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-10dBV oder +4dBu? Was ist richtig?

  • Clyde
  • 10. Mai 2003 um 16:31
  • Clyde
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    • 10. Mai 2003 um 16:31
    • #1

    Hallo...
    ich hab da wohl ne typische anfängerfrage...
    Also, ich habe nen Tamp 1050 und ne 1400.
    vor der 1050 sitz ein Composer mdx 2100 und vorm 1400 sitzt mdx1400.
    nun möchte ich den Composer und Autocom als Schutz vor überlast und zur Leistungsbegrenzung einstellen,
    nur wie stelle ich den rückwärtigen schalter ein? -10 oder +4?
    Wenn ich -10 nehme wird der Eingang mit +5dB überfahren wenn am Mixer 0dB aufblinkt und bei der +4 einstellung kommt die anzeige von den Geräten nicht mal auf 0dB aber der 1050 fängt je nach dem an zu clippen...
    Weiß da jemand Rat???
    Ist übriegens Aktiv bei 150Hz/18dB getrennt, also 1050 Top´s und 1400 Sub´s...

    Wäre echt nett wenn mir jemand helfen könnte.

  • Clyde
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    • 10. Mai 2003 um 18:12
    • #2

    Weiß denn niemand bescheid?
    Oder gibt´s noch offene Fragen?

  • MikeMcFluke
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    • 10. Mai 2003 um 19:41
    • #3

    Das würde mich auch interessieren... Wie sieht es aus?

    MIKE

    Laut statt hell...

  • Audiobuddy
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    • 10. Mai 2003 um 19:53
    • #4

    hängt davon ab, wa dein pult raustut und was dein amp am input erwartet.

  • Hubert Barth
    Profi
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    • 10. Mai 2003 um 20:17
    • #5

    Ich würde +4 dBu nehmen, -10 dBv ist eher für Homerecording (Cinch).
    Dann die Endstufe entsprechend am Eingang runterdrehen bis sie nicht mehr clippen kann.
    Die Kompressoren müssen natürlich entsprechend Ein- / Ausgangsseitig bzw. Threshold angepaßt werden.

  • Fux
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    • 10. Mai 2003 um 20:33
    • #6

    Ich kenne die Wunderkisten jetzt ja nicht selber....
    Ist der -10dB/+4dB Schalter jetzt für den Ausgang oder den Eingang?
    So ein Hifi-DJ Pseudomischer mit Chinchausgängen ist wahrscheinlich auf den "Hifi-Pegel" von -10dB ausgelegt. (Also wenn der Schalter am Eingang ist, dann auf -10dB)
    Die Endstufen (hoffe ich mal) liefern eher bei +4dB vollen Output. (Ich denke sogar bei den T-Amps ist das so ;)
    Also falls der Schalter am Ausgang ist +4dB.
    Geräte mit -10dB Nennpegel sind eigentlich für PA nicht so verbreitet....

    Auf alle Fälle solltest du beim Einpegeln deiner Geräte mal systematisch vorgehen:
    Leg' mal eine CD ein und pegele den Gain des Mixer so ein, daß du beim Vorhören (PFL) an der Aussteuerungsanzeige so um die 0dB (mit Peaks vielleich bis 3, max. 6dB drüber) bist. Dann tu den PFL wieder raus und ziehe den Kanalfader auf 0dB. Jetzt machst du den Master Fader so laut, daß du an den Aussteuerungsanzeigen für den Mixerausgang wieder so um die odB und bei Peaks so +3 bis höchsten +6dB hast. Dann drehe die Bassendstufe so weit auf, daß sie gerade so ein wenig clippt.
    Stellst du deinen Basslimiter so ein, daß die Bassendstufe gerade so nicht mehr clippt. (Vielleicht nur ab und ein winziges Clippen ;)
    Dann drehst du die Mittel-Hochtonendstufe soweit auf, daß der Gesamtklang dir ausgewogen erscheint.
    Clippt die Mittelhochtonendstufe schon?
    Wenn nicht, drehst du probehalber mal die Mittelhochtonendstufe so weit auf, daß sie gerade auch so leicht zu clippen beginnt und stellst nun den Limiter vor der Mittelhochtonendstufe so ein, daß die Mittelhochtonendstufe auch bei Peaks gerade nicht mehr clippt.
    Nun drehst du die Mittelhochtonendstufe nach dem Einstellen der Limiter so weit zurück, daß du wieder ein ausgewogenes Klangbild erhältst.
    Jetzt sollte nichts mehr schief gehen.
    Wenn du noch Rückfragen hast, dann rühr dich hier einfach nochmal.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Clyde
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    • 10. Mai 2003 um 20:51
    • #7

