Moin,
Erich, ich verstehe genau, was Du meinst und versuchs noch mal anders zu erklären, in welcher Hinsicht Du Dich verläufst:
Auch wenn in Kiste A und in Kiste B eine ähnliche Software mit einer ähnlichen darin erzeugten Struktur werkelt, hat sich an folgendem einfachen Zusammenhang nichts geändert:
Schneller Arbeitsfluß braucht Bedienelemente und die brauchen Platz. Daran ändern alle ipads dieser Welt nichts. Selbst ein reiner Schirmmischer würde für manche Anwendungen mehrere Schirme oder einen riesen Schirm brauchen. Es ist nicht so, dass man in der gleich großen Kiste nur die Bedienelemente ein bisschen hin und her schieben und anders verknüpfen muß, um ein Theaterpult, ein Festivalpult oder ein Orchesterpult zu erhalten. Es ist ebenfalls nicht so, das es nur an den pösen, pösen Herstellern liegt, dass sie unterschiedliche Konsolen verkaufen wollen ( die würden ihren Umsatz/Gewinn genau so gerne mit einer riesen Stückzahl einer einzigen Konsole machen ) und es ist nicht ( nur ) die Anzahl der Fader.
Was sich geändert hat, ist, dass es grundsätzlich die Möglichkeit gibt, eine hohe Kanalzahl und viele Features für wenig Geld vom Rechner aus zu bedienen und dass es komplexe Anwendungen ( z.B. Ein Schulmusical ) gibt, für die das mit einer solchen Lösung verbundene Fehlerpotential, die Langsamkeit der Bedienung und fehlende Optionen für 'daily use' keine Rolle spielen. Trotzdem sehen professionelle Mischwerkzeuge anders aus. Daher bleiben wir der Einfachheit halber bei 'Groß und Klein' auch wenn sich seit 'analog' die (Größen-) Verhältnisse ein wenig verschoben haben. :wink: