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Extrem Wetterfester Kleinlautsprecher gesucht

  • Pfälzer
  • 1. August 2012 um 17:24
  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. August 2012 um 13:15
    • #21
    Zitat von "madmax"

    Wenn fest installiert und nicht zum durch die Gegend schleppen kriegt man's vielleicht auch in V4A gebaut.


    Du meinst wohl Edelstahl, also V2A, oder?
    Hat leider negative Wirkung aufs Klang.
    Plastik von heute ist nicht mehr nur Plasik, sondern spezielle Gemische, seht oft mit Glassfaser verstärkt.
    Fohhn Säulen sind aus Alu und die gibts auch als Outdoor.

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 5. August 2012 um 17:47
    • #22
    Zitat von "Jonnytrance"


    Du meinst wohl Edelstahl, also V2A, oder?


    Der Begriff "Edelstahl" bezieht sich lediglich allgemein auf ein verfeinertes Herstellungsverfahren und nicht explizit auf rostfreies Material.
    Ansonsten ist "V2A" oder "V4A" eine Handelsbezeichnung für einen seewasserbeständigen (V2A) resp. säurebeständigen (V4A) Stahlwerkstoff.

    Aufgrund der sehr homogenen Strukturen in Metallwerkstoffen wird es immer schwierig bleiben, Resonanzen im Gehäuse wirksam zu vermeiden und gleichzeitig mit dem Gewicht in vertretbaren Grenzen zu bleiben.

    Kunststoffe sind ein weites Feld, funktionieren seit Jahren in Nischenanwendungen (Bose, Bell), brauchen aber irre teure Werkzeuge für die Herstellung.
    So ein Spritzgusswerkzeug für ein mittelgrosses Lautsprechergehäuse kostet fix mal eben seine 100.000 - 150.000 €.
    Das rechnet sich erst bei grossen Stückzahlen.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. August 2012 um 20:32
    • #23
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Der Begriff "Edelstahl" bezieht sich lediglich allgemein auf ein verfeinertes Herstellungsverfahren und nicht explizit auf rostfreies Material.


    Hmmm...ich dache Edelstahl bezieht sich eher auf Nichtrostend, sprich mit kaum Fe Anteile.

  • madmax
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    • 5. August 2012 um 21:06
    • #24

    Also nichtrostender Edelstahl wie V2A enthält trotzden 70% Eisen, der Rest ist Chrom und Nickel.
    Bei V4A ist noch ein wenig Moldybdän dabei, was noch besser vor Korrosion durch Salze schützt.

    V1A-V5A sind Synonyme, wie etwa auch Nirosta.

    Superlegierungen, (woraus z.B. Triebwerksschaufeln gemacht werden) mit weniger als 50% Eisen zählen nichtmehr zu den Stählen.

    Never stop a running System

  • Pfälzer
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    • 6. August 2012 um 01:34
    • #25

    Haha eben wirds grad Spaßig

    Also: V2A und V4A hat viel banalere Hintergründe
    V2A= Versuch 2 Austenit derzeit X5CrNi18-10
    V4A= Versuch 4 Austenit derzeit X5CrNiMo17-12-2
    Und sind interne Bezeichnungen der Krupp-Werke die denEinzug in den normalen Sprachgebrauch geschaft haben ( so wie jeder Tempo statt Papiertaschentuch sagt)

    Was soll die Behauptung das ein Metallgussgehäuse schlecht klingt?
    Ganz im Gegenteil, man bekommt solche Gehäuse sogar sehr leicht sehr stabiel und Resonanzarm ( bezogen auf den Menschlichen Hörbereich). Metallgehäuse sind nur recht teuer und rentieren sich somit nur für Spezialanwedungen. Ein Gehäuse aus Magnesium + Titan wäre geradezu ideal, da beide Metalle jedoch recht teuer und aufgrund ihrer Hexagonalen Struktur noch viel schwerer zu verarbeiten als Fe Legierungen sind scheiden solche Gehäuse für nahezu alle Anwendungen aus. Also nicht einfach Blödsinn behaupten :wink:

    Verbundkunststoffe mit Glasfasern sind zb. Schlagzäher, die Ausdiffusion der Weichmacher wie Palatinol AH bleibt davon unberührt.

    Zum Wohl. Die Pfalz.
    Wolf

  • tufkadib
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    • 6. August 2012 um 10:27
    • #26
    Zitat von "zegi"


    Teufel hin oder her - gibt es Lautsprecher, die tatsächlich draussen 20 Jahre überleben können? Ich halte das sogar für Indoor für eine lange Zeit...


