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VPLT "Umsatzfragebogen"

  • Volker Holtmeyer
  • 8. Januar 2013 um 17:18
  • Volker Holtmeyer
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    • 14. Januar 2013 um 10:45
    • #21

    Falco, vielen Dank, dass du hier antwortest - gerade auch bezüglich der generellen VPLT-Diskussion. Die wollte ich hier eigentlich gar nicht haben.

    Zitat von "falcocgn"

    Es handelt sich nicht um einen vorläufigen Beitrag sondern einen „vorbehaltlichen“, was ein immenser Unterschied ist. Vorbehaltlich bezieht sich auf die Umsatzmeldung, die verpflichtend auszufüllen ist. Da sehe ich auch keine Möglichkeiten, das anders zu interpretieren.

    Stimmt, der korrekte Wortlaut in der Mail ist "vorbehaltlich". Ist nur merkwürdig, dass das Konto am 8. Januar 2013 belastet wird und der Einsendeschluss für den Fragebogen aber der 15. Februar 2013 ist ...

    Zitat von "falcocgn"

    Also wo ist das Problem, Volker? Du willst Deinen Umsatz nicht melden? Verstehe ich nicht. Die Umsatzmeldung dient auch dazu, vernünftige Branchenkennzahlen aufstellen zu können. Eine lange geübte Praxis in weiten Teilen der „normalen“ Wirtschaft. Oder woher, glubst Du kommen diese tollen Statistiken, die überall zu lesen sind?

    Ich habe immer gedacht, die Branchenkennzahlen des VPLT beruhen auf den entsprechenden regelmäßigen (freiwilligen!) Umfragen, die ja zudem weitaus umfangreicher und damit viel aussagekräftiger sind. An selbigen nehme ich übrigens immer gerne freiwillig teil. Wozu also diese Zwangsmaßnahmen mit Drohungen?

    Mir geht es allein um die Art und Weise, wie hier eine Zwangslage erzeugt wird und knallharte Drohungen ausgesprochen werden. So was gehört sich unter Verbandskollegen nicht. Meine Meinung.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • falcocgn
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    • 14. Januar 2013 um 17:19
    • #22

    Hallo Volker, eine Antwort auf Deinen Beitrag ist für mich selbstverständlich, da es mein ehrenamtliches Engagement betrifft und ich auch an der Sache beteiligt bin. Aus unerfindlichen Gründen wird jedesmal, wenn "mein" Verband in die Öffentlichkeit gerät, eine immense Debatte losgetreten, die nicht immer sachlich verläuft und geprägt ist von typisch deutschen Neidkomplexen und Verschwörungstheorien (gleich gehts wieder los...).

    Wenn Du es noch nicht getan haben solltest, ruf doch mal bei Dede in der Geschäftsstelle an. Diese Diskussion hier wäre übrigens vor zwei Jahren so noch nicht möglich gewesen. Das ist auch ein Erfolg der letzten Jahre, die wir (Andreas, Dede und ich) an der angeschlossenen Mitglieder-Front arbeiten im Verbund mit dem neuen Vorstand.

    Die Kennzahlen basieren auf den Meldungen der Mitglieder. Für die angeschlossenen (für DTHG-Mitglieder: persönliche) Mitglieder gilt nun genau dieselbe Erhebungsmethode, wie für die ordentlichen. Einziger Unterschied ist die Grenze von 250.000€, ab der ein Mitglied automatisch OM wird. Das finde ich schon komfortabel. Über das diesjährige, neue Verfahren haben wir intern schon gesprochen. Wie gesagt, ruf doch mal bei Dede an... Wie Dede schon im, auch von Dir auf FB geteilten Eventelevator-Beitrag schreibt, handelt es sich um eine Weck- und Motivationsmaßnahme. Das einzelne Mitglied hat die Wahl: Meldung bis 250.000@ ankreuzen und nachweisen, oder nichts ankreuzen und dann eben mit den Konsequenzen rechnen müssen. Aber wie grade in unserer Branche sehr wichtig, hilft reden. Und zwar mit denen, die es angeht, bzw. sich damit befassen.

    Es wäre mehr als hilfreich und würde die Arbeit im Verband und für die Mitglieder (und auch für alle anderen, die nur rummoppern) erheblich erleichtern, wenn alle, die Ideen und Kritik haben, sich mal bei uns melden würden. Dann könnten wir noch einiges mehr tun. Meine Emailadresse ist ja nicht grade unbekannt und PN beantworte ich regelmäßig...

    Viele

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  • tufkaklto
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    • 15. Januar 2013 um 09:45
    • #23
    Zitat von "falcozgn"

    Das einzelne Mitglied hat die Wahl: Meldung bis 250.000@ ankreuzen und nachweisen, oder nichts ankreuzen und dann eben mit den Konsequenzen rechnen müssen.

    Genau um das geht es.
    Das ist eine Vorgangsweise diemich nicht verstehe.

    Ich MUSS einem Verein nachweisen, das ich nicht genug verdiene?,
    Oder wie Du schön schreibst mit den Konsequenzen rechnen, wenn ich meine Einkommen nicht freiwillig offen lege.

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  • treibsand
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    • 15. Januar 2013 um 14:00
    • #24
    Zitat von "klauston"

    Ich MUSS einem Verein nachweisen, das ich nicht genug verdiene?,
    Oder wie Du schön schreibst mit den Konsequenzen rechnen, wenn ich meine Einkommen nicht freiwillig offen lege.

    Oder eben austreten.

    Ich verstehe diese ganzen Diskussionen um den VPLT nicht. Es gibt keine Zwangsmitgliedschaft und jedem steht frei, einen anderen Interessenverband zu gründen - vielleicht sogar mal einen, der die Interessen der Branche besser erfasst.
    Offensichtlich gibt es ja einen großen Mangel daran, wie man aus etlichen wiederkehrenden Posts entnehmen kann...