    Das ist doch schonmal was...

    genauso verfahre ich wie Du es sagtest Fux... der Bass Clippt auch nicht, nur die Top´s...
    Das ist ja auch noch in den Griff zu kriegen..

    Mich wundert nur, das alle Geräte vor den Comp´s sagen "es ist 0dB" aber die Comp´s zeigen.." nö, noch keine 0dB" bei +4dBu

    aber bei -10dBV ist 0dB vom mixer gleich +5dB in der Anzeige von den Comp´s...

    Und dann noch die Peak Limiter beim Composer..bei -10dBV schlägt er bei +3dB an wenn ich beim Mixer die Regler hoch jage...bei +4dBu muxt der noch nicht mal wenn ich den PeakLimiter auf 0dB stelle bzw. er fängt dann so langsam an bei +3/+6dB am mixer..

    Das wundert mich irgendwie,das das nicht aufeinander passt...
    zwischen mixer und Comp´s ist nur ein EQ mit VU und die Xover
    wobei da die Regler auf vollen durchlaß eingestellt...


    Also der Mixerausgang ist Symmetrisch und mit 1V angegeben...
    ob eff. weiß ich nicht, steht nicht in der Anleitung...

    Die Tamp´s habe 0,775V for Rated Power was auch immer damit gemeint ist...ich gehe von empfindlichkeit aus..
    Voltage Gain ist 61 und 70xstandart...keine Ahnung was es bedeutet aber evtl. hilft´s...

    Hmmm...und nu..mach ich mir ein Problem wo kein´s ist oder sehe ich das einfach zu eng?

    Ich will die Comp´s ja nicht nur als Cliplimiter nutzen sonder auch die Max. Ausgangsleitsung auf die LSP anpassen damit die nicht Überlastet werden...

    Besten Dank für weitere Tips

  • Fux
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    • 10. Mai 2003 um 21:15
    • #8

    Dein EQ dazwischen ändert ja auch ordentlich am Pegel was, und es ist nicht unbedingt richtig anzunehmen, daß alle Geräte bei den "Lautsärkereglern" voll offen einfach nur das Signal ungehindert durchlassen. Vielmehr versrtärken viele Geräte dann das Signal mehr oder weniger stark.
    Du solltest einfach versuchen von der ersten Verstärkungsstufe an (bei dir der Gainregler) den Pegel durch die ganze Signalkette hindurch schön bei 0dB zu halten (normalerweise sind bei 600Ohm Abschlußimpedanz, wenn ich mich jetzt nicht täusche, 0dB Pegel als 0,775V definiert) und dann wenn am Amp wenn zu viel ankommt entsprechend nicht ganz aufzudrehen (wegen dem besseren Störspannungsabstand).
    Bei "richtigem" Pa-Equippment kannst du auch ruhig einen etwas hören Pegel in der Singnalkette fahren (etwa +6dB) und dafür die Amps etwas weiter zudrehen, um einen besseren Störspannungsabstand zu bekommen.
    Keine so gute Idee, sondern eher kontraproduktiv dürfte es sein mit deinen Compressoren die max. Ausgangsleistung begrenzen zu wollen um die etwas zart besaiteten Boxen zu schutzen.
    Was du damit machst ist nämlich folgendes:
    Aus dem dynamischen Signal (kurze unverzerrte Spitzen (ohne Clipping!!) halten deine Boxen höchstwahrscheinlich wesentlich mehr aus als du meinst) machst du ein stark komprimiertes Signal mit wenig Dynamik und einem hohen Energiegehalt, das du deinen Boxen ohne viel "Erholungspausen" ständig zuführst. Dadurch heitzt du deinen Boxen ordentlich ein und je nach dem werden sie dir das dann eher früher als später übel nehmen.
    Also lieber die Dynamikspitzen drauf lassen (davon das das wesentlich besser klingt wollen wir jetzt gar nicht sprechen) und nur auf alle Fälle Clipping vermeiden (und das ganz besonder bei deiner Mittel-Hochtonendstufe)
    Das Komprimieren (mit anschließendem Pegel aufholen) dickt den Sound an und führt den Lautsprechern im Mittel mehr Leistung zu und ist daher als Schutz nicht so recht zu gebrauchen ;)
    Dafür sind die Limiter da, und diese auch nur als "Notbremse".
    Besser klingen wird es wenn du einfach etwas leiser machst wenn die Limiter in Aktion treten.
    Wenn es dann zu leise ist, dann ist die Anlage für die Anwendung schlicht und ergreifen unterdimensioniert und dann hilft nur mehr Holz und kein Limiter oder Kompressor.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Clyde
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    • 10. Mai 2003 um 23:53
    • #9

