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Einige Fragen Bedienung / Konfiguration GLD80 .....

  • Martin2003
  • 4. Februar 2014 um 13:43
  • Martin2003
    Verifiziert
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    • 4. Februar 2014 um 13:43
    • #1

    Hallo!
    Bin seit einigen Tagen auch Besitzer eines GLD80, ist unser erstes Digitalpult, arbeite mich grad rein. Komme soweit auch schon gut zurecht, aber einige Fragen sind doch noch da:

    1) Beim analogen Pult gabs bei Vorverstärker nur einen Gainregler zum einpegeln des Kanals, beim GLD80 gibt es zusätzlich zum Gainregler auch noch den Trimregler - wofür ist dieser und wie wird der jeweilige Kanal nun korrekt mit den beiden Regelmöglichkeiten eingepegelt?
    2) Wie habt ihr die Busse und Ausspielwege in eurem Standart-Setup aufgeteilt? (Wir brauchen L+R, häufig Nearfills und eine Delayline und einen Side/Outfill)
    3) Die Ausspielwege für die Nearfills als Mono Matrix oder Mono Group?
    4) Die Ausspielwege für die Delayline (L/R), Outfill (L/R) als Stereo Matrix oder Stereo Group?

    Meine Fragen sind für die meisten hier sicherlich Grundlagen/Basics :oops: , da ich aber sonst eher nur hinterm Lichtpult zu finden bin wäre ich für diesen oder jenen Tipp dankbar.....

  • a.wild
    Gast
    • 4. Februar 2014 um 15:26
    • #2

    Sali Martin,

    erst einmal Glückwunsch zum neuen Pult. Wirst dich bestimmt schnell darauf zurechtfinden und wohl fühlen.

    1. Also dein Arbeitsmittel ist natürlich der "normale" Gain. Damit erledigst du 99%, es wird "eingegaint" und nicht "eingetrimmt"
    Der Trim sitzt "dahinter" und ist rein digital. z.B Zuspieler per Cinch am Surface selbst kannst du nur trimmen.

    Anwendungszwecke gibt es verschiedene, massiv Pegel aufholen, Gains blocken für Tourbetrieb etc. Sehr nützlich wenn man es braucht, benützen tun es die wenigsten.

    2. Dann mach dir doch genau so ein File: mit L+R, 6x Matrix. es ist ja alles da.
    Der Trick ist: das GLD ist so schnell programmiert und neugestartet, das du dir entweder verschiedene "Arbeitsprofile" anlegst, oder es immer schnell neu machst.
    Ich persönlich verwende 4 Vorlagen (2x GLD80, 2x GLD112), mit jeweils einer RnR und einer Gala Belegung drauf. Dieses Pult macht (wie die meisten guten Digipulte) einfach dein Arbeiten möglich. Spiel damit!

    3. Das ist jetzt eine Frage des Einsatzzweckes. Ich fahre zumeist (weil ich es so brauche, jeder machts anderst) Mono Matrizen. Ich brauche kein Stereo in Delays und Fills, ehrlich gesagt würde mir jetzt auf die Schnelle keine grossen Vorteile in normalen Systemen einfallen. Stereo und Live-Betrieb sind so Sachen..

    Grundsätzlich ists klar: Gruppen schicken einfach Kanalpegel, Matrix ist eine weitere Summe (vereinfacht).
    Dementsprechend ist es Einsatzzweckgebunden. Ich verwende eigentlich immer Matrix, will ja einfach nur die Summe verteilen.


    Weil das hier ein Forum ist, in dem Fragen beantwortet werden: Immer her mit deinen Fragen!

    Gruass

  • marcoboy
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    • 4. Februar 2014 um 17:11
    • #3

    Ich habe es hier mal aufgemalt https://imageshack.com/i/m9g3n6j
    Anschauen um das Prinzip zu verstehen :wink: Dann erklärt sich auch das man einen Inputsocket auch auf mehre Inputs legen kann.

    Der Gain steuert dann immer nur den gepachten Inputsocket, der Trim Regler den Pegel im Inputslot.

    Die anderen Fragen sind unabhängig vom Pult. Alles was Delay ist als Matrix. Warum? Weil dessen Pegel dem Main Pegel folgen muss. Das geht mit einer Gruppe nicht.
    Ich mach das immer so..

    Den Main route ich "post" in zwei Matrix Buses. Diese gebe ich als Signal an der Box aus. Einen für das Delay den zweiten für den Main.

