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Lautspr-Mgmt - Behringer DCX+DEQ2496 oder Driverack PA+

  • LJ Bush
  • 13. April 2011 um 09:55
  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 13. April 2011 um 09:55
    • #1

    Hallo zusammen,
    ich suche ein oder zwei Geräte die sich zusammen bei max 600€ bewegen mit denen ich das komplette Lautsprechermanagement für kleine und größere Systeme mit 6 Ausgängen fahren kann inkl. der Möglichkeit einen Raum einzumessen, sprich das EQing anzupassen.

    Mir schweben da folgende Versionen vor:
    - Behringer DEQ2496 mit danach geschaltetem DCX2496
    - Driverack PA+

    Wer von euch nutzt den DCX und den DEQ zusammen auf Veranstaltungen?
    Mir geht es um die fehlende Einmessfunktion des dcx2496, diese würde ich ja mit dem RTA des deq2496 erschlagen. Im Signalweg würde ich das wie folgt anschließen:
    ---->#DEQ#----AES--->#DCX#--->

    Ein Driverack PA+ wäre auch eine Option aber der DCX liegt von den Funktionen schon recht weit vorne, ODER?!?!?.
    Ausser mir kann jetzt jemand sagen der PA+ kann plötzlich Phasen drehen, Delay >=100m,.... .
    Gibt es da neue Meinungen zu der Auto-EQing funktion des PA+?


    Würde mich über eure Hilfe und jede Meinung freuen.


    Beste Grüße,
    Marcel

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • tufkaklto
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    • 13. April 2011 um 10:07
    • #2

    Meinungen zum Auto EQing:
    Ja, vergiss es.

    In Wahrherit, wenn Du einmessen willst, sind beide Geräte Mist.
    Die dienen nur dazu, damit es für den Kunden cool aussieht.

    Beim Messen mußt Du die Grundlagen wissen und das selbst einstellen.
    Wenn das so problemlos ginge, dann hätten wir das schon überall.

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  • LJ Bush
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    3.953
    • 13. April 2011 um 10:31
    • #3

    Naja es würde mir in erster Linie darum gehen eine Location und die PA neutral klingen zu lassen.
    Auch das mal per RTA sehen kann wo sich aussreisser befinden, bzw. wo man nachregeln muss.

    Klar gehört da mehr dazu als ein kleines Gerät aber ich suche nach der Möglichkeit den Sound erstmal für das "normale" Ohr zu optimieren. Alles weitere ist mit dem Geräten nicht möglich.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • tufkaklto
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    • 13. April 2011 um 10:39
    • #4

    Ein normaler RTA hilft Dir dazu aber nicht.

    Da benötigst Du eine sogenannte "Transfer " Messung, um den raum einzumessen.
    Also genau gesagt, ein Vergleich zwischen dem Mischpultausgang VOR dem EQ und dem Micro im Raum.
    Dann misst man das so ein, das der EQ die Kurve zwischen Mischpultausgang und Raum anpasst.
    Dann hat man quasi eine lineare Wiedergabe ( im Bass darf es je nach Musik gerne mal mehr sein )

    Was willst Du mit einem normalen RTA erreichen, ausser das Du siehst, ob einzelne Frequenzen höher sind.
    Die alleine haben nämlich genau keine Aussagekraft, Du weißt nicht, warum die höher sind .
    Kann ja vom Pult oder Song oder sonsteiner Quelle auch kommen, und dann ist ziehen kontraproduktiv.

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  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 13. April 2011 um 11:40
    • #5

    Okay. Danke :=).
    Als Hintergrund welche Systeme eigentlich eingemessen werden sollen:
    DB Technologies Arena Pro Serie und die FlexSys.

    Da ich in Sachen Einmessen jetzt nicht wirklich die Leuchte bin und dies mehr nach Gefühl mache war ja meine Frage ob die Auto-EQ funktion ein einigermaßen gutes Ergebniss erzielt (die vom Driverack, beim DEQ glaub nicht an einen annährenden Erfolg).

