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Lautspr-Mgmt - Behringer DCX+DEQ2496 oder Driverack PA+

  • LJ Bush
  • 13. April 2011 um 09:55
  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 14. April 2011 um 15:47
    • #21
    Zitat

    Es gab mal von Altair einen EQ, der hatte rote LED an den Fadern, wenn ein Sinus aufkam hat der geleuchtet.


    So eine Lichtorgel gibt's seit längerem auch vom Ohr, nur da leuchten immer 2 Leds, auch wenn man genau einen Sinus der Mittenfrequenz eines Bandes reinschickt. Wenigstens lässt sich diese Erkennungsfunktion ausschalten.

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 14. April 2011 um 17:15
    • #22

    Das war jetzt keine Antwort. :D

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • fabio hermann
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    • 14. April 2011 um 17:54
    • #23

    Für Einsteiger ins Thema Messtechnik auch ganz interessant ist folgendes http://www.take-sat.de/forum/index.php?topic=140.0

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 14. April 2011 um 21:53
    • #24

    Danke für die zahlreichen Tipps :).
    Welches Werkzeug (Driverack oder DEQ mit DCX) wäre dann am besten?

    Interessant ist aber, das Driverack PA+ hat den Noise-Generator direkt hintern den IN's, somit nicht wie hier gesagt nach dem EQ.
    Somit geht das Rauschen durch den RTA->EQ und nicht anders herum.
    Somit sollte für das Gerät ja erkennbar sein ob anhebungen oder abseknungen erfolg bringen.

    Wie schon gesagt, es geht mir nur die grobe Einmessung / Optimierung von PAs.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • tufkaklto
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    7.116
    • 14. April 2011 um 22:08
    • #25

    Du hast mich mißverstanden, das Rauschen geht auf die Outputs, in die EQ werden mitbedient und verändern das Rauschen.
    Logisch, weil sie ja Vor dem EQ sitzen.
    Wir reden jetz im Konkreten von einer RTA Messung.

    Sinnvoll ist aber erst eine Transfer oder Vergleichsmessung, die eben den Mischpult Out ( oder Boxen In vor Controller aber nach EQ (!!!) ) mit dem Raum vergleicht.

    Erst dann kann man sinnvolle Messungen vornehmen.+
    Du hast da was verwechselt, was ich gemeint habe.
    Ist ja auch kompliziert

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • LJ Bush
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    • 14. April 2011 um 22:20
    • #26

    Ohhjeee :(,
    also gaaanz vorsichtig gefragt:
    Wenn du schreibst

    Zitat

    Mischpult Out ( oder Boxen In vor Controller aber nach EQ (!!!) ) mit dem Raum vergleicht.


    Verstehe ich das so das du ein Rauschen über Zuspieler durch den Mischer drückst und dieses dann ohne den Controller, bzw aktives EQing, misst.
    Also ein Messung wie der Raum ohne EQing etc. aussieht?

    Ich hab zuviel Zeit mit Lichttechnik verbracht :D

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 14. April 2011 um 22:37
    • #27

    So langsam kommt es.

    Und mit dem Controller / EQ bringt man dann die Kurve dorthin, wo sie sein soll.
    So hat man eine wunderbare Raum/PA Vergleichsmessung gemacht

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 14. April 2011 um 22:39
    • #28

    jaaaa....so laaangsam :).
    Na dann hol ich mir mal nen DEQ ran und teste das mal fleißig :).

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • stepu
    Profi
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    678
    • 14. April 2011 um 23:04
    • #29

    Die gleiche Frage würde ich Klaus jetzt auch stellen...

    Punkt ist, dass du mit deiner Krachanlage (Signalkette bestehend aus:
    Pult-EQ-Multicorereturns zur PA-Controller-Lautsprecher) den Raum, in dem ihr spielt,
    anregt.
    Was du jetzt wissen willst, um sinnvoll EQen zu können, ist doch folgendes:
    Wie sieht der Frequenzverlauf mit meiner o.g. Signalkette aus?
    Gibt es da Peaks oder Löcher?

