Da wars wieder: "Made in Germany" ![]()
Gisen Audio FP10000Q
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Dass das für diesen Verstärker nicht zutrifft, sollte jedem klar sein. Wird so auch nicht kommuniziert für dieses Produkt. Das was ihr auf dem Foto seht ist auch nur der erste Entwurf der Frontplatte. Bis zum Serienteil wird die sich noch ändern.
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Zitat von "cdt.sound"
Dass das für diesen Verstärker nicht zutrifft, sollte jedem klar sein. Wird so auch nicht kommuniziert für dieses Produkt. Das was ihr auf dem Foto seht ist auch nur der erste Entwurf der Frontplatte. Bis zum Serienteil wird die sich noch ändern.
Es gibt ja weiss Gott genug, die das postulieren, ich will da PL-Audio nix.... Aber es ist schon witzig, wie man immer wieder versucht das einzustreuen (wieso macht man das bei einem Prototyp ansonsten überhaupt erst auf die Frontplatte ?) - also hier im Umfeld wirkt es.. Jeder kommt damit an: "Das is echt krass, das ist sogar in Deutschland hergestellt".... Die Verwirrung wirkt....
Aber es ist legitim, das darf man (leider), also was solls. -
Da hast du natürlich absolut Recht. Das "Made in Germany" trifft bei Pl-Audio auf die Boxen zu. Größtenteils auch auf die Endstufen (nicht auf die hier besprochene). Das Powerpac beispielsweise wird aber sehr wohl in Wenden gefertigt. Die enthaltenen elektronischen Baugruppe kommen, wie bei div. anderen Herstellern auch, aus Dänemark. Wo die Dänen das wiederum fertigen weiß ich nicht.
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In diesen modularen Endstufen sind Teile unterschiedlicher Hersteller drin. Pascal ist da nur ein Zulieferer, die DSPs und analogen I/O Module kommen von anderen Herstellern mit Entwicklung und Fertigung in Deutschland. Auch die Gehäuse werden in Deutschland gefertigt.
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Ich bin jedenfalls schwer gespannt auf die D10K4. Ich werde das Teil ausgiebig testen.
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Zitat von "chris216"
die DSPs und analogen I/O Module kommen von anderen Herstellern mit Entwicklung und Fertigung in Deutschland.
Die DSPs kommen von AllDSP, die fertigen meines Wissens in China. -
Zitat von "cdt.sound"
Es wird auf das Gerät sogar 5 Jahre Garantie geben, wie auf alle anderen PL Audio Produkte auch.
Aus ziemlich sichere Quelle hab ich folgende Infos erhalten:
Erscheinungsdatum Juli 2013, 4x2,5kW @ 2Ohm, 12,9 kg, 3 Jahre Garantie, 1999 Euro netto.P.S. sollte die Elektronik ins Gehäuse in D reingeschraubt werden, darf durchaus Made in Germany stehen.
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AllDSP hat auch ne Fertigungslinie in Hamm. Wo genau welche Teile vom Band fallen, weiß ich nicht...
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es ist doch ohne belang, wo das gefertigt wird. da sitzt ein entwicklungsingenieur und bastelt auf Angabe: das soll 10.000st halten, was zusammen.
das kann man heute ja gut dimensionieren.oder glaubt ihr, das die flat screens auch 20 jahre halten, wie die alten röhren?

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@Jonnytrance
Deine Info ist nicht mehr aktuell. Man hat das nochmal überdacht und will dem allgemeinen 5 Jahres Versprechen treu bleiben. Du kannst gerne bei PL anrufen und fragen. Ich hatte diversen Mailverkehr und Telefonate mit Uli diesbezüglich. -
Na dann um so besser. 3 Jahre auf die Stufe fand ich schon "komisch" da die restliche Elektronik 5 Jahre Garantie hat.

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Zitat von "Jonnytrance"
Aus ziemlich sichere Quelle hab ich folgende Infos erhalten:
Erscheinungsdatum Juli 2013, 4x2,5kW @ 2Ohm, 12,9 kg, 3 Jahre Garantie, 1999 Euro netto.P.S. sollte die Elektronik ins Gehäuse in D reingeschraubt werden, darf durchaus Made in Germany stehen.
Na, das ist ja demnächst....
Aber schon interessant, dass die Optik von hinten derjenigen der LAb-Klone seeehr gleicht - dass sieht auf den ersten Blick so gar nicht danach aus, als ob die da was gänzlich anderes genommen hätten - mag ja sein dass im Detail dann eine Kleinigkeit anders, aber zuerst sieht das dem Bild nach auch einem Klon gleich...
Komisch, dass Uli da keinen Stress kriegt, wo er doch selber LAB/Lake verkauft...dass man "made in germany" draufschreiben "darf", sobald da nur eine kleine Montage in D erfolgtre, ist klar - deswegen schrieb ich ja oben: "Ist legitim"... Deswegen ist das ja auch so ein Null-Argument in vielen Fällen, genau so wie es ein Null-Argument ist, dass es aus China kommt, das heisst heute einfach gar nichts mehr - streng genommen kommt fast alles irgendwie aus china - und wenn es die Rohstoffe sind, aus denen was gefertigt wird.... Ob china oder nicht, ob Deuthscland oder nicht - ist nicht mehr die eigentliche Frage... Zumindest nicht in Bezug auf die Qualität des Produktes. Wertschöpfung, Garantie, Qualitätskontrolle, Bruttoinlandspordukt, Binnenmarkt.... das sind dann wieder andere Themen in dem Zusammenhang - aber darum solls hier nicht gehen...
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Richtig. Im Grunde genommen könnten sie also die abnehmbare Abdeckung der Lüfrungskanäle (wo der Filter hintersitzt) hier in Deutschland dranschrauben, und ein "Made in Germany" wäre technisch legitim. Als Kunde würde ich mich allerdings verarscht fühlen.
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Zitat von "Jens Droessler"
... Als Kunde würde ich mich allerdings verarscht fühlen.
Seh ich auch so... Es fallen aber höchstwahrscheinlich mehr drauf rein als dass sich andere vom Kauf deswegen abwenden - also klappts ja ganz gut, diese Taktik.. -
Zitat
Im Grunde genommen könnten sie also die abnehmbare Abdeckung der Lüfrungskanäle (wo der Filter hintersitzt) hier in Deutschland dranschrauben, und ein "Made in Germany" wäre technisch legitim.
Diese Aussage ist leider falsch. Da müsste man schon mehr machen als die Abdeckung zu montieren.
Gesetz:
Entscheidend für die wettbewerbsrechtliche Betrachtung ist die Frage nach der Irreführung der Verbraucher. Da "Made in Germany" besondere Erwartungen bezüglich der Produktqualität und der Zuverlässigkeit weckt, ist diese Kennzeichnung Erzeugnissen vorbehalten, die in Deutschland eine für die Produktqualität entscheidende Behandlung erfahren haben.Quelle:
http://www.stuttgart.ihk24.de/international/…F5E230C2.repl23
Absatz 4.3Lt. einem Vortrag der IHK reicht es z.B. nicht aus Zahnräder aus China zu importieren, hier verzinken zu lassen und als Made in Germany mit bescheinigtem deutschen Ursprung zu verkaufen. Bei einer anderen Teilnehmerin am Seminar wurde genau das nämlich von Ihrem Chef verlangt. Ihr wurde dann doch ziemlich warm als der Dozent sagte das bei Urspungserklärungen persönliche Haftung gilt und der Arbeitgeber außen vor und dies eine Straftat nach HGB ist. :roll: :shock:

