Zitat von "billbo"Ich hatte früher mal viel Spaß mit Harting (bzw. 'Contact') Crimps, deren Legierung sich auf Dauer nicht mit der eingecrimpten Leitungsseele vertragen hat;
Phoenix Contact, "günstig" ausm Conrad Business-Katalog - Arrrghhh! Wurde leider auf der Schiene in grossen Stückzahlen in den VT-Markt gedrückt nachdem die Industrieeinkäufer den Mist offenbar nicht mehr haben wollten... :roll:
ZitatLöten ist halt mühselig, aber elektrisch - und da insbesondere auf Dauer - allem Sparpfusch haushoch überlegen.
Seit RoHS gibt es leider immer weniger offene Lötverbindungen ausserhalb von Platinen. Sogar XLR- und Klinkenkabel werden teilweise ab Werk nur noch gecrimpt. Wer schon mal versucht hat mit bleifreiem Lot ein abgerissenes Kabel in nem dreireihigen DB15-Stecker zu reparieren weiss auch warum... :cry:
Zurück zum Thema: 230V und NF-Signale in der gleichen Steckverbindung ist kitzlig. Einfach stumpf auf einen HAN 16 legen geht auf keinen Fall, in der Industrie gibts für solche Fälle wie du schon richtig erkannt hast die schweineteuren Harting Modular. Mag ich persönlich gar nicht weil die Teile mechanisch ziemlich empfindlich sind.
Alternativ kannst du entweder Netzstrom zwar in der gleichen Leitung führen (Hybridkabel) aber getrennt anschliessen (Powercon) oder das Pedalboard, den Funkempfänger etc... mit passender Schutzkleinspannung (z.B. 12V) aus einem Netzteil im Rack versorgen. Und wenns geht nicht grade die Standard-HAN16 aus der Lichtabteilung verwenden; die Oberfläche der Kontaktstifte ist nicht für Kleinsignal ausgelegt. An Siemensleisten oder passenden Rundsteckverbindern (*nicht* Socapex 419...) wirst du mehr Freude haben.