch Anfangs bei der Vi6. Überbewerten würde ich den Test nicht. Für eine Coverband ist das Pult sicher ok.


    Zitat von "mringhoff"


    genau - und nicht zu vergessen die Person, die das ganze bedient....
    Aber natürlich darf man sich auch kein Ei ins Nest legen. Wenn man rundherum gutes Equipment hat von den Mikros bis zu den Boxen und auch einen fähigen Techniker, dann darf das Pult natürlich auch nicht negativ auffallen...
    Bei den bisherigen Pultvergleichen war es ja auch fast immer so, daß es sich wohl mehr oder weniger um Nuancen handelte. Der eine fand das besser, der andere das andere. Bei solchen Testergebnissen würde ich sagen, da gibts einfach keinen merklichen Unterschied....

    Dieser Test allerdings beschreibt allerdings eine erhebliche Abweichung bei einer subjektiv "neutralen" Testumgebung. Da offenbar mehrere Tontechniker anwesend waren (und auch der Vertriebler, der ja meist auch aus dem Technikerbereich stammt), vertraue ich jetzt mal auf eine gewisse Professionalität beim Vergleich.
    Irgendwas muss da entweder schief gelaufen sein, was keiner bemerkt hat (vergessene, vielleicht nicht resetbare Einstellungen in den Tiefen des Menüs?) oder es handelte sich um einen Defekt in diesem speziellen Gerät, oder das Pult als solches hat wirklich ein Problem, was ich mir angesichts des sonst schon guten Qualität von Soundcraft schwer vorstellen kann. Insofern wäre weitere, unabhängie Erfahrungen schon interessant....


    und da wären wir wieder beim Vergleich 01V96 gegen SiCompact :)

  • Jens Droessler
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    • 28. Juli 2011 um 15:58
    • #24

    Natürlich sollte eine solche Eingang flat zu Ausgang-Überprüfung beim Vergleich dabei sein, wobei ich das aber eher als Test sehen würde, ob das Pult Macken hat. Sowas wie beim SiCompact weißt eher auf Probleme hin, die nicht mit Wandlern etc. zu tun haben, und mehr als die Wandler sollte bei einem Eingang flat zu Ausgang-Check nicht zu hören sein...

    Im Falle von Soundcraft ist es mir nun schön öfters aufgefallen, dass die Pulte recht früh auf den Markt geschleudert werden, ohne dass die Software ausreichend getestet wurde (oder dass ausreichend getestet wurde, aber die Bugs nicht entfernt ;) ). Bei einer Vorführung der Si1 hatten wir mit zwei Leuten innerhalb von Minuten zwei Bugs entdeckt. Der Vertriebler meinte, das wäre bei den Vorführungen bisher nie vorgekommen. Da frage ich mich, was die Betatester bei Soundcraft so treiben. Oder Aussagen wie "In dieser Firmwareversion wurde die Tastenkombination für den Touchscreenreset entfernt, sie ist nicht mehr nötig"... Es gab über mehrere Firmwareversionen Abstürze des Touchscreenteils?? Ist das nicht etwas, was sofort hätte in Angriff nehmen müssen anstatt einen Workaround in Form eines Affengriffs zu programmieren?
    Ich will nicht sagen, dass andere Hersteller nicht ähnliche Probleme haben, aber bei Soundcraft, die Pult auf Pult auf den Markt bringen, häuft es sich eben.

  • tufkaklto
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    • 28. Juli 2011 um 16:47
    • #25

    Das würde ich so nicht bestätigen.

    Ich habe viel mit den Soundcraft Pulten zu tun, und kann diese Anzahl der Bugs nicht feststellen.

    Was allerdings ist: bei jedem Softwareupdate jedes Herstellers ( incl den wirklich stabilen Yammies ) gibt es Anfangs Bugs.
    Die werden meist relativ schnell ausgemerzt.

    Ich würde die Soundcraft sogar zu den Stabilen Pulten zählen.
    Hab schon TV Shows damit gemacht und hier muß man auch kein Bauchweh haben, ob was einfriert oder abstürzt.

    Meine Beobachtungen gelten allerdings auf die Vi Serie, denke aber, das es bei der Si auch ähnlich ist, die Software ist ja fast ident.

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  • mringhoff
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    • 28. Juli 2011 um 17:18
    • #26

    Wenn der Außendienstmitarbeiter das Pult frisch von der Werkbank mitbekommen hat, um es bei den Anwendern herumzuzeigen, ist natürlich noch nicht alles 100%ig
    Bei Demovorführungen bin ich da etwas toleranter, da ich mal davon ausgehe, daß man die Fehler bald behebt. Eventuell ist man ja somit ein integraler Bestandteil des Bugfixprozesses :)

    Wenn das Pult dann mal eine Zeit auf dem Markt ist, sollten natürlich die wichtigsten Software-Hausaufgaben gemacht sein.

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  • Jens Droessler
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    • 28. Juli 2011 um 20:50
    • #27

    @ klauston: Ich rede ja auch nicht von Pulten, die jahrelang schon am Markt sind, sondern von relativ neuen Produkten, die allerdings in dem Zustand wie ich sie sah schon einige Monate zu kaufen waren. Das Si1 zum Beispiel war zu dem Zeitpunkt ein halbes Jahr auf dem Markt. Ich hätte kein Pult zum Verkauf freigegeben, wo der Touchscreen immer mal neugestartet werden muss (was zum Zeitpunkt der Vorführung gerade abgestllt wurde), aber ich bin auch eher der idealistische Engineer als der Marketingmacher...
    Wie gesagt, das gilt nicht nur für Soundcraft, aber da fiel es mir eben sehr auf.