    Punkt ist, dass die Frage schon falsch gestellt ist, denn jeder Punkt im Raum klingt anders.
    Folglich musst du schon mal fragen: Wie sieht der Frequenzverlauf DURCHSCHNITTLICH im Raum aus?
    Dafür nimmt man sich ein paar Messpunkte, z.B. diese 4:
    L direkt vor der PA (vielleicht 2-3m davor)
    R direkt vor der PA (vielleicht 2-3m davor)
    mittig vor der Bühne (vielleicht 5-6m davor)
    mittig Bühne auf halber Höhe zw. Bühne-FOH.

    Das Einmessen kommt dir hier zur Hilfe. Nimm einen Rechner mit einer Software, die Rosa Rauschen raustut und zweikanalig vergleichen kann (z.B. Satlive von Tomy).
    Spiele auf einem Ausgang einer Soundkarte RR aus, gib es wieder zurück auf einen Eingang des Rechners. Mach eine Messung, dann siehst du, wie dein Rechner+Soundkarte "klingt".
    Speichere dies als Kalibrierung, denn auch der Kram hat schon einen Eigenklang!
    Das ist dann deine SOLLKURVE. Mit dieser Vorbereitung kannst du den Raum "Einmessen".

    Jetzt gibst du das RR zusätzlich zum Rechner-Input auf deine PA-Signalkette, sinnvollerweise in einen Mikroeingang deines Pultes.
    Wenn du jetzt eine zweikanalige Messung machst (Rechnerinput L = Rechnerout L, Rechnerinput R=Messmikro welches das RR über deine gesamte Signalkette UND den Raum hört), kann z.B.
    Satlive die Sollkurve am RechnerIP 1 mit dem RechnerIP 2, also dem, was deine Geräte und der Raum vom RosaRauschen übrig lassen, vergleichen.
    Diese Vergleichskurve siehst du dann auf dem Screen. Wie du jetzt EQst, entscheidest DU SELBER!
    Sinnvoll ist hier, erst mal 2, 3 grobere Peaks zu plätten. Man lernt dann nach und nach, wie eine gut klingende Kurve aussieht. Miss einfach nach dem EQen nochmal und siehs dir wieder an!

    Wie du siehst, muss man bei dem, was man da tut, schon viel nachdenken. Dabei tun die Antifeedbacksysteme, Selbsteinrauscher usw. nur das, was ihnen der Hersteller gesagt hat, das sie tun sollen. So wohl auch der DR PA+. Auf S.) im Manual steht nur was davon, das der AutoEQ sich selber einstellt. Und was, weiß Herr dbx. Aber nicht du. Ob das klingt, kann ich nicht sagen.
    Aber wenn du zu viel nach einer Messung am EQ ziehst, klingts oft auch nicht besser als vorm ziehen.

    Das war mal eine kleine Anleitung, wie man sich den Raum auf dem Bildschirm "ansieht".
    Was man einstellt, steht auf einem anderen Blatt. Und was Delays, die Phase, die Aufstellposition deiner Lautsprecher angeht, ist noch ein viel viel weiteres Feld, wie Herr Grass zu sagen pflegen würde.


    mfg stefan

    P.S.: Das deine Controllereinstellungen wie Trennfrequenz, Pegel und System EQ zu den angeschlossenen Lautsprechern passen, setze ich voraus. Das macht der Hersteller oder du im Tuning-Modus im Lager ; )

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Jens Droessler
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    • 15. April 2011 um 00:01
    • #30