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • SebastianJaeger
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    • 13. April 2011 um 11:48
    • #6

    Hi,

    Du musst vor allem in Räumen bedenken, dass der Raum an jeder Stelle durch Moden und Reflexionen anderes klingt.
    Also wo willst Du jetzt bei einer Referenzmessung Dein Mikro aufstellen?
    Ich finde in Räumen nach wie vor die "Resonating Room" Geschichte ganz praktisch.
    Gesangsmikrofon soweit aufziehen bis es anfängt zu koppeln und dann die Frequenz ziehen.
    Das machst Du drei bis fünf mal irgendwann bist Du an dem Punkt wo die Rückkopplung aus mehreren Frequenzen besteht, da hörst Du auf. Den von da an wird das System nur noch leiser.Wenn man es bei der Geschichte nicht übertreibt hat man die Frequenzen gefunden, die von Mikrofon bzw. PA verstärkt wiedergegeben werden und es klingt schon deutlich runder.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • LJ Bush
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    3.953
    • 13. April 2011 um 17:02
    • #7

    Aber per Driverack eine Location eingemessen hat jetzt noch keiner?

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 13. April 2011 um 18:38
    • #8
    Zitat von "klauston"

    Was willst Du mit einem normalen RTA erreichen, ausser das Du siehst, ob einzelne Frequenzen höher sind.
    Die alleine haben nämlich genau keine Aussagekraft, Du weißt nicht, warum die höher sind .


    Diese Geräte schicken Rosa Rauschen ins System. Wenn bestimte Frequenzen höher sind, dann kann man schon vorstellen warum (Box, Reflektion, Raummode...).

  • yamaha4711
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    • 13. April 2011 um 19:25
    • #9

    Tacho!

    Zum Thema Lautsprechermanagement (beinhaltet NICHT das Einmessen!!!)
    Mit dem Behringer tut man sich wohl nicht schlecht, wenn man für kleines Geld eine halbwegs brauchbare Kiste in Bezug auf ein aktiv getrenntes System nebst Grundentzerrung und Limiter haben möchte. Das Driverack liegt eben gleich mal Faktor 2 darüber. Ob es wirklich (soviel) besser ist???
    Ich kann letztendlich leider nichts zum Sound sagen, da ich beide Kisten noch nicht im A/B Vergleich gehört habe.

    Zum Thema Einmessen
    Ich selbst benutzte für solche Geschichten eine Sabine ADF4000. Die Kiste hat richtig Geld gekostet und kann einiges. Leider ist die Einmessfunktion nicht so wirklich der Bringer und ich verlass mich wieder mehr auf meine Ohren, als das was die Kiste da zusammen mis(s)t. Ich bezweifle, dass die heutigen Geräten, vor allem in dieser Preisklasse, wirklich besser sind.
    Das Einmessen funktioniert letztendlich - wie schon erwähnt - über ein Rosa Rauschen. Je nachdem wo das Messmikro positioniert wird erhält man sehr unterschiedliche Resultate. Wenn ich messe, dann meist in 2m Abstand vor den Boxen auf Ohrhöhe. Damit kann man zumindest das Lautsprechersystem an sich im Frequenzgang normalisieren. Ich denke aber wenn das notwendig wird, dann hat man entweder das falsche Werkzeug oder etwas stimmt an der Grundentzerrung nicht.
    Wenn man es richtig machen möchte müsste man mehrere Referenzpunkte messen und das dann mitteln.
    Sobald aber Publikum im Raum ist ist diese Messung eh wieder hinfällig.

    Noch was zum Einmessen. Wenn ich es den Automaten machen lasse, dann fehlt es immer unten rum an Bums und das ganze klingt auch meist ein wenig nach Blechkiste. Was der Automat aber gut kann ist das automatischen FBX und das können mittlerweile auch die kleinen Billigheimer erstaunlich gut.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkaklto
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    • 13. April 2011 um 21:49
    • #10

    Schon klar, das die Geräte Rosa Rauschen in das System schicken.
    Ich kenn die ja ( zumindest den Driverack PA )

    Nur, der Abgriffpunkt für eine sinnvolle Transfermessung ist der Falsche.
    Es nützt relativ wenig, wenn das gerät das rausschickt, denn das passiert NACH dem EQ
    Wenn man dann also eine Transfermessung machen würde, dann kann man am EQ vom gerät herumbiegen, und es würde immer die selbe Linie sein.
    Warum?
    ganz einfach, wenn er den Vergleich zwischen Ausgang nach EQ ( den man ja verbiegen kann wie man will ) und Raummikro macht, wird man merken, das die Kurve trotzdem gleich bleibt.
    Spätestens da sollte man mal drüber nachdenken

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  • LJ Bush
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    • 13. April 2011 um 22:12
    • #11

    Danke für eure Antworten.
    Also verstehe ich das richtig das die einrauschen sowie dbx das macht sinnlos ist, bzw. wenn ich mit ner pa in einer location bin (sagen wir 2xtop und 4xbass) und dann die Auto-EQ Funktion nutze die Sache am Ende schlechter klingt als vorher?
    Ich meine wenn ich direkt vor dem Stack messe sollten doch die Ergebnisse okay sein, allerdings sind diese dann nur auf die PA und nicht auf den Raum bezogen.......richtig?

