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Behringer X32 Stereo Delay Effekt

  • thc
  • 6. November 2013 um 14:46
  • thc
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    • 6. November 2013 um 14:46
    • #1

    Hallo zusammen,

    beim X32 kann man ja nur ganz am Anfang und ganz am Ende ein Delay einschleifen.
    Ganz am Anfang bedeutet vor den Monitorwegen.

    Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Stereo Delay Effekt in einen Mixbus als Insert einzuschleifen.
    Mag jemand, der sich damit auskennt, mir unwissendem HKS - und allen anderen - kurz erklären, was die Parameter Faktor Left und Right, Offset L/R sowie die Feed-Einstellungen bewirken?

    Gruß
    Claus

  • oton
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    • 6. November 2013 um 15:04
    • #2
    Zitat

    beim X32 kann man ja nur ganz am Anfang und ganz am Ende ein Delay einschleifen.
    Ganz am Anfang bedeutet vor den Monitorwegen.

    Ich verstehe nicht genau was du damit sagen willst, meinst du ein Delay um z.B. Boxen zu verzögern, oder ein Delay als Effekt ?

    Falls du einen Delay-Effekt meinst, steht eigentlich alles in der Bedienungsanleitung:

    Zitat

    The MIX control lets you blend the source signal and the delayed signal.
    TIME adjusts the master delay time up to three seconds. LO CUT adjusts the low frequency cut, allowing lower frequencies to remain unaffected by the delay. HI CUT adjusts the high frequency cut, allowing higher frequencies to remain unaffected by the delay. FACTOR L sets the delay on the left channel to rhythmic fractions of the master delay time. FACTOR R sets the delay on the right channel to rhythmic fractions of the master delay time. OFFSET LR adds a delay difference between the left and right delayed signals. The FEED LO CUT/HI CUT adjusts filters in the feedback paths. FEED L and FEED R control the amount of feedback for the left and right channels. MODE sets the feedback mode: Mode ST sets normal feedback for both channels, X crosses feedbacks between left and right channels. M creates a mono mix within the feedback chain.

    Factor L/R stellt also ein, in welchen Abständen zeitlich das Delay "wiederholt", also halbe, viertel, Achtelnoten etc., abhängig von der Masterdelayzeit, mit Offset kann man das noch mal etwas verschieben/feintunen. FEED ist das Feedback, sprich wie viele Wiederholungen das Delay erzeugt.

    Angesteuert wird das Delay NORMALERWEISE über einen Mixbus/Auxweg, zurückgeführt über die FX Returns

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • guma
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    • 6. November 2013 um 15:20
    • #3

    'offset' hat darüber hinaus noch folgenden netten Sinn:

    Die häufigste Betriebsart für delay ist 'mono in - stereo out' d.h. eine Monoquelle z.B. ein Sänger wird auf beide Hälten eines "Doppeldelays" geschickt. Sind beide Hälften des Stereodelays syncron, ist das trotz 'double engine'wieder mono. Baut man nun einen kleinen festen Zeitversatz ( engl. 'offset' ) z.B. 10ms zwischen die beiden Delayseiten, wird das Signal seeehhr breit. :wink:

  • thc
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    • 6. November 2013 um 17:26
    • #4
    Zitat

    Ich verstehe nicht genau was du damit sagen willst, ...

    Genau das, was da steht:
    Ein Delay in einem Eingangskanal wird auch auf die Monitorwege gegeben.
    Gut, Zusatzbedingung dafür ist, dass der Monitor vom FoH mit gemacht wird - aber das soll ja schon mal vorkommen.

    Eine konkrete Anwendung habe ich nicht erwähnt, weil ich davon ausgegangen bin, dass dann über diese Anwendung philosophiert wird und nicht über die Wirkungsweise des Effekts.
    Den habe ich jetzt begriffen, denke ich mal.

    Auf Deutsch:
    Mix bezeichnet, in welchem Verhältnis das Eingangs- mit dem Effektsignal am Ausgang zusammen gemischt wird.
    0 = nur das Eingangssignal
    1 = nur das Effektsignal
    LoCut und HiCut stellen ein, welcher Bereich der Eingangsfrequenzen an den Effekt durchgelassen werden.
    Time ist der wichtigste Parameter und gibt an, um wieviel Zeit das Signal verzögert wird.
    Mit Factor L und R stelle ich ein, mit welchem Bruch die Time für die beiden Kanäle multipliziert wird.
    Offset hat guma beschrieben.
    Abteilung Feedback:
    Damit wird das Signal hinter dem Effekt noch einmal in den Effekt geschickt.
    Mit Mode lege ich fest, in welchen Kanal die beiden Feedsignale gehen.
    Sieht man schön im Blockbild auf dem Bildschirm.
    Feed LoCut und HiCut begrenzen den Frequenzbereich, der wieder in den Effekt geht.
    Feed Left und Right legen den Anteil des Signals aus dem Effekt fest, der wieder in den Effekt geht.

    Danke und Gruß
    Claus

  • SebastianJaeger
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    • 6. November 2013 um 17:40
    • #5

    Ich muss sagen, ich verstehe es immer noch nicht.

    Schreibst Du jetzt von einem Inputdelay im Sinne davon, dass Du das Signal verzögern willst?

    Oder schreibst Du von einem Delay als Effekt im Sinne von Wiederholungen?

    Ich gehe jetzt mal von letzterem Aus, dabei schickst Du Dein Signal über einen postfader Aux in das Effektgerät und bekommst es über einen FX Input wieder ins Pult zurück. Legst Du diesen FX Input jetzt auf keinen Deiner Monitorwege, hört auf der Bühne auch keiner was von dem Delay.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • thc
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    • 6. November 2013 um 18:04
    • #6
    Zitat

    ... in einen Mixbus als Insert einzuschleifen

    Also genau wie in den Ein- oder Ausgängen, nur halt in der Mitte der Bearbeitung.
    Das Delay soll im MixBus bleiben und lediglich das Signal, das aus diesem MixBus kommt, verzögern.
    Ich hoffe, das war jetzt verständlich genug.

    Gruß
    Claus

  • SebastianJaeger
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    • 6. November 2013 um 18:20
    • #7

    Das ist jetzt soweit verständlich.

    Allerdings hätte eine treffendere Überschrift das Verständnis erst gar nicht aufkommen lassen.
    Da ist "Stereo Delay Effekt" doch sehr irreführend.

    Ich fürchte Du kommst nicht drumrum das Signal auf einen Biss zu routen und diesen entsprechend zu verzögern.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • wora
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    • 7. November 2013 um 12:51
    • #8
    Zitat von "thc"

    ...
    Das Delay soll im MixBus bleiben und lediglich das Signal, das aus diesem MixBus kommt, verzögern.
    Ich hoffe, das war jetzt verständlich genug.


    ja, nun wissen wir bescheid.
    es geht also nicht um "effekt", sondern um das verzögern z.b. einer lautsprecherlinie.

    das ist der unterschied zwischen kreativer soundbearbeitung und technischer anwendung, im englischen wird das gerne "art or science" genannt.
    einen delayeffekt möchte man auf einer delayline wahrscheinlich nicht so gerne haben 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 7. November 2013 um 14:29
    • #9

    Ok, ich darf mich der Kritik am Thread Titel anschließen.
    Vergiß einfach, was ich geantwortet habe. :roll:

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