Halloween nicht. Helloween schon. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Halloween nicht. Helloween schon. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Wie war das? Dr. steen grows funny creatures...
Blöder Schreibfehler, klar mein ich HALLOWEEN und nit die (übrigens sehr geile) Band...
Hast Du mit dem Verein eigentlich was zu tun?
ZitatWarum akzeptieren Nichtgläubige den bitteschön nicht die Interessen von Christen? Könnte man genau so fragen - das Christentum gehört nun einmal zu unserer abendländischen Kultur.
Der Unterschied ist:
Der gläubige Christ kann die Veranstaltung ganz leicht meiden, wenn ihn sowas stört.
Ich allerdings kann mich nicht vergnügen, wenn ich tanzen gehen will, weil das von einem Staat verboten wurde, der eigentlich die Trennung von Kirche und Staat einhalten sollte.
Zitat von "klauston"Der Unterschied ist:
Der gläubige Christ kann die Veranstaltung ganz leicht meiden, wenn ihn sowas stört.
Ich allerdings kann mich nicht vergnügen, wenn ich tanzen gehen will, weil das von einem Staat verboten wurde, der eigentlich die Trennung von Kirche und Staat einhalten sollte.
Und das ist nur die eine Seite der Medaille, warum müssen andere Glaubensrichtungen für Ihre Feiertage beim Arbeitgeber Urlaub nehmen, nur weil der Staat diese nicht anerkennt. Warum schreit ein Christ nach Verständnis und Anerkennung während er selbst nicht anerkennen kann oder mag.
Fakt ist, eines unsere Grundgesetze ist nun mal die freie Religionswahl und hierzu gehört dann aber auch das der Staat selbst an sich nicht zu einer Religion selbst tendiert.
Kurz noch zur Aussage von Steffen, bitte nicht einfach so mit dem Wort Nichtgläubige hantieren, in dem Zusammenhang wie das hier gebracht wurde hat es ähnlich fanatischen Charakter wie die Aussagen radikaler Anhänger anderer Glaubensrichtungen die ebenso alles andere als nicht gläubig an sehen. Jeder Mensch glaubt, an was und wieso ist sein ganz eigenes Ding, das gilt es zu akzeptieren, vor allem in einem freien Staat wie es unserer sein sollte.
@ Kracky: NICHTgläubig ist nicht UNgläubig... Gut, ich nehme dann mal stattdessen das Wort Atheisten oder auch Agnostiker oder was auch immer
Das war keineswegs fanatisch gemeint, so ein "Jesusfreak" bin ich nämlich nicht...
Was meine PERSÖNLICHE Meinung zum Thema ist ist auch nicht unbedingt relevant, ich wollte nur mal einen anders gerichteten Denkanstoss geben (Advocatus Diaboli sozusagen). Ich kann dem Tanzverbot auch nicht wirklich etwas abgewinnen, da Klauston mit seiner Aussage, die Veranstaltungen lassen sich meiden völlig recht hat. Wobei ich allerdings zwischen Tanzverbot und Tanzverbot unterscheide, denn das Tanzverbot zu Karfreitag finde ich in einer vom Grundatz christlich geprägten Kultur in Ordnung, da der Karfreitag im Gegensatz zu Allerheiligen und sonstigen Tanzverbotstagen (die es ja nicht umsonst nur in einigen ausgeprägt katholischen ODER pietistischen Bundesländern gibt) allen christlichen (und, was wenige wissen, auch vielen islamischen, denn Jesus ist auch für den Islam ein hoher und wichtiger Prophet) Religionsgemeinschaften zu eigen ist.
Und um grad mal noch was hinterher zu schießen: Wenn Moslems (oder andere nichtchristliche Religionsgemeinschaften) hier Feiertage fordern oder Religionsunterricht oder was auch immer, schreien die gleichen Leute die sich jetzt so wehement gegen christlich geprägte Traditionen wenden danach, das SOWAS im christlichen Abendland ja wohl gar nicht geht...
