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Bassauslöschung bei Veranstaltung / Fragen über Fragen !!!!

  • Minibeschaller
  • 30. Juni 2011 um 11:37
  • Minibeschaller
    Beiträge
    58
    • 30. Juni 2011 um 11:37
    • #1

    Praxisbericht Kleinveranstaltung Rock&Bike Hünxe/Drevenack


    Mahlzeit.
    Ich habe mir gedacht das ich auch mal einen kleinen Erfahrungsbericht ins Forum setze.
    Wir sind nur kleine Garagenbeschallungsfirma und daher ist die Nummer für uns schon relativ groß. Die meisten hier werden aber wohl darüber schmunzeln. :D

    Veranstaltung: Rock&Bike Festival 2011 / Umsonst und draußen / 24&25.06.2011.
    Bühne und FOH Zelt wird vom VA aus Layermaterial gebaut. Von der Bauaufsicht abgenommen, wie übrigens der ganze Platz ( Zelt Bierwagen etc. )
    Ca. 500 – 1000 Pax maximal.

    Unser Equipment : 12 Dosen DVA T4 + 8 x AD Systems AD24B + Amping / Monitoring Drumfill für 5 Auxwege vom FOH ! 1 InEar weg und das übliche Geschisse.

    FOH: Allen&Heath GL2800/40 + DBX Master EQ 1231 + Gates und Compressoren ( DBX+Drawmer ) Effekte PCM81 / MPX500 / SPX90II

    Hat alles so weit gepasst.

    Bericht :

    1.Es hat Schei….e geregnet , aber es war wirklich toll. Wir hatten an beiden Tagen insgesamt 9 Bands. 4 am Freitag und 5 am Samstag. Stilrichtung war Metall-Rockcover und Rockabilly.

    Alles hat wunderbar gespielt keine Ausfälle und am FOH ( 20Meter vor der Bühne ) hatten wir so gute 98 dba ( 105db ) ! Alle Bands waren durch die Bank begeistert vom Monitorsound. Also eigentlich alles Gut ! Jetzt zu draußen. Man merkt schon ganz klar, ist meine Meinung, das das DVA T4 und die AD24 eben kein Rockzeug ist. Dafür fehlt viel zuviel im Mittenbereich. Aber wir haben das Zeug jetzt gute 3 Jahre im Einsatz und es hat uns bisher für die Kohle sehr gute Dienste geleistet.
    Es gab auch nichts Negatives vom Publikum oder Veranstalter zu bemängeln.
    Allerdings waren mein Tonkollege und ich nicht zufrieden mit der Bassverteilung. Hierzu möchte ich folgendes erklären. Wir hatten uns aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahr noch 2 Toursubs von AD dazugemietet um den Bassbereich zu Unterstützen.
    Das Line Array hing Bühnenoberkante abzüglich Kettenzug in ca. 4,30 Meter höhe. Die AD 24B standen jeweils zu 4er Packs ( 2 nebeneinander und 2 obendrauf ) rechts und links neben der Bühne. Die beiden Toursubs lagen nebeneinander in der Mitte vor der Bühne. Alle Bässe waren auf gleicher Linie. Vom Toursub zum AD24 waren es ca. 3 Meter.

    Jetzt zu unserem Problem. Eigentlich sollten die Toursubs unseren Bassbereich verstärken, was uns in gerader Abstrahlrichtung von der Bühne Richtung FOH auch gut gelang. Aber sobald man nur 5 – 10° aus dem Bühnenbereich zur Seite wegging, verschwand der Bass komplett. ( Nicht so schön ).
    Wir sind beide der Meinung das wir uns irgendeine Auslöschung reingebaut haben wissen aber nicht genau wo. Hier noch mal Details. Die AD24T wurden über Controller Stereo rechts links angesteuert. Die Toursubs über Auxweg als Monoblock. Phase drehen und delayen der Bässe haben wir alles probiert. Keine Veränderung.
    Wenn irgendjemand von euch Ideen hat wie man der Sache auf den Grund gehen könnte wäre ich euch sehr dankbar. Ich würde das nämlich gerne beim nächsten mal vermeiden.

    Gruß
    Thomas

  • tufkaklto
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    • 30. Juni 2011 um 13:42
    • #2

    Das was DU beschreibst, sind prinzipiell bekannte Probleme.

