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Yamaha-Pulte kaskadieren

  • WolfgangK
  • 6. Februar 2014 um 12:58
  • WolfgangK
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    • 6. Februar 2014 um 12:58
    • #1

    Die vorherigen Diskussionen um Pult-Kaskaden und -Links ...

    Zitat von "simonstpauli"


    Yamaha hat die gute alte "Cascade"-Option auch bei der CL-Serie beibehalten. Ein selten genutztes aber sehr brauchbares Feature, wenn man mehr Kontrolle braucht. Und natürlich auch mit LS9en machbar...

    ... haben mich dazu verleitet, mal wieder in meine Bedienungsanleitung zu schauen. Dort habe ich für das 01V96i folgendes gefunden:

    Zitat von "Yamaha 01V96i-Bedienungsanleitung in Deutsch"

    Wählen Sie auf dem Master-Gerät die Eingangskanäle, auf welche die Bus-Signale des Slaves geroutet werden sollen.

    Das wiederum stellt mich vor folgendes Problem:

    Bei mir sind am 01V96i alle 32 Kanäle voll belegt und werden über alle verfügbaren Eingänge (MY16AT - doppelte ADAT-Karte sowie den schon vorhandenen ADAT-Eingang und einige analoge Eingänge am Pult) ins Pult gebracht. Damit habe ich de facto keine Möglichkeit mehr, ein zweites "Slave"-Pult daneben zu stellen und mehr Zugriff zu haben. Es seie denn, ich schalte einige Eingäneg vom "Master" runter und in das "Slave" rein. Das aber würde meine "Standardkonfiguration" durcheinander bringen - und ob ich dann noch einen Vorteil davon hätte??? Ich weiß es nicht.

    Deshalb die (zunächst off topic anmutende) Frage an Euch, wie Ihr das löst, wenn ihr 24-32Eingänge belegt habt und das eine Pult um eine Kaskade/Link erweitern wollt?

    Oder gibt's auch die Möglichkeit, das "Master"-Pult via Midi mit Zugriff von einem "Slave"-Pult zu steuern? Das wäre für mich die bessere Option: Alle Eingänge bleiben am Master, dort steuer ich auch alles z.B. im Layer 1, und den Layer 2 steuere ich über ein zweites Pult via Midi. Hat da schon mal jemand Erfahrungen gesammelt? Diese Erfahrungen wären dann vielleicht nicht mehr ganz so off-topic, weil man solch eine Midi-sTeuerung ggf. auch zur Erweiterung anderer Pulte nutzen könnte. Midi-Steuerung lassen ja fast alle zu :) und damit könnte man problemlos Fadermengen dazu "addieren" :)

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • oton
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    • 6. Februar 2014 um 14:10
    • #2

    Hallo Wolfgang,

    du hast im Prinzip Recht, wenn du sowohl den internen ADAT Anschluß + mit ADAT Karte verwendest und die Kanalzahl maximal aufzubohren, dann wird es schwer die Pulte zu kaskadieren, ausser du schleifst einfach nur den Master weiter auf Inputs vom zweiten Pult, dann verlierst du aber den Zugriff auf die Busse von beiden Pulten aus. Falls du nur 8 Busse (also z.B. nur Master + 6x Aux) verwenden WÜRDEST wäre es immerhin möglich die über die interne ADAT Schnittstelle zu kaskadieren, und die Karte weiterhin als Inputs zu verwenden, dann hättest du zusätzlich die Inputs & externe Karte des zweiten Pultes frei für mehr Signale.

    Ich habe das früher mit 2x 02R gemacht, mit den speziellen Cascade-Karten von Yamaha, die im Prinzip auch nichts andere machen als die Busse von einem Pult aufs nächste durchschleifen.

    Was geht ist ein zweites 01V als "Fadererweiterung" dazuzustellen, das sollte mit einem MIDI-Kabel und den entsprechenden Einstellungen im MIDI Menü zu lösen sein. Ich habe schon viele MIDI Geräte über ein 01V ferngesteuert, ist halt teilweise pummelig wenn man über die Lern-Funktion das alles programmieren muss ... es könnte aber sein, das du auch nichts programmieren musst, das das Pult ja die einsprechenden Steuerdaten für die Fader auf dem zweiten Layer über MIDI rausschickt ... wenn du Glück hast geht das ohne sonst etwas zu programmieren.

    vielleicht hat jemand 2x 01V und will das mal versuchen ?


