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Behringer Ultradrive DCX 2496

  • Keno
  • 18. Februar 2013 um 17:35
  • Keno
    Verifiziert
    Beiträge
    28
    • 18. Februar 2013 um 17:35
    • #1

    Hallo,
    ich bin neu hier im Forum. (also bitte Verständnis wenn ich etwas Falsch mache).

    Ich habe die Ultradrive Pro im Einsatz.
    Meine Lautsprecher sind folgende:

    -2x Dynacord C15.2
    -4x 18-Sound 18" direkt strahler (selbstbau)

    Nun meine frage zu den Einstellungen der Weiche.
    Wenn ich die Voreinstellungen, also HHMMLL o. LHLHLH usw. verwende, werden meinte Tops doch nur mit einem High Signal (H) beliefert und die Subs dann ja Richtigerweise auch mit einem Low Signal (L) oder?

    Aber müssten die Tops nicht theoretisch ein Full Range Signal bekommen?
    Und ist es möglich das ich jedem einzelnen Kanal (1-6) sagen kann "was er zu tun hat" weil hin und wieder bekomme ich noch 2 reine Topteile von meinem Kollegen geliehen, die ich dann auch mal ganz gerne mit unter die Weiche anschließen würde, um die richtigen Frequenzen und Limiter einzustellen.
    Nur bei der Einstellung LHLHLH bleiben mir ja nur noch Ausgang 5&6 also ja nur jeweils einmal High und Low.

    Und zu guter letzt, macht es sinn genau den Frequenzgang der Topteile und Subs in der Weiche nachzubauen?

    Was würdet ihr mit empfehlen einzustellen?

    Bitte helft mir danke!

  • skyworker
    Profi
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    2
    • 18. Februar 2013 um 18:20
    • #2

    Ich würde dir empfehlen, ein Buch zu lesen, ein Fachbuch über Veranstaltungstechnik, in dem all deine Fragen beantwortet oder wenigstens angeschnitten werden. Das schon mal für den Anfang.

    Dann würde ich dir den Besuch des PPA-Forums nahelegen - da sind nämlich die echte DCX-Cracks zuhause. Das ist keinesfalls abwertend gemeint.

    Bis dahin:
    - Nein, die Tops müssen nicht unbedingt das Fullrangesignal bekommen - wie so oft kommt es auf viele Variablen an. In der Regel würde ich mal mit Bass für die Bässe (bis ca. 100 Hertz) und einem unterhalb von etwa 100 Hertz gekapptem Signal für die Tops starten. Von da an kannst du mit Frequenzen, Filtern und Steilheiten experimentieren, wie es dir zusagt

    - wie der Kanal heißt, ist grad egal. Du kannst für jeden Weg des DCX einen Frequenzgang festlegen. Lass dich also nicht von der Bezeichnung irritieren

    - was verstehst du unter "den Frequenzgang der Tops nachbauen"? Was hast du vor?

    - Was du einstellen sollst? Am besten das Richtige! Was das ist, darüber wird womöglich auf den nächsten Seiten ganz veritabel gestritten werden... Ich bin gespannt!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Keno
    Verifiziert
    Beiträge
    28
    • 18. Februar 2013 um 18:42
    • #3

    Also kann ich wenn da nun H für High steht auch aus dem Kanal ein Low Signal bekommen?

    Dynacord stellt ja PDF´s mit den genauen Frequenzgängen zur Verfügung. Dachte das man das Eingangssignal für den Amp. der Tops dann mithilfe der DCX anpassen sollte. Aber das wird die Passivweiche der Top regeln oder ?

  • yamaha4711
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    748
    Beiträge
    3.664
    • 18. Februar 2013 um 19:42
    • #4

    Tacho!

    Wurde denn schon die Bedienungsanleitung des DCX konsultiert? Behringer ist da ja meist sehr vorbildlich was Erklärungen und Tips angeht.

    Ansonsten ist der DCX eine frei konfigurierbare digitale Frequenzweiche, d.h. du kannst jeden Ausgang so konfigurieren wie du möchtest und bist nicht unbedingt auf Presets angewiesen.

