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Fachfrage - Stoßverbinder - Kabel zerhackt

  • andy006
  • 8. Juli 2014 um 20:50
  • andy006
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    • 8. Juli 2014 um 20:50
    • #1

    Liebe "Stromspezialisten",

    vor einigen Tagen haben ich in meinem MFH neu verlegte 230V Kabel zerbohrt. Ja, bitte keine Kritik wegen Metallscan, war eine Schrägbohrung wegen Gasleitung.
    Danach habe ich die "3-Phasen-Kasper" Foren durchsucht und wirklich hahnebüchende Informationen bekommen.

    Bitte beurteilt mein Reparaturvorhaben nach fachlicher Korrektheit.

    Aufgabe: 2x 5-adriges Kabel zerhackt

    Nein, ich will keine Abzeigdosen bohren sondern mit nichtisolierten Stoßverbindern (nach DIN) eine Kabelverbindung erstellen. Isoliert wird mit Schrumpfschlauch inkl.Kleberfüllung. Crimpzange befindet sich im Werkzeugkoffer - Knipex PreciForce.
    Meine Fachfrage - ist diese Reparatur fachlich zu 100% in Ordnung??????? Bitte um Antwort.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • madmax
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    • 8. Juli 2014 um 21:04
    • #2

    Null Prozent in Ordnung. :shock:

    Schau' mal nach dem Thema "Kabel muffen".

    Für dich wird aber das einzig praktikable bleiben:

    Zitat von "andy006"

    Abzeigdosen bohren

    :wink:

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  • djobi
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    • 8. Juli 2014 um 21:09
    • #3

    ich kenne deine Verbinder nicht, aber die isolierten Pressverbinder (z.B. aus dem KFZ Bereich) sind IMHO nur für flexible Adern zugelassen

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • andy006
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    • 8. Juli 2014 um 21:26
    • #4

    Männer wir sind doch hier im Fachforum :wink: :wink:

    Wofür baut Knipex die Zangen mit definiertem Quetschdruck?? Die kosten bis 200€ und verwenden das hier:
    http://www.ebay.de/itm/Stosverbinder-Quetschverbinder-unisoliert-verzinnt-CU-/271093987026?pt=Kabel_Zubeh%C3%B6r&var=&hash=item3f1e75f6d2

    Ich habe eine "junior" Knipex und verpresse nichtisolierte Pressverbinder (nach Din schlagmichttod) welche im Nachgang einen Schrumpfschlauch mit Kleber erhalten welche Luftdicht machen. Nix KFZ -nix Frickelei!!!!!

    Jetzt habt ihr aber beide einen Nachholbedarf angezeigt.....leider ....den Eure Meinung schätze ich sonst sehr :wink:

    Muß mal nach den wirklich fachkundlichen Männern rufen, wie repariert man 1,5qm starre Wohnungskabel.....

    Grüße der Andy

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  • madmax
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    • 8. Juli 2014 um 21:56
    • #5

    Ein seriöser Elekromeister setzt eine Abzweigdose. [Punkt]
    Alles andere ist einfach Pfusch. [Punkt]

    Wie Jener dann IN dieser Dose weiter verfährt, sei eine ganz andere Geschichte. :wink:

    Wie hattest du dir das sonst gedacht?
    Loch in die Wand hacken, Kabel freilegen und dann in der Wand die straff liegenden 5 Adern mit Werkzeug bearbeiten? Na viel Spaß auch.
    Das kann in einer Dose schon eine hübsche Fingerübung werden...

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  • djobi
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    • 9. Juli 2014 um 10:00
    • #6

    Nachholbedarf? Die Preciforce gibt es mit verschiedenen Einsätzen, u.a. für Aderendhülsen und auch für eben diese isolierten KfZ Verbinder.

    Mir ist der Sinn deiner Anfrage nicht ganz klar.
    Eigentlich weisst du inzwischen ja von mehreren Seiten, daß eine Abzweigdose die einzig "amtliche" Lösung ist.
    Das willst du scheinbar aber gar nicht hören, sondern eine Freigabe für deine Stoßverbinder bekommen.

    Wenn es dein eigenes Haus ist, tu das, was du für richtig hälst.

    Bei ner Bohrung für ne Gasleitung gehen ich mal von nem Bohrer > 18mm aus.
    Das heisst, daß die Kabel auch auf min. 2 cm zerfetzt sind. Mal eben die Enden verbinden ist da nicht, d.h. man muss pro Kabel auch ein (P/p)aar Zentimeter zwischenflicken.
    Kannst du natürlich mit Stoßverbindern machen, Schrumpfschlauch pro Ader und nochmal einen über den Mantel.
    Hast du halt ne Flickstelle in der Wand. Also irgendwo (!) unter Putz.
    Ob das so toll ist, wenn in 20 Jahren dann doch mal was damit sein sollte (Stichwort Korrosion, ...), musst du für dich beurteilen.
    Die Flickstelle wird ausser Dir jedenfalls keiner wiederfinden.