    Allerdings ist dieses Kaskadieren von Pulten meisten eine ziemliche Krücke ... für einen Orchestervormix ist das noch zu handeln, bei zwei Pulten wo ich ständig von der Bedienung von einem zum anderen springen muss ist das für komplexere Sachen eher nervig ... ich habe selber einige Theaterinstallationen mit zwei 01V/03D/02R gemacht, das war aber oft einfach eine Notlösung weil das Geld für ein entsprechend großes Pult mit entsprechenden Eingängen nicht da war.

    schön ist anders ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • WolfgangK
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    • 6. Februar 2014 um 16:14
    • #3
    Zitat von "oton"

    Hallo Wolfgang, du hast im Prinzip Recht, ... Was geht ist ein zweites 01V als "Fadererweiterung" dazuzustellen ... Ich habe schon viele MIDI Geräte über ein 01V ferngesteuert ... vielleicht hat jemand 2x 01V und will das mal versuchen? ... schön ist anders ...

    Hi, erstmal Danke. Hatte gar keine positive Rückmeldung auf diese wirre Idee erwartet. So richtig kann ich es mir nämlich nicht vorstellen, dass ich ein zweites Pult daneben stellen und damit das erste (Haupt-)Pult mit allen Eingängen, Auxen, Bussen und Ausgängen steuern kann. Wenn das ginge, könnte ich die Pulte mit immer weniger Fader besser akzeptieren.

    Was ich mir vorstellen kann, ist, dass ich am eigentlichen (Haupt-)Pult alle Eingänge und Ausgänge anschließe und auf dem Layer 1 steuere. Das tue ich ja immer.
    Aber dann: Kann ich von einem zweiten Pult (=Fadererweiterung) via Midi wirklich den Layer 2 des eigentlichen (Haupt-)Pultes steuern, ohne den Layer vom Hauptpult zu ändern? Also wirklich eine Fadererweiterung ohne Layerumschaltung?

    ... und um das gleich weiter zu spinnen: Was wäre, wenn ich 3 Stück 01V96i nebeneinander stelle. Kann ich dann via XLR/ADAT alle Ein- und Ausgänge des Hauptpultes beschalten und auf Layer 1 direkt bedienen, gleichzeitig mit dem zweiten Pult via Midi den Layer 2 (Fadererweiterung für die Kanäle 17-32) und zusätzlich gleichzeitig noch mit dem dritten Pult via Midi den Layer 3 (Fadererweiterung für die Auxe und Busse) steuern?

    Oder ganz schlicht: kann ich mir mit 3*01V96i via Midi ein Pult mit 32 Eingängen und allen Ausgängen mit vollständigem Faderzugriff (ohne Layerumschaltungsnotwendigkeiten) zusammenbauen?

    ... das wäre dann wiederum ein echter Brüller (weil maximal skalierbar) für die kleinen 19"-Pulte, die auf einigen Indu-/Gala-/Klein-Veranstaltungen ja lieber als große Tische gesehen werden. Wie schrieb das vorhin noch ein Kollege: "... die Videoregie braucht ja auch noch etwas Platz ..."

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • djvomght
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    • 6. Februar 2014 um 18:17
    • #4

    Hallo,

    Zitat von "WolfgangK"

    Was ich mir vorstellen kann, ist, dass ich am eigentlichen (Haupt-)Pult alle Eingänge und Ausgänge anschließe und auf dem Layer 1 steuere. Das tue ich ja immer.
    Aber dann: Kann ich von einem zweiten Pult (=Fadererweiterung) via Midi wirklich den Layer 2 des eigentlichen (Haupt-)Pultes steuern, ohne den Layer vom Hauptpult zu ändern? Also wirklich eine Fadererweiterung ohne Layerumschaltung?

    das geht. Es gibt von Yamaha sogar irgendein Papyrus (das ich auf die Schnelle nicht finde), in dem genau das zur Steuerung eines Havariepultes benutzt wird. Also: Pulte mit 2 MIDI- Kabeln verbinden, im MIDI- Setup die entsprechenden Einstellungen wählen (steht im Handbuch) und glücklich sein :-). Die Layerumschaltung sendet keine MIDI- Befehle, man könnte sogar auf einem Pult die Kanalfader haben und auf dem zweiten grade SendsOnFader aktivieren.

