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unplugged Drumset

  • yamaha4711
  • 25. November 2012 um 13:43
  • yamaha4711
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    • 25. November 2012 um 13:43
    • #1

    Tacho!

    Schaut und vor allem hört euch das mal an:
    http://www.youtube.com/watch?v=4jh4vr6ZxXE

    Nicht nur dass der Junge richtig gut ist und sein Handwerk versteht, sondern auch der Sound des Sets richtig gut ist. Mich würde interessieren mit welchem Mikro das aufgenommen wurde. Zumindest sieht man hier deutlich, dass ein Drumset nicht immer mit Mikros voll eingedeckt werden muss. Gerade auch die Kick kommt richtig gut rüber.

    Von dem Typ (Baard Kolstad) gibt es noch ein paar andere Videos, unterm anderem ein Auftritt bei einer größeren Show. Hier wurde das Drumset voll abgenommen, klingt aber bei weitem nicht so krisp und druckvoll wie hier.

    Was meint ihr...
    Handycam mit eingebautem Mikro
    normale Videocam mit eingebautem Mikro
    Videocam mit externem Mikro und wenn was für ein Mikro

    Frei zur Diskussion

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • LC2412
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    • 25. November 2012 um 17:20
    • #2

    Das ist wirklich gut!
    Nicht nur, dass der Junge eine große Bandbreite abdeckt, er scheint auch einen unabhängigen Fuß zu haben.
    Das Mikro schätze ich vor der BD, also beim Schlagfell, man hört sehr gut die HH und den Teppich der Snare und den Attack der BD. All das wäre bei einem Mikro deutlich weiter weg nicht mehr da oder überdeckt durch Publikum und Verkehrslärm.
    Bemerkenswert auch die Teilnahmslosigkeit des Mädchens rechts (entnervte Freundin?).
    Und bemerkenswert 3 die Selbstbaukünste eines Schlagzeugdollys im Hintergrund.
    Danke für ein Stück gute Handwerkskunst,
    Carsten

  • yamaha4711
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    • 25. November 2012 um 19:32
    • #3

    Naja, ich seh' da leider nirgends ein Mikro bzw. eine Leitung.

    Hier ein ähnliches Video mit ähnlich gutem Klang von der Seite. Man sage mir wo das Mikro versteckt ist.
    http://www.youtube.com/watch?v=hkmTQzbw6eE

    Ebenso das Phänomen, dass nichts bzw. sehr wenig von Fahrzeugen oder Passanten während der Darbietung zu hören ist. Am Ende ist der Applaus ja deutlich hörbar.

    Ich würde mal sagen, dass sich hier so mancher Tonler etwas abschneiden kann, was die Sache Drumset Mikrofonierung angeht. :)

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • schallereignissortierer
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    • 25. November 2012 um 20:22
    • #4

    Hhmm ... Hhmm, was mich interessieren würde, wieso er ganz zum Schluss seine InEars absetzt.

    Zumindest läuft ein Mikro an der Kamera mit, man hört's wenn die Dicke ins Bild kommt, wird's etwas matter im Klang, aber der Raum auf dem Schlagzeug passt nicht zu dem, was man sieht.

    Der gute ist ja in Norwegen ziemlich bekannt, hat auch einen Drummer Wettbewerb gewonnen, denkbar wäre es wohl, dass er sein Solo auswendig gelernt hat (ich meine er guckt auch mal aufs "Blatt" neben der Snare) und sein komplettes Wettbewerbs Solo noch einmal auf der Straße spielt und das Kamera Mikro nur etwas dazu aufnimmt, das Gehörte aber sein Solo aus einer Halle oder einem Club ist.

    Jetzt man ganz davon ab, dass er wirklich gut spielt.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • yamaha4711
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    • 25. November 2012 um 21:34
    • #5

    InEar,,, naja, könnten ja auch Earsafes sein. So'n Drumset ist ja nicht gerade leise. Ich hab schon viele Drummer auf der Bühne erlebt, die sich irgendwas ins Ohr gestopften haben. Deswegen auch immer Mördermonitoring. grmpf!