    Warum gebe ich den Main nicht direkt aus? Ganz einfach da dieser "Post" ist würden z.Bsp ein EQ auf den Main auch auf das Delay wirksam. So kann ich die Lautsprechersystem unabhängig bearbeiten. Delay und das Pegelverhältnis zur Main PA stellt man am Matrixbus ein.

    Das mit den Fills ist etwas schwieriger. Da ja nicht alle Signale oben sein sollten sondern nur das was vorne fehlt. Wenn der Main ausgegeben werden soll ist das Prinzip das gleiche wie beim Delay.

    Jetzt erklärt sich auch warum der Marco per Dante die Inputsockets mitschneidet :D Egal was wo hin gepatcht wurde ich habe es auf dem Band, sobald was auf der AR steckt ist das Signal im Kasten. Sollte ich doch mal mehr Pegel benötigen drehe ich am Trim und verändere den Aufnahme Pegel damit nicht.

  • Martin2003
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    • 5. Februar 2014 um 10:22
    • #4

    Danke für die Tipps, hilft auf jeden Fall weiter! :D

    Ich habe bei dem Pult Speicher Szenenfiles und für Showfiles. Ist es richtig das bei Showfiles die komplette Grundkonfiguration des Pultes ect... jeweils mitgespeichert wird und bei Szenenspeicher nur der "Mix" ?

  • a.wild
    Gast
    • 5. Februar 2014 um 13:34
    • #5

    Hi,
    auf die schnelle würde ich das so bestätigen wollen.

    Show besteht aus Scenen (max. 500), die sind verschieden speicherbar in quasi allen KanalAtributen.
    Übrigens kannst du dir auch die Scenen in neuen Cuelisten ablegen.

  • marcoboy
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    • 5. Februar 2014 um 16:08
    • #6

    Naja

    Als Szene wird alles gespeichert außer die Grundkonfiguration. Damit sind die Buses usw. gemeint. Die Szenen liegen dann in deinen Showfile. Also nicht vergessen die Show zu speichern ;). Das Showfile wird mit den Parametern gespeichert die aktuell geladen sind, inkl. der Grundkonfiguration. Mitunter muss dann erst per Szene das nachgeladen werden, was für die Show benötigt wird.

    Beispiel.. Ich speichere die Show mit den Einstellungen der letzten Band. Nach dem reboot und dem laden der Show ist das Pult mit den Parametern der letzten Band geladen. Um jetzt die Parameter der ersten band zu erhalten muss ich die Szene für die erste Band nachladen.

    Um wieder zur letzten band zu kommen sollte man auch für die letzte Band eine Szene gespeichert haben. Sonst sind die Parameter weg.
    Was wirklich geladen werden soll beim Recall ist davon abhängig wie du den Recallfilter einsetzt. Hier muss man eben aufpassen nicht unerwünschte Dinge auszulösen. Das Pult unterstützt nicht das selektive Speichern, es speichert eben alles.

    Beispiel. Ich baue mir eine Mute Szene. Szene 1 "mute off" Szene 2 "mute".

    In Szene 1 speichere ich das Pult so wie es ist ohne Mute.
    In Szene 2 mit Mute.

    Das Pult speichert alles! Also muss man im Filter der Szene alles blocken außer die Mute Funktion.
    Warum?

    Du bist fertig mit dem Soundcheck und lädst dann fröhlich die Mute Szene. Plötzlich fahren die Fader nach unten,Eq, alles ist auf Null. :shock:

    Warum? Du hast die Szene vor dem Soundcheck gebaut und damit auch die Einstellungen davor in der Szene gespeichert und vergessen die Recall Filter zu setzen. So hat das Pult das geladen was beim speichern der Szene vorhanden war und du kannst von vorne Anfangen :?

    Also unbedingt mit den Filtern beschäftigen :roll: Sonst passieren unerwartet Dinge die während der Show nicht lustig sind.

  • wora
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    • 5. Februar 2014 um 23:53
    • #7

    marcoboy, danke für diese erklärung.
    anscheinend wird also in der GLD anders gespeichert als in der iLive. das muss man natürlich wissen.

    den unterschied zwischen "show" und "szene" kann man noch einfacher darstellen:

    die "show" ist deine datendatei, welche zwischen pulten und rechnern(editor) ausgetauscht werden kann.
    und jedes showfile enthält mehrere hundert "szenen", die jeweils komplette snapshots des pultes enthalten können.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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