  • tufkaklto
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    • 28. Juli 2011 um 21:05
    • #28

    Ich gehe auch nicht davon aus, das dies oft auftrat, sonst wären die nicht auf dem Markt.

    Aber wie gesagt, ich hab da schon Kollegen zugesehen, wo dann mal bis zum Neustart "System busy " am Bildschirm stand, weil man was verändert hat.
    Und das war kein Soundcraft :D

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  • Jens Droessler
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    • 28. Juli 2011 um 22:36
    • #29

    Och, das dauert manchmal ein paar Minuten, aber bisher ist das iLive nie komplett hängengeblieben. Ich behaupte wie gesagt auch nicht, dass das iLive fehlerfrei ist oder von Anfang an weniger Fehler als andere Pulte hatte. Bei Soundcraft wars eben so, dass der Vorführende fast stolz verkündete, dass der "Affengriff" nicht mehr notwendig sei, ohne dass überhaupt jemand danach gefragt hat. Auch ist es für mich ungewöhnlich, schon während der Vorführung eines Pultes, das schon eine Weile verkauft wird, gleich mehrere Bugs zu finden. Aber um es nochmal zu wiederholen: Das betrifft nicht nur Soundcraft. Auch beim Presonus StudioLive ist ja jetzt kürzlich, nach mehreren Jahren am Markt, aufgefallen, dass die Compressoren nicht so arbeiten wie eigentlich eingestellt. Beim iLive lief auch schonmal ein Auswahllisting von allein nach unten durch, obwohl es nur ein zwei Zeilen runtergedreht wurde. Das LS9 hat auch schonmal Einstellungen erst nach einem Neustart übernommen... der Unterschied ist, dass es mir erst beim längeren Arbeiten auffiel, und nicht nach 10 Minuten.

  • LC2412
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    • 29. Juli 2011 um 09:07
    • #30
    Zitat von "Jens Droessler"

    Auch beim Presonus StudioLive ist ja jetzt kürzlich, nach mehreren Jahren am Markt, aufgefallen, dass die Compressoren nicht so arbeiten wie eigentlich eingestellt.


    Ich hatte den Thread aus dem PA-Forum ins Presonus-Forum gebracht. http://forums.presonus.com/posts/list/30/8660.page#64180 zeigt, dass das von Presonus anders gesehen wird. Dennoch habe ich meine Einstellungsprobleme mit der Release, weil kein anderer Compressor sich so verhält und ich manches eben auch nach Ohr mache.

  • ATELIER DER TONKUNST
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    • 29. Juli 2011 um 11:52
    • #31
    Zitat von "LC2412"


    Ich hatte den Thread aus dem PA-Forum ins Presonus-Forum gebracht. http://forums.presonus.com/posts/list/30/8660.page#64180 zeigt, dass das von Presonus anders gesehen wird. Dennoch habe ich meine Einstellungsprobleme mit der Release, weil kein anderer Compressor sich so verhält und ich manches eben auch nach Ohr mache.

    Da hatt wohl jeder so seine eigene "Fehlerkultur":

    Für manche existiert ein Problem erst, wenn ihm der Kunde
    es hieb- und stichfest beweisen kann. :evil:

    Andernfalls hat der "Bug" nie existiert ...
    Erstaunliche Einstellung ...

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass das WAS die
    Leute wahrnehmen allermeistens sehr zutreffend ist, sprich,
    die bilden sich das nicht ein. Insofern sind das für mich immer
    wertvolle Informationen. :idea:

    Wenn es danach darum geht zu erklären oder gar zu beweisen
    um was für ein Phänomen es sich handelt, scheitert das mit Notwendigkeit
    schon daran, dass Benutzer eben keine Entwickler sind und somit nur
    einen sehr begrenzten Einblick in das Funktionieren speziell komplexer
    Systeme haben. :!:

    Meine Aufgabe sehe ich darin, AB der Nachricht über den "Bug"
    die Verantwortung zu übernehmen und das Phänomen dingfest zu machen ...
    Das kann dann schon mal (selten) langwierig und schmerzhaft werden und
    - im schlimmsten Fall - sogar scheitern. :cry:

    Keinesfalls ist es aber die "Schuld" oder das "Problem" meines Kunden...
    _____

    BTW: Wo ist den jetzt inzwischen der Pultvergleich angelangt?
    Gibt es noch Neuigkeiten?

    Michael Tauber
    _____
    ATELIER DER TONKUNST
    http://www.atelier-der-tonkunst.de

  • ERICH
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    • 29. Juli 2011 um 14:29
    • #32

    Mein Presonus Pult hat einen Bug, das ist Fakt!
    Der Release Knopf hat nie eine Funktion weder hörbar, noch anzeigetechnisch.
    Ein Attack-Knopf, der seine Funktion ändert, wenn er gerade lustig ist :lol: .

    Und das soll eine gewollte Funktion sein und ich bin zu doof?
    Tut mir leid, jetzt haben sie auch bei mir alle Punkte verschissen.

    btw.: Mein Pult hat sich neulich aufgehängt und verarbeitet seit dem keine Audio Signale mehr, Oberfläche geht noch :x :x :x Auch der Neustart bringt keine Besserung. Das ist eine völlig neue Qualität von in die Scheiße geritten werden.

    Ich werds jetzt einschicken und dann verkaufen, wenns repariert ist.

    MfG


    ERICH

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