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Worin liegt der Unterschied 1"/12" und 2"/12&

  • citus
  • 26. April 2003 um 15:40
  • citus
    Beiträge
    44
    • 26. April 2003 um 15:40
    • #1

    Hi,

    Frage worin liegt der Klangliche Unterschied zwischen einem Top (1"/12") und einem Top (2"/12"), konkret Fohhn NH3ND und RT4, beide (450W) auser der Lautstärke?

    Gruß

    Citus

  • bassaddict
    Beiträge
    659
    • 26. April 2003 um 21:25
    • #2

    Naja, also allgemein kommt 2" wesentlich tiefer als gewöhnliche 1", dadurch muss der 12" nicht so hoch laufen. Wenn der 12" zu hoch läuft, dann bündelt er, klingt dumpf und bei Sprache unverständlicher. Stimmen (Frauenstimmen) klingen viel lebendiger, wenn das der 2" schon übernimmt.

    Ansonsten kann ich klanglich die beiden Tops leider nicht beurteilen, habe sie nicht gehört :(...


    mfg Bassaddict

    mfg Bassaddict

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 27. April 2003 um 00:56
    • #3

    2" = ridertauglich
    1" = eben nicht

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 27. April 2003 um 01:32
    • #4
    Zitat von "Adam Selene"

    2" = ridertauglich
    1" = eben nicht

    Adam

    Vielen Dank für dieses "amtliche" Statement.
    Da merkt man eben soch, daß das meiste in diesem Business mit dem Arsch und nicht mit den Ohren entschieden wird.
    Unter die Kategorie 1" fallen Produkte wie z.B. fast die gesamte Turbosound Productrange, die EV-Wedges 1202 und 1502 und anderes durchaus "ridertaugliches" und in großen Stückzahlen verbreitetes Equipment.
    Partialschwingungen von 2-Zöllern sind übrigens eher unangenehmer als die von 1-Zöllern. Aber auf einen 2-Zöller kann man halt mit einem "amtlichen" Amp der 7000W-Schaltnetzteil-Kategorie draufkacheln. Das reißt's dann wieder raus.
    Gute Nacht.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 27. April 2003 um 14:07
    • #5

    An den tonzwerg:
    Das war echt provokant, was?
    Fakt ist, dass viele Verleiher und Veranstalter genau in diesem Zwang stehen. Auch wenn sie selbst (zurecht) finden, dass 1"er besser klingen. Beziehungsweise dass das, was 2"er oberhalb von 10kHz produzieren nur noch entfernte Ähnlichkeit mit Hochton hat.
    Kein 2" -> kein Job. Trauring aber wahr.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 27. April 2003 um 14:11
    • #6

    deshalb gibt es die godenen mitte 1,5"


    :D

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • BenjaminKratz
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    420
    • 27. April 2003 um 14:47
    • #7

    und die weiteren goldenen Mitten ala BMS 4590 und TAD4001/2. TAD wird gerade im Forum angeboten.
    Gruß von Benjamin

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 28. April 2003 um 17:38
    • #8

    So, und jetzt weiss der Neue, wies bei uns hier so zugeht.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 28. April 2003 um 17:53
    • #9

    Ja, aber die Antwort?
    Also, der 2"er ist höher belastbar als der 1"er

    Wobei, Vorsicht, der 1"er hat einfach ne 1" Austrittsöffnung aufs Horn.
    Davor gibz grosse Unterschiede: Membrandurchmesser, Magnetstruktur,
    Frequenzgang.

    Der 2"er hat eben nen 2"Ausgang, gibz aber auch grosse und kleine.

    Die Grösseren(10cm Membran) kommen langsam aus der Mode, konnten aber viel Pegel und Mitten bis 800 Hz machen, Hochton aber eher besch..
    eiden.
    Das war so der richtige Partner für 2x12er Hörner

    Im Fall von 12"Boxen, wie in der Frage, kann man den 12er grad dort ausblenden, wo er langsam Zicken zu machen beginnt.

    Mit dem Passenden Horn kann die Box dann recht definiert horizontal abstrahlen, weil der 12er noch nicht so eng einschnürt. Abgesehen davon ist der Hochtontreiber fast unzerstörbar, weil der 2"er etwa 10 dB abgesenkt werden kann zum 12er, weil er viel mehr Wirkungsgrad hat.

