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Vernünftige Netzwerkkabel gesucht

  • Pfälzer
  • 27. Dezember 2011 um 20:31
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    • 27. Dezember 2011 um 20:31
    • #1

    Hallo Gemeinde,

    Wer kennt Netzwerkkabel mit einem "Analog XLR Kabelfeeling"
    Es sollte robust, flexiebel und belastbar sein. Auch sollte es beim verlegen flach auf dem Boden liegen und keine Fangschlaufen bilden.
    Und natürlich sollte es ganz außergewöhnlich billig sein :lol:

    Also, welche sind interessant?

    Gruß Wolf

  • tobias kammerer
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    • 27. Dezember 2011 um 20:41
    • #2
    Zitat von "Pfälzer"

    Hallo Gemeinde,

    Wer kennt Netzwerkkabel mit einem "Analog XLR Kabelfeeling"
    Es sollte robust, flexiebel und belastbar sein. Auch sollte es beim verlegen flach auf dem Boden liegen und keine Fangschlaufen bilden.
    Und natürlich sollte es ganz außergewöhnlich billig sein :lol:

    Also, welche sind interessant?

    Gruß Wolf

    Hallo,

    vor dem selben Problem stehe ich auch schon ewig. Fertig konfektioniert scheint es das nicht zu geben oder unbezahlbar als Sonderanfertigung. Als Meterware kommt das ProCab (weiss den Namen nicht genau), dass es auch als fertige 50 Meter Trommel gibt, meinen Vorstellungen am nächsten. Das ist ein verlitzdes Netzwerkkabel mit relativ guten Eigenschaften in Deinem Sinne. Das muss man dann halt selber vercrimpen. Momentan mache ich das genau so. Die Procab Fertigpatchkabel benutzen leider eine andere Meterware.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • hermste
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    • 27. Dezember 2011 um 21:47
    • #3

    Eurocable CUS LK CAT - CAT6 UTP

  • tobias kammerer
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    • 28. Dezember 2011 um 20:26
    • #4
    Zitat von "hermste"

    Eurocable CUS LK CAT - CAT6 UTP

    Gibt es einen deutschen Shop oder Vertrieb dafür?

  • siedfleisch
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    • 28. Dezember 2011 um 23:07
    • #5

    Die Vorschläge lauten auf ungeschirmte Kabel, was für Biegsamkeit u. Handling günstig ist. Wie sieht das in der Praxis aus, keine Probleme zu erwarten?

    -sf-

  • tufkaklto
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    • 29. Dezember 2011 um 01:53
    • #6

    Mir hat das mal ein wirklicher Spezialist so erklärt, das er Kabel empfiehlt , die auf einer Seite keine Verbindung zum Schirm haben.
    Es geht nicht darum, das unsere Kabel was stört, eher stören wir mit den Kabeln ( was aber auch unwahrscheinlich ist )
    Aber die Performance ist besser.

    Hat aber nichts mit Biegsamkeit zu tun

    Ach ja, und je nach Anwendung haben verschiedene Kabel auch extrem unterschiedliche Spezifikationen, was die Länge der Kabel angeht.
    Kann man aber nicht auf bestimmte Kabel umlegen, sondern auf bestimmte Kabel für bestimmte Anwendungen.
    Soll heißen, ein Kabel, was bei der Anwendung X 70 Meter zuverlässig macht, kann bei der Anwendung Y 120 Meter machen.
    Und umgekehrt.

    Mit kabeln hab ich Leute auch schon einfahren sehen, was dropouts betrifft.

    Also viel Spass bei der Kabelwahl :D:D:D

    Guter Tip:
    Immer auf der HP von Herstellern nachlesen, was Sie für bestimmte Kabel spezifizieren!!!!

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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    • 29. Dezember 2011 um 02:11
    • #7

    Guten Morgen Klaus :D
    Unfassbar um welche Uhrzeiten die Leute wach sind *lach*

    Die Technik mit nur eine Kabelseite am Schirm ist wenn ich mich recht erinnere ja auch die von BSS favorisierte. Stichwort: "Ground follows signal"
    Kann aber sein das ich da gerade was durcheinander bringe.

