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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Passive Frequenzweichen

  • reinhard heilmann
  • 5. September 2013 um 21:54
  • Jobsti
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    • 19. September 2013 um 16:49
    • #41
    Zitat

    ...jeden Lautsprecher, besser noch jedes Chassis einzeln verwalten zu können. Die Zeiten von dadurch möglichen intelligenten 'Beamsteering' Lösungen haben gerade erst angefangen. Und werden in Zukunft wesentliches Element professioneller Beschallungen sein.


    Das stimmt, sowas geht nur sinnvoll mit eingebauten DSP Modul(en), würde auch viel zu viel Verkabelungsaufwand machen.
    ABER die Frage ist immernoch, für welchen Einsatzzweck man sowas benötigt und auch wer's bezahlt und ob man's wirklich benötigt.
    Das ist nun aber schon wieder ein ganz anderes Thema.

    Zitat

    nicht googeln, gibt’s so weder im Baumarkt noch im Webshop


    8)
    Denke es sollte klar sein, dass man ab bestimmten Größenordnungen oder Vorhaben sich seine Verteiler nach seinen Vorgaben bauen lässt,
    oder gar zusammenstellt. (Wobei es da auch schon schicke, intelligente Lösungen gibt, z.B. bei Connex).
    Kurzer Einwurf: Ich steh ja total auf den neuen Voice Acoustic Verteiler ;)

    Zitat

    es gibt auch Harley-Fahrer...


    Harley Rockt auch, die ganze Family hier fährt ;)


    Zitat

    Signalübertragung drahtlos


    Jau, wenn das mal gescheit in den Griff gebracht wird, mit extrem wenig Latenz, absolute Störsicherheit und sehr guter Qualität (was definitiv kommt),
    sehe ich in der Aktivgeschichte auch nen riesigen Vorteil.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • sabbelbacke
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    • 19. September 2013 um 20:37
    • #42

    So ein bischen wird hier glaub aneinander vorbei geredet von uns allen. Ich wage mal einen Konsens Ansatz:

    - Die Digitlatechnik, Aktiveletronik und Automatisierbarkeit wird in Zukunft Dinge ermöglichen, die mit klassischen Lösungsansätzen nicht machbar sind. Natürlich ist dem so und es gibt Dinge, die man mit konventionellen Boxen einfach nicht kann. Wellenfeldsynthese, Soundbeaming per modulierter Ultraschallträgerwelle, usw... Hier reden wir davon, was die Zukunft so bringt und welche Konzepte den klassischen, passiven, extern gepowerten, Marktanteile abgraben werden.

    Transitionsabsatz

    Zu sagen, dass das eine neue Konzept aber alle alten verdrängen wird ist genau so zu viel des Guten wie die Prophezeiung, dass die Videokassette oder das Fernsehen das Kino lahmlegen oder 3D Kino den klassischen Film plattmachen oder die CD die Schallplatte vom Markt fegen wird... Es gibt Verschiebungen in der Marktdominanz und die wird es im Lazutsprecdherbau natürlich auch geben - die ersten Schaltnetzteilendstufen wurden auch sketpisch gesehen, belächelt, für "Quatsch" abgetan, usw... Heute kommt keiner mehr ernsthaft auf die Idee, einem gut gemachten Schaltnetzteil abzusprechen, dass es für die Verstärkung eines Audiosignals eine gute Basis darstellen kann.

    Ergo: Dann gibt es die Fraktion, die darüber spricht, dass sich einige Konzepte durchaus Ihre Nische und Ihren Marktanteil behalten werden. Und da gehören eben die passiven Kisten schon auch dazu. Nur weil etwas zu Ende entwickelt ist (wobei das an sich auch eine gewagte These ist, aber andere Baustelle), heisst das nicht, dass es nicht mehr marktrelevant wäre oder nicht zu verkaufen wäre. Die Schallplatte hat jeder für obsolet hingestellt, die Abstatzzahlen sind seit Jaaaahren stabil und halten sich auch, es hat sich eine kleine, feine Szene herausgearbeitet, ganz verschwinden werden die Schallplatten so schnell dann auch nicht. Die CD verliert Marktanteile an die Downloads, die unbestritten Vorteile haben, aber dennoch gibt es noch genug, die "das Ding in der Hand haben wollen"...

    Hm, sollten wir das Thema nicht einfach mal abstalten und woanders über zukünftige Systemlösungen unter EInbeziehung des technisch machbaren fabulieren? Hier kann man sich ja drauf einigen, dass aktive Lösungen neue Möglichkeiten bieten, zahlenmässig zugelegt haben und in Zukunft auch noch Marktanteile erobern werden, in vielen Anwendungsfällen die passive Boxen uns aber noch Jahrzehnte erhalten bleiben wird und in vielen Fällen absolut eine Daseinsberechtigung noch hat.


