Also das mit der GrandMa fand ich schön. Wenn zwei Lichttechner kopfüber ins Pult verschwinden? Dann ist die Festplatte kaputt. ![]()
ilive IDR 48 Boot Error
-
-
Na ja, noch allgemeiner zum Backup:
Es gibt natürlich Veranstaltungen, bei denen man bis zur Stromversorgung ALLES redundant auslegt, bis zu den Technikern und Rednern. Wenn der Kunde das bezahlen kann und will ist das eine schöne Sache, für alle Beteiligten.
Auf einem "normalen" Job ist es eine Frage von "wo fange ich an, wo höre ich auf". Beispiel Tour, mit FOH- und Monitorpult. Wenn ein Pult ausfällt kann man per Remote auf dem jeweils anderen den Frontmix machen. Dafür noch ein langes Netzwerkkabel einpacken, schon habe ich Spare.
Und zwischen diesen beiden Extremen gibt es sehr viele Schattierungen. Im Normalfall hat man seine SPoFs im Blick. Also Stromversorgungen, Pult-Recheneinheiten, digitale Signalverteilungen und so weiter bis zu den weniger kritischen Sachen wie Mikrofone, Kabel (hier kommen Fehler häufiger vor, man hat jedoch immer Spare dabei)...
Aber jetzt frage ich mal ganz frech: wer legt 2 unabhängige Phasen mit 2 unabhängigen Kabeln zum FOH, so daß ein dußliges Steckerziehen an der Bühne nicht das Pult lahmlegt? Oder das Gleiche bei den Mixracks an der Bühne?
In der Tat hatte ich einen einzigen iDR-Ausfall, das war ein Laien-Schaupieler, der versehentlich den Schuko gezogen hat.
-
Zitat von "marcoboy"
Also das mit der GrandMa fand ich schön. Wenn zwei Lichttechner kopfüber ins Pult verschwinden? Dann ist die Festplatte kaputt.

Das habe ich bis heute nicht verstanden, konventionelle Festplatten haben meiner Meinung nach in Live-Equipment nichts zu suchen, dafür ist Solid State inzwischen viel zu preisgünstig. -
Zitat von "simonstpauli"
Vielleicht sollten wir eher Ersatz-Mischer mitnehmen als Ersatz-Pulte.

:lol: :lol: :lol:
-
Zitat von "simonstpauli"
In der Tat hatte ich einen einzigen iDR-Ausfall, das war ein Laien-Schaupieler, der versehentlich den Schuko gezogen hat.
Weil er ne Steckdose zum Handyladen gesucht hat?
Die iDRs haben bei mir eine USV im Rack. Da kann der Steckerzieher ruhig mal kommen... Bei den Surfaces überlege ich noch, ob eine Tisch-USV mit ins Case kommt.
-
Die GrandMA1 außer Micro hat eine Festplatte. SSD gab es nicht höchstens flashkarten aber die waren langsam.
Was ich zu der GrandMa noch sagen will man sieht das sich der Hersteller um Redundanz oder Systemfehler Gedanken gemacht hat. Strom z.Bsp USV und sytemtechnisch ein Notboot System auch das man beim fehlschlag eines Updates immer wieder die alte Version zurück bekommt. Auch RME hat in ihrer Hardware Sicherheiten eingebaut.Das vermisse ich bei allen Digitalpulten. Die meisten Fehler sind Software basiert. Wenn das Booterror kommt warum bootet die IDR nicht im mit einen Notsystem in funktionierender Konfiguration ? Das kann man in Hardware binden.
-
Wie viele haben das Problem den nun wirklich das das so ein Thema ist, die IDR48 umzubauen ?
Gibt es so viele Abstürze das das relevant ist oder war es ein Einzelfall?
Man kann schon Geräte bauen, die auf alle Eventualitäten vorbereitet sind, aber dann geht die Geiz ist Geil Mentalität nicht und man bekommt kein 48 Kanal Pult mit digitalem Core und Stagebox um 9000 Euro.
Also immer auf dem Boden bleiben!!!!
-
... ich hab noch keinen einzigen absturz, connection-lost, etc. seit 2 jahren gehabt (gott sei dank - ich hoffe es bleibt so!)
verschiedene surfaces: t80, t112, r72, 112 modular
verschiedene stageracks: idr16, idr48
verschiedene kombinationen oben genannter teile inkl. dualrack-modus, foh/mon modus (digital-mic-splitting)
und seit neustem: waves soundgrid server-system mit der neuen m-waves karte !!!
absolut (über)-lebensnotwendige dinge sind:
-) usv an stagerack und surface
(sollte aber bei jeder digi-konsole sein)
-) SEHR GUTES, hersteller-empfohlenes cat5e/6 - kabel !!! - das ist absolut WICHTIG!!!
(keine billig cat5e fertig-patchkabel verwenden - dann gibts troubles!!!)greetz,
andie -
Zitat von "klauston"
Man kann schon Geräte bauen, die auf alle Eventualitäten vorbereitet sind, aber dann geht die Geiz ist Geil Mentalität nicht und man bekommt kein 48 Kanal Pult mit digitalem Core und Stagebox um 9000 Euro.
Richtig. Zudem sollte man in der Preisklasse nicht erwarten, dass der Hersteller Features einbaut, die nicht jeder braucht, aber jeder einfach nachrüsten kann, z.B. eine USV, Überspannungsschutz etc. Da muss man eben schon mal selbst nachdenken und Hand anlegen, bevor was passiert. Wer weitergehende Sicherheitsmerkmale wie redundante Datenverbindung etc. benötigt, muss eben auch bei der iLive zum teureren Modularsystem greifen anstatt zur T oder R.
Zitat von "andreas putz"und seit neustem: waves soundgrid server-system mit der neuen m-waves karte !!!

Oh, das ging aber schnell
Ich gebe zu, dass ich es auch interessant finde, aber mit nur einem Slot zur Verfügung ist es bei mir eben Dante..."Hersteller-empfohlen" ist ja schön und gut, aber glaubst du, dass Sommer da schlechtere Kabel liefert als die empfohlenen Hersteller? Wer was mit Namen kauft, wird was funktionierendes erhalten. Natürlich sollte man kein Baumarkt-Kabel mit einfachen RJ45 verwenden. Funktionieren würde es aber auch, wenn das Kabel spezifikationsgerecht ist.
Ansonsten gab es jetzt drei Veranstaltungen mit besagtem T80 ohne Vorfälle (aber mit Backup-Pult in der Nähe, sicher ist sicher. Wenn das nochmal zwei drei Veranstaltungen durchläuft, verzichte ich wieder auf eine volle Backup-Lösung).
-
@ jens:
ja - sommercable hat auch sehr gute kabel und einige user haben die auch in gebrauch ...
z.b. mercator o.ä.
ich verwende ein belden 1305a catsnake (cat5e) und ein eurocable cat6 (alle UTP)
ohne stress
- beide sind 90m bzw. 100m auf schill mit ethercons - sp solls sein!ja und: die dante karte war auch ein thema für mich.
hab mich aber für die waves entschieden, da super asio/coreaudio treiber, auch 64 in/out, zusätzl. auch soundgridserver möglichkeit parallel zum recording (!), KEINE lizenzen wie bei dante ;), gleicher preis, auch bei nativem betrieb mit dem treiber kleinere buffer (latenz) machbar als bei dante.greetz,
andie -