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Erkältung vor Jobs, was dann?

  • Tobbes
  • 17. Januar 2014 um 02:30
  • Tobbes
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    • 17. Januar 2014 um 02:30
    • #1

    Moin,

    es ist ja allgemein bekannt, dass eine noch so kleine Erkältung direkt auf die Ohren schlägt und die Klangwahrnehmung des Einzelnen, der dazu noch eine Triefnase fährt, beeinträchtigt.
    Genau genommen betrifft mich das mal wieder.

    Gibt es da ein Geheimrezept, das zumindest die Ohren wiederherstellt, organisiert ihr euch Vertretung oder wie handhabt ihr das?

  • zegi
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    • 17. Januar 2014 um 06:37
    • #2

    Mein Beileid. Das ist ech supermühsam. Ich musste auch schon die Helfer fragen, wie es klingt, weil ich vorübergehend auf einem Ohr quais nix mehr gehört habe wegen einer Erkältung. Es endete schliesslich mit einem Riss im Trommelfell.


    Was mir oft hilft:

    - "Dampf" machen (kochendes Wasser in Pfanne, dann Tablette rein und Kopf über den Dampf, abgedeckt mit Tuch)
    - Nasenspray (zumindest über die Nacht)
    - Wasabi-Nüsse (haben bei mir eine kurzfristige Wirkung)
    - Tee trinken


    Ansonsten jemanden mitnehmen, der einem die Ohren leiht.

    Der Ton macht die Musik.

  • Dosenfutter
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    • 17. Januar 2014 um 08:19
    • #3

    Wick Daymed hilft recht gut. Ist halt ein ziemlicher Chemie-Cocktail, man sollte dem Beipackzettel (hier zu finden) durchaus Beachtung schenken. Der Pferdefuß ist für viele vor allem, daß man damit kein Auto mehr fahren sollte, auch Rigging und ähnliches ist nicht empfehlenswert.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • DJheini
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    • 17. Januar 2014 um 08:36
    • #4

    Wick Daymed? Sorry :lol: :lol: :lol:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • guma
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    • 17. Januar 2014 um 09:16
    • #5
    Zitat von "Tobbes"


    Gibt es da ein Geheimrezept, das zumindest die Ohren wiederherstellt, organisiert ihr euch Vertretung oder wie handhabt ihr das?

    Bitte nur eine Lösung:

    Zuhause bleiben und Vertretung bestellen.

    1. Die Erkältung geht am schnellsten vorüber, wenn man sich schont und zuhause bleibt.
    2. Man steckt weniger Mitmenschen an, vor allem bei diesem Job, wo sehr viele Menschen auf engem Raum beisammen sind.
    3. Starke körperliche Belastung schwächt das Immunsystem und kann während einer zunächst harmlosen Erkältungskrankheit zu einer schweren viralen Myocarditis ( Herzmuskelentzündung ) führen, ein lebensbedrohliches langwieriges Krankheitsbild. Ich kenne einen Fall eines sehr sportlichen Jungen Mannes, der dadurch ein halbes Jahr arbeitsunfähig wurde !!! v
    4. Es gibt inzwischen genügend Fachkräfte, sodaß eine Vertretung kein Problem sein sollte. Das einzige Problem ist der Irrglaube an die eigene Unersetzbarkeit !

  • Dosenfutter
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    • 17. Januar 2014 um 09:18
    • #6

    @ DJheini
    Lachen scheint bei Dir gut zu funktionieren, andere müssen statt dessen zur Chemie greifen. Immerhin wirkt's bei mir besser als Dampf oder Tee. Aber vielleicht hast Du ja noch einen heißen Tip auf Lager. ;)

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • DJheini
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    • 17. Januar 2014 um 09:27
    • #7
    Zitat von "Dosenfutter"

    Lachen scheint bei Dir gut zu funktionieren, andere müssen statt dessen zur Chemie greifen. Immerhin wirkt's bei mir besser als Dampf oder Tee. Aber vielleicht hast Du ja noch einen heißen Tip auf Lager. ;)


    Statt deines empfohlenen Präparats kannst du auch eine Paracetamol-Tablette nehmen und 1 Schnaps trinken. Ist viel günstiger (20 Tab. Paracetamol kosten ca. 2 € und Schnaps hat fast jeder im Haus :wink: ).
    Ansonsten kann ich Guma's Hinweise nur dick unterstreichen.
    Besonders die Gefahr der Myocarditis wird oft und gerne unterschätzt.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • djvomght
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    • 17. Januar 2014 um 09:33
    • #8

    Tiger- Balm.
    Und zwar in weiß.

    Gruß Jörg

  • DJheini
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    • 17. Januar 2014 um 10:22
    • #9
    Zitat von "djvomght"

    Tiger- Balm.
    Und zwar in weiß.