    Die automatische Einmessfunktion von Behringer, die es schon seit dem ersten UltraCurve gibt, funktioniert gar nicht schlecht... solang man im freien Feld ohne große Reflexionen von Wänden und Decken misst, und sogar am Besten den Boden als Reflexionsquelle "entfernt". Dann sieht die Kurve auf dem UC sogar direkt dem ähnlich, was man mit "richtiger" Messtechnik unter diesen Bedingungen misst (auf 1/3 Oktave geglättet natürlich), vorausgesetzt man weiß, wo das Mikrofon hingehört. In Räumen geht die Auto-Einmessung aber IMMER komplett daneben. Das Messmikrofon weiß nicht, was der Direkschall von den Boxen ist und was aus dem Raum (verzögert) zurückkommt und sich mit dem Direktschall überlagert. Unser Gehör kann das differenzieren (solang der Direktschall der Hauptanteil ist). So kann auf keinen Fall eine echte Entzerrung zustande kommen. Jetzt könnte man annehmen, dass es eine Lösung sein könnte, das Messmikro einfach nur 1m vom Stack hinzustellen, damit der indirekte Schallanteil im Verhältnis möglichst klein ist... nur misst man dann im Nahfeld (oder sehr dicht dran) der Boxen, wo die Pegelverhältnisse über die Frequenz anders sind als da, wo das Publikum steht.

    Solange diese Auto-EQ-Funktionen nicht auch automatisch die Einstellungen vornimmt, die der Mensch bei echten Messsystemen von Hand machen muss (z.B. Fenstergröße zum Ausfenstern von Indirektschall) , klappt das in Räumen nicht.

    Meine Empfehlung: Sieh zu, dass du die Setups für die PAs im Controller im Freien linear misst, speichere sie so, mach dir davon ausgehend zusätzliche mit deinem Geschmacks-EQing und fang mit diesen Setups an, wenn du in Räume kommst. Dann musst du dich am EQ wirklich nur noch um den Raum kümmern (es sei denn, deine Boxen haben eher ein wildes, unkontrolliertes Abstrahlverhalten, dann hilft das aber alles nichts).

    Einmal editiert, zuletzt von Jens Droessler (17. April 2011 um 15:34)

  • hias.h
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    • 15. April 2011 um 00:09
    • #31

    Um mal ein Antwort zu schreiben ;)
    (ich empfand woras Antwort schon als ziehmlich ultimativ)

    Zitat

    Spiele auf einem Ausgang einer Soundkarte RR aus, gib es wieder zurück auf einen Eingang des Rechners. Mach eine Messung, dann siehst du, wie dein Rechner+Soundkarte "klingt".
    Speichere dies als Kalibrierung, denn auch der Kram hat schon einen Eigenklang!

    Bei einer vergleichenden Zweikanalmessung wird auch das Referenzsignal durch D/A und A/D Wandlung gepresst, was einem auch bei der Impulsantwort hilft, da Interface und PC Latenzen ausgeglichen werden.

    Das Verhalten von halbwegs ordentlicher Elektronik ist im Vergleich zu den meisten Schallwandlern geradezu traumhaft linear.

    Alles andere als linear ist aber das Menschliche Gehör. Schau dir mal die Fletcher-Munson Kurven an (ja, es gibt inzwischen neueres, aber danach lässt sich prima googlen) Wenn man nach der Sollkurve fragt, kommt man daran nicht vorbei. "Mehr Bass, mehr Höhen, etwas weniger um 4k"- Wer kennt das nicht?

    Die unterschiedliche Empfindlichkeit des Gehörs bei unterschiedlichen Pegeln ist schon lange bekannt. Deshalb gibt's den "Loudness"-Schalter an vielen Stereoanlagen. Heutzutage wird der aber selten deaktiviert, auch wenn es lauter wird. (manchmal kann man ihn gar nicht abschalten, bumm-tzsss...)

    Bei der Frage nach der Sollkurve wird es philosophisch. Komplett linear ist eher selten, Spasspeak im Bassbereich häufige Praxis. Manche machen das lieber mit dem Kanal-EQ. Wenn dann die Hälfte der Kanäle an den gleichen Frequenzen beschnitten wird, könnte man vielleicht doch über eine Korrektur am System-Eq nachdenken.