    Aber das der Schirm, oder besser gesagt die Art des Schirms keinen Einfluss auf die Flexibilität hat, da möchte ich Dir wiedersprechen. Kabel mit einem zusätzlichen Alubedampften Folienschirm um die Schirmlitzen sind schon deutlich unflexiebler.

    Mit den Kabellängen ist das bei mir vermutlich nicht so das Problem, die meisten Längen werden sich im Bereich von 25 m bis 80 m bewegen.

    Gruß Wolf

  • toadie
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    • 29. Dezember 2011 um 13:46
    • #8

    Hallo,

    bei uns findet oft das Lapp ETHERLINE® 4-paarig hochflexibel CAT.6, wir setzen es hauptsächlich in Energieketten ein.

    Ist vielleicht nicht ganz das non-plus-ultra, da es im neuzustand von Trommel noch ein Neigung zur Schlaufenbildung hat wenn man es abrollt, aber es legt sich relativ rasch nieder.

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Stofferl2003
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    • 29. Dezember 2011 um 17:09
    • #9
    Zitat von "klauston"

    Soll heißen, ein Kabel, was bei der Anwendung X 70 Meter zuverlässig macht, kann bei der Anwendung Y 120 Meter machen.
    Und umgekehrt.

    hmm. Da muss ich jetzt aber mal nachfragen: Meines Wissens gibt es da ja aus dem IT-Bereich Spezifikationen, die im Grunde nichts anderes Aussagen als, die maximal mögliche Datenbandbreite bei einer definierten Kabellänge. (Da gibt es sicher irgendeine IEC-Norm, die viel Geld kostet und in der das alles steht).
    Jetzt ist klar, daß Cat(egorie)6 Kabel in den Übertragungseigenschaften besser sind, als Cat(egorie)5 Kabel. Was dann noch dazu kommt ist die entsprechende Schirmung, die für jede Cat(egorie) in unterschiedlichsten Ausführungen angeboten wird.
    Ich kann mir daher nicht so recht vorstellen, daß ein Kabel X bei der Anwendung A besser ist als das Kabel Y. Und dann aber bei der Anwendung B das Kabel Y eine bessere Performance schafft (vorausgesetzt beide Anwendungen und Kabel unter den selben äußeren Bedingungen).
    Ich könnte mir schon vorstellen, daß ein S/FTP Cat5 in einer (elektromagnetisch betrachtet) noisigen Umgebung einmal ein besseres Ergebnis liefert, als ein UTP Cat6. Aber dann sicher unabhängig von der Anwendung.

    Also, wenn da jemand einen Link zu einer gültigen Norm hat, das wäre cool. Da könnte man wieder mal ein bisschen Halbwissen abgeben.

    lg
    Christoph

  • tufkaklto
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    • 29. Dezember 2011 um 17:23
    • #10

    Hallo Christoph

    http://www.ethersound.com/technology/Eth…ted_Program.pdf

    http://www.ethersound.com/technology/com…ty.php?o=cables

    Aber Achtung, was zB bei Ethersound die Länge X macht, kann bei Rocknet zB eine ganz andere Länge machen.
    Und bei Soundcraft gleich wieder ganz anders......

    Liegt wohl auch viel am verwendeten Protokoll.
    ich weiß, das einige Leute schon ganz mächtige Probleme hatten, weil Sie die Specs über Länge versucht haben umzulegen auf andere Anwendungen.
    Und das kann furchtbar ins Auge gehen.

    ich weiß auch nicht warum das so ist, aber es sit wohl so.
    Nähere Infos gerne per PN,

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  • Stofferl2003
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    • 29. Dezember 2011 um 17:35
    • #11

    alles korrekt. Aber Rocknet ist eben eine andere Anwendung als Ethersound! Glaube ich sofort, daß das Kabel X in der Rocknetanwendung unter idealen Bedingungen 100m anstandslos macht und bei Ethersound-Verwendung dann halt nur 80m.
    Wenn das Kabel Y in der Rocknetanwendung dann aber nur 70m schafft, wird es im Ethersoundbereich noch weniger sein.

