Wann sollte ich denn diesen am ehsten benutzen? Nur bei Sprachbeschallung oder bei Musik?
Haas-Effekt
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Also den Haas Effekt wirst du sicherlich nicht in einem Mulit- FX finden! :lol:
Man "benutzt" diesen Effekt nicht nicht, sondern er ist immer da wenn Delay- Lines ins Spiel kommen. Und da kann man sich ihn bei Sprache wie Musik gleichermaßen zu nutzen machen. Einfach die Delayzeiten ein wenig (!! max 20ms) mehr als korrekt einstellen und schon kannst du die Delays deutlich höher fahren als gewöhnlich, ohne das die Ortung verloren geht. Die erste Wellenfront kommt halt von vorne, und somit stimmt der Richtungsbezug.
Klappt übrigens auch bei leisen Beschallungen mit dem Frontholz. Z.B. eine Jazzcombo in kleinem Rahmen klingt wesentlich autentischer wenn Du das Holz um ein paar Meter verzögerts. Die ersteWellenfront kommt dann von der Bühne und nicht aus den Boxen.Details gibts jede Menge im Netz. einfach mal googlen.
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"Also den Haas Effekt wirst du sicherlich nicht in einem Mulit- FX finden!
Man "benutzt" diesen Effekt nicht nicht, sondern er ist immer da wenn Delay- Lines ins Spiel kommen."Das war mir schon klar... :lol: Hätte mich vielleicht deutlicher ausdrücken sollen... Trotzdem Danke für den Rest!
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also, 20 ms geht schon als Gebirgsecho durch. mehr als 1-2m, entsprechend max. 5 ms hört man schon recht deutlich, und verschlechtert die Sprachverständlichkeit wesentlich.
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20ms (nicht Meter wohlgemerkt)= Gebirgsecho? Wohl höchstens bei einer Modelleisenbahn!
klar hört man ein Delay von 1-2ms, aber der Witz beim Haas Effekt ist ja nun das man die die zweite Quelle, also das Delay, kaum noch wahrnimmt, sich also auch keine Verschlechterung der Sprachverständlichkeit einfängt. Klar gibts durch zwei Quellen immer Phasenschweinereien, aber ich steh dazu, daß die Vorteile überwiegen. Auch durch jede Menge praktisch Erfahrungen abgesichert. Werde demnächst mal einen Link zu den theoretischen Hintergründen raussuchen und Posten.
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Zitat von "Michel"
20ms (nicht Meter wohlgemerkt)= Gebirgsecho? Wohl höchstens bei einer Modelleisenbahn!
klar hört man ein Delay von 1-2ms, aber der Witz beim Haas Effekt ist ja nun das man die die zweite Quelle, also das Delay, kaum noch wahrnimmt, sich also auch keine Verschlechterung der Sprachverständlichkeit einfängt. Klar gibts durch zwei Quellen immer Phasenschweinereien, aber ich steh dazu, daß die Vorteile überwiegen. Auch durch jede Menge praktisch Erfahrungen abgesichert. Werde demnächst mal einen Link zu den theoretischen Hintergründen raussuchen und Posten.
Michel, 20ms -> ca. 6,5m halte ich für etwas viel des Guten.
Diese behauptung ist auch durch sehr viel praktische Erfahrung abgesichert...!!!
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Also, ich hab ja gesagt maximal 20 ms. Ich möchte mich aber eigentlich nicht auf bestimmte Werte festlegen. Klingen muß es halt. Die Werte für Delays hängen bekanntlich direkt mit der Schallgeschwindigkeit zusammen, und die ist ja alles andere als konstant.
Unter http://www.digido.com/depthessay.html gibts die Theorie zum Haaseffekt nachzulesen. Ist zwar eher auf Recording ausgelegt aber der Physik ist das ja egal.
@ kai
in oben genanntem Artikel wird sogar gesagt der Haas Effekt wäre bis zu 40ms wirksam! Ist natürlich für die Praxis von Delaylines zu viel.Grunsätzlich plädiere ich aber dafür Delays lieber zu lang als zu kurz einzustellen. Den "richtigen" Wert kann man sinnvollerweise nur über das Gehör ermitteln. Einfach die Delayzeit absichtlich deutlich zu hoch einstellen und langsam absenken bis plötzlich die Delays nicht mehr zu hören sind, sondern die Ortung Richtung Bühne springt. Meist stellt man fest das die so ermittelten Werte um eben bis zu 20ms über dem korrekten,also mit Maßband gemessenen Werten liegen.
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Hi,
ich stell die Front auch immer 10ms hinter den Gospelchor...
Tomy
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... unter 10 ms sind wohl zu wenig. Man sollte einen Wert zwischen 10 und 20 ms wählen.
Viele Grüsse sendet
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20ms ? Das geht ja schon als Gebirgsecho durch!




