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Behringer DCX Files HK Audio T-Serie & COM Remote

  • mikee mike
  • 7. Oktober 2013 um 17:55
  • mikee mike
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    1.329
    • 7. Oktober 2013 um 17:55
    • #1

    Hallo zusammen,
    der Behringer ist zwar jetzt nicht gerade ProPA, allerdings ist die T-Serie zwar schon in die Jahre gekommen aber durchaus noch dem Profi Bereich zuzuordnen ...

    Daher 2 Fragen.
    Wir haben eine T-Serie in der Config HL118 und VT112. Außerdem besitzen wir VT212 und VT108. Hat jemand sich bisher die Mühe gemacht DCX Files zu erstellen oder Daten zur Trennung. An HK Audio habe ich mich ebenfalls gewandt, aber vielleicht hat ja jemand diese Konfig am Laufen. Im Konkreten geht es mir um die Systementzerrung.

    Von HK habe ich schon des längeren ein Blatt mit EQ Daten nach denen ich die PA eingestellt habe. Da lässt sich aber denke ich doch noch ein bisschen mehr rausholen ...

    Die 2. Frage betrifft das Remote-Steuerung über Com Port. Ich habe mir nach den Daten die ich hier gefunden habe eine Adapterpeitsche gelötet mit XLR auf RS232 und wieder zurück.

    Das ganze klappt auch wenn ich das Gerät direkt anschließe. Jetzt hatten wir am WE eine VA an der ich das System über ein Muco 50m betreiben wollte. Er fand den DCX auch ohne Murren und fernsteuern hätte auch funktioniert ... jetzt kommt das aber ...

    Es war ein klackerndes Geräusch zu hören, dass vermutlich von der seriellen Übertragung herrührte. Wenn ich die Verbindung getrennt habe (nur Software !!!) war Ruhe.

    Ideen ? Lag es am Muco ... bin mir gerade nicht ganz sicher ob Einzel- oder Gesamtmasse ...

  • ERICH
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    • 7. Oktober 2013 um 18:38
    • #2

    Das Geräusch kommt von dem digitalen Signal, das übertragen wird. Probleme macht das generell mit unsym. Signalen, selbst bei Einzelmasse.

  • Christian Engel
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    • 8. Oktober 2013 um 11:19
    • #3

    Das Setup für LP118, VT212 und VT108 kann ich dir mal zukommen lassen. Ich hab in unseren Anfangsjahren mit genau diesem material gearbeitet. Die Daten hatte ich mir aus irgendeinem HK-Controller gezogen.

    Was du da an Störgeräusch hörst, ist nicht in den Griff zu kriegen, wenn das Remote-Signal über's Multicore gehen soll. Der RS-232 Signalpegel ist einfach zu groß, das koppelt in andere Multicorekanäle ein.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • mikee mike
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    • 8. Oktober 2013 um 12:34
    • #4

    Ich habe allerdings schon von einigen gelesen die genau eben das gemacht haben ?
    Hilft also nur getrennte Leitung oder wie soll ich das verstehen ?

  • Christian Engel
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    • 8. Oktober 2013 um 12:49
    • #5

    Naja ich hatte irgendwann keinen Bedarf mehr, das System fernbedienen zu müssen. Es hat halt gespielt und das Controller-Setup war sehr gut.

    Sonst hab ich mir eben eine leitung des DMX-Cores geschnappt.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Jens Droessler
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    • 8. Oktober 2013 um 21:27
    • #6

    Steig auf RS485 um, das ist sicherer für solche Entfernungen und streut dank symmetrischer Übertragung deutlich weniger. Um es mal wieder zu sagen: RS232 ist bei solchen Längen und dieser Datenrate weit außerhalb der Spezifikation. Es geht in den meisten Fällen trotzdem, weil die Fehlerkorrektur der Software gut gelöst ist. Aber keiner kann und wird dir garantieren, dass es immer geht. Ich finde es riskant, darauf zu setzen, wenn man tatsächlich auf die Remotefunktion angewiesen ist.

  • Christian Engel
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    • 8. Oktober 2013 um 21:44
    • #7
    Zitat von "Jens Droessler"

    das ist sicherer für solche Entfernungen und streut dank symmetrischer Übertragung deutlich weniger

    Naja, es sind wohl eher die deutlich geringeren Signalpegel(änderungen), die für weniger Störerei sorgen :wink:

    Zitat von "Jens Droessler"

    geht in den meisten Fällen trotzdem, weil die Fehlerkorrektur der Software gut gelöst ist

    Wohl eher, weil der Signalpegel so abwartig hoch und die Baudrate so dermaßen niedrig ist, dass am Ende noch klar erkennbare High- und Low-Pegel rauskommen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Jens Droessler
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    • 8. Oktober 2013 um 23:18
    • #8

    Die geringeren Pegel sind auch ein Grund, ja. Aber die differentielle/symmetrsiche Übertragung auch, weil störende Streuung teilweise durch den "Gegenleiter" ausgelöscht wird.

    Die Signalspannung bei RS232 des DCX ist gemäß der Spezifiaktion und die Baudrate ist für RS232 recht hoch. Laut Spezifikation dürfen Kabel bei der Baudrate grademal ca. 5m lang sein. Wer sich in früheren Zeiten mal mit Nullmodemübetragungen zwischen zwei PCs oder zwei verschiedenen Computertypen beschäftigt hat, wird selbst bei 19200baud und 10m Kabel recht oft Übertragungsfehler gesehen haben (die selbstverständlich per Softwareprotokoll korrigert wurden, indem das betreffende Paket nochmal verschickt wurde. Bestimmte Bitmuster haben sogar recht häufig zu Fehlern geführt, aber das geht hier zu weit.). Die DCX-Software muss so so manche Pakete fünfmal über die Leitung jagen, bis sie korrekt ankommen, einige sogar noch öfter.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 11. Oktober 2013 um 01:38
    • #9
    Zitat von "mikee mike"

    Wir haben eine T-Serie in der Config HL118 und VT112. Außerdem besitzen wir VT212 und VT108. Hat jemand sich bisher die Mühe gemacht DCX Files zu erstellen oder Daten zur Trennung.