    Freilich. Nur standen an diesen so profane Begriffe wie "Siemens", "Telefunken", "RFT" oder "PGH Funktechnik Meißen" dran und man kam ohne Werkstoffe aus der Raumfahrttechnik aus. :D

    MfG
    DirkB

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. August 2012 um 14:08
    • #27
    Zitat von "Pfälzer"

    ... Also nicht einfach Blödsinn behaupten :wink:


    Im Bezug auf was? Aufs Klang vom Metallgehäuse?
    Nimm irgend eine tiefgezogene Glocke und hau drauf. Diesen Nachklang bekommt man nur sehr schwer weg. :wink:

    Im HiFi Bereich gibst Boxen die zwischen mit Sand gefüllt sind. Der Prozess ist sehr teuer, da Sand erst durch Wochenlangen Vibrationen sich ganz "setzt". Schwer sind solche Boxen allemal und oft teuerer als ne S-Klasse. Da würde die Fertigung aus Stahl nicht mehr kostenspielig. Nimmt man trotzdem kein Stahl.

  • Pfälzer
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    • 6. August 2012 um 15:38
    • #28

    Eine Glocke ist konstruktionsmäßig darauf ausgelegt das sie durch einen Schlag gut angeregt werden kann und dann ausschwingt.
    Was hat eine Glocke mit einem Lautsprechergehäuse zu tun?

    Zumal Glocken nicht Tiefgezogen werden.

    Du stellst Vergleiche wie in dem Witz mit den Pudelmütze und dem Stahlhelm.
    Was bietet einen besseren Schutz? Eine Pudelmütze oder ein Stahlhelm.
    Wenn man über beides mit einem LKW drüberfährt ist der Stahlhelm kaputt die Pudelmütze ist aber noch ganz.
    Na was ziehst Du das nächste mal auf der Baustelle auf?

    Wolf

  • patec
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    231
    • 6. August 2012 um 16:28
    • #29

    Falls noch jemand an der Ausgangsfrage interessiert ist:

    Spezialisiert auf wetterfeste Lautsprecher ist One Systems:

    http://www.onesystems.com

    Habe einige davon gehört, klang recht ordentlich.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. August 2012 um 16:44
    • #30
    Zitat von "Pfälzer"

    Eine Glocke ist konstruktionsmäßig darauf ausgelegt das sie durch einen Schlag gut angeregt werden kann und dann ausschwingt.
    Was hat eine Glocke mit einem Lautsprechergehäuse zu tun?

    Zumal Glocken nicht Tiefgezogen werden.


    Ich meinte nur irgendeine Glocke und nicht direkt ne Glocke wie du es kennst.
    Ne gescheite Rotorglocke z.B. ist Tiefgezogen (um Faserverlauf nicht zu unterbrechen).
    Aber das ist weit von Thema hier entfernt. Zum Thema selbst gabs genung Vorschläge.

  • surfvill
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    402
    • 9. August 2012 um 09:58
    • #31

    Zum Thema Metallgehäuse gehen gar nicht: Aus welchem Material sind die nicht gerade billigen Studioabhören von Genelec? Vielleicht ist das ja der Geheimtipp für langlebige Wetterfeste?

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. August 2012 um 10:36
    • #32

    Alulegierung.
    Schon erwähnte Fohhn (LX Serie) auch, nur andere Legierung.

    Einmal editiert, zuletzt von Jonnytrance (9. August 2012 um 10:39)

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 9. August 2012 um 10:38
    • #33

    Klar geht Metall. Wir hatten für 1. Mai / 7. Oktober und ähnliche Veranstaltungen Lautsprecher mit Gehäusen aus feuerverzinktem Stahlblech. Funktionierte tadellos.
    Wem das zu resonant erscheint, der kann ja Antidröhnmatten reinkleben.


    MfG
    DirkB

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. August 2012 um 10:45
    • #34

    Es gehen viele Materialen die entsprächend dick sind, mit entsprächende Versteifungen und (mehrfach) Dämmungen. Nur ohne diesen Mehraufwand siehts bei Metallen schlecht aus.

  • jens hartmann
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    139
    • 10. August 2012 um 10:20
    • #35

    Es ist doch schon entschieden worden.......Uhlenbrock wirds!
    Hatte neulich auch mal danach geschaut,die sehen echt scheisse aus.

    PS:
    Hier in Town gibts nen sogenannten City Beach,ein SommerSand Chill out der jedes Jahr 2Monate dauert,
    im Winter gibts dort auch ein Schlittschuhlaufen 4Wochen im Winter!,
    es werden dort seit einigen Jahren immer Electro Voice SX200 aufgehängt sowohl im Regen als auch im Schnee!
    Die bleiben übrigens durchgehend hängen,Tag&Nacht!!
    Fragt doch mal bei der Fa.AudioWerft in Hildesheim nach!

    Es wurde auch schon über Ramsa WSX200 geschieben,aber da hab ich schon Bilder von darin nistenden Vöglen gesehen....lach!!

  • ewok
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    7
    Beiträge
    2.541
    • 10. August 2012 um 13:15
    • #36

    Die EV sehen nach ner Zeit aber auch nicht mehr so ganz frisch aus:

    ...spielen aber noch! :D

    http://www.partyontour.de

  • Pfälzer
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    Beiträge
    2.225
    • 11. August 2012 um 23:23
    • #37

    Oha!
    Erfahrenes Material! Sozusagen gerade mal guteingespielt :lol:

    Gruß Wolf

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