    Zitat von "WolfgangK"

    ... und um das gleich weiter zu spinnen: Was wäre, wenn ich 3 Stück 01V96i nebeneinander stelle. Kann ich dann via XLR/ADAT alle Ein- und Ausgänge des Hauptpultes beschalten und auf Layer 1 direkt bedienen, gleichzeitig mit dem zweiten Pult via Midi den Layer 2 (Fadererweiterung für die Kanäle 17-32) und zusätzlich gleichzeitig noch mit dem dritten Pult via Midi den Layer 3 (Fadererweiterung für die Auxe und Busse) steuern?

    Oder ganz schlicht: kann ich mir mit 3*01V96i via Midi ein Pult mit 32 Eingängen und allen Ausgängen mit vollständigem Faderzugriff (ohne Layerumschaltungsnotwendigkeiten) zusammenbauen?

    ... das wäre dann wiederum ein echter Brüller (weil maximal skalierbar) für die kleinen 19"-Pulte, die auf einigen Indu-/Gala-/Klein-Veranstaltungen ja lieber als große Tische gesehen werden. Wie schrieb das vorhin noch ein Kollege: "... die Videoregie braucht ja auch noch etwas Platz ..."

    Das geht natürlich. Aber eine M7CL32 ist dann vielleicht doch etwas kleiner und preiswerter :)

    Gruß Jörg

  • niggles
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    • 7. Februar 2014 um 12:29
    • #5
    Zitat von "djvomght"

    Hallo,


    das geht. Es gibt von Yamaha sogar irgendein Papyrus (das ich auf die Schnelle nicht finde), in dem genau das zur Steuerung eines Havariepultes benutzt wird. Also: Pulte mit 2 MIDI- Kabeln verbinden, im MIDI- Setup die entsprechenden Einstellungen wählen (steht im Handbuch) und glücklich sein :-). Die Layerumschaltung sendet keine MIDI- Befehle, man könnte sogar auf einem Pult die Kanalfader haben und auf dem zweiten grade SendsOnFader aktivieren.


    Das geht natürlich. Aber eine M7CL32 ist dann vielleicht doch etwas kleiner und preiswerter :)

    Gruß Jörg

    Alles anzeigen

    ??? 6000€ <-> 16000€...

    Unter "Link" verstehe ich etwas anderes als das reine Bus-Kaskadieren. Da gehört z.B. auch dazu dass Select und Cue pultübergreifend funktionieren (Audio und Schaltlogik). Und wenn man es konsequent weiterdenkt müssten auch UDK's gelinkt werden, die Layerumschaltung, die Vorwahl der Szenensteuerung (und nicht nur die Ausführung), die Libraries bzw. das Clipboard um Kanaleinstellungen pultübergreifend kopieren zu können... All das wurde mWn bei Yamaha nie implementiert.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • WolfgangK
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    • 7. Februar 2014 um 13:23
    • #6

    Hallo niggles,

    ich teile deine Meinung: Unter "Link" verstehe ich ... z.B. auch ... Select und Cue pultübergreifend funktionieren (Audio und Schaltlogik) ... auch UDK's ... die Layerumschaltung, die Vorwahl der Szenensteuerung ...

    ==> All das wurde mWn bei Yamaha nie implementiert.

    Wenn man das eine pult bedient und via midi die tasten select, solo, pan, fader, ... auf das erste pult überträgt, ohne dass irgend ein Audiosignal durch das zweite pult läuft, wäre meine Erwartungshaltung erstmal, dass ich mit der fadererqeiterung zugriff auf die kanäle des zweiten layers auf dem ersten pult habe. natürlich ohne layerwechsel am etsten pult. aber es werden die kanäle des ersten pultes bedient, da im. zweiten gar kein Audio ist. somit solltenauch szenen, mutegruppen, ... greifen. Eä also gsr nicht expliziet zu implementieren, sondern über die Erweiterung automatisch nutzbar. jedenfalls in meinem theoretischen weltbild zur fadererweiterung via midi.