    Wenn man 12"/1" hat, muss die Trennung höher erfolgen, der 12er muss mehr hohe Mitten machen, er beginnt zu bündeln, entwickelt man die Box auf Achse zu einem ausgeglichenen Frequenzgang, wird die gesamte Abgestrahlte Leistung ungleichmässig, da offaxis Mitten fehlen.
    Im Raum klingt es gegebenenfalls dann dumpf, weil alles was seitlich noch abgestrahlt wird, reflektiert wird, und verstärkt da ist, und die gebündelt abgestrahlten hohen Mitten eher weniger.

    Der 1"er macht dafür eben die schöneren Höhen, braucht aber Schutz.

    2"er sind Tonriesen.

  • Jens Droessler
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    • 28. April 2003 um 18:02
    • #10

    Ach, sche*ß auf alles über 10kHz.... :)

    Mal ernsthaft, alles läuft heute durch Prozessoren, die selten mehr als 48kHz SamplingRate haben. Da kann die Kiste soviele Bit haben, wie sie will, ein 10kHz Sinus sieht schon ganz schön scheußlich aus....... denn er wird nur an 4-5 Positionen erfasst!

    Ansonsten muss man halt zu TurboSound- resp. FunctionOne-mäßigen Designs greifen (die extrem schwierig zu machen und deshlab teuer sind) oder halt zum BMS 4590 oder auch dem RenkusHeintz-Teil mit dem 8" Konus plus 1" im Kompressions-Gehäuse.

  • tonzwerg
    Profi
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    1.068
    • 28. April 2003 um 21:31
    • #11
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ach, sche*ß auf alles über 10kHz.... :)

    Mal ernsthaft, alles läuft heute durch Prozessoren, die selten mehr als 48kHz SamplingRate haben. Da kann die Kiste soviele Bit haben, wie sie will, ein 10kHz Sinus sieht schon ganz schön scheußlich aus....... denn er wird nur an 4-5 Positionen erfasst!

    Ansonsten muss man halt zu TurboSound- resp. FunctionOne-mäßigen Designs greifen (die extrem schwierig zu machen und deshlab teuer sind) oder halt zum BMS 4590 oder auch dem RenkusHeintz-Teil mit dem 8" Konus plus 1" im Kompressions-Gehäuse.

    Ach, weil heute alles über sch...Prozessoren läuft, kann man auf einmal nix mehr über 10kHz hören ? Wurden denn alle Geburtsjahrgänge nach 1970 auch mit digitalen Ohren geworfen oder was ?
    Ab 1990 dann mit RS-232 Schnittstelle, ab 2002 mit Firewire. Klasse.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Jens Droessler
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    • 29. April 2003 um 00:06
    • #12

    Hab ich das gesagt? Ich habe gemeint, dass sich "Klangqualität" eh relativiert, wenn alles oberhalb einer gewissen Frequenz eh nicht mehr so ordentlich ist. Findest du etwa, dass sich ein Signal mit vier Samples ausreichend beschreiben lässt? Das ist IMO das Minimum! Aber jeder ist mit der CD zufrieden, also was solls? Wenn den meisten Leuten sauberer (oder eben unsauberer) Output über 10kHz nicht auffällt, dann kann man auch normale 2"er nehmen.

    IMO sollte die Lösung aber dahin gehen, dass mehr Konzepte für ganz oben 1"er verwenden sollten, in welcher Art auch immer, und zukünftige Controller min. 96kHz SamplingRate haben, besser gleich 192kHz. Es gibt noch genügend andere Gründe dafür. Es bringt gar nichts, ständig die Amplituden-Auflösung zu erhöhen (Bit-Anzahl), ohne mit der SamplingRate (der zeitlichen Auflösung) nachzuziehen!

    Wers nicht glaubt, soll sichs selber ansehen. Klar, es gibt Ansätze, um sowas zu vermeiden und das klappt nichtmal so schlecht, aber das hat viel mit "Vermutung" zu tun.... und man (oder auch es) kann falsch vermuten!