Diese Aussage ist allgemein zu verstehen und bezieht sich explizit NICHT auf irgendwelche hier postenden Personen.
Immerhin beschert uns allen, unabhängig von der Glaubensrichtuung, die Christliche Kultur einige Feiertage, die dem einen zur zusätzlichen Erholung, dem anderen als zusätzliche Einnahmequelle dienen. Da sollte man m.E. einen "eingeschränkten" Tag verkraften können, zumal hier ja kreartive Workarounds aufgezeigt wurden....
Hallo, Thomas,
Danke, das Du es gesagt hast...
By the Way, wer unter Wikipedia nach Tanzverbot guckt wird feststellen, das da zu 50% auch staatliche Feiertage betroffen sind...
Und: frag mal den örtlichen Pfarrer, ob es ihn interessiert, ob in der Stadthalle 5km weiter bis 3.00 Uhr oder bis 5.00 Uhr gefeiert wird....
Dem ist das 100%ig egal. Genauso wie 99% der Kirchgänger an Allerheiligen.
Das Tanzverbot ist eher staatlich verordnet und etwas heuchlerisch. Daß so etwas noch praktiziert wird, liegt eher an konservativen Politikern und Verwaltungsbeamten als an der Kirche.
dann kann man aber auch frech fragen: was wollt ihr denn noch alles gleich mit abschaffen? Alle kirchlichen, gesamtdeutschen Feiertage wie Ostern, Weihnachten? Sonntag als arbeitsfreien Tag? ...
Zitat von "marce"...Ostern, Weihnachten? Sonntag als arbeitsfreien Tag? ...
also in unserer Branche sollten wir diese Tage eher wieder als "arbeitsfrei" einführen.... ![]()
Grüsse aus dem Jahr 2011 ins Mittelalter!
ick fasset ja nich! so etwas lasst ihr Euch gefallen? manmanman.
eigentlich im gegenteil: wir brauchen mehr feiertage
ansonsten kann ich das gehabe bezüglich des tanzverbots nicht verstehen. sicher sind das ein paar e's weniger in der kasse. leider ist das das einzige argument um das es immer geht. was hier gerne vergessen wird, das es auch leute gibt, denen tradition was wichtiges ist. die wollen auch berücksichtigt werden. dazu haben sie genauso ein recht wie die, die eben auf einer party geld verdienen wollen !!
nein, ich trauere nicht an solchen tagen. ich denke aber das es wichtig ist, auch mal was für seine kultur zu tun. das hat auch was mit geschichte zu tun.
Wenn man auf Traditionen Rücksicht nimmt, dann soll man das aber auch durchziehen, nämlich überall.
Es geht ja gar nicht gegen die Kirche, aber diese Vermischung stört mich
In München gibts - bis auf eine kleine Ausnahme vor rund 2 Jahren - so eine Art stillschweigendes Abkommen bei Helloween. Offiziell ist ab 0.00 Uhr Tanzverbot, wer also was schriftliches beantragt, wird immer eine Ablehnung bekommen. Aber gefeiert wird wie immer. Kontrollen gibt es nicht, offensichtlich sind die Verwaltungsbeamte im Ordnungsamt seit je her absichtlich sehr tolerant. Allerdings muss die Polizei Anzeigen von Bürgern nachgehen, was aber eher die Ausnahme ist und vermutlich entweder Neider/Konkurrenten sind oder selbst ernannte Hilfssherrifs...
Vermutlich wird diese Taktik in mehreren Städten/Kommunen durchgezogen? Wer nicht sicher ist, fragt nach. Aber nicht beim Ordnungsamt, sondern bei anderen Gastronomen ![]()
Noch mal was zu den Traditionen: Bei den ein oder anderen Feiertag stört mich das Tanzverbot nicht, irgendwie hat das so etwas wie das LKW-Fahrverbot am Sonntag. Ich denke aber, daß es sicherlich keinen stört, wenn dieses Tanzverbot z.B. erst ab 6.00 Uhr morgens gilt. Das wäre mal ein Kompromiss und wird auch je nach Feiertag in einigen Bundesländern so gemacht.