    Um noch ein Themengebiet anzuschneiden: Nicht alle Unregelmäßigkeiten im Frequenzgang lassen sich mit einem EQ lösen, keine Automatik weiss, welche sie in Ruhe lassen muss. Durch Phasenverschiebung und Zeitversatz entstandende Löcher mit dem EQ zu stopfen versuchen kostet nur Leistung.
    Auch Winkelabhängige Anormalien kann man nicht sinnvoll mit einem EQ beheben.

    Als letztes noch ein Tipp:
    Löcher fallen weniger auf als Überhöhungen, vor allem wenn sie schmalbandig sind. Ein Peak mit geringer Breite kann übel nerven, ein schmales Tal fällt nur einem geschulten Ohr auf.

  • Jobsti
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    • 27. April 2011 um 14:19
    • #32

    Ich selbst nutze derweil 3 der Behringer DCX, Driverack PA habe ich auch schon mehrfach in den Fingern gehabt (Ja auch hier zu Hause beim Messen und Einstellen),
    sehe es aber nicht ein für weniger Funktionen knapp doppelt so viel auszugeben, zumal die Bedienung am Gerät selbst im Vergleich richtig nervig ist.
    Für eine günstige Festinstallation würde ich den DBX allerdings vorziehen.

    Der Behringer bietet für mich die Vorteile von 2 Ausgängen mehr (Wobei der Neue DBX ja nun auch 6 Ausgänge hat, aber der 3te Eingang des Behringer erweist sich doch immer mal als recht praktisch), eine sinnvollere Einmessfunktion, nämlich von Phase und Delay und die Funktion des LongDelays, also die Möglichkeit Delayline zu stellen.

    Jedoch bekommt man ab und an mal ein Montagsgerät, somit: Neues Gerät auspacken, irgendwie auf 100% Last stellen, Signal dran und paar Stunden durch laufen lassen, paar mal an/aus machen,
    überlebt er das, hat man normal ein funktionstüchtiges Gerät.
    Zudem sei gesagt, den DCX haben richtig viele Leute, deswegen liest man im Ggs. zum DBX auch öfters von Problemen, wer keine Probs hat, postet auch nix ;)

    Von einfachen RTAs halte ich persönlich überhaupt nix (kann man hier überhaupt Kalibrierfiles laden? Man denke an die ganzen Mikros die gerne auch mal mehr als 6dB obenrum abweichen).
    Wenn Einmessen, dann doch bitte mit einem gescheiten System, bei welchem man auch weiß was es/man genau macht.
    Meine Erfahrung sagt aber, dass ich fast nie was einstellen muss raumtechnisch, das System ist linear eingemessen und abgestimmt, warum sollte ich dann noch groß was anpassen,
    was zumal oft nur vor der VA im leeren Raum möglich ist, wenn er gefüllt ist klingt sowieso alles komplett anders.
    Also per Gehör einfach die gröbsten EQs setzen und an die Musik/Geschmack/VA den eigenem Geschmacks-EQ setzen, tuts in der Regel 1A.
    Was ich relativ oft mache, ist die Bässe etwas tiefer zu trennen (je nach Raum kanns mal "Dröhnen") und den HT leicht zurück nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 4. Mai 2011 um 13:18
    • #33

    So nun kam der erste Wurf DEQs ins Lager und es wurde gleich mal zum DBX hin verglichen.
    Die Liste ist sehr lang geworden und ich kann DBX hier nicht verstehen warum so unpraktische Geräte entwickelt werden!
    Über die Qualität zwischen Behringer und DBX kann man streiten aber da leg ich mir lieber einen Behringer mehr auf Halde falls mal ein Hops geht.
    Von den 5 DEQ2496 sind alle ohne defekte, Lasttest über 2 Tage haben sie einwandfrei gemeistert und sind jetzt in Systemracks oder im handlichen 2HE Handtäschchen verbaut. Als Messmikrofone haben wir die Superlux *'*'*'*' (keine Ahnung) im Einsatz.