  • Adam Selene
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    • 29. April 2003 um 00:27
    • #13

    An Jens:

    Das 10kHz Signal darfst Du Dir aber nicht im Wave-Editor ansehen, sondern mußt es fairerweise am analogen Ausgang eines CD-Players beäugen. Shannon läßt grüßen.
    Fakt ist, dass bis jetzt noch niemand im Blindversuch eine SACD von einer normalen unterscheiden konnte. Auch nicht über edle 10mm High-End-Hochtöner.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 29. April 2003 um 00:35
    • #14

    Das fällt ja gerade unter die Rubrik "Vermutung, wie das Signal analog ausgesehen haben könnte".....

    Vielleicht hast du auch schonmal von dieser HighEnd-Krankheit gehört, wo die Jungs dann ihre CDs in die Gefriertruhe packen, "weil sie dann besser klingen". Das ist eine ganz einfache Sache. Die CD lässt sich nicht mehr optimal auslesen, es entstehen Fehler, die von der Fehlerkorrektur wieder "gut-vermutet" werden. Das ergibt einen "logischeren", saubereren Klang, der aber eben nicht dem Original entspricht. Und genau sowas, nur eben im feineren Maßstab machen die Oversampling-Schaltungen und Co. So ist es sogar so, dass bei Blindtest bei manch Track die CD sogar als besserklingend angezeigt wurde.

    Mir sind eben höher abgetastete, demnach dem Original ähnlichere Werte lieber......

  • JF
    Verifiziert
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    • 29. April 2003 um 10:02
    • #15

    @ Jens: HALTET MICH ZURÜCK!

    @ Rest: Mit CD und Digitalcontroller hab' ich keine Probleme, einen 2"er bis 20kHz hab' ich bei der Messe bei jedem Speaker rausgehört .... auch wenn ich es nicht gewußt habe! (Bzw. umgekehrt: "Wow, der 2"er klingt gut!" "Ist keiner, wir haben XYZ verbaut")

    Ist das normal das sich mein Gehör mit der Theorie deckt? *g*

    mfg
    JF

  • Adam Selene
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    • 29. April 2003 um 12:59
    • #16

    Auch wenn das jetzt arg vom Thema wegführt:
    Der Trenz geht eindeutig zu MP3 und nicht zu SACD. Es ist ein Konsumentenmarkt, und die Konsumenten schätzen die Bedienfreundlichkeit und den geringen Speicherbedarf höher als das letzte Quentchen Originaltreue. Gott und die Welt geht von CD-Qualität runter auf MP3-Qualität, und nicht höher auf SACD-Qualität.
    Meine Prognose: SACD floppt und wird den Weg der Betamax-Videos gehen.
    Das mag man gut finden oder auch nicht, es ist so.

    Jetzt aber wieder zur 1" / 2" Diskussion:
    Zu einem weiter runter reichenden gerichteten Abstrahlverhalten gehört nicht nur ein größerer Exit (der eine größere Membran und Schwingspule suggeriert), sondern auch ein größeres Horn. Je enger der Abstrahlwinkel sein soll, desto größer.
    Die beliebten 15" / 2" Kombinationen kranken genau daran. Niemand verwendet ein Horn, was in der Vertikalen (wo 40° bis 50° gewünscht werden) 30cm bis 40cm groß ist.
    Die Folge:
    Der Abstrahlwinkel kommt von 360°, geht zu bis zur Trennfrequenz (z.B. 1.2kHz) zu, geht wieder auf (tw. bis auf über 120°), geht wieder zu (wenn das Horn endlich als solches funktioniert), und ganz oben geht es noch weiter zu (20°), weil das bei 2" Hörnern eben so ist.
    Beamwidth-Matching wäre nur bei richtig großen Hochtonhörnern möglich.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • JF
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    • 29. April 2003 um 13:50
    • #17

    RICHTIG!
    Genau DAS ist mir bei meinen 1" Hörner Messungen aufgefallen, es gibt kein 40° Horn, das ab 1,5kHz schon ordentliche Abstrahlung besitzt!

    Daher viel meine Wahl auch auf das H100, das bei tiefen Frequenzen vertikal sogar mehr bündelt als die 40° Hörner und dann auch noch relativ konstant bleibt.