Und wie gesagt: das Tanzverbot nicht immer nur an der Kirche festmachen. Das ist eine staatliche Anordnung, man sieht das allein daran, daß die Bundesländer total unterschiedliche Regelungen haben. Und es sind nicht immer nur kirchliche Feiertage, auch z.B. der Volkstrauertag ist ein Tanzverbotstag.
Diese Tanzverbote kommen aus einer Haltung der vermeintlichen Kulturbewahrung, also zunächst mal weltlich begründet. Da wir in Deutschland einfach mal christlich-abendländisch geprägt sind, sind die meisten Feiertag eben christlichen Ursprungs. Ich möchte wetten, daß ein sehr großer Teil der bewusst antichristlich lebenden Menschen dennoch Feiertage wie Weihnachten oder Ostern zelebriert. Ja, warum auch nicht. Hat eben Tradition... Und manche wollen die bewahren, was ja durchaus nichts verkehrtes ist. Aber ob ein Tanzverbot ab 0.00 Uhr hier noch das geeignete Mittel ist, wage ich mal zu bezweifeln...
Zitat von "test"ansonsten kann ich das gehabe bezüglich des tanzverbots nicht verstehen
kommt halt ganz auf das Bundesland drauf an. Wer sich mit einem Tanzverbot ab 0.00 Uhr rumschlagen muss, denkt sicher anders, als wenn das Tanzverbot ab 6.00 Uhr oder noch später beginnt...
ich wüßte nicht was gegen das tanzverbot spricht, bis auf die tatsache, das da wer geld verdienen will. das kann man sicher auch hinter anderen argumenten verstecken. es geht aber nur ums nackte geld.
auch jemand der atheistisch lebt, tut das ja auch nur vermeintlich ![]()
zu all diesen diskussionen fällt mir immer der film god by lenin ein. der bringt das problem schön auf den punkt
ich denke das das so wie es ist in ordnung ist. ich verdienen auch mit veranstaltungen mein geld. insofern trifft mich das auch wie jeden anderen hier
Zitat von "test"ich wüßte nicht was gegen das tanzverbot spricht, bis auf die tatsache, das da wer geld verdienen will. das kann man sicher auch hinter anderen argumenten verstecken. es geht aber nur ums nackte geld.
Und es geht um einen gewissen Lebensstil. Nicht nur die Gastronomen finden ein allzufrühes Tanzverbot doof, sondern auch die abertausende Gäste, die sich in den zig Lokalen tummeln und eigentlich nur feiern wollen.
Und es geht darum, daß der Staat einer Mehrheit von Menschen ein Verbot aufdrückt, daß - vor allem wenn es ab 0.00 Uhr bereits beginnt - einen nicht ganz nachzuvollziehenden Hintergrund hat. Denn bis 5.00 Uhr / 6.00 Uhr morgens interessiert das nämlich niemanden.
Mit einem Tanzverbot ab 5.00 Uhr hätte ich kein Problem. Wenn der Tag zu dämmern beginnt und die ersten Menschen vielleicht schon mal das Grab für Allerheiligen hübsch machen, sind die Tanzenden ins Bett gegangen und keinen hats gestört.
Es kommt dann auch auf den Feiertag an. Allerheiligen ist jetzt kein besonders wichtiger Feiertag im Christentum, die Andachten finden meist am Abend statt, da kann man doch in der Nacht davor die Leute feiern lassen. Was anderes wäre dann Karfreitag bis Ostersonntag.