    Die Frage ist ob es sicht lohnt neue System-Racks lieber mit DCX oder Driverack auszustatten.
    Im Moment bin dann ja fast der Meinung das ich mir für jede PA Kombi nen Preset anlege, das im Lager einrausche, bzw den EQ verdrehe, und dann die PA rausgebe. Somit würde direkt aus der PA sauberer Klang kommen, was sich dann weiter im Raum abspielt ist etwas anderes.
    Sollte Sound trotzdem scheiße sein dann per RTA die Fehlerhafte Frequenz auslesen (über DEQ oder Driverack).

    Somit komme ich zu dem Resumé das ein DCX sinnvoller ist, von den Funktionen, dem Preis und der Sound der rauskommt dem Driverack in nichts nach steht. Die PA-Systeme werden dann einmalig mittels eines Behringer DEQ2496 eingerauscht und als Preset im DCX abgelegt.
    Somit ist der Sound 2m vorm Turm sauber. Für Anpassungen VOr-Ort würde ich wenn nötig den DEQ zur Hilfe nehmen.

    Was haltet ihr von der Lösung?

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • tufkaklto
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    7.116
    • 13. April 2011 um 22:30
    • #12
    Zitat

    Die Frage ist ob es sicht lohnt neue System-Racks lieber mit DCX oder Driverack auszustatten.
    Im Moment bin dann ja fast der Meinung das ich mir für jede PA Kombi nen Preset anlege, das im Lager einrausche, bzw den EQ verdrehe, und dann die PA rausgebe. Somit würde direkt aus der PA sauberer Klang kommen, was sich dann weiter im Raum abspielt ist etwas anderes.
    Sollte Sound trotzdem scheiße sein dann per RTA die Fehlerhafte Frequenz auslesen (über DEQ oder Driverack).


    Ich versuch es nochmal zu erklären:
    Grundidee mit presets und Raum extra zu betrachten ist schon mal ganz gut.

    Aber mit RTA die Fehler auslesen:
    Vergiss die eingebauten Einmessfunktionen, das funktioniert so nicht.
    Solange ein Controller am Ausgang das Signal ausgibt, Du aber vorher auf dem Controller rumdrehst, wird das Ergebnis einfach nicht richtig sein.
    Ich hab versucht zu erklären, warum.

    Wenn Du das machen willst, dann besorg Dir externes Messzeug, das gibt es relativ günstig.
    Und informiere Dich über die Grundlagen des Einmessens.

    Ich will Dir damit nicht auf die Füße treten, aber es scheint, als hast Du vor, was ordentlich zu machen, selbst mit material von kleinerem Budget.
    Das ist lobenswert.
    Wenn das aber Sinn haben soll, dann mach es sinnvoll.
    Ich habe gelesen, das Du von Systemracks sprichst.
    Also Mehrzahl, daher mein Tipp:
    Wenn dem so ist, nimm die billigeren Behringer, dann besorg Dir mit dem gesparten eine günstige Soundkarte, ein günstiges Messmikro ( nimm ruhig das Behringer ) und eine günstige Software.
    Dann les Dir das mal durch
    http://www.take-sat.de/download/timealignment.pdf

    Da ist eine Delaymessung erklärt, und man bekommt auch die Grundlagen zum Einmessen mit.
    Wenn Du das forcieren willst, dann rate ich Dir, nimm Dir die Zeit und besuche einen Kurs über Einmessen.
    Das kostet meist etwas, und es wird von verschiedenen Softwareherstellern angeboten
    Die Grundlagen sind die selben, nur die Software kann variieren.
    Aber man lernt was.

