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Antennenbooster UHF

  • audiobo
  • 5. Juni 2011 um 13:26
  • audiobo
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    • 5. Juni 2011 um 13:26
    • #1

    Ich hab da mal eine Frage an die Wireless-Spezialisten:

    Gibt es, wenn solche Sachen wie Wetterfestigkeit und Fernspeisung über das Antennenkabel irrelevant sind, einen triftigen Grund der dagegen spricht, statt der "teuren" Booster/Splitter von Sennheiser, Shure usw. einen einfachen, günstigeren Antennenverstärker/Verteiler aus dem TV-Bereich zu verwenden, wenn die doch recht hohe Verstärkung (20-30dB) zum Rest (Kabellänge etc.) passt?

    Die Fehlanpassung von 75 auf 50 Ohm ist jedenfalls für mich keiner, das holt der Verstärker locker wieder auf. Daher die Frage, ob sich tatsächlich praktische Nachteile ergeben können.

    Und keine Sorge, ich will keinem auf irgendeiner Baustelle einen Bastelhaufen vor die Füsse werfen, es geht eher um Installation über die Sommermonate, wo bei dieser Variante kaufen halt günstiger wäre als anmieten.

  • niggles
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    • 5. Juni 2011 um 13:48
    • #2

    Da muss ich doch tatsächlich mal was von Omnitronic empfehlen.
    Klar, der lommelige Befestigungswinkel und die nicht umschaltbare Verstärkung sind nicht so prall; dafür hat das Teil aber wenigstens die richtigen Stecker dran, im Gegensatz zur TV-Variante mit den nicht verriegelbaren IEC-Blechhülsen oder den ohne genau passendes Kabel furchtbar wackeligen F-Steckern. Und die Speisespannung passt auch zu den gängigen Drahtlossystemen.
    Splitter gibts von denen auch: http://cms.omnitronic.de/index.php?option=com_article_view&article=13063020&wgtree=A7013000

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • audiobo
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    • 5. Juni 2011 um 14:15
    • #3

    Ehrlich gesagt, kommt mir das mit den F-Buchsen und den 75Ohm zumindest beim Booster sogar gelegen, dadurch lassen sich die weitaus günstigeren SAT-Installationskabel nutzen - auch die einfachen Antennenstecker sind für die Festinstallation durchaus ok, da werden einfach die Kabel irgendwo direkt festgestrapst.

    Das Omnitronic-Teil ist zwar durchaus interessant und für unterwegs bestimmt eine gute Alternative zu den "amtlichen" Herstellern, kostet aber auch noch über 80€ und macht im Vergleich nur 10dB. Mit einer passiven Antenne müsste ich dann u.U. auch wieder 2 hintereinander hängen.

    Der UA-1000 liegt dann auch noch bei 400,- Euro, bei den TV-Verteilern gibt es schon welche mit 4 Abgängen für 30,- (x2), etwas bessere, z.B. von Hirschmann, für ca. 70,- Euro.
    Davon abgesehen geht es mir darum, ob es einen grundlegenden, u.U. Performance-beeinträchtigenden Unterschied (Grundrauschen etc.) gibt oder die Unterschiede nur "äußerlicher" Natur sind, welche für den mobilen Einsatz natürlich fraglos wichtig sind.

  • djvomght
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    • 5. Juni 2011 um 17:52
    • #4

    Hallo,

    habe sowas lange outdoor im VHF-Bereich genutzt, mit 3-Element-Yagis als Antennen, hat immer prima gespielt.

    Gruß Jörg

  • niggles
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    • 5. Juni 2011 um 18:38
    • #5

    ...was sollen denn da überhaupt für Antennen davor?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • audiobo
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    • 5. Juni 2011 um 20:32
    • #6

    wie gesagt, es geht erst einmal ums Grundsätzliche.

    Ansonsten bin ich z.Z. ein wenig am herumprobieren. Heute hatte ich testweise neben dem vorhandenen Shure Aktiv-Paddel (konventionell mit RG58 angeschlossen und 10dB Boost) eine Ground-Plane der Marke Eigenbau mit einem alten 20dB Antennenverstärker in Betrieb und ich muss sagen das spielt soweit richtig gut.

  • derautor
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    • 5. Juni 2011 um 22:51
    • #7
    Zitat

    Die Fehlanpassung von 75 auf 50 Ohm ist jedenfalls für mich keiner, das holt der Verstärker locker wieder auf. Daher die Frage, ob sich tatsächlich praktische Nachteile ergeben können.

    Wie meinst Du Das?

    Pegelverluste auf Koaxialkabel kommen lediglich durch die Dämpfung zustande, nicht durch den Wellenwiderstand!

    Nicht zueinander passende Wellenwiderstände hingegen verursachen Reflexionen an den Übergangsstellen/Kabelenden, welche entlang des Kabels Auslöschungen und Überhöhungen produzieren. Dies kann in der Praxis die Performance einer Antennen/Kabel/Empfängerkonstellation empfindlich beeinträchtigen, muss es aber nicht. Ist dann so ein bißchen Lotterie. Weil die gewählte Betriebsfrequenz bzw. Wellenlänge am Empfängereingang zufällig gerade keinen Kurzschluss entstehen lässt und der Krempel spielt, macht man sich keine weiteren Gedanken. Ein paar MHz weiter dann vielleicht schon....

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • audiobo
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    • 5. Juni 2011 um 23:53
    • #8

    Ja, da hast du im Prinzip schon recht, sorry ich hing mit meinen Gedanken noch ein wenig hinterher - das liegt wohl daran, dass mir in der Praxis noch nie eine Komplettauslöschung (was dann ja auch immerhin schon eine Totalreflektion wäre) untergekommen ist, nur stärkere Dämpfungen, wenn mal wieder einer ein ganzes Funk-Rack mit RG59 verdrahtet oder undefinierte BNC-Adapter verwendet hat. Wobei ich aber bei diesen Jobs auch nie die Zeit hatte, mal ein wenig mit den Frequenzen herumzuprobieren.
    Es ist halt wieder mal die Frage nach Theorie und Praxis... ;)

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