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  • andy006
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    • 9. Juli 2014 um 13:04
    • #7
    Zitat von "djobi"


    Das willst du scheinbar aber gar nicht hören, sondern eine Freigabe für deine Stoßverbinder bekommen.

    Ja - so wünschte ich es mir. Natürlich muß ich das zerfetzte Material verlängern. War 30mm Bohrer :?

    Bitte seid nicht so vorschnell mit Eurer Meinung. In der (besser die Abzeigdosen weil vorn und hinten am defekten Kabel) Abzweigdose wird mit Wago Klemmen gearbeitet. Die stehen ständig unter Druck aber bei geringer Anpreßfläche. Ist ein Stoßverbinder nicht die bessere Wahl als Wago? Ich habe in der Firma eine Flickstelle die ein E-Meister erstellt hat. Dort wurde 8qm Kabel verlängert. Hält immernoch.

    Für madmax ......der E-Meister war übrigends der Meinung Abzeigdosen stammen aus dem Mitelalter. Nicht mehr Stand der Technik weil unnötig geworden.

    Gibt es da keine DIN ? In den E-Foren waren auch sehr unterschiedliche Meinung.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • djobi
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    • 9. Juli 2014 um 13:39
    • #8

    DIN bzw. VDE-Normen haben bekanntermaßen keinen Gesetzeskarakter, sondern stellt einen Stand der Technik da.
    Wenn du davon abweichen möchtest, kannst du das natürlich tun.

    "NYM" steht in der VDE 0250-204, die VDE 0220-100 beschreibt "Pressverbinder und Schraubverbinder für Starkstromkabel für Nennspannungen bis einschließlich 36 kV"

    Klauke hat solche Stoßverbinder nur ab 6qmm im Programm und verweist dafür auf die DIN 46267, Teil 1
    Unter 6qmm hab ich nur welche für mehrdrähtige Leiter gefunden, VDE 0295 Klasse 2

    Nachtrag: Quetschverbinder nach DIN, Cu, lange Ausführung, Quetschkabelschuhe, Verbinder und Stiftkabelschuhe nach DIN - Cu, Nach DIN 46341 Teil 1, Form B, Für Leiter z.B. VDE 0295 Klasse 2, 5 und 6

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    2 Mal editiert, zuletzt von djobi (9. Juli 2014 um 13:49)

  • andy006
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    • 9. Juli 2014 um 13:46
    • #9

    Vielen Dank für den Lesestoff........... :wink:

    Grüße der Andy

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  • dechnikusch
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    • 9. Juli 2014 um 23:35
    • #10

    darf ich mal nachfragen :
    - um welche querschnitte geht´s da bei den erwähnten 2 kabeln mit je 5 adern
    - starres kupfer oder litzenkabel
    - im schlauch oder direkt im beton / mauerwerk
    - wichtigkeit dieser leitungen

    dann erst würde der fachmann weiteres überlegen und dann handeln...

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • andy006
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    • 10. Juli 2014 um 20:30
    • #11

    Hi dechnikusch,
    Deine Meinung ist mir auch wichtig.
    Hier die Antwortr auf Deine Fragen:
    1,5qm
    starr Cu
    direkt unter Putz
    Wohnungsverkabelung 16A Sicherung

    Also ich würde so handeln: Knipex Quetschung mit Stoßverbindern nach DIN (siehe oben) und Schrumpfschlauch mit Kleber und ferddiggg Rotband drüber. Mit Kabelmuffen habe ich mich beschäftigt (danke Vorredner) und die werden ähnlich auch im Erdbereich verlegt. Ein Ausgießen mit Harz sollte wohl nicht möglich und nötig sein. Mir geht es um den FaKT, wenn es brennt könnte es an der Flickstelle liegen?