    ==> knn das vielleicht jemand ausprobieren, der 2 pulte am lager hat?

    ich habe leider nur eins ... :oops: ... und glaube ja nach wie vor nicht, dass man mit midi einen zweiten layer mal eben rüberholen kann. das hört sich für mich nach. wie vor ziemlich utopisch an.

    Sorry für die rechtschreibfehler, ich kann auf Mobiledevices nicht so gut schreiben. :roll:

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • oton
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    • 7. Februar 2014 um 13:30
    • #7
    Zitat

    Unter "Link" verstehe ich etwas anderes als das reine Bus-Kaskadieren. Da gehört z.B. auch dazu dass Select und Cue pultübergreifend funktionieren (Audio und Schaltlogik). Und wenn man es konsequent weiterdenkt müssten auch UDK's gelinkt werden, die Layerumschaltung, die Vorwahl der Szenensteuerung (und nicht nur die Ausführung), die Libraries bzw. das Clipboard um Kanaleinstellungen pultübergreifend kopieren zu können... All das wurde mWn bei Yamaha nie implementiert.

    doch Select & Cue gingen, auch Szeneumschaltungen etc., teilweise über Midi. Schau dir das in der Bedienungsanleitung vom 01V96 an, da ist es ganz gut beschrieben.

    Zitat


    ich habe leider nur eins ... :oops: ... und glaube ja nach wie vor nicht, dass man mit midi einen zweiten layer mal eben rüberholen kann. das hört sich für mich nach. wie vor ziemlich utopisch an.

    das mit den Lagern geht, das ist relativ simpel. Die Frage ist, ab man sich drei 01V hinstellt, nur um Fadererweiterung zu haben, aber gehen tut es. Und der Rest der Problematic mit der Bedienung über alle Punkte macht es dann in der Realität doch eher wieder zunichte ... da ist das M7 vielleicht immer noch teurer, aber um Welten praktischer ...

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  • WolfgangK
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    • 7. Februar 2014 um 13:41
    • #8

    juppi, habe ich auch gerade gefunden - und sogar in der deutschen Bedienungsanleitung ist das erklärt:

    Drücken Sie den DISPLAY ACCESS [DIO/SETUP]-Taster so oft, bis die „DIO/Setup | MIDI/Host”-Seite erscheint und stellen Sie den Cascade Link-Parameter auf „MIDI”. Wiederholen Sie Schritt 8 nun auf dem Master. Nach Ausführen von Schritt 8 und 9 sendet und empfängt das Slave-Pult MIDI-Befehle.

    ... sollte das dann vielleicht doch gehen? Ich glaub's ja nicht :)

    @ oton: hast du damals die Yamaha-Cascade-Option inkl. Audio durch das zweite Pult genutzt, oder "nur" die Fadererweiterung via Midi (und dabei Audio kpl. auf dem ersten Pult belassen)?

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • WolfgangK
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    • 7. Februar 2014 um 14:14
    • #9

    ... habe gerade mal eine Hilfskonstruktion ausprobiert:

    01V96i mit allen Audio-Ein- und -Ausgängen funktionsfähig angeschlossen, einschl. Zuspieler und Verstärker/Lautsprecher (stand hier eh noch aufgebaut rum ;-))
    01V96i mit "Midi over USB" am PC angeschlossen
    Studio-Manager mit 01V96i-Editor gestartet
    Layer 2 am Pult aktiviert und im Editor als "additional View" geöffnet
    Layer 1 am Pult aktiviert und im Editor als "Main View" geöffnet

    Natürlich kann ich das Pult auf Layer 1 direkt auf der Pultoberfläche bedienen. Die Bedienvorgänge erscheinen im Main-View des Editors. Alles wie gehabt und erwartet.