Aber offensichtlich gehen die Meinungen hierzu stark auseinander. Kennt jemand amtliche Litheratur zum Thema?
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Zitat von "TomyN"
Hi,
ich stell die Front auch immer 10ms hinter den Gospelchor...
Tomy
ja?
ich stell' sie immer 2m davor
:o 
sorry, aber das mußte jetzt mal sein... ...angesichts der Zeit :wink:
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Also David,
bei mir steht immer die Dirigentin zwei Meter vor dem Chor...

Tomy
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Zitat von "Michel"
20ms ? Das geht ja schon als Gebirgsecho durch!




Aber offensichtlich gehen die Meinungen hierzu stark auseinander. Kennt jemand amtliche Litheratur zum Thema?
... wenn das Delay nicht spürbar lauter als die Front ist, dann kann der Wert - besonders bei Außenveranstaltungen - kürzer sein.
Bei größeren Distanzen (wo Delay auch halbwegs Sinn macht ...) in Räumen (und durch Raumhall/-echos diffuser werdendem Frontsignal) werden 20 ms nicht mehr als Echo wahrgenommen, zumal die verzögerten Kisten ja auch i.d.R. deutlich lauter sind (wg. Direktschall) und lediglich die Ortung in Richtung Bühne "geschoben" wird.
Die "richtige Zeit" hängt damit auch von der Diffusität und Distanz zum Frontsignal ab.
Viele Grüsse sendet
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Zitat von "Sound-Klinik"
Die "richtige Zeit" hängt damit auch von der Diffusität und Distanz zum Frontsignal ab... und doch auch von der Signalbeschaffenheit, oder?
bei flächigen Keyboard-Sounds kann ich sicherlich ein längeres Delay fahren als bei perkussiven Signalen.
also bei sprache grundsätzlich ein kürzeres Delay als bei Musikbeschallung,
wobei man sich wohl nie auf einen definitiven ms-wert einigen können wird.
Wäre ja auch langweilig! -
Zitat von "Tobias"
.. und doch auch von der Signalbeschaffenheit, oder?
bei flächigen Keyboard-Sounds kann ich sicherlich ein längeres Delay fahren als bei perkussiven Signalen. (...)
Richtig ! - Ich sehe, wir kommen thematisch jetzt voran (... äähhh ... was ist denn das für eine Mucke, wo den ganzen Abend nur flächige Keyboardsounds - ohne Drums - zu hören sind ???)
Viele Grüsse sendet
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Klugscheißer!


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Zitat von "Tobias"
Klugscheißer!


Hallo Tobias,
nun werd mal nicht bissig ...
... aber trotzdem hast Du noch eine Zinken in Deinen Überlegungen drin: bei flächigen Keyboardsounds wird das Gehör u.U. keine Richtungswahrnehmung (Ortung geschieht ja bekanntlich aufgrund von Intensitäten oder hier speziell: wann die erste Wellenfront eintrifft ...) aufgrund des Delays haben (wegen der Periodizität vieler "Flächensounds") - nur bei "harten Anschlägen" findet eine Ortbarkeit statt !
Viele Grüsse sendet (speziell Dir ...)
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ups, ein mißverständnis...
mein posting war (ausnahmsweise mal) nicht ernst gemeint!
daher auch die beiden

sorry, falls das nicht eindeutig genug gekennzeichnet war.
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Also?
hab ihr eigentlich eine Ahnung was der haas effekt ist?
und das man diesen nicht messen kann?
? :x ich glaube nicht!
macht euch mal gedanken dazu. -