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Frage(n) an Baßgitarristen!!

  • Dragan
  • 2. Mai 2003 um 15:05
  • Dragan
    Beiträge
    18
    • 2. Mai 2003 um 15:05
    • #1

    Hallo liebe Baßgitarristen,

    ich möchte für einen Freund eine Selbstbau Baßitarrenbox als Geschenk bauen.

    Und frage mich folgendes: Soll der Baß möglichst linear abgestimmt sein, oder darf die Baßgitarrenbox auch eine Baßüberhöhung haben, z.b. von mehreren Dezibel bei 70 Hertz?

    Welche Baßreflexabstimmung wird als klanglich beste generell bevorzugt? Linear oder mit Baßanhebung.

    Wie wichtig ist das Impulsverhalten? Denn die Baßbox mit Baßüberhöhung hat meist eine Q-Faktor von höher 1. Ist das ein klanglich-geschmackliches Problem für Pa-Baßgitarristen?

    Braucht eine Baßbox einen weit ausgedehnten Frequenzbereich nach oben oder nicht? (Jenseits 4Khz) Wo finde ich Frequenzgänge bestehender, anerkannt gut klingender Baßboxen im Netz?

    Gruß, Dragan
    :roll:

  • 30Hz
    Beiträge
    62
    • 2. Mai 2003 um 16:15
    • #2

    Hi,
    schwer zu beantworten. Bei Bass macht halt auch die Box den sound.
    Aus Sicht eines tontechnikers wär es sicher sinnvoll, wenn die Bassbox klingt wie die PA, also relativ linear, weil dann per DI der gefilterte Verstärkersound übernommen werden könnte (theoretisch :D ).
    In der Praxis klingt aber meistens erstmal der Speaker und der Bassist schraubt am Verstärker und am Bass rum bis es passt (oder auch nicht). Da 1x15" und 4x10" gängig sind, die oft in nach Lehrbuch zu kleinen Gehäusen verbaut sind und selbst bei Einbau einer kleinen Horntröte meistens fullrange laufen, haben Bassboxen fast immer einen alles andere als linearen Frequenzgang. Ganz zu schweigen über mehr oder weniger heftige Resonanzen im Bereich ab 1,5 kHz.
    Die von dir beschriebenen Bassüberhöhungen simulieren Tiefbass und sorgen dafür dass er "drückt". Den höheren Q hört man wohl, andererseits gibt´s auch kaum noch Bassounds auf CD´s ohne Dynamikbearbeitung. Das ist halt alles Geschmacksfrage.
    Ich würde den Bassisten mal ohne Klangregelung über eine große HiFibox spielen lassen und dann mit gleicher lautsärke über eine Bassbox. Findet er die erste Variante beschissen, dann Bassbox nach alter Väter Sitte.
    Nach meiner Erfahrung und Messung kommt beim Bass an Obertönen über 2.5 kHz in relevanten Pegeln nix mehr raus. Der Rest sind Anspiel und Schnarrgeräusche, slap pop tap etc im Bereich 4-6-8 kHz. Das sind Geräusche und demnach "klirr". Die können ziemlich nerven wenn im Vergleich zum Ton zu laut. Also eher zurückhaltung. Aber auch das ist Geschmackssache. Gab´s auch schonmal einen kurzen thread dazu.
    Wo es Frequenzgangkurven von Bassboxen gäbe weiß ich nicht. Von den Herstellern bestimmt nicht :D
    Gruss 30Hz

  • Wulfson
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.009
    Marktplatz Einträge
    1
    • 2. Mai 2003 um 17:36
    • #3

    die slap/tap geräusche sind bei manchen erwünscht, die schnarr geräusche der saiten am bund nicht (meistens), liegt halt an der spielart und musikrichtung. bei rockigen sachen sollte die bassbox nicht zu dröhnig sein, heißt keine überhöhung mit übertragung nach höheren frequenzen hin. sixtees sounds haben nun wieder den dröhnenden bass. das ärgert zwar den tech :wink: ...aber da muß er durch.

    also so pauschal ne bassbox zu bauen ist nicht einfach. am besten du gehst mit deinem kumpel mal in nen laden und ihr testet einige boxen durch.

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 2. Mai 2003 um 22:16
    • #4

    meine trum kombi 15" plus 6"

    2x15" plus 3x6" sit die traum kombi.

    übertragungs bereich 40-8khz

    je 60l geschlossen für den 15" und so ca. 60l für die 6" zusammen, je mehr volumen sie haben desto weiter runter gehen sie.

    diese kombi hab ich mal für nen basser gebaut.

    der 15" ist nen oem emmincente mit gummi sicke

    der 6" nen solton oem .

    macht spass ist leider durch den teuren 6" nicht ganz billig.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

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