    Dann habe ich mit der Maus einen Regler am "additional view" verändert. D.h., ich habe einen Kanal verändert, der auf dem Pult gar nicht ausgwählt war. Ich habe die Lautstärke des Kanals 24 erhöht, obwohl auf dem 01V96i die Kanäle 1-16 (Layer 1) angewählt waren. Die Lautstärkeerhöhung konnte ich direkt über die Lautsprecher verfolgen. ==> Die Fadererweiterung via Midi lässt sich mit dem Studio-Manager/01V96i-Editor positiv testen. Dazu ist keine Layerumschaltung am 01V96i erforderlich.

    Zweiter Versuch: Select, EQ, Dynamics, ... funktioniert auch. Sobald ich im Studio-Manager auf dem "additional View" einen Kanal selektiere, springt die Anzeige auf dem real existierenden Pult auf den richtigen (=selektierten) Kanal, auch wenn die Fader am Pult selbst auf einem anderen Layer stehen.

    Dritter Versuch: Solo: Habe im "additional View" die Solo-Taste betätigt. Ergebnis: die rote Blink-LED am PUlt geht an und auf dem Kopfhörer höre ich auch den ausgewählten Kanal.

    ==> Über den Studiomanager lässt sich eine Fadererweiterung via Midi vollständig realisieren - d.h., man kann an ein 01V96i mittels Midi eine zweite Fadereinheit anschließen (in diesem Fall als Editor auf einem PC realisiert, da ich ja kein zweites Pult habe).

    ==> Vermutung: was vom Studio-Manager/01V96i-Editor geht, sollte auch mit einem daneben gestellten 2. (Slave-)Pult gehen ...

    Wow! :idea:

    Somit ändert sich meine Einstellung zu Pulten mit wenigen Fadern wie folgt:

    Ausgangslage: Ich will viele Fader (für schnellen Zugriff, ...)
    Neu: Mir reicht meist ein kleines Pult (findet nicht nur mein Rücken, sondern auch der eine oder andere Auftraggeber, wenn ich ihm sagen kann, dass ich nur ganz wenig Platz brauche)
    ... und falls ich dann mal mehr brauche, könnte ich einfach ein zweites (gleiches) Pult daneben stellen.

    ... wobei "gleiches" nicht unbedingt wirklich das gleiche Modell sein muss. Schließlich habe ich gerade ein Pult mit einer PC-Software um Fader erweitert. Grundsätzlich denkbar wären also auch kleine Pulte mit Fadererweiterungen aus programmierbaren und motorisierten externen Faderpanels ... (wobei ich nicht sagen will, dass das gut/besser als ein zweites Pult ist, sondern einfach nur: auch das müsste grundsätzlich gehen)

    Viele Grüße
    Wolfgang

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    • 7. Februar 2014 um 16:35
    • #10
    Zitat

    @ oton: hast du damals die Yamaha-Cascade-Option inkl. Audio durch das zweite Pult genutzt, oder "nur" die Fadererweiterung via Midi (und dabei Audio kpl. auf dem ersten Pult belassen)?

    Jupp habe ich ... allerdings immer mit zwei 02R, aber das ist ja im Prinzip das gleiche. Damals ging das halt nur mit den dedizierten Cascade Karten. Macht halt schon Sinn, wenn man Signalen von beiden Pulten z.B. auf den selben AUX-Weg will.

    Das mit den Faderererweiterungen kann man natürlich machen, und ist natürlich eine schnelle Lösung, wenn es nur um mehr Fader geht. Wir hatten hier ja auch gerade eine Diskussion, ob modulare Pulte Sinn machen oder nicht ... das war auch meine Frage beim Digidesign SL3, ob man die Faderbänke kaskadieren kann, oder ob es "dumme" Zusatzfaderbänke geben wird.

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  • secluded
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    • 7. Februar 2014 um 23:37
    • #11

    3 01v96
    sind interessant :)

    mit 2 Konsolen DM1000 hab' ich oft genug via Remoote im Mastering-Studio gearbeitet...

    Hätte die Idee am 13. Das ganze 'mal auszuprobieren mit 'nem -v2 und 'nem -i, ob auf dem Remote-Layer (4. layer) das voll bestückte "Master"-Pult zum fernsteuern wäre via Midi...
    ...hab' an dem Abend zwar "nur" 8 Kanäle, aber 1 Pult an der Bühne (mit den Inputs) und theoretisch 1 01v96 via LAN-Remote und Studio-Manager am "FOH" (Laptop hat mit Netzwerk + Midi-Steuerung für das Remote-Pult)
    ...könnte Bericht erstatten...

