@ ma.li : Hättest du dir den thread von a-z durchgelesen hättest Du wahrscheinlich bemerkt daß die meisten Beteiligten hier sehr wohl wissen von was sie reden!
Worüber du dir bitte Gedanken machen solltest wäre dein Ton!
@ ma.li : Hättest du dir den thread von a-z durchgelesen hättest Du wahrscheinlich bemerkt daß die meisten Beteiligten hier sehr wohl wissen von was sie reden!
Worüber du dir bitte Gedanken machen solltest wäre dein Ton!
Zitat von "MA.LI"... hab ihr eigentlich eine Ahnung was der haas effekt ist?
und das man diesen nicht messen kann?
...
... an diesem "Selbstouting" kann man gut erkennen, wie wichtig es ist, einige Themen ausführlich anzusprechen
...
Und wir haben wieder mal eine Erklärung, warum einige Soundtechniker keine Delaylines einsetzen.
Viele Grüsse (und den Kopf nicht hängen lassen ...) sendet
Na gut,
Was ist der Haas effekt?
Das hatte nichts mit selbstouting oder sonstigem zu tun.
Und jetzt erklärt mir doch mal was der haas effekt ist und was er bewirkt.
bin mal gespannt.
mfg
Haas Effekt (oder Gesetz der ersten Wellenfront):
Derjenige Ort, von dem das Gehör den ersten Schall empfängt wird als Schallquelle empfunden, auch wenn der nachfolgende Schall lauter ist.
Das ganze natürlich in gewissen Grenzen (für den zeitlichen Versatz und den Lautstärkeunterschied).
Tomy
... da war der Tomy wohl schneller ...
Viele Grüsse sendet
Ja, das ist ja schon richtig,
es ist doch aber so das die wirkung des haas effekt nur subjektiv stattfindet, sprich das Menschliche Gehirn wird an der Nase herum geführt,
und zwar dur ein verzögertes schalleintreffen von rechten zum linken Ohr
( verzögerte zeit von linker zur rechten seite von der Pa) und das dann zu einer subjektiven lautstärke erhöhung fürht.
Richtig ?
ma.li
... um den Haasefekt zu verstehen, muß man sich mit der Funktionsweise des Gehörs beschäftigen (wobei das Gehör nicht auf die Ohrschlappen, die man außen sieht, beschränkt ist ...).
Ausgebildete Studioleute kennen die beiden Begriffe Intensitätsstereofonie und Laufzeitstereofonie.
Bei der Intensitätsstereofonie erfolgt eine Richtungswahrnehmung durch unterschiedliche Lautstärke (z.B. am Pan-Regler wird ein Signal im "Mix" weiter nach links bzw. rechts "geschoben").
Die Intensitätsstereofonie ist monokompatibel und wird daher meistens angewendet.
Die Laufzeitstereofonie nutzt die Fähigkeit des Gehörs, eine Richtungswahrnehmung aufgrund des zeitlichen Eintreffens eines Schallereignisses zu bekommen.
Das Gehör hat schon bei Zeitdifferenzen von ca. 10 ms ein Richtungsempfinden.
Beispiel: Wenn das gleiche Signal aus einer PA-Box einer Seite (bei gleicher Lautstärke) später eintrifft, dann glaubt der Zuhörer, es kommt alles aus der anderen (nicht verzögert angesteuerten) Seite.
Diesen Effekt nutzt man bei Delaylines, um dem Gehör "vorzugaukeln", es kommt alles aus der Haupt-PA direkt vor der Bühne. Wichtig dabei ist, daß die Wellenfront der Delaylines etwa 10 ... 20 ms später beim Hörer eintrifft.
Man bekommt den Eindruck, daß alles direkter und weniger Diffus ankommt (durch Delaylines) - aber "hört" richtungsmässig alles aus der PA an der Bühne.
Technisch noch eine Anmerkung: Die delayten Kisten dürfen nur von der Haupt-PA "weg" abstrahlen (... was bei tiefen Frequenzen manchmal Probleme macht ohne Hochpass !) - sonst hört man im Bereich zwischen Haupt-PA und Delaylines ein Echo im unteren Frequenzbereich (es wird mulschig ...).
Viele Grüsse sendet
Bei richtigem Stacking der Subs braucht man für die ja auch keine Delayline, also gibts einen Hochpass für die Delays. Weiterhin sollten die Delays IMO schon ähnlich klingen wie die Front....
Evtl. bei der Delay die Höhen etwas absenken, sonst hört man sie trotz Haas noch deutlich heraus. Dann klappts auch mit der Perkussion besser.