    Back to topic?

    hornresp

  • Jobsti
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    • 19. September 2013 um 23:10
    • #43

    Amen. BtT

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Jens Droessler
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    • 20. September 2013 um 03:33
    • #44

    Dass Aktivboxen noch nicht da sind, wo sie sein könnten, liegt einzig und allein an den Herstellern. Wie gesagt, wo sind die Hybridstecker, die Netzwerk, Digitalaudio und Strom führen und somit genauso einfach bzw. noch einfacher zu verkabeln sind wie/als Passivboxen? Ich denke, das wird in Kürze ein Thema. Spätestens wenns wieder Absatzprobleme wegen Übersättigung am Markt gibt.

    Ja, den Controller kann man auch direkt am Gerät auf ein anderes Preset einstellen... Bei Aktivboxen muss man das aber gar nicht.

  • Online
    nojunk
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    • 20. September 2013 um 19:40
    • #45
    Zitat von "ERICH"

    Solange ich 2...3 Kabelstrippen zu jeder Box ziehen muss ist mir das aber nichts.
    Eventuell kommt da ja mal ein Standard-Multiverbinder, dann wird es wirklich Intressant.

    braucht man nicht, wir zb verwenden dieses: http://sommercable.com/1__produkte/1__1_f_mw.html 8)

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • Jonnytrance
    Gast
    • 20. September 2013 um 20:13
    • #46

    Von aktiven DSP Zeug werden auch kleinen Buden demnächst profitiren. Überlegt doch mal...Man vermietet Top, oder Top mit Sub, Top mit 2 Subs usw. und nach dem zusammenschließen erkennen sich die Teile und passen sich automatisch an (Klang, Sicherheit). Zufriedene Kunden, auch mit 2 linke Händen!

    Zunkunftsmusik? Line 6 Mixer erkennt jetzt schon bestimmte angeschlossene Geräte und konfiguriert diese (Welche davon Monitore sind soll noch manuel erfolgen...mit bestimmte Elemente aber kann es auch automatisch erfolgen).

  • Jobsti
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    • 21. September 2013 um 03:26
    • #47

    Können wir mal net zum Thema zurück und nen Mod teilt das Thema mal auf, ein Neues zur "Diskussion Aktiv vs. passiv - Zukunftsmusik?!"

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Mechwerkandi
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    • 21. September 2013 um 11:15
    • #48

    Ich bin dagegen.

  • sabbelbacke
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    • 21. September 2013 um 13:36
    • #49
    Zitat von "Jonnytrance"

    Von aktiven DSP Zeug werden auch kleinen Buden demnächst profitiren. Überlegt doch mal...Man vermietet Top, oder Top mit Sub, Top mit 2 Subs usw. und nach dem zusammenschließen erkennen sich die Teile und passen sich automatisch an (Klang, Sicherheit). Zufriedene Kunden, auch mit 2 linke Händen!


    Stimmt, das ist passiv natürlich völlig unmöglich und mit externer, aktiver Trennung erst recht :wink:

    Zitat


    Zunkunftsmusik? Line 6 Mixer erkennt jetzt schon bestimmte angeschlossene Geräte und konfiguriert diese (Welche davon Monitore sind soll noch manuel erfolgen...mit bestimmte Elemente aber kann es auch automatisch erfolgen).


    Na endlich nicht mehr diese Verwirrung, welche schwarze Kiste was macht :lol:

    Sorry, aber bei der Vorlage konnte ich nicht anders :)


    So, dann mal hier noch ein kleiner Diskussionbeitrag zum eigentlichen Thema von mir:

    Welche Kernspulen habt Ihr als die mit den wenigstens Verzerrungen (äh, zu frühe Sättigung) für Euch ausgemacht?

    hornresp

  • reinhard heilmann
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    48
    • 21. September 2013 um 20:23
    • #50

    Hey... btt...... :wink:

    Ich werf da mal die Luftspule ins Rennen ..... war aber nicht gefragt :)

    Kernspulen .... nehm ich gern IT Ferrobar Stiftkern in 1,4er Draht ... aber teuer !

    Es gibt da mittlerweile jemanden in Regensburg, der brauchbare Teile auch günstig
    in der Bucht anbietet....die I-Kern (geschichtet) hab ich schon verbaut ohne Prob.
    - in 1,5er Draht. Ich glaub, auf Anfrage gehen da bestimmt auch Zwischenwerte.