    Danke für die Hinweise!
    Ich hatte eigentlich folgendes vor:
    Top´s 300W/RMS Amp 350W/RMS 8Ohm.
    nun dachte ich, ich könnte es so ausregeln das 300W/RMS die Pegelspitzen sind, und alles was drüber hinaus geht einfach zu Limitieren...
    Halt anhand der Amp-Spannung (34,5V) bei 300W unter 3dB berücksichtigung..(thanx an Admin und sein Buch)...:-)
    So nach dem Motto "Sicherer ist nur ganz leise oder Aus"

    Die Boxen sollen 600W Musik aushalten können...aber...wer weiß das schon genau...

    Zu deinem Vergleich, wenn aber doch jedes Gerät verstärkt, warum kommt am Comp weniger an als aus dem Mixer rausgeht?
    Das will mir nicht in den Kopf...ich habe am EQ oder Xover nix runtergeregelt oder rauf(erstmal)...Gain liegt bei 0dB(Peaks wenn überhaupt bei +3) Master/Fader ebenso...
    Und bei diesen Vorraussetzungen arbeitet der Comp ja garnicht bzw regelt mit meinen momentanen einstellungen gerade 1dB ab(lt. Anzeige)Ich weiß ja das Behringern und Tamp nicht das HighEnd oder Nonplusultra ist/sind, aber es kann ja nicht derart krass sein...
    Dynamic ist eh relativ, da eh nur CD drüber läuft...ich mach ja nix mit liver oder sowas in der Art...Wenn mal jemand das Mikro in der Hand hat ist das schon das höchste..:-)

    Besten Dank

  • Clyde
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    • 12. Mai 2003 um 12:32
    • #10

    Hi,
    also ich habe mich jetzt mal "getraut" bei U.B. anzurufen und diese Person meinte zu mir, das ich lieber -10dBV einstellen sollte um sicher zu gehen...

    Hmm, nun gut, aber was haltet Ihr davon?
    Vorteil wäre, das der Limiter und Kompressor überhaupt arbeitet, in wie fern kann ich ja bestimmen...
    Nachteil wäre halt das der Eingang mit ca. +5dB überfahren wird...
    Und bei +4dBu wäre es halt der genau gegensatz...

  • bassaddict
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    • 12. Mai 2003 um 18:04
    • #11

    Was ist denn jetzt der unterschied elektrisch gesehen: -10dbV und +4dbµV

    es sind ja nicht die selben Einheiten! einmal dBV und einmal dBu ^= dBµV

    Also ich fahr auch immer auf +4dBu, weil ich dann einfach viel mehr reserven beim übersteuern habe. Also nicht das ich absichtlich soweit übersteuer, sondern die potentiellen Mörder der Anlage. In meinem Fall MDX2200 ist man auf der sicheren Seite wenn man +4dBµ wählt. dann können die nixblicker schön überfahren, und der kleine Ohringer hat genügend reserve zum dicht machen und übersteuert werden.


    mfg Bassaddict

    mfg Bassaddict

  • bassaddict
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    • 12. Mai 2003 um 18:17
    • #12

    http://www.doctorproaudio.com/doctor/calcula…n.htm#calc_dBu2

    Da hab ich schon was gefunden: dBV / dBµ / V umrechner und andere

    Wurzel2 (1.414...) = 3dBV = 5.22 dBµ
    1 V = 0dBV = 2.21 dBµ
    Wrz2 / 2 (0.775) = -2.21dbV = 0 dBµ

    :roll:

    und wie hängts zsamme?

    http://www.christoph-neuss.de/Pegelrechnung.pdf

    Ok, dBV bezieht sich auf Referenzpegel 1V, dBµ bezieht sich auf 0.755V (wurzel2)

    näheres im pdf

    mfg Bassaddict

  • Clyde
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    • 13. Mai 2003 um 20:44
    • #13

    Danke, die Formeln und Berechnung habe ich im Buch stehen.