    Gruß Jörg


    Vorsicht, da ist Kampfer drin. Viele reagieren allergisch darauf.
    Pinimenthol ist ca. das gleiche.
    Erkältung dauert ohne Medikamente 2 Wochen, mit 14 Tage. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Sam Razr
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    • 17. Januar 2014 um 10:51
    • #10
    Zitat von "DJheini"


    Statt deines empfohlenen Präparats kannst du auch eine Paracetamol-Tablette nehmen und 1 Schnaps trinken. Ist viel günstiger (20 Tab. Paracetamol kosten ca. 2 € und Schnaps hat fast jeder im Haus :wink: )..

    NIEMALS Ibuprofen oder Paracetamol mit Alkohol einnehmen. Zerstört dir in einem Fall die Nieren, im anderen die Leber.

    On topic:

    1. Zuhause bleiben. Es klingt hart und man muss es lernen, aber man ist Ersetzbar. Also Vertretung bestellen und sich mit Tee ins Bett legen. Einerseits zur Selbstschonung, anderseits um deine ganzen Kollegen vor Ansteckung zu schützen. Das gehört sich einfach so. Das gilt besonders wenn es nicht nur ein grippaler Infekt (Erkältung) ist, sonder wirklich eine Grippe mit grippalem Infekt. Bemerkbar durch Fieber, Gliederschmerzen, etc. Hier ist absolute Bettruhe gefragt.
    Außerdem kann die Lautstärke dir trotz Erkältung auch langfristige Probleme bringen. Durch den fehlenden Druckausgleich kann dein Trommelfell reissen. Und dann wird aus einem verpassten Job ein verpasstes halbes Jahr.

    2. Wenn du denn schon auf dem Job bist, bzw. es absolut keine Vertretung gibt: Viel Tee trinken, soviel wie möglich ausruhen, Sinupret nehmen, viel frische Luft und mein Geheimtipp: Emser Nasendusche. Gibt's in der Apotheke, ist bei mir immer im Tourcase (hilft nämlich auch bei allergisch bedingten Verstopfungen von Nase und Ohren.

    3. Wenn du 1. nicht befolgen willst und noch eine Nacht im Hotel vor dem Job über hast: Lass dir in der Baar 1 Flasche Bier heiss machen. Trink die im Bett, mach das Fenster zu und den Raum angenehm warm und dann schlafen. Über Nacht bewirkt das Wunder.

  • Mechwerkandi
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    • 17. Januar 2014 um 10:54
    • #11
    Zitat von "zegi"


    Wasabi-Nüsse (haben bei mir eine kurzfristige Wirkung)


    In den Ohren??? :wink:
    *wegrenn*

  • DJheini
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    • 17. Januar 2014 um 11:16
    • #12
    Zitat von "Sam Razr"

    NIEMALS Ibuprofen oder Paracetamol mit Alkohol einnehmen. Zerstört dir in einem Fall die Nieren, im anderen die Leber.


    Dann sag das mal den Leuten von Wic.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • cyb
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    • 17. Januar 2014 um 11:34
    • #13

    Also was mir echt half, waren Nasenspülungen. So eine Kanne kaufen, und dann mit Salzwasser durch den Gumpen. Macht die Kanäle zuverlässig frei, und das völlig ohne Schädikalien.
    Man darf danach Autofahren und Riggen.
    Generell muste ich feststellen, das das sooft propagierte "Ausschnauben" des Schnodders bei mir eher
    dazu führt, das sich die Nebenhölen so richtig schön zusetzen. Also wenn niemand da ist,oder zuhört,auf die
    althergebrachte Art vom Schmadder befreien. Eklig aber hilft. Mir zumindest.

    der Tongnom am Mischtisch!

  • Reini
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    • 17. Januar 2014 um 11:45
    • #14

    Wick Daymed oder Medynight sind nur zu empfehlen, wenn's gar nicht mehr anders geht
    also fast gar nie
    DENN, dieser Chemie-Cocktail ist äußerst schädlich für den Körper und hilft nur Kurzfristig
    aber ohne Erfolg für das Gehör

    ebenso wie "Sam Razr" schon erwähnt Para + Alk mehr Schaden wie Hilfe


    am Besten hilft, wenn eine Krankheit im Anflug ist viel Wasser und Tee trinken
    über Nacht einpacken,
    jeder weiß selbst ob Tiger Balsem oder Pinimenthol oder Allgäuer Kräuteröl etc. gut tut

    ansonsten haben zegi, guma und Sam Razr fast gar alles dazu geschrieben

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • zegi
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    • 17. Januar 2014 um 12:18
    • #15
    Zitat von "Mechwerkandi"


    In den Ohren??? :wink:
    *wegrenn*

    Nun ja... ich steck' mir die Nüsse nicht in die Ohren :D

    Aber dank der Schärfe, die vom Meerettich (?) im Wasabi kommt, öffnet es kurzfristig die Atemwege, was im besten Fall wiederum dazu führt, dass die Ohren frei werden.


    Aber was die Kollegen schreiben, ist schon wahr. Sofern es irgendwie geht, sollte man sich eine Auszeit nehmen und wieder auf die Beine kommen. Ich weiss aber aus Erfahrung, dass es teilweise nicht einfach ist, einen Ersatz zu finden, wenn man selber vielleicht ein spezielles Gebiet oder eine spezielle Kundschaft bedient.