    Sec

    p.s.: "additional view" ist mir seit 2007 klar, deswegen funktioniert mein Live-Prinzip seit Jahren :D - SAC war für mich nicht wirklich 'n Thema, da ich doch gerne ein "echtes Pult" seither gerne an der Bühnenkante habe stehen haben wollen...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • WolfgangK
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    • 8. Februar 2014 um 10:32
    • #12

    @ secluded: "... Hätte die Idee am 13. das ganze 'mal auszuprobieren ... könnte Bericht erstatten ..."

    sehr gerne: Würde mich freuen, das theoretische Experiment mal "in echt", also Live, mit zwei Pulten nachgestellt zu bekommen. Ob es dann auch so gut funktioniert, wie mit dem Studio Manager ab PC :?:

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • secluded
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    • 8. Februar 2014 um 22:23
    • #13

    mein Rack läuft seit Jahren via Fensteuerung durch Laptop... - würde fast sagen, daß das gut 90% bisher so war...

    Bei Soundchecks bin ich nur am Pult zum eingainen (hat halt noch 'nen analogen Poti...) und zum grob vorhöhren des Kanals, um das Equing schnell mal einzustellen (Filter, grob Frequenzen umbohren, etc.) - der Rest (feinen Sound einstelllen, Kompressoren, Monitorwege anpassen, FX'e, etc) wird komplett via Laptop bei mir gemacht; notfalls während des Soundchecks nochmal den Gain reduzieren, falls dann doch 'mal die rote Led angehen sollte...

    ...selbst, wenn ich das Pult 'mal an 'nem echten FOH hab', hab, ich trotzdem 'n 22-Zoller und die Tastatur & Maus vom Rack-PC aufgebaut, da das 01v via Studiomanager dann doch wieder zu 'nem sehr übersichtlichen Pult wird :) - zu dem das Laptop via Funk, um dann wieder durch den Raum gehen zu können ;)

    werde Bericht erstatten :)

    sec

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  • WolfgangK
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    • 10. Februar 2014 um 06:50
    • #14

    @ secluded: mit Laptop kennen das hier schon viele. Die entscheidende Frage ist, ob die Steuerung auch via midi von einem anderen Pult (oder Motorfaderbank) ohne Layerwechsel erfolgen kann.

    Viele Grüße
    Wolfgang

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    • 10. Februar 2014 um 10:49
    • #15

    Hallo Wolfgang.

    Prinzipiell geht das, zu jedem Parameter der Mischoberfläche gibt es einen dazugehörigen MIDI-Controller-Datensatz.
    Ob eine Faderbank das kann, ist davon abhängig wie weit diese programmierbar ist, da sich z.B. die Veränderung der Kanallautstärke beim 01V96 aus 3 zusammenhörigen MIDI-Control-Change-Befehlen zusammensetzt (bei LS9 sind es glaube ich sogar 4). Ansonsten müsste halt noch ein Mapping Tool dazwischen um die Befehle zu verändern.

    Dazu fällt mir übrigens gerade ein dass es hier irgendwo einen Thread dazu gibt in dem jemand mit einer BCF ein 01V steuert aber bei einem Scenewechsel wohl die Daten wohl nicht vom Pult an die Faderbank geschickt werden.

  • WolfgangK
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    • 13. Februar 2014 um 05:40
    • #16

    @ secluded: mit Laptop kennen das hier schon viele. Die entscheidende Frage ist, ob die Steuerung auch via midi von einem anderen Pult (oder Motorfaderbank) ohne Layerwechsel erfolgen kann.

    ... hattest du gestern die Möglichkeit, das 01v96 mit einem zweiten 01v als Fadererweiterung zu testen?

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • secluded
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    • 13. Februar 2014 um 23:57
    • #17

    wurde spät - werde Freitag n8 berichten :)

    erstes Vorab: geht :D


    sec

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    zegi
    28. September 2026 um 17:06
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    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
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    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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