Nachdem der Kauf einer gebrauchten Anlage für eine Coverband (hpstl. im Sommer Zelte, Wintersaison Bälle) ansteht haben wir zwei Systeme ins Auge gefasst. Wichtig ist uns der Sound und vor allem auch der Transport. Zur Zeit verwenden wir für eine andere Band das HK Linear 5 Big Venue. Da diese Anlage gerade für Zelte doch sehr an der Grenze ist und eine Erweiterung nicht wirklich möglich ist suchen wir ein System das diesen Anforderungen gerecht wird. C7 ist soweit bekannt. Tw Audio liest man zwar einiges aber einen direkten Vergleich oder auch nur die T24 selber haben wir noch nie gehört. Amping wäre bei der TW Powersoft K3 DSP. Was meint ihr. Preislich liegen die Anlagen gebraucht ziemlich gleich auf.
TW Audio T24 mit B30 alternativ d&b C7
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Beide funktionieren, beide machen ihren Job, beide sind anerkannt, über beide lässt sich diskutieren.
Wie üblich: Geschmacksache. Und da habt ihr (oder euer Mischer, Techniker, Lademeister, ...) euren eigenen.
Ich frage mich aber: gebraucht TW-Audio preislich gleichauf mit d&B? Sicher, daß bei der d&B die Systemamps mit dabei sind?
Aus meiner Erfahrung - wenn das d&B so günstig ist, wie man normalerweilse gebrauchtes TW-Audio bekommt ist das Material meist recht abgerockt und es will eigentlich keiner mehr haben. -
"Gutes" gebrauchtes C ist fast so teuer; wie neues TW.... :shock:
Beides ist auf alle Fälle ein mächtiger Schritt vorwärts gegenüber der HK. Da könnte pegeltechnisch nur die alte R-Serie mithalten bzw. verglichen werden.
Mit einem Stack TW geht schon mehr Pegel, als einem Stack C7.
Wie dieser sich in den Bändern verteilt; hängt vor allem untenrum in von der Menge der Bässe ab. Beim C sollten es schon mindestens 3 pro Seite sein, auch wegen der Stackinghöhe. Mitten"brett" ist "Geschmackssache", ebenso 2" vs. 1,4" oben.
Weiß ja nicht, welche Musik wie laut vor wievielen Leuten so laufen soll.
Aber mit einem single12er-Top pro Seite ists in 'nem größeren Zelt schon schnell eng. Da würde ich bei entsprechenden Budget eher nach 4 Stacks C4 + eventuell B2 untendrunter gucken....
Mich hat beim d&b immer die Bindung an die teuren Amps gestört, ansonsten bin ich in der Klasse Fan von praktischen Würfelboxen.Bei einem Blick über'n Tellerrand wäre mein Tip die GAE Director.
Je 1 Top auf 2 218ern pro Seite und alles ist gut. :wink: -
aus was für Komponenten besteht denn die gebrachte C7 ? Und aus welcher die alternative T24 ? Wie viele Bässe, wie viele Tops ?
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Zitat von "oton"
aus was für Komponenten besteht denn die gebrachte C7 ? Und aus welcher die alternative T24 ? Wie viele Bässe, wie viele Tops ?
TW. 2xB30,1xt24,k3 DSP pro Seite
D&b 2xC7sub/1xC7top p1200 pro Seite....alternativ mit Aufpreis D12 - würde auch die D 12 nehmen
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Zitat von "madmax"
Aber mit einem single12er-Top pro Seite ists in 'nem größeren Zelt schon schnell eng.
Das C7-Top hat eine 15"/1,5" Bestückung -> http://www.dbaudio.com/de/systeme/det…-product-data-6
Wenn ich mich zwischen diesen beiden Systemen entscheiden müsste wäre es ganz klar das d&b C7 System mit D12 Amps. Es ist m.M. nach tonal viel ausgewogener, rockt wie Sau und der Support der Firma kann was.