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  • surfvill
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    2
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    402
    • 13. April 2011 um 23:32
    • #13

    Der Denkansatz von LJ Busch ist gar nicht soweit hergeholt, meine ich.
    Ich habe auch beide (DCX/DEQ), aber nur den Controller im Rack. Der DEQ ist bei mir eher das Schweizer Taschenmesser, wenn ich auf unbekannter PA spiele. I.d.R. höre ich, dass etwas "komisch" klingt, könnte aber nie mit Sicherheit sagen, welche Frequenzen ich ziehen oder reindrehen muss. Jetzt mit trial/error herumschrauben (wie früher :D) würde wohl eher verschlimmbessern. Der RTA und das Messmikro sind da neutraler in der Beurteilung des Frequenzverlaufs in Stacknähe.
    Mit AutoEQ habe ich aber auch keine guten Ergebnisse erzielen können, aber ich sehe am RTA, was ich in etwa am EQ machen muss - natürlich mit mehreren Microstandpunkten.
    Sicher ist das dann noch kein optimales Ergebnis, aber die Raummoden ändern sich ohnehin drastisch, wenn dann die Bude rappelvoll ist - meist zum Positiven ;).
    Jedenfalls habe ich auf diese Weise bis jetzt immer eine (für mich) hörbare Verbesserung erzielen können, wenn die Ausgangssituation nicht befriedigend war.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • LJ Bush
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    3.953
    • 13. April 2011 um 23:45
    • #14

    Nochmals danke für die Hilfe! :)

    Komme langsam dahinter was du meinst.
    Aber dann verstehe ich die Hersteller nicht warum diese so sinnlose Tolls implementieren.
    Ich hätte jetzt Gedacht das dass Rauschen vor dem EQ rausgeht, denn sonst kann das Ding ja messen wie es will und kommt zu keinem brauchbaren Ergebniss, sprich der Controller sieht das z. B. bei 180hz +3db zuviel sind und regelt das runter. Ob das was er nun gemacht hat erfolg hatte kann er dann ja nicht sehen.
    Hoffe ich liege nicht wieder falsch :lol:


    surfvill
    Genau das war jetzt mein Denkansatz!
    Jetzt wäre die Frage ob der DEQ auch nach dem EQ das Rauschen generiert.
    Dann wäre hier eine Messung mir Rosarauschen genauso sinnlos wie mit dem Driverack.
    Wenn der DEQ das auch macht wäre doch ein Lösungsansatz das Rauschen per Zuspieler in den Signalweg zu bringen oder?
    Dann sollte doch auch der RTA des Driverack funktionieren oder?(das Einmessen weiterhin nartürlich nicht)

    EDIT:
    So gefunden :o
    Lau Anleitung generiert der DEQ das Rauschen weit vor dem EQ!
    Kann mir das noch jemand bestätigen?

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 13. April 2011 um 23:56
    • #15

    DEQ - Mixer - Controller - Boxen.
    So wird einigermassen funktionieren.
    DEQ schickt Rosa Rauschen ins System. Alles was DEQ zum Einstellen zeigt, macht man im Controller, danach DEQ wieder auf Flatt und nochmal einpfeifen.
    Ist nicht optimal, aber funktioniert einigermassen.

  • wora
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    • 14. April 2011 um 01:32
    • #16

    so eine "automatische einmessfunktion" vergleicht eine messkurve mit einer sollkurve und berechnet spiegelbildliche filter.
    ob die messkurve überhaupt sinnvoll ist, weiss diese funktion nicht. sie errechnet eben nur ein spiegelbild, das war´s.

    diese automatische einmessfunktion gibt es bei vielen geräten (die gabs sogar im BSS varicurve).
    der grund, warum solche spielereien da drin sind: es kostet den hersteller nix und man kann auf das prospekt "mit automatischer einmessfunktion!" schreiben...

    wenn man glück hat, kommt da eine brauchbare EQ kurve heraus. meistens wird da jedoch nur quatsch produziert, z.b. weil das messmikro nicht sinnvoll positioniert war.
    wenn man aber gelernt hat, wie und wo ein messmikrofon sinn macht, wie man messkurven bewerten muss und unter welchen bedingungen so eine automatische einmessfunktion eventuell sogar zum erfolg führen könnte, dann kann man das auch selber machen ;)

    klaustons tipp, erstmal ein seminar zu besuchen, halte ich für sehr sinnvoll.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wetbf
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    283
    • 14. April 2011 um 09:27
    • #17

    Wie geht das Einmessen einer Anlage eigentlich genau?

    Wie ermittelt man die Sollkurve oder wo bekommt man die her?

    Welches ist eine sinnvolle Mikrofonposition und wie bestimmt man die?

