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Automatischer Mischer, Pegelabsenkung, Mic beimischen

  • KAL
  • 23. September 2014 um 19:47
  • KAL
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    117
    • 23. September 2014 um 19:47
    • #1

    Vorhanden sind das komplette Equipment für 5.1 Ton, nun soll ein Film kommentiert werden.

    Ideal wäre ein Mischer zwischen Preamp und Amp (6 Eingänge + Mic, 6 Ausgänge) der auf den Mic Pegel reagiert,
    alle Kanäle um einen definierten Pegel absenkt und das Mic auf den Center oder vielleicht auch alle Fronts mischt.

    Vielleicht auch per Trigger (Talk Schalter am Mikrofon), damit in Sprechpausen nicht dauernd der Pegel wieder hoch wird.

    Gibt es sowas ? Was ist das für eine Gerätegattung ?

    Danke

  • tufkamar
    Gast
    • 23. September 2014 um 20:37
    • #2

    Sowas findest Du meist unter Bezeichnung "Automatikmischer". Konkrete Produkte kann ich gerade nicht empfehlen.

    Du kannst sowas aber auch mehr oder weniger problemlos mit einem entsprechenden Controller oder ggf. digitalem Rackmixer basteln - Behrigner, iLive IDR, BSS Soundweb, ...

  • kob1
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    • 23. September 2014 um 20:38
    • #3

    Ein Ducker? Kompressor auf die Kanäle der Tonspur, KeyIn von Mic. Bei einigen Digitalpulten (zB iLive) muss der Micinput VOR dem anderen Signal liegen.
    Mit Trigger fällt mir nur was über Midi ein, zB 2 Szenen togglen, ...

  • KAL
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    117
    • 23. September 2014 um 21:07
    • #4

    Da es ein Funkmicro sein soll, müsst ich mir dazu noch was einfallen lassen.

    Kann ich das, was ich will mit einem X32 Rack erledigen ?
    Wenn ja, dann ist das ja noch einigermaßen preiswert.
    Oder gibts gar was Billigeres ?

  • kob1
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    • 23. September 2014 um 22:03
    • #5
    Zitat von "KAL"


    Oder gibts gar was Billigeres ?

    Wenn Pult schon vorhanden dann eher nicht.
    Wenn nicht vorhanden, zB: 3x http://www.thomann.de/at/rolls_du_30b.htm + MicSplitt (Y reicht)
    Bei 3 solchen Geräte werden zwangsweise LFE und Center zusammengehängt, dh gleiche Pegelabsenkeung für die beiden Kanäle. Das kann bei einigen 5.1 Tonmischungen eigenartig werden. Alternativ ein 4. dazunehmen.

  • KAL
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    • 23. September 2014 um 22:26
    • #6

    Hmm, klingt erstmal gut, aber ich geb knapp die Hälfte des Hightech X32 aus und hab nur eine Funktion.
    Wenns klappt, dann ist ja alles prima, aber ich hab doch sehr wenig Reaktionsmöglichkeiten, wenn es nicht gefällt.
    Geht ja schon beim EQ für das Mic los...

    Zudem müssten alle Kanäle um den gleichen Pegel abgesenkt werden, aber die Rears bekommen keinen Mikrofonton.

    Ich denke, ich werd dem x32 rack mal ne Chance geben. Szenenwechsel per Miditaster auslösen
    und eine Szene 5.1 through und eine Szene Absenkung mit Mic machen.
    Für die Spielkinder gibts dann den Wert der Absenkung und den Mic Pegel aufs Ipad oder die PC Anwendung.

    Geht das so ? Nicht das ich irgendwo einen Denkfehler drin hab.

    Danke für die Hilfe.

