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NF Signal über Last Harting

  • AndyS
  • 1. Oktober 2012 um 12:44
  • AndyS
    Beiträge
    105
    • 1. Oktober 2012 um 12:44
    • #1

    Hallo zusammen,

    da ich nicht wusste in welches Unterforum mein Thema passt, hab ich's mal unter Sonstiges gepostet.

    Ich bin u.a. Gitarrist in einer Karnevalsband, mit der wir Kurzauftritte auf Sitzungen usw. machen.
    D.h. wir müssen die komplette Technik in < 2 Min stehen haben. Bisher habe ich meine Gitarre + Gesang
    mit nem 2-fach Sommer Kabel und 7ner XLRs verkabelt. Da ich aber jetzt Strom an meinem Board brauche
    und auch mal ne spare Leitung haben will, wollte ich das Monolith DMX 4 + power nehmen.
    Als Steckerbinder hatte ich mir dafür einen Harting Stecker mit 16er Last Einsatz ausgeguckt. Das wäre
    halt noch die günstigste Variante, wenn ich Strom + NF mit einem Stecker stecken möchte. Alternative
    wäre Harting Modular mit den entsprechenden Einsätzen. Wäre auch deutlich kompakter, aber auch doppelt
    so teuer. So, nach der langen Vorrede meine eigentliche Frage:
    Gibt es einen technischen Grund, warum ich meine NF Leitungen nicht über die Last einsätze schicken sollte?
    Mir ist auf Anhieb nix eingefallen, höchstens ein evtl. etwas höherer Kontaktwiderstand, den die 220 V einfach
    mal schnell frei brutzeln. Habe da aber bisher noch keine Praxiserfahrungen, daher dachte ich, ich frag mal nach.

    Danke schonmal im Vorraus.

    Gruß,
    Andreas

  • tufkaklto
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    • 1. Oktober 2012 um 12:54
    • #2

    Willst Du das auch über das Lastcore fahren??

    Wenn ja, ganz kurz und Bündig: VERGISS ES

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • skyworker
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    • 1. Oktober 2012 um 13:05
    • #3

    Der "günstigen" Lösung macht die VDE einen Strich durch die Rechnung... Ob das dann auch noch ohne Brumm funktionieren würde, ist die nächste (aber bereits uninteressante) Frage.

    Ich würde zum Harting Modular raten.

    Such doch mal ein bisschen heir im Forum rum - undlängst gab es einen Faden hier um "Personalized Kabel" für genau solche Anwendungen.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • AndyS
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    • 1. Oktober 2012 um 15:14
    • #4

    Hi,
    danke schonmal für die Antworten.

    Nein, mit nem normalen Last core würde ich das nicht machen, eher hiermit:
    http://www.sommercable.com/1__produkte/1_…500_0281_4.html

    Gibt es denn außer Harting modular noch andere Steckverbinder, mit denen man Strom
    + NF stecken kann?

    Gruß,
    Andreas

  • skyper
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    • 1. Oktober 2012 um 18:21
    • #5

    Es gibt ja diverseste nicht belegungsmäßig genormte Steckverbinder von Harting/Ilme/sonstwem.
    Der HAN 16A/B (E) taucht eben in DIN-Normen (15565-8, 15568) explizit auf,
    und sollte daher nicht für irgendwelchen "Insellösungen" verwendet werden
    um Verwchslungen und damit Gefährdungen auszuschließen.

    Bei den höherpoligen Steckverbindern der D/DD-Serien beispielsweise liegen die
    Kontaktbelastbarkeiten meist nur bei 10A - müsstest Du entsprechend vorsichern.
    Ggf. kann jemand herausfinden ob es einen expliziten Grund gibt,
    der verbietet Signal und Strom auf Pins gleicher Dimensionierung zu führen.

    Alternativ gibt es auch Sondereinsätze mit unterschiedlichen Kontakten - nennt sich dann HAN K.
    https://b2b.harting.com/ebusiness/app/displayApp/%28xcm=r3_trex_prd&layout=7.0-12_131_125_139_129&uiarea=1&carea=0000100419&cpgnum=1%29/.do

    Diese Einsätze gibt es auch bei Sommer, oder beim Steckerexpress.
    Kontaktträger und Kontakte kaufst Du getrennt,
    damit kaufst Du dann nur die Pins, die Du wirklich brauchst.
    Evtl. benötigst Du allerdings ein geeignetes Crimpwerkzeug,
    kann man imho bei Steckerexpress für schmales Geld ausleihen.