  • tufkaklto
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    • 29. Dezember 2011 um 17:47
    • #12

    Das ist möglich.
    Ich hab nur mal aus eher zuverlässiger Quelle gehört, das CAT6 nicht zwangsläufig besser sein müßen als CAT5

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  • Stofferl2003
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    • 29. Dezember 2011 um 18:02
    • #13

    ...und das kann dann eben daran liegen, daß es sowohl Cat5 also auch Cat6 in geschirmter und nicht geschirmter Ausführung gibt. Ich bin da aber eben leider auch nur ein Halbwissender, der sich aber immer darüber ärgert, wenn Hersteller aus dem Veranstaltungtechniksektor uns weismachen wollen, daß man nur das eine bestimmte Kabel (welches auch nur bei Ihnen zum Preis eines Mittelklassefahrzeugs bezogen werden kann) ohne Probleme für Ihr Produkt verwenden kann.
    Im Grunde sind in diesen ganzen digitalen Geräten doch nichts anderes als Schaltkreise und Platinen aus der IT-Technik verbaut, für die es schon seit jeher genaue Spezifikationen gibt. Spätestens hier sollte dann Schluss sein mit den Diskussion aus den HIFI-Foren, ob das blaue oder das rote Conrad-Kabel besser klingt! :D

  • tufkaklto
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    • 29. Dezember 2011 um 18:17
    • #14

    100% Zustimmung

    Ich hab halt schon auch erlebt, wie Firmen Stress mit tollen Kabeln hatten.

    Zuerst einen Blick in die Infos zu werfen, was denn für das eigene Produkt auch wirklich funktioniert halte ich für wichtig.

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  • tobias kammerer
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    • 29. Dezember 2011 um 20:24
    • #15

    Hallo,

    also für normale netzwerkprotokolle (Also nicht Rocknet..) gelten die SPezifikationen der Normen. Cat5 (e) sollte längst für alle gängigen Anwendungen reichen. Tut es in der Praxis auch. Leider wurde Cat5e inzwischen auf Cat5 zurückgetauft, weshalb alte Kabel mit Cat5 Standard nur bis 100 MBit funktionieren, neue aber bis 1000 MBit. Sobald beim Kabel STP dabei steht ist es definitif geschrimt, wenn auch noch nicht so maximal wie möglich.

    Ich habe mit dem procab auch bei z.B. 100 Metern Dante Net oder iLive Betrieb kein Problem.

    Cat6 ist derzeit für keinen Netzwerkstandard nötig.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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    • 30. Dezember 2011 um 02:00
    • #16
    Zitat von "klauston"

    Ich hab nur mal aus eher zuverlässiger Quelle gehört, das CAT6 nicht zwangsläufig besser sein müßen als CAT5

    Das ging mir auch so, als der Strüven noch BSS Vertrieb sagten mir seine Spezialisten das ich für das Soundweb auf jeden Fall CAT5 nehmen soll da sie mit CAT6 mächtig Probleme hätten, warum dies so ist konnten sie mir aber selbst nicht sagen.

    Bei meinen Anwendungen für die ich Kabel suche geht es um die ACE Verbindung vom ILive.

    Gruß Wolf

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    • 30. Dezember 2011 um 02:56
    • #17
    Zitat von "Stofferl2003"

    Im Grunde sind in diesen ganzen digitalen Geräten doch nichts anderes als Schaltkreise und Platinen aus der IT-Technik verbaut, für die es schon seit jeher genaue Spezifikationen gibt. Spätestens hier sollte dann Schluss sein mit den Diskussion aus den HIFI-Foren, ob das blaue oder das rote Conrad-Kabel besser klingt!