    Auszug aus DCX:
    HL118
    42Hz BW18 - 114Hz BW18
    PEQ1 52Hz Q2,8 Gain +2dB
    PEQ2 100Hz Q4 Gain -1dB
    PEQ3 151Hz Q2,8 Gain -1dB
    Phase INV
    VT112
    121Hz BW18 - 20kHz BW24
    Phase NORM

  • djobi
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    • 11. Oktober 2013 um 10:01
    • #10

    Da ich das HK System auch habe: Wie bist du auf die Werte gekommen? durch Ausprobieren, irgend nen Controller ausgelesen, Messung?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Jens Droessler
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    • 11. Oktober 2013 um 15:16
    • #11

    @ Jonnytrance: Ich glaube gern, dass du die Werte so irgendwo bekommen hast, glaube aber nicht, dass die 100% gut sind. Es würde mich zum einen wundern, wenn der Hornbass mit so wenig EQing flat spielt und das Top zum anderen kein Delay braucht, um gut an den Hornbass anzukoppeln. Von daher bin ich skeptisch.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 11. Oktober 2013 um 15:50
    • #12
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Von daher bin ich skeptisch.


    Ist dein Recht, Jens.
    Das ist Grundpreset die ich mal (schon lange her) von HK bekamm.
    Wegen Delay... :roll: Soll ich von jedem VA die Delaywerte hier posten, macht das Sinn? Je nach Aufbau sind die unterschiedlich. Und ja, es sind immer Delays vorhanden gewesen.

    Aber wie gesagt, das ist schon länger her und VT112, VT115X wurde durch CT112, CT115 ersetzt. Teile laufen mit HL Bässen auch gut, X-Over Sub zum Top aber 100Hz LR24, PEQ2 und PEQ3 enfallen sogar (dafür die Tops benötigen 6 PEQs). :wink:

  • Jens Droessler
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    • 11. Oktober 2013 um 20:16
    • #13
    Zitat von "Jonnytrance"

    Wegen Delay... :roll: Soll ich von jedem VA die Delaywerte hier posten, macht das Sinn? Je nach Aufbau sind die unterschiedlich.


    Was soll das Mit-den-Augen-rollen? Ich erwarte bei einem professionellem Hersteller, dass im Preset die Delays so gesetzt sind, und zwar für die gebräuchlichste Anwendung. In dem Fall Top auf Distanzstange auf Sub. Sonst müsste ja auf jeder Popelveranstaltung gemessen werden, um das Delay einzustellen. Und so wird es schließlich auch von so ziemlich allen professionellen Herstellern gehalten. Entweder gibts fertige Presets für Kombinationen, oder der Controller ist schlau, dass er das nötige Delay selbst aus einer Tabelle errechnen kann, oder der Hersteller setzt alle Systemkomponenten auf ein Offset-Delay, oder er liefert zumindest eine Tabelle, wo jeder selbst rauslesen kann, was er braucht. Ich wüsste keinen, der das völlig dem Anwender überlässt.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 11. Oktober 2013 um 20:47
    • #14

    Delaywerte benötige ich persönlich im Bi-Amping Betrieb z.B., oder beim Filler, aber Delay zwischen Top und Sub ist für mich uninteressant. Mal Top über dem Sub auf Distanzstange, mal nur auf Distanzstange und Bass mittig, mal Tops aufm Truss, mal 2-3 Subs und 1 Top obendrauf.
    Neee da messe ich mal lieber drüber.
    Ich kenne keinen Hersteller der das macht, vor allem nicht für seine Produkte aus "Steinzeitalter".

  • Jens Droessler
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    • 11. Oktober 2013 um 23:48
    • #15

    Und wenn du für eine 80 Personen Hochzeit zwei Subs und zwei Tops aufbaust, fährst du persönlich hin und misst das dann noch ein, ganz klar.
    Nur mal ein paar Beispiele für Hersteller, die Standard-Delays in irgendeiner Form mitliefern: Nexo, L'Acoustics, Coda, Martin, Peavey, GAE, TW Audio... und die Liste ist sicherlich viel länger. Warum? Weil die Hersteller den Anspruch haben, dass auch eine Hilfskraft die PA in einer kleinen Konfiguration aufstellen kann, ohne dass jemand mit Messequipment mitkommen muss und das Ergebnis trotzdem gut ist. Der Großteil der mittleren Verleihern hat nichtmal Messequipment für solche Zwecke! Und aus dem Grund sind mir PreSets ohne Delay fürs Top suspekt.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 11. Oktober 2013 um 23:55
    • #16
    Zitat von "Jens Droessler"

    Nur mal ein paar Beispiele für Hersteller, die Standard-Delays in irgendeiner Form mitliefern: Nexo, L'Acoustics, Coda, Martin, Peavey, GAE, TW Audio... und die Liste ist sicherlich viel länger.


    Auch nicht für jeden Produkt :wink:
    Bsp. was mit gerade auf schnelle einfällt GAE Prostage. Delay 0,0ms, oder Delay adjust. Sehr hilfreich.

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