    Das mit der (Raum)akustik macht mich eben auch stutzig. Andererseits wäre es sehr gut zusammen geschnitten, wenn denn der Ton irgendwo anders aufgenommen worden wäre und dann zum Video hinzu gefügt worden wäre.
    Vor allem, dass die Kick so gut durchkommt.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • schallereignissortierer
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    • 25. November 2012 um 22:21
    • #6

    Da fällt's mir siedendheiß ein, was die InEars/HearSafes sein könnten:

    InEar Mikrofone
    http://www.okm2.de/

    Dazu noch was in der Bassdrum und das Ganze + dem Kamera Mikro mit nem kleinen Location Mixer zusammen gefasst.

    Ich hab die selber nie gehört und schon garnicht an einem Schlagzeug, von wegen Level gibt es eine "Rock" Version.

    Stutzig macht mich halt nach wie vor der Raum auf dem Schlagzeug, der mit der offenen Straße überhaupt nicht zusammen passt.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • treibsand
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    • 27. November 2012 um 06:11
    • #7

    Dass jetzt in einem Fachforum youtube-Videos ein guter Klang zugesprochen wird, erschrickt mich... :shock: :D
    Ich glaube, es handelt sich dabei nur um ein (wirklich gut) ge- & abgestimmtes Set und ein vernünftiges Mikro an/in der Kamera. Ich jedenfalls bin erschrocken, was YouTube aus wirklich guten Ton-/Bildspuren zusammenkomprimiert und -monoisiert, wie ich im Laufe des Wolkenkuckucksheim.tv - Projektes merken musste.

    Die Ohrmicros halte ich Aufgrund der starken Kopfbewegung für ausgeschlossen und im 2. Video hört man so viel Windgeräusche, die auf ein Kameramic hindeuten. Warum so wenig Strassenlärm/Publikum zu hören ist? - Na rate mal, warum er Stöpsel in den Ohren hat...
    Das reicht an Pegel auf höhe der Kamera, um sich durchzusetzen. Vergleich ds mal mit den Bussen *hier* bei zugegebenermaßen miserabler AV Qualität. Ich würde mir als Live-Tonie nicht unbedingt was abgucken wollen - Man ist nicht gerne überflüssig. :wink:

    Jedenfalls weiss der Tüp, was er tut und es würde mich nicht wundern, wenn er sein Werkzeug und das Arbeiten damit für seinen Arbeitsplatz optimiert hätte.
    Streetdrumming kann ganz interessant und sicher für Profis auch "ertragreich" sein...
    mit Interessantem Drumset oder die Chicago Street Drummer - you tube hat da so viele interessante Videos über Strassenmusiker, die man als Tonler einfach mal gesehen haben sollte, um hier und da eine andere Denkweise einfliessen zu lassen und die gewohnten Arbeitsmethoden zu überdenken.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • ewok
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    • 27. November 2012 um 16:06
    • #8

    Für mich sieht das bei beiden Aufnahmen schlichtweg nach einem einfachen Kameramikro aus, eventuell beim erste ein besseres Aufsteckmikro mit Windschutz.
    Selbst günstige Camcorder haben mittlerweile brauchbare Richtmikro-Arrays drin, die mit allerlei elektronischen Tricks ein brauchbares Signal von "vor der Kamera" einfangen und den Aufnahmewinkel sogar an die Zoomstufe des Camcorders anpassen! Diese Funktion geht bei einem besseren Aufsteckmikro in der Regel aber wieder verloren, weil die Steuerbefehle nicht an ein externes Mikro weitergegeben werden können.

    Zudem wird der Aufnahmepegel natürlich an die Lautstärke der Quelle automatisch angepasst. In diesem Fall hat man eine recht laute Schallquelle, der Regler zieht runter und damit bleibt vom Straßenlärm nicht mehr viel übrig.

    Der "Raumanteil" im ersten Video ist das, was von der Häuserfassade zurück geworfen wird. Mal nachts einen Besoffenen in einer leeren Fußgängerzone rumbrüllen gehört? Das hallt und trägt mehrere Straßenzüge weit...

    Kein Voodoo, keine unsichtbaren Mikrofone, kein doppelter Boden 8)

    http://www.partyontour.de

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