    Allerdings sehe ich in der tagtäglichen Praxis da auch bei anderen Branchenzusammenschlüssen große Defizite - ganz abgesehen von den Pflichtveranstaltungen IHK oder Handwerkskammer. Die sind oft zu sehr mit sich selbst (und den aktiven Mitgliedern) beschäftigt, als dass sie ein Gespür für den kleinen Krauter entwickeln; wobei das ohne Rückmeldung sicher auch nicht leicht ist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • falcocgn
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    • 15. Januar 2013 um 14:20
    • #25

    Danke Treibsand. Auch ich verstehe diese Diskussion um den VPLT nicht und vor allem nicht die Schärfe, die oft drin ist. Niemand muss in den VPLT oder irgendeinen anderen Verband eintreten. Gehen einem allerdings gewisse Entwicklungen in der Branche auf die Nerven, kann das nur über einen Verband beeinflusst werden. Egal ob VDT, EVVC, DTHG oder einen anderen der branchennahen Verbände.

    Schön sind auch die Debatten wie "man müsste", "jemand müsste" oder "der XXX müsste". Ganz toll. Dann sollen diejenigen doch bitte eintreten (wo auch immer) und sich engagieren. Aber aufgemerkt: gesellig Bier trinken ist etwas anderes, als einen Verband zu gründen oder in einem aktiv(!) mitzumachen. Das konnte wunderbar bei den Kollegen aus dem Raum Bamberg beobachtet werden, die einen Technikerverband gründen wollten. Außer einer Riesendiskussion in einem anderem Forum und sicher einigen PN passierte dort leider nichts. Und die Themenideen, die noch sichtbar waren, waren genau dieselben Themen, an denen wir schon länger dran sind.

    Ich für meinen Teil, weiss, wie viel ich mich verbandsmäßig engagiere und das tue ich gerne. Und auch ich bin nicht immer mit allem einverstanden und manches könnte schneller, schöner, größer sein...

    Zum Schluß betone ich, dass ich per PN oder Email erreichbar bin und zuhöre. Egal ob Mitglied oder nicht. Ideen, Trends und Anregungen ebens wie Kritik werde ich weiterhin aus allen Kanälen mitnehmen in meine/unsere Verbandsarbeit.

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  • wora
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    • 15. Januar 2013 um 17:18
    • #26

    ich kann und möchte zum eigentlichen thema nichts beitragen, da ich kein VPLT-mitglied bin.
    das hier interessiert mich aber sehr:

    Zitat von "falcocgn"

    ... wobei es schon an der Zeit ist, über einen Branchentarifvertrag nachzudenken…


    angesichts der hier schon vor jahren angesprochenen tatsache, das es in unserer branche sehr viele leute gibt die für wenig geld zum teil deutlich(!) über 12 stunden am stück arbeiten, wäre es sicher mal angebracht die macht des verbandes dazu zu nutzen, eine gewisse normierung der bezahlung durchzusetzen.
    ich weiss das dies an sich schon ein riesen-thema ist, das diesen thread sprengen würde. deshalb stelle ich nur grundsätzliche fragen:
    wie weit sind denn hier die gedanken gediehen, dieses thema wirklich mal ernsthaft anzugehen? und gibt es da überhaupt schon lösungsansätze?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • falcocgn
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    • 15. Januar 2013 um 18:48
    • #27

    Hallo Wolfgang. Ohne hier Verbandsinterna zu posten, kann ich sagen, dass der ein oder andere Kollege über dieses Thema nachdenkt. Leider beisst sich die Katze auch hier in den Schwanz. Einen TV können nur Tarifpartner aushandeln. Dazu müsste ein Arbeitgeberverband zum Beispiel mit der Verdi verhandeln. Der VPLT ist kein AG-Verband. Damit er das wird, benötigt er mehr Geld... Denn die Mitgliedschaft im entsprechenden Bundesverband ist nicht billig. Außerdem braucht es für die Verhandlungen Spezialisten, die ebenfalls nicht billig sind...

    Solange aber alle/viele die vom VPLT in unzähligen Sitzungen mit den entsprechenden Gremien und anderen Verbänden erarbeiteten Lösungen annimmt und/oder damit Geld verdient, keiner von den Kollegen allerdings bereit ist, auch den Geldbeutel zu öffnen, bleibt es schwierig.

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  • tufkaklto
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    • 15. Januar 2013 um 22:09
    • #28
    Zitat

    Der VPLT ist kein AG-Verband. Damit er das wird, benötigt er mehr Geld... Denn die Mitgliedschaft im entsprechenden Bundesverband ist nicht billig. Außerdem braucht es für die Verhandlungen Spezialisten, die ebenfalls nicht billig sind...

    Solange aber alle/viele die vom VPLT in unzähligen Sitzungen mit den entsprechenden Gremien und anderen Verbänden erarbeiteten Lösungen annimmt und/oder damit Geld verdient, keiner von den Kollegen allerdings bereit ist, auch den Geldbeutel zu öffnen, bleibt es schwierig.

    Und da sind wir ja leider beim Punkt.

    Warum sollte ich als Techniker Geld locker machen, um einen AG Verband zu unterstützen?

    Und um nicht mißverstanden zu werden, ich finde den VPLT prinzipiell für eine gute Sache, ich sehe nur mich als Techniker als absolut falsche Zielgruppe dafür.
    Und da brauch ich auch keine Meldung von wegen immer nur rummosern, ich selbst engagiere mich auch in Verbänden, sehe mich aber eher auf der AN Seite.

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