    Sorry, etwas off Topic,
    JF

  • Jens Droessler
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    • 29. April 2003 um 18:52
    • #18

    @ JF: Das sage ich ja, kaum einer hat Probleme mit der CD, OBWOHL deren Defizite hinreichend bekannt sind. Ich ja auch nicht. Nur bin ich der MEinung, dass unter diesen Aspekten ein Frequenzgang oberhalb 10kHz weniger wichtig erscheint, als mancheiner meint. Nur wenige Leute können einen 12kHz Sägezahn von einem Sinus unterscheiden. Andere "Missbildungen" eines Sinus fallen auch raus....

    Eine Partialschwingung des 2"ers ist doch oberhalb von 10kHz nur noch als Pegelunregelmäßigkeit und beim Ein-/Ausschwingverhalten wahrnehmbar. Verzerrungen (Oberwellen) sind doch schon aus dem hörbaren Bereich raus.... (10kHz ---> K2 = 20kHz....)

    Andererseits wird ja wohl kein Streit bestehen, wenn zwei qualitativ gute Wandler zur Verfügung stehen, der eine mit 48kHz SR, der andere mit 96kHz SR, dass man dann den mit 96kHz nimmt, oder? Und wenn 192kHz zur Verfügung steht, dann nimmt man halt das. Es ist ja nicht nur die "Genauigkeit" der digitalen Nachbildung, sondern auch die nötigen Filter, Noiseshaper und was heute noch so alles am Klang rummacht, die bei höheren SRs weniger gravierend ausfallen müssen.....

  • JF
    Verifiziert
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    • 30. April 2003 um 10:00
    • #19

    Welche Deffizite hat die CD?
    Kann eine CD jetzt 10kHz PERFEKT nachbilden oder nicht?
    Wie funktioniert eigentlich das D/A-Wandeln?

    Das der Frequenzgang oberhalb von 10kHz weniger wichtig ist dachte ich auch, bis zur Messe ;)
    Bzw. ist es wohl weniger der Frequenzgang, aber lange Ein und Ausschwinger dürfte man doch mitkriegen.

    Harmonische Verzerrungen sind oberhalb von 7-10kHz KEIN THEMA mehr! Wer einen 12kHz Sägezahn von einem Sinus unterscheiden kann sollte sich der Forschung zur Verfügung stellen oder seinen Test nochmal genau nachprüfen. 8)
    Naja, wenn so starke Verzerrkomponenten auftreten, das es zu Intermodulationsverzerrungen kommt, kanns natürlich hörbar werden. Aber da bei MUSIK kaum Pegel in dem Bereich auftritt ......

    96kHz hat meiner Meinung nach Sinn, da man dadurch 3dB Rauschabstand gewinnen kann (wenn ich das richtig im Kopf habe) und eben Filter und ähnliches im obersten Bereich genauer arbeiten können (wozu aber auch 60kHz genügt hätten).
    196 ist (Meiner Meinung nach!) schon Datenverschwendung, man könnte aber wieder die 3dB Rauschen gewinnen ..... wozu?
    Als USERFORMAT, also nach der kompletten Bearbeitung, genügt das CD-Format vollends! Bei den meisten aktuellen CDs frage ich mich eher, wozu 16 Bit ....

    mfg
    JF

  • Jens Droessler
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    • 30. April 2003 um 14:40
    • #20

    Ein 10kHz Sinus allein KANN "perfekt" nachgebildet. Mit 4 Punkten kann noch "erahnt" werden, welche Amplitude dahintersteckt. Werden es weniger als 4 Punkte pro Schwingung, kann es leicht passieren, dass die Amplitude/und Frequenz nicht mehr richtig reproduziert wird. Als Extrembeispiel:
    22kHz Sinus, 44kHz Abtastung. Es wäre ein ziemlicher Zufall, wenn die Phasenlage des Sinus genau SO wäre, dass die Samples immer den Scheitelpunkt des Sinus erwischen. Schlimmstenfalls wird sogar immer der Nullpunkt gesamplet. Was dabei rauskommt kann wohl kaum dem Original entsprechen.

    Ich sage doch, ich bin mit der CD als Endprodukt auch längst zufrieden, auch MP3 erachte ich nicht als "böses Teufelswerk". Mir ging es hauptsächlich um Controller, digitaleEQs, Effektgeräte, Mixer usw. im Live-Einsatz.

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