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TIPP: iLive: ein neues "Multicore"-Kabel

  • wora
  • 6. Juni 2012 um 02:37
  • wora
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    • 6. Juni 2012 um 02:37
    • #1

    ich hab mir vor wenigen monaten ein Monocat 212 anfertigen lassen und bin sehr zufrieden mit diesem kabel. vor allem der abbau geht damit echt fix, weil sich strom- und netzwerkkabel damit nicht mehr verheddern können!

    nun hat das 212 noch einen kleinen bruder bekommen, der in vielen fällen ausreichend sein dürfte:
    sommercable SC-MONOCAT 110C
    dieses kabel ist für iLive wie gemacht:
    1x strom (2,5mm²)
    1x netzwerk (Cat7?)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • keili
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    • 6. Juni 2012 um 09:36
    • #2
    Zitat von "http://www.sommercable.com/1__produkte/1__030_meterware/1__500_0151_1.html"

    Innenleiter (CAT.6) 4 x 2 x 0,14 mm2

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    • 6. Juni 2012 um 09:57
    • #3

    Ich persönlich finde einen Gesamtdurchmesser des Kabels von 14mm nicht unerheblich. Bei 75 Meter oder so gibt das eine ganz schöne Schlange und wir sind beinahe wieder dort, wo wir mal waren (analoge Cores).

  • tufkamar
    Gast
    • 6. Juni 2012 um 11:27
    • #4

    bis auf die Tatsache, daß man solche Kabel bei Analog _zusätzlich_ zu dem MC gezogen hat, nicht ausschließlich.

    Muss man halt für sich entscheiden - lieber 2 kleine (2.5² für Strom + Cat5) Kabel oder ein etwas größeres.

    Vom Durchmesser her - klingt ein wenig wie das Standard-2xDMX+1xStrom-Core auf Trommel, und da sind mit die Combi-Cores schon immer lieber gewesen als 3 Einzelcores.

  • jogi86
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    • 6. Juni 2012 um 12:13
    • #5

    Und von Marces Aussage mal abgesehen, sind ja "dickere" Kabel im Idealfall auch noch ein wenig widerstandsfähiger.

    Einmal editiert, zuletzt von jogi86 (6. Juni 2012 um 19:43)

  • wora
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    • 6. Juni 2012 um 19:26
    • #6
    Zitat von "marce"

    ...
    Muss man halt für sich entscheiden - lieber 2 kleine (2.5² für Strom + Cat5) Kabel oder ein etwas größeres...


    eben.

    für meine anwendungen ist jedenfalls schon das 212er core ein segen, obwohl ich seine möglichkeiten noch nie voll ausgenutzt habe.
    zuvor habe ich jahrelang eine strom- eine netzwerk und manchmal noch eine analoge strippe parallel zur bühne gezogen. das ist beim aufbau natürlich kein problem.
    beim abbau allerdings kam es beim aufwickeln öfter mal zu leichtem kabelsalat - und wenn man eigentlich nach hause möchte, nervt das kolossal!
    jetzt nehme ich am schluss meine grosse trommel, klappe den aufwickelhebel aus und wickle ein einziges kabel in windeseile auf... das war schon immer mein traum ;)

    wie gesagt: das muss einfach jeder für sich selbst entscheiden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 6. Juni 2012 um 19:39
    • #7
    Zitat von "wora"


    eben.

    für meine anwendungen ist jedenfalls schon das 212er core ein segen, obwohl ich seine möglichkeiten noch nie voll ausgenutzt habe.
    zuvor habe ich jahrelang eine strom- eine netzwerk und manchmal noch eine analoge strippe parallel zur bühne gezogen. das ist beim aufbau natürlich kein problem.
    beim abbau allerdings kam es beim aufwickeln öfter mal zu leichtem kabelsalat - und wenn man eigentlich nach hause möchte, nervt das kolossal!
    jetzt nehme ich am schluss meine grosse trommel, klappe den aufwickelhebel aus und wickle ein einziges kabel in windeseile auf... das war schon immer mein traum ;)

    wie gesagt: das muss einfach jeder für sich selbst entscheiden.


    Das 212er ist gut, allerdings wirklich unhandlich. Ich habe es aber auch schon ausgereizt, iLive-Netzwerk, Kontroll-Netzwerk für Funkstrecken etc., DMX.

    Die 2,5qmm sind korrekt für die Länge, tragen aber natürlich etwas auf...

    Der nächste Schritt ist Glasfaser, ich liebe es, 2x Netzwerk per Fiberfox zu realisieren. Strom kann man dann am FOH lokal beziehen, was in vielen Locations sowieso streßfrei möglich ist.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 6. Juni 2012 um 21:32
    • #8

    die kanäle meines 212er habe ich folgendermassen vorgesehen:
    - stromkabel = ja nee, iss klar...
    1. netzwerkstrippe = ACE netzwerk (incl. UHF- und controller-fernbedienung)
    2. netzwerkstrippe = noch unbenutzt (zukünftige netzwerke)
    1. analogstrippe = intercom
    2. analogstrippe = noch unbenutzt (könnte z.b. DMX sein)

    die neue strippe mit strom und netzwerk würde mir für einfachere sachen aber völlig ausreichen. letztendlich hab ich für meine anwendungen ein zu grosses core gekauft, aber das gab es letztes jahr eben noch nicht so wie ich wollte... heute würde ich vermutlich das 110er kaufen.
    ganz ideal für mich wäre ein kabel, das strom, 1x netzwerk und 1xDMX enthält...

    wenn ich gigs mit meinem pult auf fremdanlagen mache, dann nehme ich da meist meine alten Cat6 trommeln mit.

    was den querschnitt der stromleitung angeht, so habe ich da letztes jahr mal mit einem sommercable-entwickler gesprochen. eigentlich würden für die iLive ja auch 1,5mm² genügen. er ist aber der meinung, das es aus sicherheitsgründen (mucos werden ja seltenst ganz abgewickelt) besser ist mit dem höheren querschnitt zu arbeiten. das ist natürlich ein sinnvolles argument, denn man weiss ja nie was da noch so drangeklemmt wird. denn wenn man pech hat, wird da noch ein verfolger betrieben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 6. Juni 2012 um 23:59
    • #9

    Es ist schon alleine aus der Berechnung des Spannungsfalls sinnvoll, 2,5qmm zu benutzen.

