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schlechten Job angenommen/guten abgelehnt...

  • Laengen
  • 8. Juli 2011 um 23:02
  • Laengen
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    5
    • 8. Juli 2011 um 23:02
    • #1

    Hallo Leute,

    ich bin neu hier im Forum (obwohl ich schon einige Zeit mitlese) und auch neu im selbständigen Freelancer Leben.

    Grund für mein Posting ist folgendes:

    Ich wurde von einem bekannten Veranstaltungstechniker (ich kenn ihn schon länger; hab schon ein paar mal für ihn gearbeitet) für einen Zeitraum von 7 Tagen gebucht. Art und Umfang des Jobs waren: Auf- und Abbau von 3 Veranstaltungen an 3 verschieden Orten innerhalb dieses Zeitraumes. Laut seiner Aussage wäre ich jeden Tag gute 10-12h beschäftigt gewesen. Da bei ihm nach Stunden bezahlt wird hab ich natürlich angenommen. Also Termin ausgemacht und fertig.

    Ein paar Tage später bekam ich ein anderes Angebot. Auch 3 Jobs aber an 3 darauffolgenden Tagen, nach Tagespauschale abgerechnet. Hier hab ich natürlich abgesagt.

    Und was war zum Schluß?? Nur heisse Luft! Von wegen 10-12h pro Tag! Ich kam die ganze Woche auf knapp 35h. Eine Veranstaltung war was grösseres und die anderen beiden nur Kleinzeug. Entweder war dass eine komplette (Personl-)Fehlplanung oder nur grosses Geschwätz.
    Bei dem anderen Angebot hätte ich in kürzerer Zeit das gleiche verdient und noch Zeit für einen Job mehr gehabt! Noch dazu hätte ich für eine VA vom Anderen Zeit gehabt, weil ich an einem Tag nichts zu tun hatte... Leider zu spät.
    Vertrag? Schriftliche Abmachungen? Gibt es nicht - wurde alles mündlich auf Vertrauensbasis ausgemacht. Man kennt sich ja...

    Naja, machen kann ich da jetzt nicht mehr viel. Richtig in die Sch****e gegriffen und Lehrgeld dafür bezahlt.

    Was macht ihr in solchen Situationen?

    Ich wollt hier einfach nur meinen Groll loswerden und den wichtigen Tip an Neueinsteiger geben nie einen Auftrag ohne Schriftverkehr/Vertrag anzunehmen. Auch wenn man sich noch so gut kennt. Ich jedenfalls mach sowas nie wieder dingfest ohne vorher einen Plan erhalten zu haben wann, wo, was, ca. wie lange dauert - sollte bei guter Planung kein Kunststück sein. Auch mach ich nichts mehr ohne vorher einen "Verlustaufschlag" bei Minderbeschäftigung zu vereinbaren (an einem Tag hab ich's auf ganze 2 Stunden gebracht...).

    frohes Schaffen!
    Längen

  • jogi86
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    • 9. Juli 2011 um 00:24
    • #2

    Tja. Dumm gelaufen. ABer So wird nummal oft Personal disponiert. Ist bei vielen Hand-Firmen so.

  • tufkaleho
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    • 9. Juli 2011 um 00:56
    • #3

    Genau DAS ist der Grund wesshalb ich keine Jobs auf Stundenbasis mache, nur Tagessatz mit ausgemachter Stundenzahl idR 10h der Rest 10% je angefangene Überstunde.
    Und generell lasse ich mir solche Aussagen und die vereinbarten Konditionen immer nochmals per Email zusenden, als schriftlichen Nachweis.
    Bevor die Email nicht eintrifft, sage ich den Job nicht zu.

    Also Kategorie "wieder was dazugelernt und Lehrgeld gezahlt", Fall geschlossen.
    Beim nächsten mal weisst du besser bescheid.

  • derautor
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    • 9. Juli 2011 um 14:49
    • #4

    ...und es gibt durchaus noch schlechtere Jobs, um diese Erfahrung zu machen!

    Also nicht zu schwarz sehen und das Ganze einfach abhaken bzw. den buchenden Kollegen im Hintergrund in die entsprechende Kategorie einsortieren.

    Es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • guma
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    • 10. Juli 2011 um 10:24
    • #5

    Äh ja genau ... sei Dir sicher, es wird noch viel schlimmer kommen. :wink:

  • skyworker
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    • 10. Juli 2011 um 13:05
    • #6
    Zitat

    Ich kam die ganze Woche auf knapp 35h

    - für einen Beamten der pure Horror. Was aber zu der Frage führt: wieviele Wochenarbeitsstunden hättest du denn gerne?

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • nojunk
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    • 10. Juli 2011 um 13:33
    • #7
    Zitat von "skyworker"

    - für einen Beamten der pure Horror. Was aber zu der Frage führt: wieviele Wochenarbeitsstunden hättest du denn gerne?

    na klar - 20 std AI (all inclusive) bei einem gehalt von €10K, netto selbstverständlich! :D:D:D willst du bei uns anfangen, soll Dich unser chauffeur mit'm maibächle abholen, wo is'n der rote teppich, etc...

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • skyworker
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    • 10. Juli 2011 um 13:47
    • #8

    So hatte ich das nicht gedacht ;o)

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Laengen
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    • 10. Juli 2011 um 23:19
    • #9
    Zitat

    nur Tagessatz mit ausgemachter Stundenzahl idR 10h der Rest 10% je angefangene Überstunde


    Hab ich auch schon vorgeschlagen und wurde kategorisch abgelehnt.