    Evtl. wäre auch ein HAN E 24pol (gibt es oft für sehr wenig Geld in der Bucht),
    oder eine Ausführung mit Doppelgehäusen eine Möglichkeit.
    (Dabei liegen dann zwei normale Kontaktträger nebeneinander in einem Gehäuse -
    Verwechslungsgefahr näherungsweise Null) Wird halt ziemlich klobig.

    EDIT: Formulierung geändert

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Jens Droessler
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    • 1. Oktober 2012 um 22:09
    • #6

    Es gibt technisch und zulassungsmäßig keinen Grund, über die 16A Pins nicht auch NF zu übertragen. Allerdings muss, soweit ich informiert bin, im Steckergehäuse der NF-Teil vom Netzspannungsteil sicher getrennt sein. Denn im Falle eines Falles könnte sonst Netzspannung auf deiner Klampfe landen, dann käme da "High Voltage Rock'n'Roll" bei raus, aber nur mal kurz...

  • skyworker
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    • 1. Oktober 2012 um 22:45
    • #7

    Genau das

    Zitat

    im Steckergehäuse der NF-Teil vom Netzspannungsteil sicher getrennt sein.

    kriegst du in einem Einsatz ja nicht hin - daher der dringende Verweis auf Harting Modular.

    Gegenfrage: Eine klobige Verbindung zu stecken dauert nicht erheblich länger als drei gängige Kupplungen aneinanderzubringen. Ich sehs Problem nicht ganz (und: ja, ich kenne den Karneval). Ketzterisch formuliert: Wenn keine Zeit ist, die Instrumente zu stecken, dann liegt der Fehler weiter vorne!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • AndyS
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    • 2. Oktober 2012 um 09:32
    • #8

    Morgen,

    ja, ich weis, zur Not ginge das alles auch mit XLR und Powercon.
    Wir liegen eigentlich schon sehr gut in der Zeit, die <2 Min schaffen
    wir im Normalfall, wenn der Weg zur Bühne nicht zuuu lang ist.
    Aktuell arbeite ich mit nem kleinen Boss Multieffekt, der mit Batterien
    läuft. Jetzt würde ich aber gerne ein ausgewachsenes Effektgerät
    mitnehmen, und dafür brauche ich halt Strom. Und dann bietet sich
    so ne All-in-1 Steckerlösung halt an.

    Außerdem müsste ich sonst auch das schöne, teure Kabel spleißen.
    Auch wenn ich das sauber mit Schrumpfschlauch usw. mache,
    altern diese gespleißten Multicores mit der Zeit doch stark, wie ich
    finde.

    Ein weiterer Grund, warum ich das mit Last Einsätzen machen wollte,
    waren die Schraubkontakte. Habe bisher noch keine Harting Stecker
    zusammengebaut und dem entsprechend keine Erfahrung mit dem Crimp-
    Pins. Und natürlich auch keine Lust mir dafür extra ne Crimpzange zu
    kaufen... Kann man die Kontakte nicht auch löten?

    Die K-Serie scheint aber auch ganz interessant zu sein, muss ich mir mal
    näher angucken. Danke.
    Edit: habe grade die Preise für die K.Serie gesehn, wird dann wohl doch
    auf etwas anderes hinauslaufen...

    BTW: was heißt in dem Zusammenhang sicher getrennt? Man kann
    Hartingstecker doch eh nur in einer Richtung aufstecken. Ist zumindest
    bei unserem Multicore so.


    Gruß,
    Andreas

  • mathias k.
    Verifiziert
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    • 2. Oktober 2012 um 09:39
    • #9
    Zitat von &quot;AndyS&quot;


    BTW: was heißt in dem Zusammenhang sicher getrennt? Man kann
    Hartingstecker doch eh nur in einer Richtung aufstecken.

    Es geht auch eher um die Verkabelung innerhalb des Steckers. Bei einem Defekt im Stecker könnte z.B. die Netzleitung Kontakt zu einer Signalleitung bekommen.
    Daher sollte/muss Netzspannung immer getrennt von den Signalleitungen verbaut werden.