    Wie müssen der Equalizer oder die Filter im Controller eingestellt werden um auf die Sollkurve zu kommen?

    Wo, in welchem Buch oder Fachzeitschrift, sind diese Vorgänge genau beschrieben?

    In welchem Seminar wird das Einmessen konkret erläutert und vorgeführt?


    wetbf

  • tufkaklto
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    • 14. April 2011 um 09:40
    • #18
    Zitat von "LJBush"

    EDIT:
    So gefunden
    Lau Anleitung generiert der DEQ das Rauschen weit vor dem EQ!
    Kann mir das noch jemand bestätigen?


    Kann gut sein, ist auch wahrscheinlich.

    Zitat von "surfvill"

    Der RTA und das Messmikro sind da neutraler in der Beurteilung des Frequenzverlaufs in Stacknähe.

    Das ist ja die Sache.

    Das Messmikro mit der eingebauten RTA sagt Dir aber nie, wie wertvoll die Information ist, das muß man selbst entscheiden.

    In meinen Anfangsjahren hab ich mit Smaart auch ganz stolz Anlagen mit rosa Rauschen und RTA eingemessen, das würd ich heute nie wieder tun.

    Es gab mal von Altair einen EQ, der hatte rote LED an den Fadern, wenn ein Sinus aufkam hat der geleuchtet.
    Beim Leuchten hat dann gerne jeder Techniker sofort das Band gezogen.
    Nur: Wenn der Gitarrenmann ein Feedback absichtlich produziert hat, hat es auch geleuchtet. :D

    Das sind nette Gimmicks, und die mögen noch unerfahrene beeindrucken ( was jetzt überhaupt nicht böse gemeint ist ), aber für eine ernsthafte Aktion nicht zu gebrauchen.
    Klar geht es " ein bischen " und " irgendwie", aber mir wär das halt zu wenig.

    Wenn man an Seminaren Interessiert ist.
    Die gibt es von meyersound, einfach auf deren Homepage googeln, da gibt es SIM3 für die Fortgeschrittenen, aber acuh System Design
    Dann bei Rationalacustics
    http://www.rationalacoustics.de/Smaart/Home.html
    Ab und an bei Sat Live
    http://www.take-sat.de
    und auch bei Easera Systune
    http://systune.afmg.eu/

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  • LJ Bush
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    • 14. April 2011 um 10:32
    • #19

    Also ein Seminar wird wohl für mich unumgänglich sein. :wink:

    Noch eine Frage......spricht etwas dagegen die DEQs im Systemrack zuverbauen und vor den DCX zu schalten?
    Ist doch in der Regel egal ob der DEQ das Signal am Mixer rein gibt oder direkt am DCX.
    Wenn der Mixer "doof" klingt könnte man das evtl. noch mit ausgleichen aber für mich ist der Sound ab SystemRack XLR-IN wichtig. Was davor passiert geht mich nichts an.

    Den DEQ würde ich dann digital mit dem DCX verbinden.
    Somit wäre der DEQ im Live-Betrieb auch als Analyser und Tool (nicht RTA) im Signalweg. Das Signal sollte dadurch ja nicht deutlich schlechter werden.


    Was haltet Ihr davon?
    Also:

    Code
    Mischer--->DEQ----->DCX----[Amps

    Wie gesagt, ein 100%ige Soundoptimierung ist das nicht aber es sollte eine gute Basis für weitere Korrekturen bieten.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • wora
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    11
    • 14. April 2011 um 13:10
    • #20
    Zitat von "wetbf"

    Wie geht das Einmessen einer Anlage eigentlich genau?

    Wie ermittelt man die Sollkurve oder wo bekommt man die her?

    Welches ist eine sinnvolle Mikrofonposition und wie bestimmt man die?

    Wie müssen der Equalizer oder die Filter im Controller eingestellt werden um auf die Sollkurve zu kommen?

    Wo, in welchem Buch oder Fachzeitschrift, sind diese Vorgänge genau beschrieben?

    In welchem Seminar wird das Einmessen konkret erläutert und vorgeführt?

    Alles anzeigen

    das sind genau die fragen, welche eine "automatische einmessfunktion" nicht beantworten kann ;)
    und wer ein bisschen weiter in der materie ist, weiss dass man diese fragen nicht so ganz einfach in ein paar sätzen beantworten kann. das sind in der tat bücherfüllende fragen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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