Als Beispiel für eine korrekte Bezeichnung nannte der Dozent das vor einigen Jahren Erdnüsse mit Made in Germany angeboten wurden. Nun weiß ja jeder das in Deutschland keine Erdnüsse wachsen aber der Hersteller hatte die unbehandelte Nuss komplett importieren lassen. In Deutschland erfolgt dann die Schälung der Nuss sowie der Röstvorgang, die Salzung und die Verpackung. Ein Schritt alleine ist keine entscheidende Behandlung im Sinne des Gesetzes. Alle Schritte zusammen genommen waren für die Bezeichnung "Made in Germany" ausreichend. Da aber auch die Schälung in Deutschland erfolgt konnte sich der Hersteller preislich nicht am Wettbewerb messen und die Hersteller gab auf.
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Und wer klärt im Zweifle, ob eine "entscheidende Behandlung" gegeben ist oder nicht? Ein Richter?
Bei einer Endstufe, die man an sich in China kauft (oder Endstufenmodule von mir aus) und die man dann in Deutschland um Frontplatte und Kleinteile ergänzt - würde ich "made in Deutschland" meiner Einschätzung nach als Irreführung ansehen.
Die Montage eines Endstufenmoduls in ein Gehäuse, das addieren von Knöpfen und Anschlüssen ist dann natürlich schon mehr "Aufwand" - aber ist das jetzt eine entscheidende Behandlung? Gibt es dazu ein Urteil irgendwo?
Oder was ist im Falle, wenn gleichwichtige Baugruppen verbaut sind (AmP und DSP), aber davon nur eines aus Deutschland kommt, das andere aus China - oder das eine in dänemark gekauft (dort aber auch nur teilmontiert wird mit baugruppen aus china)... - das sind doch alles Grenzfälle, das wird doch schwierig und meist dann im Modus "wo kein Kläger...." links liegen gelassen...der Endkunde hat aber ein Bild im Kopf, dass wenn da "Made in germany" drauf steht, dass ein Großteil des Gerätes hier gebaut, ersonnen, montiert, usw.. wurde, dass hier relevant arbeitsplätze entstehen (und nicht nur ein paar studis was zusammenschrauben) - ich stelle jetz mal die Behauptung auf, dass bei sehr vielen Produkten weniger "Germany" drin steckt, als dem Konsument suggeriert wird..
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........ -> siehe Nüsse

Da gibt's keine Grauzonen - frag mal deine IHK - ist genau beschrieben was erfolgen muss damit die Veredelung "entscheidend" ist. Bei denen kannste auch jemanden melden!
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Das mit dem "Made in ......." ist ja sowieso so eine Sache. Viele namhafte Geräte kommen derzeit aus China. Ilive, M7, Martin, Robe, MA, EV usw Die Liste nehme kein Ende. Ich wüsste jetzt auch keinen Hersteller der komplett in Deutschland fertigt Und falls doch dann kommen zumindest die Innereien aus China.
Edith Smartphoneunsinn
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Zitat von "timoterror"
........ -> siehe Nüsse
ja, hab ich gelesen. Und genau deswegen sprech ich es an. es gibt diese eine, glasklare Linie eben nicht.ZitatDa gibt's keine Grauzonen - frag mal deine IHK - ist genau beschrieben was erfolgen muss damit die Veredelung "entscheidend" ist. Bei denen kannste auch jemanden melden!
da hat "deine" IHK aber andere Vorstellungen als "meine"
Wenn das so glasklar wäre, gäbe es einen katalog - es liegt aber in der natrur der sache, dass dieser nie vollständig sein kann - deswegen kann es alleine schon von der logik keine exakte trennung geben...
deswegen frage ich ja nach den obigen beispielen - ob das schon mal irgendwo vor gericht gezogen wurde... hm, shifttaste klemmt...
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