Das hat natürlich alles seinen Preis ... den es aber Wert ist!
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Stimmt ja; das C4 war 12"/2".
Trotzdem ist die Einzelstackgeschichte mit Einfachbestückung schnell grenzwertig bei heutigen Hörgewohnheiten. Mit 2 Bässen sowieso... -
Ich würde mal versuchen beide Systeme gegeneinander zu hören, einfach um einen Vergleich zu haben. Ich habe nur ein paar mal auf dem TW Audio gemischt, das hat mir immer gut gefallen, vor allem auch die Bässe, mit C7 habe ich bestimmt schon 100+ Jobs gemacht, für mich immer noch eine der schönsten "kleinen" Anlagen.
Was mir damals aufgefallen ist, aber das war immer wieder mit unterschiedlichem Amping, das man den T24 doch angehört hat, wenn man es an den Kragen gefahren hat. Wird ein wenig spitz & grell ... so wie viele Anlagen im Grenzbereich, aber ich weiss natürlich auch nicht, WAS da jeweils an Amping stand, Controllersettings etc. Das C7 dagegen kann man wirklich bis an den Anschlag ausreizen, ohne das sich tonal viel ändert .. das hat mir einige Male ganz schön den Allerwertesten gerettet. Man kann hat auch nicht viel im Setting "kaputtmachen".
Ich würde deswegen auch zum C7 tendieren, aber trotzdem bei so einer Anschaffung auf jeden Fall noch einmal in Ruhe hören. Und das C7 auch mal in Ruhe durchchecken, ist schließlich wahrscheinlich schon etwas älter.
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Ich würde das TW-Audio System als "moderner" bezeichnen. Weniger High-Mid-Brett, feinzeichnend und eine schöne Höhenauflösung. Die vier B30 z.B. im Mono-Stack können schon was. Das System dürfte vom Handling her etwas angenehmer sein als das C7.
C7 muss man mittlerweile "mögen". Es klingt erstmal anders, als man es heute gewohnt ist. Natürlich lässt sich damit auch gut arbeiten, aber man muss schon etwas mehr EQ bemühen. Ohne B2 wäre es mir zu wenig Bassfundament. Dafür ist das Processing sehr gut, überfahren geht nicht. -
gerade für den gewünschten Zweck würde ich auch sagen, daß 1xC7 + 2xSub zu wenig ist.
Was beim Soundcheck noch ausreichend sein mag - aber bei Gig dann, wenn beim 1. Base-Drum-Schlag und Einsetzen der Gitarren dann bei allen beteiligten 1200er-Amps alle roten Lampen angehen und bis zum Ende des Gigs nicht mehr ausgehen...
Ja, das d&b-Processing ist safe und auch recht ohr-genehm, aber Spaß macht das für RnR nicht immer...
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Man muss jetzt aber auch genau hinterfragen, was letztlich benötigt wird. Mit der L5 ist ja schon sehr früh Feierabend, dagegen spielt das C7 in allen Frequenzbereichen deutlich besser und wäre auch in jeder Hinsicht eine Verbesserung.
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Zitat von "cen-music"
Man muss jetzt aber auch genau hinterfragen, was letztlich benötigt wird. Mit der L5 ist ja schon sehr früh Feierabend, dagegen spielt das C7 in allen Frequenzbereichen deutlich besser und wäre auch in jeder Hinsicht eine Verbesserung.
Wir betreuen im Kärnter Bereich 2 Coverbands. Hin und wieder auch eine Disoveranstaltung. Zelte bis max 1000 Personen. Also "normale" Coverbandgeschichten. Im Herbst und Winter auch Bälle und kleiner VA´s.
Im Kärnter Bereich ist TW Audio nicht wirklich vertreten-zumindest kenne ich niemanden.
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Ähm... 1000 Leute Festzelt, das sind 20m x 40m! HK Audio L5 System? :shock: Wie denn das? Da ist doch nach 10m Schluss?!
