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Analoger Split mit digitalem Pult

  • skyworker
  • 31. Oktober 2012 um 22:04
  • skyworker
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    • 31. Oktober 2012 um 22:04
    • #1

    Männer - ich muss jetzt mal dumm fragen...

    Randbedingung ist ein digitales Pult am Monitor (GLD) und ein analoges Pult am FoH. Gebraucht wird also ein Splitter und die bekanntermaßen einfachste Variante kann das Y sein. Ich weiß - es gibt auch die galvanische Variante, aber denken wir mal weiter - per Topologie sind Netzwerkgeräte doch ohnehin galvanisch voneinander getrennt daher dürfte es doch - rein theoretisch - in so einem Setup auch ohne Trafo im Splitter oder Groundlift gar nicht erst zu Brummproblemen kommen? Ein Auge sollte man auf Phantom haben - aber das ist ja machbar (insbesondere, weil man da beim GLD ohnehin nicht sooo fix drankommt (;O) und in so einem Setting wäre das ja auch mal von FoH aus zu leisten.

    Also? Hirnkirmes? Anfängerfehler? Geniale Idee? Oder nichts von alledem?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • niggles
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    • 31. Oktober 2012 um 23:03
    • #2
    Zitat von "skyworker"

    Männer - ich muss jetzt mal dumm fragen...

    Randbedingung ist ein digitales Pult am Monitor (GLD) und ein analoges Pult am FoH. Gebraucht wird also ein Splitter und die bekanntermaßen einfachste Variante kann das Y sein. Ich weiß - es gibt auch die galvanische Variante, aber denken wir mal weiter - per Topologie sind Netzwerkgeräte doch ohnehin galvanisch voneinander getrennt


    Sicher gewährleistet ist das nur bei Glasfaser. Cat.5 S-FTP kann durchaus eine Verbindung zwischen den Gehäusemassen von FoH und Monitor herstellen - kommt drauf an wie die Geräte intern die Abschirmung der Stecker behandeln. Ganz fies ist MADI über RG59 Coax - das ist grundsätzlich unsymmetrisch (!)

    Zitat

    daher dürfte es doch - rein theoretisch - in so einem Setup auch ohne Trafo im Splitter oder Groundlift gar nicht erst zu Brummproblemen kommen? Ein Auge sollte man auf Phantom haben - aber das ist ja machbar (insbesondere, weil man da beim GLD ohnehin nicht sooo fix drankommt (;O) und in so einem Setting wäre das ja auch mal von FoH aus zu leisten.

    Also? Hirnkirmes? Anfängerfehler? Geniale Idee? Oder nichts von alledem?

    Zumindest mal sollte der FoH-Strom aus der gleichen UV kommen an der auch die GLD hängt...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • billbo
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    • 1. November 2012 um 00:23
    • #3

    In der guten alten Zeit...
    ... wurden anständige Multicorekabelbäume als 8 ins Case gewickelt. Selbstverständlich mit 1 bis 2 CEE blau 3x 2,5mm² dabei, die für FOH Strom im selben Hauptverteiler steckten wie der CEE blau für den Monitorplatz.
    Und wenn man das so macht, und der FOH Platz nicht zusätzlich noch auf irgendeine andere Art und Weise mit der Gebäudeerde verbunden ist, reichte/ reicht ein einfacher Y – Split ohne galvanische Trennung.
    Natürlich verfügt auch Dein modernes Plastegehäuse – Netzwerkdings über analoge XLR – Eingänge, bei denen die 1 mit Schaltungsmasse und letztendlich auch mit Erde verbunden ist. Andernfalls wäre der standalone – Betrieb mit Phantomspeisung ein echtes Problem. Und ohne auch, irgendwo muss ja selbst für ein SM58 die Schirmung herkommen. :)
    Also genau so behandeln wie ein Analogpult, und auch die Masseführung genau so korrekt ausführen – und alles wird gut.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 1. November 2012 um 19:15
    • #4

    Ja, bei MADI Koax sollte man daher immer darauf achten, es so zu machen, wie zu Analogzeiten auch und den Pultstrom und dessen Erdung dort anschließen, wo auch das Stagerack angeschlossen ist, um einen Potentialunterschied zwischen Masse Pult und Masse Stagerack zu vermeiden.

    @ sky

    In Deiner Anordnung ist das wie bei 'Analog'. Denk Dich mal vom Mikrofon aus:
    Das Mikrofon 'sieht' zwei analoge "elektronisch" symmetrierte Mikrofoneingänge, einen mit einer kurzen "Analogkabellast" und einen mit einer langen "Analogkabellast". Dafür, ob diese Anordnung 'impedance matched' ist oder nicht und ob die Parallelschaltung der beiden Pulteingangsimpedanzen über Y problemlos funktioniert oder nach einem Trafosplit verlangt, spielt die digitale Signalführung nach dem Wandler überhaupt keine Rolle. Das "digitale" Kabel zum Digitalpult ändert am Erdungskonzept für Deine Gesammtanordnung erst mal nichts.

    Das ändert sich erst, ( und auch dann nicht unbedingt ) wenn der Analogsplit verschwindet und die Pulte in einem Netzwerk kommunizieren.

  • skyworker
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    • 1. November 2012 um 19:24
    • #5

    @ guma - besten Dank. Auch die Knoten im Hirn löst man am Besten von einem Ende aus...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • DJheini 13. Februar 2021 um 13:53

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Mischwerkzeuge verschoben.

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