    Grüße der Andy

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  • dechnikusch
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    • 10. Juli 2014 um 21:19
    • #12

    hallo andy006,
    mach es so wie du es beschrieben hast !
    achte halt darauf, beim verpressen keine scharfe grate zu erzeugen oder nach dem verpressen alle grate abzuschleifen/ feilen.
    sonst drückt sich der grat durch den schrumpfschlauch...

    ahja - eine ordentliche isolationsprüfung und schleifenwiderstandsmessung zeichnet den fachmann aus 8)
    und mach dir zur eigenen vorsorge eine entsprechende fotodoku.
    gutes gelingen :wink:

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • buzz
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    • 11. Juli 2014 um 17:35
    • #13

    Wenn blanke Kerbverbinder (z.B. von Klauke, Weitkowitz oder dgl.) mit dem passenden Gesenk (z.B. Dorn, Sechskant) in einer passenden Zange fachgerecht verpresst werden und die einzelnen Adern, sowie der Leitungsmantel nochmal insgesamt mit schmelzklebergefülltem Schrumpfschlauch (der natürlich für die anliegende Sapnnung geeignet ist) isoliert werden, dann spricht aus fachlicher oder normativer Sicht rein gar nichts gegen diese Ausführung.
    Das nennt man dann "Schrumpfmuffe" und wird tagtäglich tausendfach so installiert. Gut, zumeist findet man solche Muffen eher im Erdreich, es spricht jedoch absolut garnichts dagegen, solch' eine Muffe im Putz zu installieren.
    Einzig schwierig ist es zumeist, dass die "zerbohrte" Leitung zu kurz geworden ist, um dort eine fachgerechte Pressung durchzuführen. Demanch werden pro Fehlstelle zwei dieser Muffen anfallen.

    Das hat dechnikusch zwar auch schon so geschrieben, aber da es ja zwei Leute gibt, die dagegen sind, wollte ich meine fachliche Meinung auch noch druntersetzen... ;)

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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  • andy006
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    • 12. Juli 2014 um 08:02
    • #14

    Hi Buzz,
    nachdem ich mich mit den Kabelmuffen, nach DIN, beschäftigt habe sehe ich keinen Grund diese Reparatur nicht mittels professionellem Preßwerkzeug / Schrumpf(Kleber)schlauch durchzuführen. Das 2 Verbindungen pro Ader notwendig sind ist logisch. Danke für Deine Meinung.
    Erstaunlich ist aber wie kontrovers das Thema selbst in Elektro-Fachforen behandelt wird. Klarheit setzt dann die thematische Beschäftigung mit DIN etc..
    Hoffe das war nicht zu OffTopic zum Forum.....
    G

    rüße der Andy

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  • djobi
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    • 12. Juli 2014 um 11:23
    • #15
    Zitat

    Erstaunlich ist aber wie kontrovers das Thema selbst in Elektro-Fachforen behandelt wird.

    naja, auch das hat ja wie immer mehrere Aspekte:

    - wenn ich z.B. die Facebook-Elektriker-Gruppe sehe, habe ich den Eindruck, daß dort viele a) nicht lesen können b) vieles vom Hören-Sagen weitergetragen wird c) viele gar keine Normen lesen wollen oder dies auch noch nie getan haben bzw. gar keinen Zugriff darauf haben

    - zum anderen ist es einfach nicht üblich, solche Flickstellen / Muffen unter Putz einzuarbeiten. Alleine schon die Stoßverbinder sind bei solchen kleinen Querschnitten unüblich. Lieber setzt man ne Dose, die ist eh aufm Auto.

    Wohingegen ich sehr wohl gelernte Elektriker kenne, die auch ohne Bedenken Wago-Klemmen einputzen :?

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  • Pfälzer
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    • 12. Juli 2014 um 12:11
    • #16

    Also meines wissens ist die Verlänerung eines Kabels bei Hausinstalationen generell verboten. Durchtrennte Kabel müssen aus Versicherungstechnischen Gründen ersetzt werden. Ein Legaler Trick ist das Setzen einer Steckdose um eine Leitung zu verlängern.

    Gruß Wolf

  • dechnikusch
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    • 12. Juli 2014 um 17:55
    • #17

    hallo pfälzer,
    woher schliesst du, dass es sich um eine verlängerung handelt ?

    wie andy006 schon gesagt hat – es handelt sich um eine bestehende installation…
    wenn der damalige errichter / elektro-gewerbeschein-inhaber nix falsch gemacht hat,
    dann gilt : bestandsschutz
    --> es geht um eine reparatur eines fix verlegten kabelsystems
    – und nicht um eine verlängerung desselben.

    woher hast du das von dir beschriebene verbot einer verlängerung ?
    gibt´s dazu einen verbindlichen text ?
    gilt das nur für bestimmte evu´s in deutschland ?

    das mit deinem trick : setzen einer steckdose…
    solltest du noch mal überlegen
    andy006 sprach ja was von 5-polig und…

    nix für ungut :wink:

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Pfälzer
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    • 12. Juli 2014 um 21:17
    • #18

    Die Kabel, zumindest einige davon wurden mit einem Bohrer durchtrennt. Das heißt sie müssen wieder verbunden werden und das ist das gleiche wie wenn sie verlängert werden würden. Entsprechende Vorschriften stehen in den VDE-Vorschriften und den Technischen Regelungen / Normen. wo diese Regelungen genau zu finden ist kann Dir jemand sagen der vor kurzem seinen Meisterbrief gemacht hat. Ich müsste suchen