Auch wären zwei Stacks C7 bei dieser Größenordnung gnadenlos zu wenig. Das klingt dann so, wie es dimensioniert ist... Nach nicht viel!
Das geht eher Richtung 2x C4 Stack + B2 (pro Seite) + Nahfeld... Minimum! Meiner bescheidenen Meinung nach.
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Hi!
1000 Leute im Zelt?
Coverband? Top 40 ?Meines Erachtens Minimum:
pro Seite:
1xC7 und 1x C4T, 4 x C4Sub , 1xB2Wenn es C7 Subs sein sollen, würde ich auch da mindestens auf 8 oder 10 in Summe aufstocken.
Ein Top pro Seite finde ich zu wenig. Das geht vielleicht mit Kling&Freitag Access T9, aber auch da wäre ich eigentlich für T9 und T5 pro Seite (oder wie die Dinger heissen).Und ja: wir hatten 10 Jahre lang C7 Tops, C4Subs und B2...
Ich fand die klasse, aber Top40 mit einem C7 Top pro Seite??? Nicht wirklich!MfG
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C7-Top und C4-Top im Mix... Ist eine Idee, aber ich fand den akustischen Übergang zwischen beiden immer sehr "nervös". Wirklich akustisch kompatibel war das nicht... Geht gut, wenn man die jeweils beschallte Fläche durch Fliegerei und penibelstes Ausrichten wirklich gut trennt (C7-Top Nahfeld, C4-Top Fernfeld). Wobei dann für die Weite eher wieder 2x C4 Tops angesagt wären. Und im Stack wird das eher gar nix...
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natürlich vernünftig ausgerichtet usw... nicht einfach gestapelt

Ich wollte nur deutlich machen, dass ein C7 pro Seite für Top 40 keine Option ist.
Eine T24 aber auch nicht, aber das ist ein anderes Thema.MfG
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Zitat von "Volker"
natürlich vernünftig ausgerichtet usw... nicht einfach gestapelt

Ich wollte das auch erst vorschlagen
Dachte mir dann aber, das Zelt zu 90% = Stacking. Dann hab ich's verworfen 
Und ja, auch mit der T24 wird so ein Job dünn...
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Zitat von "cen-music"
Ich wollte das auch erst vorschlagen
Dachte mir dann aber, das Zelt zu 90% = Stacking. Dann hab ich's verworfen 
Und ja, auch mit der T24 wird so ein Job dünn...
Ich gebe euch natürlich recht. Jeder (Band und Techniker) möchte natürlich eine ("kleine Bon Jovi") Anlage. Das Problem liegt aber darin, dass die Preise bei den Bands aber in Folge natürlich auch bei den Verleihern immer noch weiter nach unten gehen. Irgendwo muss man sich natürlich auch als Verleiher fragen in wie weit man da noch mitmachen möchte. Da ich keinesfalls in grössere Verleihgeschichten (dort ist der Preiskampf ja noch drastischer) einsteigen möchte, soll es einfach auch ein bezahlbares System bleiben.....ich weiß das es schwierig ist.
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Zitat von "remix2003"
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Zitat von "remix2003"
Ich gebe euch natürlich recht. Jeder (Band und Techniker) möchte natürlich eine ("kleine Bon Jovi") Anlage. Das Problem liegt aber darin, dass die Preise bei den Bands aber in Folge natürlich auch bei den Verleihern immer noch weiter nach unten gehen. Irgendwo muss man sich natürlich auch als Verleiher fragen in wie weit man da noch mitmachen möchte. Da ich keinesfalls in grössere Verleihgeschichten (dort ist der Preiskampf ja noch drastischer) einsteigen möchte, soll es einfach auch ein bezahlbares System bleiben.....ich weiß das es schwierig ist.
Sehe ich das richtig....geht uns nämlich genauso.... -