Zitat von "guma"
Die Frage, ob Mikro XY nicht nur zur Quelle sondern auch zu einem bestimmten Lautsprechersystem passend sein sollte, beruht auf einer Beobachtung, die ich ebenfalls schon gemacht habe und die sich schon das eine oder andere Mal aufgedrängt hat. Den 'Minimalisten' wird es an dieser Stelle sicher grausen und den 'Technikern' ist das vielleicht zu "esoterisch" aber irgendwie ist es doch naheliegend, dass ein besonders schriller zweizöller gerne ein besonders seidiges Bändchen mag, während ein System mit eher dezenten, zurückhaltenden, "Bändchenartigen" Höhen lieber ein eher lineares Kleinkondensatormikro hat. Ähnliches gilt sicher auch für die Abbildung von Lowmids oder z.B. Bässen aus einer Grenzfläche in einer Bassdrum, die vielleicht bessser zu einem Bandpass passen. Um das sinnvoll zu nutzen, muß man allerdings ein großes Repertoire an "Hörerinnerungen" für solche Mikro-Lautsprecher Kombinationen haben, sehr viele Mikros kennen und eine gewisse Neugierde dafür haben.Respekt Peter !
Könnten wir das VIelleicht mal irgendwo anpinnen, als Pflichlektüre für alle, denn ich habe das gefühl das wird immer mal wieder vergessen.
Ich tune/wähle mein System so das es meiner arbeitsweise und meinen anderen "werkzeugen" (also hauptsächlich Mikros) passt. Wenn dann jemand anderes mit seinen lieblingen auf dem system mischen möchte kann das schon mal schwieriger werden.
Genauso erklärt es auch warum mein neues lieblingsmmikro bei einem kollegen evtl. nicht funkitoniert, oder er mich sogat für verrückt erklärt warum ich das ding gut finde.
Das zusammenspiel der Komponenten wird wirklich gerne vernachlässigt.