    Das Dilemma ist das Gleiche wie bei Lautsprecherkabeln: Je länger die Leitung desto höher der nötige Querschnitt. Die Unhandlichkeit steigt im Quadrat.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 7. Juni 2012 um 00:27
    • #10

    bei einer last von 200-300W (inclusive FOH-Laptop) wäre 1,5mm² trotzdem kein nennenswertes problem ;)
    aber ich verstehe den sicherheitsgedanken durchaus.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
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    • 7. Juni 2012 um 03:04
    • #11

    Also Strom hole ich mir in 99% der Fälle lokal am FOH, DMX hab ich inzwischen über ArtNET gelöst, Intercom gibts nur noch Aktivbox hin und her, kann man locker über freie Kanäle der iLive lösen. Im Grunde zieh ich nur noch das CAT Kabel.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • simonstpauli
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    • 7. Juni 2012 um 03:10
    • #12
    Zitat von "wora"

    bei einer last von 200-300W (inclusive FOH-Laptop) wäre 1,5mm² trotzdem kein nennenswertes problem ;)
    aber ich verstehe den sicherheitsgedanken durchaus.


    Aber auch nur dann, wenn keine längere Zuleitung vor dem Multicore hängt.
    Sicherlich ist die Belastung einer solchen FOH-Leitung im Normalfall gering, aber denkt man immer daran, wenn man etwas mehr draufhängt? Das muß ja nicht unbedingt der Verfolger sein. Hier noch mal ein paar Laptops, da noch mal ein Delay-Amp, schon ist man bei 1000W und dann reicht 1,5qmm nicht mehr, um auf der sicheren Seite zu sein.
    Ich kann SC da durchaus verstehen, daß sie mit 2,5qmm auf der halbwegs sicheren Seite sein wollen. Und selbst dieser Querschnitt ist für 16A Last nicht annährend tauglich. Da müsste man theoretisch auf 6-10qmm gehen. Am Ende ist 2,5qmm ein guter Kompromiss, auch wenn man im Digitalzeitalter über dicke Kabel flucht.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 7. Juni 2012 um 11:45
    • #13
    Zitat von "tonzwerg"

    Also Strom hole ich mir in 99% der Fälle lokal am FOH...


    es ist natürlich auch eine frage, wie die eigenen jobs in der regel aussehen. wenn man fast nur jobs auf fremdanlagen macht, dann liegt der strom da in der regel schon.
    wenn man allerdings selbst alles aufbaut, dann muss man sich auch den strom selbst zum FOH legen. und genau dafür sind diese kabel sehr praktisch.
    wie bereits zu anfang erwähnt:
    die genaue vorgehensweise entscheidet sowieso jeder für sich.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sw474
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    • 8. Juni 2012 um 11:01
    • #14
    Zitat von "wora"

    bei einer last von 200-300W (inclusive FOH-Laptop) wäre 1,5mm² trotzdem kein nennenswertes problem ;)
    aber ich verstehe den sicherheitsgedanken durchaus.

    Bei 1,5mm² an B16 Absicherung ist die maximale zulässige Länge ca. 56m wenn ich mich recht erinnere, da sonst der Kurzschlussstrom zu gering für die Auslösung des Automaten wird.
    So ein Multicore darf ja gern schon mal länger sein...

    Gruß, Stefan

  • hasenfuß
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    • 23. Juli 2012 um 22:46
    • #15
    Zitat von "sw474"

    Bei 1,5mm² an B16 Absicherung ist die maximale zulässige Länge ca. 56m wenn ich mich recht erinnere, da sonst der Kurzschlussstrom zu gering für die Auslösung des Automaten wird.
    So ein Multicore darf ja gern schon mal länger sein...

    Gruß, Stefan


    m.e. ist das der wert für 2,5mm² und bei 1,5 liegt man bei um die 35m

    ______________________________

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  • wora
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    • 24. Juli 2012 um 12:16
    • #16

    meine güte, welche verbrechen haben wir in den letzten 40 jahren wohl begangen, als wir einfach eine kabeltrommel mit 40m 1,5mm² ausgerollt haben... eigentlich hätte in der zeit doch mal irgendetwas schief gehen MÜSSEN, zumal die früheren analogplätze sogar noch mehr strom gezogen haben :shock:
    :lol: :lol:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 24. Juli 2012 um 12:23
    • #17

    Das waren noch Zeiten. Als ich noch vz5000 in den Racks hatte und die Pultlampe im Takt mit flackerte :D

  • Fisch
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    • 24. Juli 2012 um 13:08
    • #18

    Gewonnen !!!, bei uns lief nichts unter 50m Kabeltrommel 1,5qmm plus ggf. 10m Verlängerung. (MiPu & Verfolger)

    Staatl. gepr. Legotechniker

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