    Zitat

    Äh ja genau ... sei Dir sicher, es wird noch viel schlimmer kommen. :wink:


    Ookayy :wink:

    Zitat

    wieviele Wochenarbeitsstunden hättest du denn gerne?


    Kleines Beispiel: Bei meiner alten Firma hab ich mich mit meinem Chef darauf geeinigt den Industriemeister auf Vollzeit (10 Monate)zu machen. Als Maßnahme zum Abbau von Resturlaub und Überstunden :D . Und als Servicetechniker für Stromaggregate im In- und Ausland waren 70h-Wochen eher die Regel als die Seltenheit...
    Bin es also gewohnt lange zu arbeiten. Und im Winter gibts saisongemäß wieder weniger zu tun...

    Zitat

    na klar - 20 std AI (all inclusive) bei einem gehalt von €10K, netto selbstverständlich! :D :D :D willst du bei uns anfangen, soll Dich unser chauffeur mit'm maibächle abholen, wo is'n der rote teppich, etc...


    Wenns ne Gummimatte und ein Fiesta statt einem rotem Teppich und Maibach sind bin ich bei dem Gehalt auch nicht böse :D:D:D


    Macht aber alles nix. Man kann ja miteinander reden. Und nachdem wir das gemacht haben, gibts nochmal ne Nachzahlung oben drauf. Ist also alles wieder im Lot :wink:

    frohes Schaffen!
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  • skyworker
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    • 11. Juli 2011 um 11:47
    • #10

    Worauf ich hinaus wollte: solche Stundendiskussionen enden irgendwann immer im virtuellen Sch...zvergleich, wer nun mehr Stunden kloppen kann, um sich damit (a) die Pauschale zu versauen und trotzdem ein imaginärer Held zu sein oder (b) sich zu rühmen, was man für ein harter Knochen ist, wenn mann nach 36 Stunden Schicht eben noch ein Dach abbaut... und den Truck nach Hause fährt - selbstverständlich. 150-Stunden-Woche - kein Thema, der Rubel muss ja rollen...

    SKY

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  • daniel heide
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    • 11. Juli 2011 um 11:55
    • #11

    Ich glaube nicht das der Threadersteller drauf hinaus wollte. Aber im Anfangspost wies er ja schon darauf hin, dass ihm sein Auftraggeber 7 Tage zu je 10-12 Stunden "versprochen"hatte. Das ist für unsere Branche durchaus im Rahmen. Nicht perfekt aber durchaus machbar.
    Wenn am Ende der Woche weniger als die Hälfte dasteht würde ich mich auch ein wenig ärgern.

    Gruß

    Daniel Heide
    Lange Reihe 4
    99755 Hohenstein

    Lass dir von Keinem imponieren der sagt: "Das mache ich schon seit 20 Jahren so!" Man kann etwas auch 20 Jahre lang falsch machen.
    Bildung ist meistens kostenlos, manchmal auch umsonst!

  • skyworker
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    • 11. Juli 2011 um 15:15
    • #12

    Das Grundproblem liegt wohl darin, sich auf sieben Tage á 12 Stunden einzulassen, ohne eine Pauschale zu vereinbaren...

    Wenn sowas kategorisch abgelehnt wird, dann ist zu vermuten, dass der Auftraggeber um den Job und die Stunden wusste.

    SKY

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  • tufkaklto
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    • 12. Juli 2011 um 07:40
    • #13

    Da geb ich dem sky völlig Recht.

    Und wegen den Stunden:

    Mein langfristiges Ziel wäre eine 40 Stunden Woche bei guter und geregelter Bezahlung, so wie es in vielen Jobs üblich ist.
    Warum muß ich mich mit 8 Stunden Wochen herumschlagen, damit mir bei der EInkommenssteuererklärung am ENde des Jahres so viel überbleibt wie einem Facharbeiter???
    Und der lacht mich aus mit bezahltem Urlaub.

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  • Laengen
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    • 12. Juli 2011 um 18:29
    • #14

    Warum redet hier auf einmal jeder über die Arbeitsstunden? Darum geht es hier doch gar nicht! Es geht darum das unterm Strich nicht so viel rausgekommen ist wie vorher angesagt wurde. Und das ich einen Fehler bzgl. Stundenbasis/Tagespauschale gemacht hab, hab ich eingangs schon gesagt.

    Mir machts eben nichts aus lange und viel zu arbeiten, ich bin so erzogen worden. Soll ich mich dafür jetzt entschuldigen?
    Die Bezahlung muss natürlich auch dementsprechend ausfallen.

    @ skyworker: Wieviele Stunden pro Woche arbeitest du bzw. wieviel hättest du gerne?

  • tufkaklto
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    • 13. Juli 2011 um 09:57
    • #15

    Du wolltest viele Stunden haben und hast wenig bekommen.

    Der Verdacht liegt schon nahe, das >Dein Kumpel das wußte, denn sonst hätte er sich ja gern auf eine Pauschale einlassen können.

    Also merken, bei der nächsten Jobanfrage besser verhandeln ( dann eine Pauschale, aber die für zB 10 Stunden, und dann Überstunden )
    Oder einfach auslassen

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  • mringhoff
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    • 24. Juli 2011 um 20:39
    • #16

    Also wenn der Stundenlohn ein gutes Stück höher ist wie 1/10 eines Tagessatzes, dann sollte das doch wieder passen. Wenn ich wenig arbeite (und auch davor und danach nicht dumm rumsitze oder ewig fahren muss), dann kann ich auch mit weniger als einem Tagessatz gut leben. Man hat ja dann auch mehr Freizeit oder Zeit für andere Dinge (Büro etc.).

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