    Ich lach da auch nicht drüber, jeder von uns hat klein angefangen, und ich habe früher selbst genau die Fehler gemacht, die ich heute manchmal kritisiere oder diskutiere ( je nachdem, wie man es sehen will )

    Also zum Einen, wirklich sagen kann man es nur, wenn man mit Messequipment vor Ort ist.
    Das wäre schon ein klassischer Fall dafür.

    Zuerst einmal gehören Tops zu den Subs in eine Linie und in der Trennfrequenz Phasengleich gebracht.

    Da kommt schon mal meine Erste Frage:
    Überlappen die Presets oder wurde streng getrennt?
    Wenn sie überlappen ( was ich mal vermute ) dann treten falsche Delayzeiten noch fataler auf.

    Wie habt ihr die Center Subs angefahren?
    Gleiches Preset oder anders getrennt?

    Auch hier kommt man mit den Ohren kaum wirklich weit.
    Man muß eigentlich wirklich messen.

    Und jetzt kommt es noch darauf an, wie soll die Bassverteilung sein, gerade und weit, oder eher breit.
    Wenn eher breit, dann macht es schon mal Sinn, die Äusseren Bässstacks zu delayen.

    Nun hast Du gesagt, das die Bässe in der Mitte zu Aussen ca 3 Meter auseinander waren. 3 Meter ist Lambda/2 von ca 50 Hz ( ich war zu faul, es jetzt genau nachzurechnen
    Und je nachdem,.was es jetzt genau war von Mitte bis Mitte, kann man davon ausgehen, das Du irgendwo bei 40 - 60 Hz damit Probleme hast.
    Also eine destruktive Interferenz.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • tobias kammerer
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    • 30. Juni 2011 um 22:23
    • #3

    Hallo,

    volle Unterstützung zu Klaus seiner Antwort. Diese Bassprobleme haben auch die ganz großen. Grundsätzlich kann es ohne entsprechend korrekte Filtersätze nahezu unmöglich werden 2 verschiedene Subwoofer zu kombinieren. Das ist ein ganz heikles Thema und ich würde normalerweise fast jedem raten, die Finger davon zu lassen. Gerade Setups mit Delays zur Korrektur können eigentlich nur in eine Richtung (in der Regel nach vorne) richtig funktionieren. Grundsätzlich erzeugt aber jede Bass Links/ Rechts Aufstellung erst einmal eine Richtwirkung nach vorne (und hinten). Will man das breiter, so muss man, wie schon Klaus gesagt hat, mehrere Bässe nebeneinander stellen und dann die äußeren Delayen. Der klassiker dazu ist das Zahnlückenarray. Ohne Delay kommt man noch halbwegs weit, wenn man alles in die Mitte stellt und als Halbkreis stark aufffächert.

    Gerade im Freien herschen ja ansonsten optimale Bedingungen. Gemischt Bassarrays können in Räumen noch viel größeren Ärger machen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • MIKE
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    • 17. Juli 2011 um 19:48
    • #4

    Hallo,

    Klaus hat das schon gut auf den Punkt gebracht. Zum T4 noch, wie war das gecurved ? Habe mit dem Zeug auch schon Rider Nummern durchbekommen wie MIA und Stefanie Heinzmann.

    Das geht schon im Rudel, nur die Array form ist hier entscheidend.

    Wenn es mal richtig losgehen soll, das T 12 ist da Meilenweit vorne !

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Jens Droessler
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    • 17. Juli 2011 um 22:30
    • #5

    Ja, man müsste erstmal wissen, wie die Einzelkomponenten getrennt wurden, vorher kann man nicht gezielt raten, was da los ist. Generell würde ich aber bei solch einem Setup das Hauptsystem mit den Subs links und rechts gegenüber dem Centerstack verzögern, damit eine Art horizontales Curving im Bass entsteht und der horizontale Öffnungswinkel größer wird.

  • TomyN
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    • 27. Juli 2011 um 19:36
    • #6

    1) RAY-END (vormals GPA) runterladen und rumspielen. Da kann man schon vieles sehen. http://gpa.hms2k.cl/index_en.html

    2) Zeit nehmen und messen, von vielen Programmen gibt's Testversionen, da kann man durchaus mal spielen.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • jan zipper
    Beiträge
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    • 30. Juli 2011 um 02:38
    • #7

    Wie breit ist die Bühne und wie viel Meter waren denn die beiden Bass Stacks von einander entfernt?

    Für mich klingt das so, als wenn die beiden Stacks, ohne den zusätzlichen Center, bereits ordentlich auslöschen.
    Kammfilter?

    Liebe Grüße,
    Jan

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