    Es reicht, wenn du als Stereosetup jeweils zwei Ausgänge als Low und zwei als High definierst. Als Trennfrequenz sind 100Hz meist ein guter Ausgangswert. Da du 18er als Bässe hast und das Topteil einen 15" hat kann man nun versuchen die Trennfrequenz nach unten zu fahren, bis max. 80Hz.
    Als Filtercharakteristik nimmt man meist Linkwitz-Riley. Ist bei deinen Boxen auch sinnvoll.

    Die beiden verbleibenden Ausgänge kann man nun als High definieren, um die zusätzlichen Tops mit anzuschliessen. Auch hier würde man als Trennfrequenz 100Hz nehmen und Linkwitz-Riley mit 24dB Flankensteilheit.

    In keinem Fall würde ich ein Fullrangesignal rausgeben solange man mit dedizierten Bässen arbeitet, da dadurch der Sinn der Aufsplittung des Übertragungsspektrums und damit der Energie ad absurdum geführt wird. Der Witz einer Frequenzweiche ist es ja die Energie zu begrenzen bzw. an den richtigen Schallwandler weiterzugeben. Im Bassbereich hat man generell mehr Energie als im Hochtonbereich, deswegen braucht es im Bassbereich auch dickere Endstufen.

    Im übrigen muss man die Bässe nicht im Stereobetrieb fahren. Man kann L/R im DCX summieren und als Monosignal ausgeben. Dadurch hätte man einen Ausgang für z.B. eine Delayline frei. So ein Monocluster macht sogar richtig Sinn, da man hier eine Bündelung/Richtwirkung erreicht. Je nach Raum ist das sogar der bessere Weg.

    Auch das Delay ist eine schöne Sache und dient dazu die Phasenlage anzupassen bzw. das gesamte Setup "durch den Raum" zu schieben. Falls die Topteile z.B. nicht auf einer Linie stehen muss man mit dem Delay diese wieder auf eine Höhe bringen.

    Soviel mal zu den Basics.
    Für Fortgeschrittene kann man nun mit den parametrischen EQ's versuchen das Setup "flat" zu machen bzw. störende Löcher auszumerzen. Ich denke das ist das was mit dem "Nachbau" des Frequenzganges gemeint ist. Hier wird aber nicht der Frequenzgang nachgebaut sondern eher das was die Weiche/der LS nicht kann oder verkehrt macht auszugleichen.
    Auch kann man durch den param. EQ eine Raumanpassung machen. Das benötigt dann aber schon ein wenig Wissen im Bereich der Akustik. In immer wiederkehrenden VA-Orten lässt sich so ein rundum sorglos Preset erstellen.

    Ein weiterer Punkt ist der Limiter. Hier kann man aber auch - wie bei dem para. EQ - sehr viel falsch machen und unnötig Energie rausnehmen oder eben nicht die gewünschte Schutzwirkung erzielen. Durch den richtigen Einsatz eines Limiters/Kompressors lässt sich die Anlage gut gegen das "überfahren" schützen, da der Pegel nach oben hin einfach begrenzt wird.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

    Einmal editiert, zuletzt von yamaha4711 (18. Februar 2013 um 20:00)

  • jan zipper
    Beiträge
    340
    • 18. Februar 2013 um 19:54
    • #5

    Die vorkonfigurierten Presets haben meist die Kanäle verknüpft.
    Also nicht wundern, wenn Du beim High die untere Trennfrequenz veränderst,
    dass die obere GF vom Low sich mit bewegt.

  • Keno
    Verifiziert
    Beiträge
    28
    • 18. Februar 2013 um 20:15
    • #6

    Danke Danke.

    Nun kommt mir nur noch die frage was ich dann anstatt LHLHLH auswählen muss um jeden Kanal so zu konfigurieren wie ich es brauche.

    wenn ich nun wieder LHLHLH auswähle kann ich die letzten beiden Kanäle (5&6) ja nicht zu HH machen oder ?

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 18. Februar 2013 um 20:23
    • #7

    R T F M!

    Sorry, ein bisschen Eigeninitiative wäre schon mal angebraucht.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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