    Alle Stiftkern- oder I-Kern sind m.E. unkritischer.....die Glockenkern - oder EI-Trafo-
    kern Varianten sollten tunlichst nur im "grünen" Bereich betrieben werden.

    Grüssle

    Reinhard

    Grüsse@all vom alten Mann

  • Jobsti
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    • 22. September 2013 um 00:57
    • #51
    Zitat

    Welche Kernspulen habt Ihr als die mit den wenigstens Verzerrungen (äh, zu frühe Sättigung) für Euch ausgemacht?


    kommt drauf an welche für was.
    Für Tops nehme ich gerne die Ferrobar, oder Mundorf H-kern.
    Für Subs (oder "Megafullrange", teilw. 3-Wege) mag ich die I-Kern, da diese wesentlich mehr Leistung vertragen, dafür aber eine unilineare Magnetisierungskurve aufweisen.
    Eisenkerne (IdR. I oder E Kern) haben also im Vergleich zu Ferrite höhere Verzerrungen bei kleineren bis mittleren Leistungen, dafür aber viel weniger bei richtig hoher Belastung.

    Die kleinen Rohr- oder Rollenkern nutze ich nur bei günstigen oder ganz kleinen Kisten,
    evtl. sogar mal bei nem Notch-Filter im HF, wobei ich allgemein da aber eher zu LUs tendiere.

    Habe da auch mal nen Grobes Thema angeleiert mit Übersicht:
    http://www.lautsprecherforum.eu/viewtopic.php?f=24&t=3869
    Leider beteiligt sich fast keiner.


    ________________________________________________________

    Mal direkt ne Frage aus meinem Thema dort:
    Ich frage mich nur, ob der Aufpreis es wert ist Bandspulen, Silver, (vor allem aber) Backlack* usw. zu verwenden
    und ob es vielleicht net auf's (rein von dem was man raushören kann) gleiche rauskommt,
    einfach eine Luftspule (Wegen mir auch Kern) zu verwenden und diese einfach ein paar Nummern überdimensioniert.

    *
    Der Mikrophonieeffekt:
    Die Spule vibriert je nach Frequenz. (Ähnlich dem Trafo-Brummen). Um so fester der Draht (Backlack, Vakuum, Bandspule) um so besser.
    Die Spule vibriert und fügt somit dem Original neue, ungewünschte Informationen hinzu


    ________________________________________________________

    2te Frage:
    Glockenkern: Habe ich wenig Infos, wohl aber eine Luftspule mit Ferro-"Kern" außen herum.
    Welche Vor- und Nachteile bietet mir diese Art (Welche davon sind Praxisrelevant, welcher eher Theorie oder nur gerade so messbar)?
    Habe ich bisher noch nie was mit gemacht. Bin um jede Information dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • reinhard heilmann
    Beiträge
    48
    • 22. September 2013 um 12:17
    • #52

    Im Bereich der kleineren Werte nehm ich Luftspulen, da günstig im Handel.

    Bei Werten oberhalb von 1,2 mH und Anforderung an die Belastbarkeit lieber
    die Stiftkern von IT oder besagte I-Kern-Blechpaketspulen.

    Vergleich von ein paar 12mH Vertretern (für kleine Sub/Top Anwendung bei
    8 Ohm & 150Hz)

    IT - Stiftkern Corobar, 1,4er Draht = 0,99 Ohm - Sättigung ?- 5% Tol.
    IT - Glockenkern, 0,71er Draht, 1,1 Ohm - Sättigung ?
    Monacor EI 76 Trafokern, 1,6er Draht, 0,14 Ohm, Sättigung 7,7A
    Audio-Tschentscher I-Kern, 1,12er Draht, 0,67 Ohm, Sättigung? - 2% Tol.
    (http://www.audio-tschentscher.de/)

    Preise? IT Corobar ca. 50,-/Monacor EI76 ca. 60,-/ AT I-Kern 18,70

    IT - I-Kern hab ich aktuell mit Preis nur mit 10mH gefunden, 1,12er Draht, 0,57 Ohm
    Listenpreis 28,-

    Und NEIN, ich bin mit Hrn. Tschentscher weder verwandt noch verschwägert :wink:
    hab nur schon da gekauft :)

    Zum Thema Sättigung und Verzerrungen bin ich auch gespannt auf Informationen, derzeit
    tu ich einfach lieber überdimensionieren.

    Grüssle

    Reinhard

    Grüsse@all vom alten Mann

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