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Membranfreies Mikrofon

  • tufkaklto
  • 17. April 2014 um 11:03
  • nasi
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    • 22. April 2014 um 16:52
    • #21
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Und wenn man Wind und Regen aufnehmen will geht das nicht?

    Naja doch, die Regentropfen erzeugen (bei einem Aufprall) auch Schall, der entsprechend gemessen wird. Aber sie zerstören das Mikrofon nicht. Es geht eher um die "Wasserfestigkeit".

    Was ich nicht verstehe, wie ihr auf irgendwelche Latenzen kommt? Ich habe nirgends in dem Artikel was von der anschliessenden Verarbeitung gelesen geschweige denn was von Latenzen?! Wind wird ohne elektronische Hilfmittel o.ä. "gefiltert" - genau genommen wird er gar nicht erst (im störenden Sinne) aufgenommen. Sicher erzeugt Wind auch Schalldruck, der den Brechungsindex der Luft ändert, was dann gemessen wird, aber der Wind kann keine Membran "auf Anschlag" drücken, was zur Übersteuerung führt - es gibt ja keine Membran.
    Und da nun die Brechungsindexänderung gemessen wird (und nicht direkt die mechanische Kraft/Arbeit der Schallwelle), kann ich mir auch vorstellen, dass die kleinen Abmasse zu keinem Problem im Bassbereich führen - einen kleinen Ausschnitt der umgebenden Luft sollten Aufschluss über die "Gesamtheit" geben. Aber ich bin kein Physiker, kann es daher nicht vollständig erklären oder nachvollziehen.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • tufkaklto
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    • 22. April 2014 um 20:42
    • #22

    Ist ein Mikro mit Laser, welches definitiv von Digital auf Analog gewandelt werden muß, das macht zwangsläufig Latenzen.

    Willkommen in der digitalen Welt, dem Ende der Echtzeit :lol:

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • nasi
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    • 22. April 2014 um 22:57
    • #23
    Zitat von "klauston"

    Ist ein Mikro mit Laser, welches definitiv von Digital auf Analog gewandelt werden muß, das macht zwangsläufig Latenzen.

    Na gut, wenn die weitere Signalkette auch digital ist, wäre das ja sogar von Vorteil. Aber: wer sagt denn, dass es digital ist? Ein Laser ist nicht zwangsweise digital. Ganz im Gegenteil. Das Ding misst die "optische Länge" (hat nicht zwangsweise was mit der Länge zu tun, die man mit dem Messschieber misst) und wahrscheinlich fällt auf der anderen Seite vom Laser erstmal eine Spannung raus. Auch ein befreundeter Physiker hält diese analoge Variante für möglich und wahrscheinlich.

    Naja, warten wir mal ab, was in den nächsten Jahren passiert. Die erste Serie für die Unterhaltungsindustrie wird ja noch eine Weile dauern...

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • wora
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    • 23. April 2014 um 11:11
    • #24

    also ich sag mal so:
    wenn dieses mikrofon tatsächlich so ein idealer schallwandler ist (ich meine irgendwas von bis zu 200 kHz gelesen zu haben!), dann wäre auch eine analoge abtastung wünschenswert. denn diese bedeutet = null messverluste

    andererseits wissen wir ja, das man auch mit digitaler abtastung sehr gute ergebnisse bekommen kann. wenn die messfrequenz sehr hoch liegen soll, dann benötigt das ja min. die doppelte abtastfrequenz (man denke an das nyqvist/shannon theorem). und das bedeutet wiederum, dass die abtastfrequenz wirklich sehr hoch sein wird... und das wiederum bedeutet, dass die latenz sehr klein wird :)
    um das thema latenz muss man sich hier also sicher die geringsten sorgen machen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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