  • AndyS
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    • 2. Oktober 2012 um 14:34
    • #10

    Hi,

    ok, das kann man dann ja doch nachvollziehen ;)

    Wird jetzt wohl auf Harting modular hinauslaufen.
    Da gibt's auch DD Einsätze mit Quick-Lock, für die ich
    keine Crimpzange benötige.

    Dann wird die Verbindung an meinem Board halt fest,
    und ich mache nur die Verbindung an der Stagebox
    mit Harting. Dafür natürlich deutlich kompakter...


    Gruß,
    Andreas

  • secluded
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    • 2. Oktober 2012 um 21:57
    • #11

    Dumme Frage:

    Was spricht dagegen, daß Du das Ganze schon fertig auf der Bühne installierst und auf die Seite packst ?
    Dann hast Du doch schon alles verkabelt (und ich denke, daß da ja ein Soundcheck / Linecheck vorausgegangen ist); also warum wieder komplett abbauen, wenn sich sicher ein Plätzchen für das Geraffel findet auf der Bühne - und sei's auch nur hinten hochkant, wo's keinen Stört; einfach ein paar Meter mehr Kabel ran und gut is.
    Alles andere wird teuer.


    Gruß

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • billbo
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    • 2. Oktober 2012 um 22:49
    • #12
    Zitat

    Was spricht dagegen, ...

    Das Wort 'Karneval'.
    Das können wirklich nur Kollegen verstehen, die damit (ich meine die verschärfte Version) schon mal in Berührung gekommen sind. So was prägt nachhaltig.

    (da ist nichts mit vorbereiten :), Linecheck :-D, Soundcheck :lol:. Da ist ankommenaufbauenspielenabbauen eine Sache von max. 10 - 15 Minuten... )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • ewok
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    • 2. Oktober 2012 um 22:57
    • #13

    secluded: Ok, du kommst also aus einer Gegend, in der es keinen Karneval gibt :D

    Bands dieser Art spielen nicht EINE Sitzung am Abend, sondern ne ganze Hand voll - zur Hochsaison wenn sein muss auch 2 Hand voll. Im Programm steht dann eine Uhrzeit, wann die Band auftritt, 5 Minuten vorher sind die an der Saaltür, 2 Minuten vorher auf die Bühne, Instrumente ausgepackt, kleine Anlage mit 2 Boxen als Notfall- & Monitoring-Anlage, 2x XLR ins Pult der Hausanlage. Verzögerungen im Programm gibt es per Definition keine, weil dann die nächste Tanz- oder Musikgruppe schon vor der Tür steht und mit den Hufen scharrt... :D

    http://www.partyontour.de

  • secluded
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    • 2. Oktober 2012 um 23:04
    • #14

    "Karneval" is überbewertet bei uns im Schwabenland :D - ein kleines Relikt aus den Zeiten der Kelten & Gallier (Piraten und Römer fürchteten sich auch davor :D ) *grinsfrech*
    ...man kann auch geldgiereig alles annehmen, was man bekommt, um die Bandkasse zu füllen :lol: - oder mit Cachjon (oder wie man das schreibt) und akku-Klampfen das ganze erledigen :P - an diesen jenen welchen einigen Tagen kann man eh kein nüchternes Publikum erwarten :D


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • uli-s_kn
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    • 2. Oktober 2012 um 23:52
    • #15

    Hi,

    irgendwie bin ich durch Zufall auf den Thread gestossen.

    secluded
    noch nie was von KornFESTheim gehört? Da gab's schon vor 30 Jahren eine importierte Karneval/Faschings-Umtriebe... :)

    aber back to the Mainstreet:

    Die meisten FX-Boards arbeiten doch vermutlich mit Kleinspannung, vermutlich die "Standart" 9V, warum nicht das Netzteil beim/im Git-Amp platzieren und über die "Netzleitung" nur die 9V schicken?

    Nur so ein schneller Gedanke ohne sich mit Spannungsabfall und Sicherheit beschäftigt zu haben ...

