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Effekte (LED PARs, MHs, etc.) an Dimmerpack

  • schlecksn
  • 25. Juli 2011 um 20:33
  • schlecksn
    Beiträge
    130
    • 25. Juli 2011 um 20:33
    • #1

    Hi,
    weiß jemand von euch, ob das betreiben von Effekten an Dimmerpacks (natürlich im Switch Modus) die Steuerungen der Effekte beschädigen kann?
    Die Frage stellt sich für mich, weil ich oft Lastmulticoreleitungen in die Truss lege, bei denen noch genügend Kanäle frei wären, um Effekte etc. daran zu betreiben.
    Ich bin mir nur nicht sicher, in wie weit eine Lichtendstufe, auch als Switchpack betrieben, den Strom verändert, weswegen ich bisher immer darauf verzichtet habe und extra Leitungen nach oben gelegt habe.

    Viele Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von schlecksn (21. September 2016 um 22:22)

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 26. Juli 2011 um 22:38
    • #2

    dimmer als "dsv" zu "mißbrauchen" würde ich erfahrungsgemäß nicht uneingeschränkt empfehlen, da viele dimmer trotz switch-funktion keinen ordentlichen sinus als "feststrom" rausgeben und das von sehr vielen netzteilen nicht wirklich auf dauer vertragen wird...

  • Martin2003
    Verifiziert
    Reaktionen
    49
    Beiträge
    671
    • 27. Juli 2011 um 17:01
    • #3

    lass es lieber. auch bei 100% ist es kein sauberer sinus, was da aus den dimmern kommt!

    hat mich vor einiger zeit mal 4 trafos von elation d-36 led-spots gekostet, die waren nach ca. 2min schon durch

  • schlecksn
    Beiträge
    130
    • 27. Juli 2011 um 17:05
    • #4

    okay, vielen dank für die ratschläge! ne extra leitung is sowieso schöner, hab mir nur gedacht, dass es in manchen fällen ne erleichterung wäre.

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 27. Juli 2011 um 18:18
    • #5

    Hmm, bei diesen ganzen Antworten frage ich mich, wie Switchpacks dann überhaupt funktionieren können? Meines Wissens sind das nichts anderes als Triacs, die entweder gesperrt bleiben, oder voll aufgesteuert werden.

    Die gleiche Technik wird in elektronischen Relais verwendet, seit vielen Jahren, in riesigen Stückzahlen. Alles unbrauchbar?

    Grübelnd: -sf-

  • tobias kammerer
    Verifiziert
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    2.340
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    1
    • 30. Juli 2011 um 11:13
    • #6

    Hallo,

    ja die Aussagen verstehe ich auch nicht ganz. Eigentlich sollte eine ordentliche Phasenanschnittsteuerung einen sinnvollen Sinus ausgeben. Weiterhin sollte auch eine Abweichung für das Folgegerät völlig wurscht sein, da hier in der Regel eine Schaltnetzteil oder ein Gleichrichter folgt. Unschöner ist da eher, dass ein gesperrter Triac leide immer noch Strom ausgibt. Das reicht bei vielen LED- Geräten, dass die in einem halbgaren Zustand irgendwie behindert rumzappeln. Das halte ich auch eher für dei Todesursache der Scheinwerfer oben im Thread.. Ein paralleler Verbraucher löst das Problem, ist aber Aufwand.
    Wir betreiben alle möglichen geräte an solschen Switchpacks. Es ist noch keines kaputt gegangen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jan Boehm
    Beiträge
    261
    • 31. Juli 2011 um 13:54
    • #7

    Moin Moin,

    also ich bin da vielleicht altmodisch, aber ich bin der Meinung, dass an einen Dimmer (auch wenn man die Kanäle auf Switch stellen kann) nur ein konventioneller Scheinwerfer gehört.

    Kein Profi hängt bei einer VA MHs oder LED Geräte auf einen Dimmer Kanal, dafür werden immer seprate Stromkreise gezogen (also bei Profis, wie es dann DJ Vorstadt und Konsorten im Bierzelt machen gehört dann eher zu Party PA Abteilung).

    Grüße

    Jan

    Fernsehen schafft vergessen,
    Theater Erinnerung
    http://www.renitenztheater.de
    http://www.mann-hinter-pult.de

  • david kammerer
    Reaktionen
    70
    Beiträge
    774
    • 4. August 2011 um 22:15
    • #8

    Hallo Jan,

    dann sag mir doch, wie ein "Profi" entsprechende Lichteffekte ein und ausschaltet, die nicht über DMX verfügen, sondern nur über "on/off". Etwa indem er die extra hochgelegten Stromleitungen an- und absteckt? Oder mit einer Steckdose mit Schalter?
    Des Weiteren: Entnehme ich deinem Beitrag richtig, daß man in einem Bierzelt eben keine professionelle Arbeit machen kann? :roll:

    Zum Problem ansich: Da es sich scheinbar schon rumgesprochen hat, daß das ein Problem ist, gibt es jetzt z.B. von Steinigke ein Switchpack mit Relais.
    Viele Grüße

    David Kammerer

  • Sam Razr
    Verifiziert
    Reaktionen
    13
    Beiträge
    451
    • 5. August 2011 um 00:45
    • #9
    Zitat von "david kammerer"

    Hallo Jan,

    dann sag mir doch, wie ein "Profi" entsprechende Lichteffekte ein und ausschaltet, die nicht über DMX verfügen, sondern nur über "on/off". Etwa indem er die extra hochgelegten Stromleitungen an- und absteckt? Oder mit einer Steckdose mit Schalter?
    Des Weiteren: Entnehme ich deinem Beitrag richtig, daß man in einem Bierzelt eben keine professionelle Arbeit machen kann? :roll:

    Das sind doch zwei verschiedene Dinge:

    Einmal die Effekte die du steuern willst und die dafür ausgelegt sind. Diese haben meistens keine empfindlichen Netzteile. Diese hängst du an deinen Dimmer, stellst den Modus für den Kanal auf "Switch" und gut ist.

    Und dann gibt es Geräte die Dauerstrom benötigen, und zwar sauberen. Diese hängst du an ein paar 16er Leitungen und kannst Sie bequem am Stromverteiler mit der Sicherung ein und ausschalten, nachdem du per DMX die Lampe gelöscht und das Gerät hast abkühlen lassen.

    So funktionierts in sauber. Und es kann mir keiner Erzählen, dass 20m 16er einen immensen Mehraufwand oder Kosten bedeuten.

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