    Bei der 3 Phasen Leitung hast Du natürlich recht, das hatte ich überlesen. Wenn die Leitung im Leerrohr liegt würde ich sie ziehen. Unter Putz wirds natürlich doof :(

    Gruß

  • dechnikusch
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    • 12. Juli 2014 um 23:25
    • #19

    hallo pfälzer und guten abend,
    auch auf die gefahr hin, als ösi - g´scheitwaschl angesehen zu werden :

    es geht beim strom um präzise und korrekte bezeichnungen
    ( der strom / die spannung verzeiht leider kein circa und ungefähr )
    also : einzelleiter im kabel - und nicht kabel
    und das 5 pol. kabel könnte auch heissen: phase / nulleiter / erde + div. geschaltete phasen ect.

    hab mal in meinen öve blättern e 8001 und anderen schriftwerken nachgeschaut,
    konnte jedoch leider nix betreffend reparatur/ muffen/ verlängerung finden.

    bitte : sei doch so gut und such das mal raus oder kontaktier den elektromeister deines vertrauens;
    ich und auch andere wollen doch wissen, was genau dazu darin steht.
    --> ich will in meinem alter nach jahrzehnten praxis doch noch mal gescheiter werden… :D
    keine angst : die vde-oberschriftwarte werden dich nicht gleich vor den kadi zerren,
    wenn du hier ein paar zeilen aus aktuellen normen ect. hier reinstellst.

    die kerbverbindungstechnik mit blanken kerbhülsen ist mehr als praxiserprobt und widersteht bei korrekter verarbeitung allen widernissen der umwelt ( zugbelastung/ temperaturwechsel/ korrosion ),
    wie uns die seit jahrzehnten bestehenden hochstrom - kerbverbindungen in freileitungsnetzen der div. energieversorger zeigen…

    ein im installationsrohr verlegtes leitungssystem ( ob einzeldrähte oder kabel ist wurst )
    würde das ganze natürlich einfacher gestalten :
    altes rausziehen mit vorspann/ einziehfeder – neues anhängen und rein damit – richtig klemmen – und fertig
    aber weihnachten und ostern gleichzeitig gibt’s halt nicht…
    es gilt : rot ist blau – und – plus ist minus :D

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • buzz
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    • 13. Juli 2014 um 17:11
    • #20
    Zitat von "djobi"


    - zum anderen ist es einfach nicht üblich, solche Flickstellen / Muffen unter Putz einzuarbeiten. Alleine schon die Stoßverbinder sind bei solchen kleinen Querschnitten unüblich. Lieber setzt man ne Dose, die ist eh aufm Auto.

    Das scheint regional sehr unterscheidlich zu sein...
    Ich hab' in meinem Auto immer Kabelschuhe mit allerlei Montagelochdurchmessern und Verbinder von 1,5mm² bis 50mm² und setze selbige auch regelmäßig ein. Der dazugehörige Schrumpfschlauch ist genauso wie das geeignete Presswerkzeug immer an Bord...
    BTW: einfache Rohrkabelschuhe und -verbinder dürfen nur mit einem Presswerkzeug verarbeitet werden, das vom Kabelschuhhersteller freigegeben ist... Kabelschuh von Hersteller "A" mit Presswerkzeug von Hersteller "B" ist also nicht zwangsläufig fachgerecht...

    Für mich gibt's nichts einfacheres, als eine Muffe - egal, ob eingeputzt, im Erdreich, im Kanal oder auf einer Kabelpritsche. Fachgerecht hergestellt ist eine Muffe mit Kerbverbindern immer die bessere bzw. haltbarere Wahl gegenüber einer jedweden lösbaren Klemmverbindung... Und mit a bisserl Übung ist auch der Zeitvorteil messbar...

    Pfälzer:
    Auch ich bin ein Fan der korrekten Verwendung von Fachbegriffen, sonst redet man sehr oft aneinander vorbei...

    Die durchtrennten Adern der Leitung (Kabel ist im Sprachgebrauch der VDE auch nur eine Untergruppe von Leitungen, zumeist mit schwarzem Mantel zur Erdverlegung, Typ NYY und dgl.) zu reparieren, stellt zunächst keine Verlängerung dar.
    Obendrein ist auch mir keine VDE bekannt, die eine Verlängerung von Leitungen explizit verbietet.

    Daher bitte auch ich Dich darum, einen Normenbeleg für Deine Behauptung nachzuliefern - auch an mir gehen Entwicklungen im Vorschriftenwerk gelegentlich vorbei...

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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