    Gruß

    Uli

    --
    ulrich strassner
    --
    you learned how to creep and you learned how to crawl
    but you never really learned anything at all

  • Kracky
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    • 3. Oktober 2012 um 04:30
    • #16

    Ok, ich mach es kurz, mir Schwoba hen Fasnet und koan Kokolores, die Spitzheat die hen Karnevalssitzungen und da jagt ja ein Programmpunkt den anderen. Ob des schee isch muss jeder selbsch wiisa.
    Ok, jetzt zum Thema. Um was es hier grundlegend geht ist Betriebssicherheit, es darf auf gar keinen Fall passieren das Steckverbindungen wie sie z.B. eben für das Licht ganz normal sind für andere Zwecke genutzt werden. Den gerade bei so extrem kurzen Umbauzeiten sind Fehlgriffe so schnell passiert und plötzlich hast du den kompletten Saft der Frontbeleuchtung auf deinem Equipment. Ich denke das ist es was hier schon angedeutet wurde und daher ist eben eine Trennung von Strom und NF bzw. Niedervolt auch vorgeschrieben. Dieses kann durch spezielle Stecker als auch durch getrennte Steckverbindungen erreicht werden. Also entweder Powercon und XLR Multicore oder eben Steckverbindungen die für diesen Betrieb zugelassen sind weil hier keine Verwechslung möglich ist.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • AndyS
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    • 3. Oktober 2012 um 13:18
    • #17

    Hi,

    ja, so ähnlich sieht das aus. Ankommen, Ausladen, Reinrollen, Aufbauen, Spielen.
    Allerdings bringen wir schon noch ne PA mit, so ganz auf die Haustechnik wollen wir
    uns da auch nicht verlassen...

    Da wir da wenig zeitlichen Spielraum haben, hatte ich ja die Idee mit dem HArting, um
    in der Eile wirklich nur einen Stecker stecken zu müssen. Hatte auch mit dem Gedanken
    gespielt das Netzteil mit an die Stagebox zu machen und nur die 12 V zu übertragen,
    aber das ist dann auch wieder sehr gebastelt. Werde es jetzt, wie gesagt, mit Harting
    modular machen. Hat halt auch den charme, das es deutlich kompakter wird.

    Ist man zum crimpen der Harting Kontakte eigentlich zwingend auf ne Harting Crimpzange
    angewiesen, oder gibt's da auch günstigere Alternativen? Werde das zwar wahrscheinlich
    mit diesen Quick-Lock Teilen machen, die man nur stecken muss, würde mich aber generell
    mal interessieren.

    Gruß,
    Andreas

  • Kracky
    Profi
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    • 3. Oktober 2012 um 15:15
    • #18
    Zitat von &quot;AndyS&quot;

    Ist man zum crimpen der Harting Kontakte eigentlich zwingend auf ne Harting Crimpzange
    angewiesen, oder gibt's da auch günstigere Alternativen? Werde das zwar wahrscheinlich
    mit diesen Quick-Lock Teilen machen, die man nur stecken muss, würde mich aber generell
    mal interessieren.

    Gruß,
    Andreas

    Rein vom optischen spricht da jetzt nichts gegen löten, aber jetzt kommen bestimmt der eine oder andere und sagen dann ist es keine korrekte Verbindung usw., hab da schon viel gelesen. Ob es wirklich geht habe ich auch nicht probiert, ich hatte mir so ne Zange und das Werkzeug einfach ausgeliehen um unseren Multicore zu belegen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • skyworker
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    • 3. Oktober 2012 um 22:27
    • #19

    Ich wüsste nicht, was gegen löten spricht. Ist immer noch die sicherste Verbindung, gasdicht, niederohmig und alterungsbeständig.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • billbo
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    • 3. Oktober 2012 um 22:57
    • #20

    Richtig. Alles andere, was im Laufe der Jahrzehnte stattdessen probiert wurde (crimpen, quetschen, klemmen, wire wrapping) war und ist immer lediglich ein Versuch, die Massenfertigung billiger zu gestalten. Ich hatte früher mal viel Spaß mit Harting (bzw. 'Contact') Crimps, deren Legierung sich auf Dauer nicht mit der eingecrimpten Leitungsseele vertragen hat; ähnliches Spiel in alten Soundcraft - Netzteilen mit internen gecrimpten 'Autoelektrik' - Steckverbindungen oder amerikanischen Endstufen mit bestimmten Arten von Federsteckverbindern. Oder man erinnere sich an die Busverkabelung der Yamaha M3000 Serie :evil:
    Im Endeffekt alles Mist und Murks.
    Löten ist halt mühselig, aber elektrisch - und da insbesondere auf Dauer - allem Sparpfusch haushoch überlegen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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