    Irrtum, mein Lieber. Du glaubst doch nicht ernsthaft dass du so leicht aus der Klangdiskussion heraus kommst und Kabelqualitäten auf ein einfaches "Funktioniert / Funktioniert nicht" beschränken kannst:
    http://www.stereo.de/fileadmin/user…8/12-08/069.pdf (letzte Seite :D ;) )

  • tobias kammerer
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    • 30. Dezember 2011 um 08:17
    • #18
    Zitat von "Pfälzer"

    Das ging mir auch so, als der Strüven noch BSS Vertrieb sagten mir seine Spezialisten das ich für das Soundweb auf jeden Fall CAT5 nehmen soll da sie mit CAT6 mächtig Probleme hätten, warum dies so ist konnten sie mir aber selbst nicht sagen.

    Bei meinen Anwendungen für die ich Kabel suche geht es um die ACE Verbindung vom ILive.

    Gruß Wolf

    Hallo,

    Cat6 und Cat5 haben unterschiedliche Wellenwiderstände, ähnlich wie bei uns in der Branche Video oder Funk BNC Kabel (RG58 und RG59). Es liegt dann an der Anwendung, was besser ist. Cat6 ist für Hochfrequentere Signale otpimiert, diem auch bestimmte Symetrieregeln einhalten müssen. Wenn das Signal ein anderes ist, kann das auch ein Nachteil sein.

    Wir nutzen wie gesagt das Procab für die iLive.
    Ncohmal zur Erinnerung: Wo kann man das Eurokabel kaufen? Ich würde es gerne im Vergleich testen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • audiobo
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    • 30. Dezember 2011 um 12:06
    • #19
    Zitat von "tobias kammerer"

    Cat6 und Cat5 haben unterschiedliche Wellenwiderstände...


    Die Erklärung wäre nahe liegend, allerdings lässt sich dafür kein Beleg finden, im Gegenteil:
    http://www.netzwerkgrundlagen.de/verkabelt.htm

    Sommercable gibt für Cat5, Cat5e und Cat6 jeweils 100Ohm mit einer Toleranz von +-15Ohm an.
    Wer übrigens jetzt noch nicht verwirrt ist sollte sich mal den Wikipedia-Artikel zu Thema Twisted-Pair durchlesen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Twisted-Pair-Kabel
    Was da so genau passiert in den Kabeln, übersteigt wahrscheinlich einfach das physikalische Grundverständnis eines gemeinen Tönlers.
    An der Stelle muss ich auch ganz ehrlich sagen, auch wenn es natürlich interessant ist:
    Not my Job. Entweder benutze ich vom Hersteller empfohlene oder gar verkaufte Kabel (dann habe ich auch die Möglichkeit diesem bei Problemen an den Karren zu pissen) oder ich benutze andere (billigere???) und riskiere möglicherweise auf eigene Kappe einen Ausfall zu provozieren. Muss jeder für sich entscheiden.

  • Stofferl2003
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    • 30. Dezember 2011 um 12:39
    • #20

    bin auch der Meinung, daß das mit dem Wellenwiderstand nichts zu tun hat. In den Definitionen für die einzelnen Categorien wird dann auch immer von "möglichen Betriebsfrequenzen BIS so und soviel MHZ'" gesprochen.
    Denke, daß eben bei unseren Anwendungen die Ausführung der Schirmung dann der entscheidende Punkt ist. Und das kannst du für alle Categorien in den verschiedensten Varianten haben.
    Habe jetzt mal ein Mail an die Herrn von BSS geschickt, wie denn das bei deren Zeug so ist mit Cat5 und Cat6 usw. Bin schon gespannt.
    Christoph

    audiobo: also der Link zu dem HIFI-Artikel ist sensationell. Besonders gut gefällt mir die Beschreibung des Oehlbach Cat6 kabels: "Sehr seidiger, räumlicher, wenngleich etwas kehliger Klang, der sich gut von den Boxen löst." Ich persönlich hoffe ja, daß sich Schall immer gut von den Lautsprechern löst.....anders hätten wir ein echtes Problem. Danke, daß du diesen Artikel mit uns teilst! :D :lol: :D :lol:

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