Schau mal unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbot (dort die Tabelle der "stillen Tage")
wie unterschiedlich das Tanzverbot gehandhabt wird. Von strikten Ganztagsverboten (also ab 0.00 Uhr) bis zu Uhrzeitbeschränkungen. Von den verschiedenen Feiertagen mal ganz abzusehen. Während in Bayern das Tanzverbot vor Allerheiligen ganz wichtig ist, interessiert es zur Weihnachtszeit wohl grad mal am 24.12. von 14.00 bis 24.00 Uhr
Für mich ist das Eigenbrötlerei der Landespolitik, das hat kaum was mit der Kirche zu tun...
auch bei dem gewissen lebnsstil: good by lenin ist auch da wieder zu finden
sicher gibt es einen haufen gastronomen. deren tasche bleibt ja an den nächten leer. das geht mir als vermieter von pa auch so :oops:
letzlich money makes the world go round
Zitat von "mringhoff"
Und es geht um einen gewissen Lebensstil. Nicht nur die Gastronomen finden ein allzufrühes Tanzverbot doof, sondern auch die abertausende Gäste, die sich in den zig Lokalen tummeln und eigentlich nur feiern wollen.
Und es geht darum, daß der Staat einer Mehrheit von Menschen ein Verbot aufdrückt, daß - vor allem wenn es ab 0.00 Uhr bereits beginnt - einen nicht ganz nachzuvollziehenden Hintergrund hat. Denn bis 5.00 Uhr / 6.00 Uhr morgens interessiert das nämlich niemanden.Mit einem Tanzverbot ab 5.00 Uhr hätte ich kein Problem. Wenn der Tag zu dämmern beginnt und die ersten Menschen vielleicht schon mal das Grab für Allerheiligen hübsch machen, sind die Tanzenden ins Bett gegangen und keinen hats gestört.
Es kommt dann auch auf den Feiertag an. Allerheiligen ist jetzt kein besonders wichtiger Feiertag im Christentum, die Andachten finden meist am Abend statt, da kann man doch in der Nacht davor die Leute feiern lassen. Was anderes wäre dann Karfreitag bis Ostersonntag.
Schau mal unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbot (dort die Tabelle der "stillen Tage")
wie unterschiedlich das Tanzverbot gehandhabt wird. Von strikten Ganztagsverboten (also ab 0.00 Uhr) bis zu Uhrzeitbeschränkungen. Von den verschiedenen Feiertagen mal ganz abzusehen. Während in Bayern das Tanzverbot vor Allerheiligen ganz wichtig ist, interessiert es zur Weihnachtszeit wohl grad mal am 24.12. von 14.00 bis 24.00 UhrFür mich ist das Eigenbrötlerei der Landespolitik, das hat kaum was mit der Kirche zu tun...
Ich gebe mal zu bedenken, wie alt die Gesetze zu den Tanzverboten sind, 1957 (der aktuelle Fassung der Feiertagsschutzverordnung Hamburg) war 2 Uhr morgens am Karfreitag sowieso nichts mehr los, wenn man den harten Kiez mal auslässt. Daß Menschen sich zum Feiern erst treffen, wenn die letzte Bahn fährt und dann mit der ersten nach Hause fahren ist ja doch eher eine neuzeitliche Entwicklung, die in den Gesetzen nicht korrigiert wird, weil die Feier-Generation eher nicht am Gesetzgebungsprozeß beteiligt ist. Also an dem konkreten Beispiel hat eine Gruppe ein Problem mit 2 Uhr morgens und die andere kann es aufgrund ihrer Jugendzeit überhaupt nicht nachvollziehen und sieht keinen Änderungsbedarf.
Die letzte Bahn ist hier metaphorisch gemeint, in Hamburg fahren die Bahnen ja inzwischen durch. Die Verkehrsbetriebe haben da etwas flexibler auf die Veränderung der Party-Zeiten reagiert.
Ob Tanzverbote sinnvoll und nützlich sind ist wieder eine ganz andere Frage, eine grundsätzliche. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, ein paar Stille Tage im Jahr zu haben.
ich frag mal weniger pragmatisch:
wie kommt es, daß ihr Euch das Tanzen verbieten lasst ?