  • Pfälzer
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    • 23. September 2014 um 23:37
    • #7

    Gleich vorweg, ich kenn das X32 nicht.
    Aber eigentlich sollte sich so was einfaches doch mit jedem Digitalmixer realisieren lassen.
    Die 6 Filmtoneingänge durch das Pult auf jeweils einen Ausgang schleifen z.B. Aux.
    Dann am 7. Kanal die Handfunke dran.
    Jetzt die Kompressoren der ersten 6 Kanäle per Sidechain den Pegel von Kanal 7 abfragen lassen und natürlich einstellen.
    Fertig

    Oder habe ich jetzt die Frage net gerafft?
    Natürlich ist drauf zu achten das der Aux nach dem Effekt abgegriffen wird. :wink:

    edit meint: zur Not geht das auch mit 3 166XL

    Wolf

  • kob1
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    • 23. September 2014 um 23:52
    • #8
    Zitat von "Pfälzer"


    edit meint: zur Not geht das auch mit 3 166XL

    Richtig.
    Was die Digitalpultlösung betrifft:

    Zitat

    Bei einigen Digitalpulten (zB iLive) muss der Micinput VOR dem anderen Signal liegen.


    zB iLive mag als KeySource nur DSP Channels VOR der eigentlichen Tonspur.
    X32 ist da flexibler, erlaubt auch KeyIn von Auxen, Bussen und FX

    Zitat

    Szenenwechsel per Miditaster auslösen


    Ich glaub der X32 hat keine Fadetime beim Szenenwechsel. Könntest also genauso 2 DCAs machen, einmal 0dB, einmal -12dB. Die 0dB dann mit Miditrigger (ent-)muten.
    Mit einem Ducker (Kompressor mit Sidechain) kannst zumindest über Attack und Release die Fade In/Out Zeiten regeln.

    Grüße

    Edit: Wenn die Gainreduktion unabhängig vom MicInput sein soll würd ich das über einen (internen) Signalgenerator machen. Dieser liegt zB auf einem Aux welcher per Midi ge/entmutet wird und ist gleichzeitig die KeySource vom Kompressor der Filmtonspur.

  • wora
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    • 24. September 2014 um 00:07
    • #9
    Zitat von "kob1"

    ...


    zB iLive mag als KeySource nur DSP Channels VOR der eigentlichen Tonspur.
    X32 ist da flexibler, erlaubt auch KeyIn von Auxen, Bussen und FX...


    einspruch:
    in der iLive können im sidechain signale anderer kanäle im selben 8er block ausgewählt werden.
    ob diese vor oder hinter diesem kanal liegen, spielt aber keine rolle. wichtig ist nur, das sie eben im selben block liegen.
    also z.b. in kanal 10 kann man folgende sidechains auswählen:
    ch9, ch11, ch12, ch13, ch14, ch15, ch16 - und natürlich im eigenen kanal pre-EQ oder post-EQ

    das die X32 in diesem punkt flexibler ist, stimmt allerdings voll und ganz. :wink:

    beim angesprochenen problem würde ich ebenfalls mit einer ducker-lösung arbeiten. also ein kanal (das mikro) triggert die kompressoren der anderen kanäle an.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (24. September 2014 um 00:21)

  • kob1
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    • 24. September 2014 um 00:16
    • #10
    Zitat von "wora"


    einspruch:
    in der iLive können im sidechain signale anderer kanäle im selben 8er block ausgewählt werden.
    ob diese vor oder hinter diesem kanal liegen, spielt aber keine rolle. wichtig ist nur, das sie eben im selben block liegen.

    Wirklich wahr, Schande über mich - habs grad noch einmal im Editor überprüft.
    OT: Das war aber bestimmt nicht immer so, oder bin ich wirklich schon so dement? :oops:

  • wora
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    • 24. September 2014 um 00:23
    • #11

    doch, das war schon immer so...
    zumindest ab dem zeitpunkt, ab dem die sidechains implementiert wurden (irgendwie ab 1.5 oder so...)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Pfälzer
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    • 24. September 2014 um 00:31
    • #12

    Bohr doch nicht in offenen Wunden.
    Sowas tut weh :D:D:D :lol:

  • wora
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    • 24. September 2014 um 01:00
    • #13

    soll ich denn lügen?
    :shock: :lol:

    ich sehe das jetzt wirklich unkritisch.
    niemand von uns ist unfehlbar, jeder macht mal einen fehler. und nur der, der das nicht zugeben kann (oder womöglich selbst nicht erkennt!) hat ein richtiges problem!
    das sehe ich bei kob nun wirklich nicht. bei ihm mache ich mir jetzt also echt keinen kopp ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Pfälzer
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    • 24. September 2014 um 01:30
    • #14

    Huch!
    Ich ging davon aus, das meine letzte Aussage aufgrund der vielen smileys als Scherz erkennbar ist.