    Der erste Test war echt sehr überraschend!
    Auto-EQ mit Mik in ca. 1-2 m entfernung zum Stack zaubert nette Werte mit denen sich gut arbeiten lässt!
    Hab am We ne größere VA mit nem KME-System gehabt das ziehmlich abgerockt klang (dumpf, sehr kratzig in den Höhen).....nach ca. 10 Messungen mit dem DEQ an verschiedenden Positionen waren die EQ Einstellungen ermittelt.
    Die Sache Klang nun sehr viel runder und feinauflösender.


    Dann hab ich noch folgende Systeme linear eingemessen:
    RCF ART310 + Art 905 im Stack
    Db-Tech Arena 12 + Arena 15Sub
    Eine alte HK Projector
    T-Box 8" Quark-Eimer

    Ich hab öfters messen müssen bis ich den optimalen Winkel für das Mess-Mic hatte aber auch hier war ein positives Ergebniss hörbar.
    Es war bei allen Systemen eine Verbesserung festzustellen. Alle Systeme hab ich linear eingemessen.


    Stehende Wellen lassen sich hier auch schön ermitteln, etc.

    Der DEQ ist einfach HAMMER! Also das ich für die paar Taler so ein Teil bekomme das auch funktioniert und sowas von super zu bedienen ist hätte ich nicht gedacht! Alle Funktionen sind durchaus zu gebrauchen und vorallem der Limiter/Compressor ist halt ein nettes Feature was beim DCX nicht zu so nett abgebildet ist. Großes Display und Tasten für direkten Aufruf der Funktionen....-> Warum gibt es sowas von DBX nicht? Schade.

    Auch das Verbinden von DEQ und DCX funktioniert einwandfrei. Mit dieser Kombi hab ich ein Schweizermesser im Rack welches überall guten Klang garantiert.


    Ich bin begeistert!

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • mattias bost
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    644
    • 5. Mai 2011 um 10:28
    • #34

    Hi,

    ich bin mit dem Auto-Eq des Behringer leidlich zufrieden, jeodch zaubert mir das Teil bei niedrigeren Frequenzen eher Unfug ins System. Vergleiche ich den geglätteten Terzfrequenzgang zur Kontrolle mit ARTA-"Terz" (oder gar B&K"Terz"), so stellen sich oberhalb 160Hz nur recht geringe Abweichungen ein, darunter wirds teilweise sehr windig. Wichtig ist bei Auto-Eq, lange Glättungszeiten zu nutzen, das Einmessen braucht dann zwar, wird aber besser. 16k und 20k lasse ich auch (immer) raus, ist mir zu heikel, da wird schnell mal was gemordet, und 60Hz und kleiner dito. Die gefundenen Einstellungen im Bereich 80-160Hz "bewerte" ich später und korrigiere die dort gefundenen Korrekturen nachträglich. Dazu ist ein glatter Frequenzgang bis in die Tiefen eh unbrauchbar, das wird gnadenlos dünn im Ergebnis.

    Zusammengefaßt: Praktikabel ist Auto-Eq im Bereich 80Hz bis 12,5kHz bei langen Glättungsezeiten, dadrunter nach Eindruck (ggf. Resos suchen), ungewöhnlich starke Anhebungen oder Absenkungen nachträglich entschärfen (z.T. sinds durchschlagende Raumresonanzen, Interferenzen...). Ja, und natürlich an mehreren Stellen gegenkontrollieren.

    Soweit ich ARTA verstanden/beobachtet habe, scheinen dort die Pegelspitzen zur Messung genommen werden. Ist das so? Mich erstaunt dann, daß im Ergebnis sehr ähnliche Terzpegel wie mit anderen (RMS) Verfahren ermittelt werden.

    Grüße
    Mattias

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