    Der Ton macht die Musik.

  • billbo
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    • 17. Januar 2014 um 12:53
    • #16
    Zitat

    Bitte nur eine Lösung:

    Zuhause bleiben und Vertretung bestellen.

    Herr Doktor, eigentlich bin ich durchaus bereit, ihnen da recht zu geben.
    Aaaber: durch praktisch jeden Tourbus dieser Welt schwappt zu bestimmten Jahreszeiten (eigentlich zu den meisten :wink: ) eine zünftige Erkältungswelle. Die können deshalb nicht alle zuhause bleiben - dann gäb's keine Shows mehr. So viele Vertretungen gibt's nicht.
    Selbst wenn man meint, das eigene Immunsystem müsste inzwischen nun wirklich jeden denkbaren Virus abgespeichert haben: im nächsten Land gibt's garantiert wieder einen, den es noch nicht kennt. Also hab' auch ich schon das eine oder andere Mal mit 40° Fieber hinterm Pult gestanden, so wie vermutlich jeder Tourmensch. Das ist nicht schön, aber manchmal geht's einfach nicht anders.
    Abhilfe (körperlich): aussitzen. Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage; und dann ist die Tour normalerweise auch bald schon wieder rum. Ich habe das Glück, mit einer gut funktionierenden Immunabwehr ausgestattet zu sein, und nehme so gut wie NIE irgendwelche Medikamente zu mir; 2, 3 mal im Jahr Aspirin gegen Kopfschmerzen ist da das allerhöchste der Gefühle. Ich lasse mich auch grundsätzlich nicht ("Grippe")-impfen, sondern bevorzuge wenn dann die Vollversion.
    Abhilfe (fachlich): auf Erfahrungswerte bauen. Sollten tatsächlich mal einen Abend lang unvermittelt die Ohren zu sein, wird das an meinen Mixeinstellungen nichts großartig ändern - ich habe gelernt dass es Situationen gibt in denen es besser ist, seinen eigenen momentanen Sinneseindrücken nicht blind zu vertrauen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Mechwerkandi
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    • 17. Januar 2014 um 14:08
    • #17
    Zitat von "zegi"


    Aber dank der Schärfe, die vom Meerettich (?) im Wasabi kommt, öffnet es kurzfristig die Atemwege, was im besten Fall wiederum dazu führt, dass die Ohren frei werden.


    Das wird so sein.
    Ich kenne den Effekt von meinem Freitags-Döner (Salat alles, viel scharf).
    Der löst eruptiv jede Sinusits.
    Nebenwirkung 1: Temporäres Sättigungsgefühl.
    Nebenwirkung 2: Beim nächsten Toilettenbesuch wird der Ruf nach Lokalanästhesie laut... :D

  • guma
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    • 17. Januar 2014 um 14:33
    • #18

    Tourbus-Spezial für Billbo:

    1. im warmen Tourbus bleiben
    2. Halleneinsatz auf das nötige Minimum beschränken ( hast Du ja schon mehrfach erklärt, dass Du Dich dort nie länger als nötig aufhältst ) :D
    3. Mundschutz tragen ( macht in exponierter FOH Position eine super Figur )
    4. Alternative spare Version: Keiner fremden Frau die Zunge tief in den Hals stecken !
    5. Keine schweren körperlichen Arbeiten ! Backline anderen überlassen.
    6. Bei Luftnot, Herzrasen, Kollapsneigung Notarzt rufen.

  • Sam Razr
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    • 17. Januar 2014 um 14:43
    • #19
    Zitat von "guma"


    4. Alternative spare Version: Keiner fremden Frau die Zunge tief in den Hals stecken !

    :shock: Wie soll man dass den schaffen? :lol:

    Zitat von "guma"


    6. Bei Luftnot, Herzrasen, Kollapsneigung Notarzt rufen.

    Jaa, unbedingt. Hab mal als FOH Betreuer auf nem Festival für den Sänger einer nicht ganz unbekannten Chart-Rockband aus RLP den Notarzt rufen müssen, weil der trotz 40° noch meinte eine Stunde Show spielen zu können. Erst ließ ich ihm nen Barhocker auf die Bühne bringen, danach den Notarzt mit Sauerstoff...

  • Tobbes
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    • 17. Januar 2014 um 16:53
    • #20

    Super Tipps, danke :)
    (wenn auch der ein oder andere nicht so ernste :D)

    ich bin jetzt bei Tag 3.
    Der Abbau heute Nacht wird das schwierigste. Wie hier auch schon erwähnt wurde, ist genau dies der Fall, dass der Veranstalter mich will.
    Technik steht, auch wenn nochmal was getauscht werden muss.

    Hotel ist nicht, da ich in 5 Minuten zu Hause bin. Zu Fuß wären es 10 Min.

    Ich hoff, ich überstehe das. Hab vom Verein dort immerhin ein paar Helfer, gerade was das Tragen und den Abtransport bis zum Anhänger angeht.

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