    1:30 Uhr
    Bald is hier Feierabend :D
    Juhu

  • treibsand
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    • 24. September 2014 um 09:24
    • #15

    Warum fangt ihr nicht in der vorhandenen Signalkette an?
    Für mich klingt 5.1 Film kommentieren nach (größerem) Kino. Da gibt es doch meisstens ein paar Prozessoren vor den Endstufen, an denen man auch zugreifen kann - und wenn es auch nur um ein Steuersignal für die Lautstärkeregelung geht - wie/wo wird diese denn überhaupt geregelt?

    Um was für eine Art Film geht es denn? Zwischengeschobene Kommentare stören ja schon ein wenig die konzentration auf den Film. Wenn es um sowas wie "synchron Einsprecher" geht, würde ich das z.B. aus eigener Erfahrung nicht machen, sondern eher den Kommentator einen Tick über die Filmlautstärke legen, diese dafür lieber einen Hauch "zu leise" ansetzen.

    Manchmal macht es auch Sinn, wenn der Moderator/Kommentator nicht (nur) auf die Front, sondern auf die Surrounds zu mischen. Ich hab da in den letzten Jahren für ein größeres Filmfestival ganz gute Erfahrungen mit gemacht, weil das übliche "ungeübte" Personal gerne mal dicht vor der Leinwand steht und nicht weiß, dass die Lautsprecher direkt hinter ihnen losplärren. Auch ein entgegengesetzes Pan kann Sinn machen - IMHO ist Ortung zweitrangig. Wichtiger ist die Verständlichkeit mit angenehmer Lautstärke an allen Plätzen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • KAL
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    • 24. September 2014 um 21:39
    • #16

    Ist ein Kino, aber an der Filmakademie.
    Die Technik ist nicht anders wie in einem besseren Heimkino.
    Preamp ist ein Denon 500-AV in ganz normale Endstufen. Ich glaube, da kann man nichts abgreifen.

  • Pfälzer
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    • 25. September 2014 um 12:45
    • #17

    Ok dann weis ich nicht was Deine Frage soll?
    Wenn Du nicht ans Signal drann kommst kannst Du auch nichts dran verändern :?

  • simonstpauli
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    • 25. September 2014 um 13:01
    • #18

    Ich würde übrigens auf einem "normalen" Pult eher mit einem Ducker als mit einer Szenen Umschaltung arbeiten. Kurzer Attack, langer Release.
    Im Prinzip kann das fast jedes Digitalpult oder die bereits angesprochene Lösung mit mehreren Kompressoren.

    Wo jetzt das Signal abgegriffen wird, ist einigermaßen unklar, wird aber irgendeine Stelle sein...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • treibsand
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    • 25. September 2014 um 15:12
    • #19

    Boah ja. Der Denon ist eine unschöne Vorstufe. Den kannst du ja nur per RS-232 steuern und hast zwar unzählige Eingänge, aber nichts, was direkt auf die Lautstärkereglung zugreift (Saalregler etc.).
    Da bietet sich vermutlich tatsächlich zwischen dem 500-AV und den Endstufen irgendetwas in Richtung Matrix/Kreuzschiene 7x6 (8x8?) mit Kompressor-/Duckingfunktion auf den Eingängen an.
    Wenigstens hat der Prozessor XLR-Outs... :?


    edith:
    in einem der beiden Pa-Foren gab es kürzlich einen Thread, wo über ein Bastelsystem mit einem billig bei ebay ersteigerten 19" Installationsprozessor eine Mehrweg-Lautstärkereglung für AFAIK 2x 2.1 gebastelt wurde. Hier isses ja nicht viel anders, nur leider finde ich den thread nicht mehr und weiss auch nicht mehr, welches Gerät es war...

    Was hättest du denn als Digitalpulte/Prozessoren im Lager?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • DJheini
    Moderator
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    • 25. September 2014 um 21:26
    • #20

    Ich glaube, der Treibsand meint den XAP800 von Gentner.
    Aus diesem Thread hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=89185

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

    Einmal editiert, zuletzt von DJheini (26. September 2014 um 12:48)

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