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Berechnung in der ELA-100V-Technik

  • Veranstaltung
  • 26. April 2003 um 17:00
  • Veranstaltung
    Beiträge
    38
    • 26. April 2003 um 17:00
    • #1

    Der folgende Text ist gegeben:
    (da es nicht nur um 100V-technik geht, sondern um das Ohmsche Gesetz, dachte ich mir, dass es auch hier ganz gut aufgehoben ist)


    Der Vorteil der 100 Volt Technik gegenüber der niederohmigen Anschlußweise wird bei der Planung der Verkabelung zwischen Verstärker und Lautsprecher sichtbar. Bei einem niederohmigen Lautsprecher mit 10 Watt Nennleistung und 4 Ohm Schwingspulenwiderstand ist der zulässige Spannungsabfall von 10 % bereits bei 0,4 Ohm Leitungswiderstand gegeben. Dieser Wert ist bei einer Doppelleitung von 2 x 0,75 mm² bereits nach einer Länge von ca. 10 Meter erreicht. Bei Verstärkeranlagen mit einer Ausgangsimpedanz von vier bzw. acht Ohm fließen bei entsprechender Leistung im Lautsprecherkreis erhebliche Ströme. Um Verluste zu vermeiden, müssen entsprechend starke Kabel verwendet werden. Außerdem ist es schwierig, mehrere Lautsprecher aus einem Verstärker zu speisen.
    Da wiederum 10 % des Lastwiderstandes als Leitungswiderstand zulässig ist, ergibt sich bei der 100 Volt Technik ein Wert von 100 Ohm. Die ausnutzbare Leitungslänge beträgt hierbei also das 250 fache der niederohmigen Leitung, also 2500 Meter.


    Wie kommt man auf die im 2. Teil genannten Daten?

    Folgende Berechnungen habe ich angestellt:
    Zuerst die Berechnung, welche Spannung beim niederohmigen System anliegt:

    Aus der Formel I = U/R
    Und der Formel I = P/U

    U²/P = R
    10W und 4 Ohm gegeben...

    U= 12,64V
    Was mir das Ergebnis bringt, hab ich bis jetzt noch nicht rausgefunden..

    Für den 100V-Anschluß fällt mir keine Rechnung ein, außer der gleichen:

    U²/P = R
    (100V)² / 10W = 1000 Ohm ?????


    Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen?

    Vielen Dank.
    Bitte kein Halbwissen, wenn’s geht, nur fundiertes :)


    Liebe Grüße,
    Johannes

  • Veranstaltung
    Beiträge
    38
    • 26. April 2003 um 18:54
    • #2

    Hat sich soeben erledigt, danke!

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 27. April 2003 um 01:36
    • #3

    Auch wenn Du es gefunden hast, die Spannung ist höher, damit ist der Strom bei gleicher Leistung kleiner und der Spannungsfall geringer. (Ufall= Rleitung * I)

    Gruss Thomas

    blubb.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 29. April 2003 um 16:11
    • #4
    Zitat von "Veranstaltung"

    Da wiederum 10 % des Lastwiderstandes als Leitungswiderstand zulässig ist, ergibt sich bei der 100 Volt Technik ein Wert von 100 Ohm. Die ausnutzbare Leitungslänge beträgt hierbei also das 250 fache der niederohmigen Leitung, also 2500 Meter.

    Das mit "2500 m" ist allgemein leider nicht so richtig.
    Der Lastwiederstand eines Lautsprechers mit 100V-Übertrager hängt von seiner Leistung ab (R=U²/P):

    - 6 Watt - 1,667 kOhm
    - 10 Watt - 1,0 kOhm
    - 50 Watt - 200 Ohm
    - 100 Watt - 100 Ohm
    - etc.

    ... d.h. der anteilige Spannungsabfall steigt mit der Belastung des Lautsprechers an. Bei 6W-Tröten kannst Du Telefonleitungen legen - bei einer 50W-Box sollte der Querschnit schon etwas größer werden.

    Die Leitungen können generell (durch die höhere Spannung) bei gleicher Leistung geringer ausfallen gegenüber "niederohmig" - aber es gibt auch hier Grenzen.

    Viele Grüsse sendet

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