    Es geht mir um die Anzeige von den Teilen, bei welcher einstellung, die 0dB LED für 0,775V steht.

  • bassaddict
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    • 13. Mai 2003 um 21:14
    • #14

    bei mir sinds mit 50Hz ca 0.7V rms, bei 4dbµ einstellung, und 0db led leuchtet kräftig, also bis kurz vor 3db anfängt

    mfg Bassaddict

  • Clyde
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    • 13. Mai 2003 um 21:52
    • #15

    Hmm...fährst Du aktiv? Wenn ja, Comp vor der Weiche oder 2 Comp´s je im frequenzweg?

    Wie das verhalten bei mir ist wenn ein Comp. das ges. Signal bekommt habe ich noch nicht probiert...

  • bassaddict
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    • 13. Mai 2003 um 22:09
    • #16

    Nee, ich habe den Comp direkt hinterm Mischpult. Also komplettes Band auf einen Limiter, nich grad das beste, aber besser als nix. Danach die FQW erst.

    mfg Bassaddict

  • Clyde
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    • 13. Mai 2003 um 22:12
    • #17

    Vielleicht ist das mein Problem, werde ich morgen mal ausprobieren...nur, wie stell ich dann die Comp´s nach der Weiche am besten ein bzw, wie richte ich mich dann nach der Anzeige...?

  • bassaddict
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    • 13. Mai 2003 um 22:18
    • #18

    hmm, also ich mach es nicht stur nach anzeige, ich schau wann der amp clippt, dreh den limiter rein bis nicht mehr clippt, und zum test mal 10atü drauf und gucken ob noch irgendwo luft raus kommt ;o)

    mfg Bassaddict

  • Clyde
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    • 13. Mai 2003 um 22:38
    • #19

    Im Prinzip hast Du recht.
    Aber es irritiert mich, weil wenn ich auf +4dB gehe muß ich am mischpult +6dB haben, damit am Comp. mal so langsam was passiert oder ich muß den Threshold auf -20dB stellen was ich aber etwas krass finde für meine verwendung.
    wenn das Teil am eingang nichtmal bis 0dB kommt stimmt der rest ja auch nicht. Wonach soll ich mich dann orientieren?
    Nur am Clipping? Ich möchte ja auch die RMS Leistung der Endstufen auf ein best. Max begrenzen ohne zuviel Dynamiceinbußen zu haben...

    Obwohl...könnte ich nciht auch -10dBV einstellen und dann an der Aktivweiche den Pegel soweit reduzieren das es passt?
    Wie ist es dann nur mit dem S/N Ratio???

    Fragen über Fragen...Danke für deine Comments

  • bassaddict
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    • 13. Mai 2003 um 22:51
    • #20

    ja rauschen wird dann grösser.

    wenn du mit threshold arbeitest, also mit dem compressor, dann nimmt er ja den pegel mit einer bestimmten ratio zurück, das kann dann sein das er vorher schon leicht komprimiert, und somit nicht die 0db erreicht, obwohl du am pult shcon 0db hast.

    wenn du -10dbV einstellst, dann find ich habe ich nicht mehr genug sicherheit, wenn die unwissenden alles reinschrauben, also bass rein, mischpult auf +10 dazu und weiss ich nicht was, dann ist es gut wenn der limiter soviel reserve hat um den grossen pegel zu begrenzen. Wenn der limiter in sich in der schaltung schon clippt, dann hörts sich ziemlich scheisse an und ist auch nicht mehr sicher ...

    ich stelle auch ab und zu an den fqw bändern die pegel letzendlich ein...

    mfg bassaddict

    mfg Bassaddict

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